@ onodisep

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    Nun, das Fieber kommt von einer Überlastung des Immunsystems, was den Körper sehr anstrengt

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    Ich bin der Meinung, dass Fiebersenker zwar die Krankheit angenehmer machen, aber die Immunabwehr nur unwesentlich beeinflussen.

    Bis zu einem gewissen Grad ist Fieber nützlich und sollte nicht unterdrückt werden. Fieber ist nicht per se Ausdruck einer Überlastung des Immunsystems, sondern erst einmal nur Ausdruck einer adäquaten Antwort. Nicht umsonst kann bei einer Infektionserkrankung ausbleibendes Fieber schwere Folgen haben und ist dann Ausdruck einer Überlastung des Immunsystems. Fieber bedeutet eine deutliche Steigerung des Stoffwechsels, und dieser ermöglicht zahlreiche Prozesse im Immunsystem sehr viel schneller als normal abzulaufen.


    Erst wenn das Fieber eine gewisse Schwelle überschreitet (spätestens ab 40°) hat es auch einen schädlichen Effekt und in dieser Situation sollte die Temperatur gesenkt werden. Vorher nicht.


    Mit einer Autoimmunerkrankung kann man diese Situation überhaupt nicht vergleichen. Sorry, aber dieser Vergleich ist einfach dämlich.

    p.s.: Es gibt natürlich Erkrankungen bzw. Umstände, bei denen es sinnvoll sein kann Fieber prinzipiell früher zu senken. Wie z.b. bei Krampfleiden, Epilepsie, Spastik oder bestimmten Stoffwechselerkrankungen.


    Zudem sollte bei Fieber immer auf eine adäquate Hydrierung geachtet werden.

    Guten Morgen!


    Ich gebe meinen Kindern nicht einfach so Fiebersenker. Beide hatten knapp 40° Fieber gehabt (der Kleine 39,8 bekommt schnell Fieberkrämpfe und der Große 39,6 hat ja wahrscheinlich epileptische Anfälle) Diese haben aber nichts gebracht, außer dass sie sich etwas wohler gefühlt haben und nicht mehr so starke Schmerzen. Das mit den Ärzten, da stimme ich euch vollkommen zu. Wir haben hier in der "Stadt" noch einen anderen Kinderarzt, der im großen und ganzen schon ganz gut ist, aber auch eben nicht deutlich besser. Und sonst gibt es nur in den Nachbarorten welche, wenn überhaupt. Nur 20 Minuten zu fahren, oder sogar länger für einen Kinderarzt...ist dann ja auch wieder etwas fraglich.


    Aber dennoch werde ich bei dem anderen Kinderarzt einen Termin ausmachen. So eine Sache wie einen Infekt zu diagnostizieren und seine Muskelschmerzen nicht mit in Verbindung zu bringen, ist auch einfach falsch. Wobei ich aber sagen muss, dass er heute wieder komisch und unsicher läuft, obwohl das Fieber seit einigen Tagen weg ist. Wir werden es sehen.


    Was mich letztenendes so sehr geärgert hatte, war die Tatsache, dass mein Sohn aufgrund einer möglichen Erkrankung nicht mehr eingehend untersucht wurde. Obwohl er kooperativ war. Und dann zu sagen, dass er ja auch nicht alles wüsste und man in Hamburg ja auch nicht herausgefunden hätte, was er hat. Das Ganze wurde dann auch nur mit einem frechen Achselzucken begleitet.

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    Nur 20 Minuten zu fahren, oder sogar länger für einen Kinderarzt...ist dann ja auch wieder etwas fraglich.

    Mach ich auch, also 30 Minuten Weg mit Auto. Geht gar nicht anders, näher ist niemand. Ich find das noch in Ordnung, also ohne Auto war das kacke, da hab ich eine Extraversicherung abgeschloßen damit die unsere Taxifahrten übernimmt, aber mit Auto find ich das unproblematisch.

    Guten Morgen.


    Wir sind seit 3 Uhr wach. Er kann noch immer schlecht laufen, weswegen ich mir heute eine zweite Meinung einholen werde. Ansonsten ist er gesund, ihm läuft noch höchstens die Nase etwas.


    Was ich mit den Untersuchungen meine, dass er, sobald er auch nur einen Hauch von Ablehnung zeigt, die Untersuchung abbricht. Obwohl mein Sohn inzwischen wirklich gut bei Untersuchungen kooperiert. Bei den U-Untersuchungen wird auch nicht das übliche Programm gemacht, sondern einfach abgekürzt und schnell durch. Er fühlt sich glaube ich an der Stelle, mit meinem Sohn überfordert.

    Das würde auch ich erwarten. Im übrigen würde ich bei einem Arzt, den ich für überfordert halte, ganz sicher nicht bleiben.


    Mein Hausarzt sagt mir klar und deutlich, wann seine Kompetenzen überschritten werden und überweist mich zum passenden Facharzt. Bisher hatte er auch immer die richtige Wahl getroffen, so dass mir ein Ärzte-Marathon erspart blieb.

    Ich habe gestern versucht bei einem anderem Kinderarzt hier vor Ort einen Termin zu bekommen und da bin ich echt über etwas gestolpert. Ich hatte angefragt, ob der Arzt sich unseren Sohn ansehen könnte. Die Arzthelferin wiegelte ab und sagte, dass der andere Arzt dafür zuständig sei. Als ich ihr sagte, dass man eine Grunderkrankung vermutet und ich eigentlich eine zweite Meinung einholen wollte, ob er es von dem Fieber haben könnte, machte sie die Schotten dicht und sagte, dass wir uns an die Klinik wenden sollen und der Arzt so einen Fall nicht mehr aufnehmen könnte :-o

    Du, ich würde beim nächsten einfach sagen, dass du gerne generell wechseln würdest- so ohne genaue Details. Wenn du erstmal beim Arzt bist, kann der immer noch schauen, ob er das fachlich gewuppt kriegt.