Leihomas sind aber zb auch von Caritas oder Diakonie. Nur ob man die für nachts bekommt? Das ist ja quasi ein Ehrenamt oder nur minimale Bezahlung. Ob die sich dafür Nächte um die Ohren schlagen weiß ich nicht.

    Leihoma geht hier über die AWO, vor allem für die Randstundenbetreuung. Aber da gibt es viel mehr Eltern die suchen als Omas, die zur Verfügung stehen. Gilt als Ehrenamt und kostet, glaube ich, ungefähr 7 € die Stunde. Ich halte es für eher unwahrscheinlich da jemanden für nachts zu finden.


    Holi, was spricht den dagegen sich jemanden auf Minijobbasis zu suchen? Du bist da noch nicht so richtig drauf eingegangen. Und hast du mal die Krankenkasse angerufen, weil du gesundheitlich so angeschlagen bist?

    Ich glaube wenn dann, dann bekommst du eher jemanen für nachts mit Bezug auf deine eigene problematische Situation zur Zeit. Dafür müsstest du nun aber zum Arzt um reinen Tisch machen. Die Behinderung deines Sohnes dürfte da nicht ausreichen.

    Wir gehen gerade in alle Richtungen, wie wir etwas Entlastung erhalten können. Finanziell haben wir es entspannter als andere, aber sicher nicht dicke.


    Der Große ist wieder krank. Zumindest das dürfte nun gerne mal aufhören

    Du hast recht Monsti. Ich dachte jetzt diese Woche, er hätte sich angesteckt im Kindergarten. Am Donnerstag Abend fing er auf einmal an und erbrach sein Mittagessen. In der Nacht noch einmal. Aber das lag wohl eher daran, dass er dieses nicht klein gekaut hat. Da hatte er kein Fieber mehr und war auch sonst super drauf. Aber ich werde es festhalten.

    Heute kam der erste Bericht von der Logopädie an uns. Wir sehen ihn im Alltag und finden, dass er sprachlich besser geworden ist. Das müssen wir uns glaube ich vors Auge halten.


    Die Logopädin hat aufgeschlüsselt, in welchen Bereichen seine Defizite liegen und wo er Hilfe benötigt. Jeder einzelne Bereich der Sprache und Kommunikation ist mit großen Schwierigkeiten behaftet. Ich will mich davon nicht runterziehen lassen und hoffe, dass wir immer irgendeinen Weg zur Kommunikation finden werden. Wie auch immer.

    Das, was die Logopäden schreiben, klingt immer heftig. Kenn ich auch.


    Sie müssen das aber so aufdröseln, um dann auch genau deutlich machen zu können, woran es vordringlich ist zu arbeiten und wo es welche Fortschritte gibt - und mögen sie auch so klein sein. (ggf., um auch die Notwendigkeit der Therapie nachweisen zu können - bei z.B. fiten Patienten: der Allgemeinheit fällt kaum noch was auf, aber es gibt aber eben noch Probleme).

    Wie SandyErgo schreibt, müssen Logopäden jede Kleinigkeit festhalten. Dies ist wichtig. Du erlebst Deinen Sohn täglich und bemerkst natürlich winzige Verbesserungen, weil Du auch darauf wartest. Freue Dich darüber. Ein Logopäde agiert neutral und orientiert sich u.a. am Alter des Kinds. Logisch, dass es dabei zu Formulierungen kommt, die Dich runterziehen. Bitte nehme, es einfach zur Kenntnis. Dass Euer Sohn entwicklungsverzögert ist und auch sonst manches nicht normal verläuft, weißt Du doch längst. Akzeptiere es doch bitte. Auch eine Diagnose wirst Du akzeptieren müssen, egal wie sie ausfällt.