Akzeptiere den Bub im Moment doch einfach so wie er ist. Sei für ihn da und zeige ihm, dass Du ihn trotz seiner Schwierigkeiten liebst. Mehr kannst Du derzeit kaum tun. Ansonsten hast Du momentan ganz andere, ungleich größere, nämlich existenzielle Sorgen. Um eine Lösung, die Dir und den Kindern gut tut, solltest Du Dich jetzt vordringlich kümmern. Du bist psychisch längst am Ende und gerade dabei, eine gefährliche Grenze zu überschreiten. Lass' es nicht auf den kompletten Zusammenbruch angekommen, denn der ist nicht mal eben schnell wieder zu reparieren. Ich brauchte nach einem solchen Zusammenbruch mehr als drei Jahre, um wieder einigermaßen "lebenstauglich" zu sein. Da ich keine Kinder habe, konnte auch kein Kind unter diesen Jahren leiden. Du hast aber zwei Kleinkinder, für die Du (natürlich auch dein Mann) verantwortlich bist. Für Kinder bedeutet schon ein Jahr eine halbe Ewigkeit.

    Ich glaub nicht das du das aufhalten kannst solange niemand weiß worum es geht. Wenn es denn überhaupt geht. Wenn die Neuronen im Gehirn kaputt gehen ist es halt einfach wieder weg. Lass gut sein, es geht voran und zurück, eben in anderen intervallen als bei anderen kindern, aber das es vor und zurück geht, ist ja soweit normal.

    Vielleicht nutzt du diesen Tread mehr dazu über dein Kind zu berichten. Wie geht es ihm, was beobachtest du, hast du dazu Fragen?


    und ganz ehrlich:??ich höre es wohl. allein mir fehlt der Glaube :|N ??

    Gut. Wenn das so läuft, dass einem vorgeschrieben wird, wie man mit seinen Problemen umzugehen hat, jemanden der irgendwo anschluss sucht, den er sonst nicht findet und selbst dann, wenn sich was ändert, es nicht glaubt, dann ist das wohl echt nicht meins.

    Du ein Vorschlag (wegen Anschluss suchen): eröffne doch einen neuen Tread, wo es nicht um deine Schlaf- und Partnerschaftsprobleme geht.... vielleicht ein Plaudertread: zum Bsp. mal Fokus auf Dinge legen, die am Tag schön waren, ganz kleine Dinge und wenn passiert auch große tolle Sachen.


    Erzähl uns von dem Kindergartenalltag deines Sohnes oder oder ....

    Ich lese hier nur ab und zu mit, habe aber dennoch m.E. einen Gesamteindruck gewonnen, und ich kenne mich ein wenig im Bereich der Neurologie und der in Frage in kommenden, hier zum Teil erwähnten Stoffwechselerkrankungen aus. Und ich muss sagen: vielleicht liegt es an meiner angeblich mangelnden sozialen Kompetenz oder Empathiefähigkeit, aber ich kann absolut nicht nachvollziehen, was hier manche User schreiben, um nicht zu sagen: "abziehen". Weniger fein, aber direkter und in dieser Situation wirklich passender formuliert: Geht's noch?


    Da ist eine Mutter, die sich offensichtlich in einer wirklich (und nicht wie heutzutage so oft vermeintlich) beschissenen Situation befindet und entgegen dem heute vorherrschenden Trend diese unter Aufbietung all ihrer physischen und psychischen Kräfte zu (er)tragen versucht, und dabei nicht einmal jammert - und dann muss sich genau diese Person vor Forenusern, die sich vermutlich noch nicht einmal ansatzweise eine solche Situation vorzustellen vermögen, weil sie selbst eine wirkliche Ausnahmesituation im Leben noch nicht einmal gestreift haben, dafür rechtfertigen, was sie schreibt, wie sie handelt, und was sie denkt. Noch einmal: Geht's noch? Das ist schlicht Anmaßung und Selbstgerechtigkeit. Vermutlich sind das genau die User, die wegen relativen Lappalien ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen und/oder Menschen, die im Psychologie-Forum von ihrem vermeintlich so schwierigen und verkorksten Leben berichten, mit viel "Mitgefühl" und Rat zu Seite stehen.


    Wenn man mit solchen Situationen nicht konfrontiert werden will, weil die eigene Psyche das nicht aushalten kann, dann ist das in Ordnung. Nicht in Ordnung ist aber, wenn man dann die Menschen, die keine Wahl haben als in einer anderen Realität zu leben (oder unterzugehen), der Unwahrheit, der falschen Wahrnehmung und/oder Unfähigkeit bezichtigt, nur damit die eigene schöne Welt, in der man lebt, keine Risse bekommt.


    Es ist nun wirklich nicht meine Art Kraftausdrücke zu verwenden und sehr direkt zu werden, aber hier fällt mir nichts mehr anderes ein.

    ...und meiner Erfahrung nach ist von selbsternannten (professionellen wie nicht-professionellen) Psychologieverstehern noch nie wirkliche Hilfe gekommen, geschweige denn eine inhärent höchst schwierige Situation tatsächlich verstanden oder gar einfacher geworden.

    Holiwood

    Zitat

    Gut. Wenn das so läuft, dass einem vorgeschrieben wird, wie man mit seinen Problemen umzugehen hat, jemanden der irgendwo anschluss sucht, den er sonst nicht findet...(...)...

    Ich erkläre es gerne auch hier nochmal öffentlich:


    Auch wir von der Moderation wollen Dir nicht vorschreiben was Du zu tun oder zu lassen hast, bzw. nicht. Ebensowenig wird Dir ein Anschlußsuchen, bzw. Austausch mit anderen Menschen hier verwehrt.


    Wofür wir allerdings keine Plattform bieten ist das Ausleben einer derartigen Situation über Jahre, als Ersatz dafür etwas zu ändern. Das kommt dem gleich, dass wir Dir nicht verhelfen (positiv) weiterzukommen, sondern damit dazu verhelfen in der Situation zu verharren.


    Wir sind natürlich gerne des weiteren bereit uns mittels PN mit Dir auszutauschen. Nichts liegt uns ferner als Dir Steine in den Weg zu legen oder Dich als Forum (Plattform) im Ganzen abzulehnen. @:)


    Aber damit das nicht mißverstanden wird:


    Über die konkrete Problematik mit Deinem Sohn kannst Du natürlich weiterhin hier sprechen, Dich austauschen. Deswegen wurde dieser Faden ja auch nicht geschlossen und wird es auch nicht.


    Nur eine Übertragung des geschlossenen Fadens hierher werden wir nicht gestatten.

    pelztier


    Man muß immer den Einzelfall anschauen.


    In diesem Fall geht es bei der Moderatorenentscheidung, sowie auch vielen Reaktionen der User, nicht um die Situation als Solches warum (mittlerweile!) so agiert wird - sondern in der Hauptsache um einen zeitlich sehr langen Verlauf, in dem sich Holiwood nur im Kreise dreht.


    Es ist also nicht so, dass hier Jemand "unehrlich, anmaßend, spekulativ" oder sonstwie unterwegs wäre.


    Holiwood hat lange (teilweise über Jahre (!)) sehr viel Anteilnahme, Unterstützung und Verständnis bekommen. Soweit es den Usern möglich war. Doch so wie im RL auch irgendwann die Menschen im Umfeld nicht mehr wissen was sie tun können, nicht mehr bereit sind sich dem Leid gegenüber zu sehen, wenn vom Betroffenen selbst gar nichts kommt außer sich darüber auszusprechen ohne weitere Handlung - ist es hier genauso.


    Es geht nicht darum ihr Leid, ihre schlimme Situation, nicht erkennen (und nicht nachvollziehen) zu können. Es geht nicht darum ihr nicht helfen zu wollen - aber sowas ist nun mal keine einseitige Sache. Es wird sich sehr viel mit ihrer Situation beschäftigt, es werden (wurden) wirklich hilfreiche Ratschläge gegeben, weit tiefer und außerhalb von einem "Dann trenn' Dich doch endlich" oder "Mach' dies und das und schon ist Alles gut" - es wurde -nochmal: sehr lange Zeit- viel auf sie eingegangen, auf ihre Ängste, Befürchtungen usw..


    Doch irgendwann ist eine Grenze erreicht - bei den (vielen) Usern ebenso wie auch bei dem Forum (der Moderation/Administration). Die Grenze des Forums (aber auch der (vieler) User), dass es an der Zeit ist, dass von Holiwood selber was kommt.