ich glaube, akaf hat da sehr recht. Ich sehe nicht, wie dir beim Schlafen nachts geholfen werden kann.


    Ich weiß, bei dir ist es extrem und nicht vergleichbar mit vielen anderen, aber jemand, der zum Beispiel Zwillinge hat oder ein Kleinkind und einen Säugling schläft wohl auch nicht immer ausreichend. Vermutlich werden sie zurecht fragen, was denn der Anteil vom Vater ist.


    Frag doch mal beetlejuice hier im Forum, sie ist nachts in der ambulanten Kinderintensivpflege tätig, frag sie doch, ob sie weiß, was es braucht, damit nachts ein Pflegedienst kommt.

    Ich glaube ihr habt das etwas falsch verstanden. Ich meine jetzt nicht, dass ich den Anspruch habe, jede Nacht mehr als 3 Stunden am Stück zu schlafen. Das nicht. Aber hin und wieder, und nicht jeden Tag. Selbst ein Schichtarbeiter schläft in einem normalen für den Menschen gesunden Rhythmus. Nur, weil ich einen Sohn habe, der krank ist, heißt es doch nicht, dass ich das nun ein leben lang so aushalten muss.

    Huhu.. oh da fiel mein Name und ich lese auch schon still mit.


    Die nächtliche Versorgung ist eng gekoppelt an eine Behandlungspflege. Leider reicht da eine "normale" geistige Behinderung nicht... seufz... ist echt unfair.


    Da bringt nicht mal die Pflegestufe etwas denn das ist rein für die Grundpflege gedacht und das Geld was es da gibt wäre durch 2-3 Nächte im Monat verbraucht.

    Ich find den Anspruch mehr als 3 Stunden am Stück schlafen zu wollen ja sowas von normal und lebensnotwendig. Und bei Säuglingen ist das ja meistens auch eine überschaubare Zeitspanne und ich hab trotz Säugling mehr als 3 Stunden geschlafen. Natürlich war die Nacht unterbrochen und das war schon anstrengend genug.


    Holi, der Anspruch ist völlig normal. Es ist echt so ein Mist, dass du allein damit bist. Und wenn es da offiziell keine echte Möglichkeit gibt, schau doch ob ihr privat jemanden findet und nimm die offizielle Hilfe an anderer Stelle in Anspruch.

    Ich kriege es nicht mehr zusammen, aber hatte nicht mal ganz früher jemand im Babyfaden geschrieben, dass sie auch eine Haushaltshilfe für nachts hatte, weil sie das Baby nicht mehr versorgen konnte? Chi oder danae? Ich kann mich nicht mehr errinnern, weil es schon so richtig lang her ist. Oder hatte mir das jemand erzählt "grübel".

    Zitat

    Ich kriege es nicht mehr zusammen, aber hatte nicht mal ganz früher jemand im Babyfaden geschrieben, dass sie auch eine Haushaltshilfe für nachts hatte, weil sie das Baby nicht mehr versorgen konnte? Chi oder danae? Ich kann mich nicht mehr errinnern, weil es schon so richtig lang her ist. Oder hatte mir das jemand erzählt "grübel".

    Talija mit dem ganz frühen Frühchen? Die hatte, glaube ich, eine Zeit lang auch nachts wen zuhause. Aber da ging es soweit ich mich erinnere um die medizinische Versorgung des Kleinen, weil er zeitweise auch beatmet wurde, oder so?

    Wie sieht es denn bei der Trennung vom Mann, vor allem räumlich, aus? Hat er die Kinder dann mal allein zb am Wochenende? Dann wäre ja theoretisch die Möglichkeit zu schlafen. Die Frage ist nur ob er das macht oder du das willst.

    Zitat

    Ich find den Anspruch mehr als 3 Stunden am Stück schlafen zu wollen ja sowas von normal und lebensnotwendig.

    ich auch, absolut, aber wer ist zuständig dafür?


    ich weiß, dass genau da oft die häusliche Pflege alter Familienmitglieder dran scheitert. Tagsüber ist es oft zu stemmen, aber wer nachts alle paar Stunden Mutter oder Vater zum Klo bringen muss, oder einfach nur beruhigen muss, der kommt ganz schnell an seine Grenzen.


    Und da gibt es dann auch wenig Möglichkeiten, Verhinderungspflege zum Verschnaufen oder eine 24 Stunden-Kraft wenn es bezahlbar ist, aber sonst? Und bei Kindern ist es eben ganz ähnlich, wie beetlejuice ja bestätigt.


    Wäre eine 24Stunden Kraft zu stemmen, Holly? Falls ihr eine Pflegestufe bekommt?

    Süntje meinst du nun eine Kraft die im Haushalt lebt? Oder eine nicht Fachkraft?


    Weil ich zb weiß das mein alter AG ca 30 Euro pro std verlangt hat... bzw von der kk erhalten hat.


    Privat wurde da nie gezahlt ist ja auxh unmöglich bei den Preisen.

    Ich hatte Holi so verstanden, dass es finanziell nicht soooo knapp ist- es stand da doch auch eine (selbst bezahlte) ausländische Pflegekraft im Raum. Die hätte ja allerdings mit im Haushalt gelebt. Deshalb die Idee mit dem Minijob für 1-2 Nächte im Monat. Bei uns haben sowas vor allem Studierende aus dem Bereich Sozialpädagogik/ Psychologie gemacht.

    @ blackheartedqueen

    Nee, es ging darum dass die Mutter so einen richtig heftigen Infekt mit Kreislauf und so hatte. Und da lief es, glaube ich, irgendwie über die Kasse. Dazu muss die Mutter natürlich krank geschrieben sein. Das wäre halt keine Dauerlösung, aber vielleicht ein erster Schritt um aus dem aktuellen Tief rauszukommen.


    Holi, hast du mal die KK angerufen- also nicht mit dem Fokus auf deinen Sohn- sondern darauf, dass du gerade zu krank bist, um sich ausreichend um ihn zu kümmern? So in dem Sinne, dass die haushaltsführende Person aufgrund einer akuten Erkrankung Hilfe benötigt?

    Ich hatte letztes Jahr nach ner größeren OP ne Haushaltshilfe. Und eben jene Haushaltshilfe hat mir erzählt, dass sie auch schon in einer Familie über Nacht eingesetzt war. Allerdings weiß ich nicht mehr ganz genau, wie der Fall gelagert war.