Ich denke ich werd mal diesen Test machen lassen.


    Ich habe bemerkt, dass ich irgendwie total empfindlich reagiere.


    Hier ein Beispiel:


    Wir haben ein Wasserbett und bei Schwankungen im Bett, registriert mein Kopf das irgendwie extremer als es ist. Zumindest erst seit März. Das heisst, dass mir sofort für ein ruchteil von Sekunden schwindelig wird.


    Ich war beim HNO Arzt und wisst ihr wie der mich untersucht hat?


    Er schaute nur mit seinem Gerät in meine Ohren und ich musste 15 Mal auf der Stelle trampeln.


    Das ist dooch ein Witz!!! Das ist doch keine Untersuchung!!


    Der Neurologe stellte mir nur blöde Fragen und muss im September nun zum Doppler und EEG, das CT hat nix ergeben.


    Muss ich mich jetzt darum kümmern, was ich haben könnte???


    Ich kann bald nicht mehr.... :°( :°(

    Hallo zusammen,


    ich habe in Google "Kopfdruck" eingegeben und bin auf diese Seite


    und diesen Beitrag von @phetsch gestoßen und mich in dem Forum


    sofort angemeldet.


    Ich weiß, dass dieser Beitrag ziemlich alt ist, aber er betrifft mich


    voll und ganz.


    Ich bedaure sehr, dass sich die betroffenen Personen @phetsch und

    @ Lunamel82 nicht mehr gemeldet haben.

    Schade, dass @phetsch seinen Beitrag nicht abgeschlossen hat.


    Mich würde interessieren, ob da eine konkrete Diagnose gestellt wurde.


    Wie geht es den Betroffenen heute? Leben die noch?


    Ich habe bereits seit einem Jahr die gleiche Symptome wie Kopfdruck


    (Gefühl, dass mir Blut in Kopf schießt). Starker Druck aufs Gesicht und Nase.


    Leichte Gangunsicherheit, weil sich die linke Körperhälfte dabei etwas


    schwächer fühlt. Mein Gesicht ist bei den Atacken etwas rötlicher als sonst.


    Die Symptome kommen Attacken mäßig vor und in unterschiedlichen Zeitperioden


    immer unabsehbar und plötzlich. Die Symptome bereiten mir natürlich viel Angst.


    Bin ich ein zukünftiger Schlaganfall-Kandidat? Werde ich mich bald hier auch


    nicht mehr melden?


    Ich bin männlich und 52 Jahre alt. Mein Blutdruck ist super gesund, sogar


    etwas niedriger, also 110/60.


    Während der Attacken ist der Blutdruck absolut nicht höher.


    Jetzt besuche ich alle mögliche Fachärzte und bin bei großen Check.


    (Kopf-MRT ist OK), EEG ist OK. Bald gehe ich zum Orthopäde.


    Ich kann schwer mit den Attacken umgehen und habe vor den Nächsten Angst.


    Ich würde mich auf die Meldung und Hilfe von den Betroffenen sehr freuen.


    In Foren bin ich nicht so begab. Ich hoffe, dass ich nichts Falsches mit meinem Beitrag gemacht habe. :-D

    Erstaunlich wie vielen es so geht. Mir nämlich auch!


    Habe etliche Ärzte gesehen und keiner konnte mir etwas konkretes sagen außer Psyche.


    Aber das kann es doch nicht wirklich sein?


    Welche Erkrankung soll das sein bei der man sich so dermaßen krank und eingeschränkt


    fühlt. Habe ja schon depressive Menschen kennengelernt, aber niemand hatte solche


    Symptome.

    Bin seit ca. 3 Monaten dort. Ist nicht lange das ist wohl wahr. Er ist Verhaltenstherapeut. Im Prinzip führen wir dort Gespräche über Alltägliches was eben so anliegt. Nichts konkretes. Diagnose, hmm. Ich weiß von keiner Diagnose. Außer eben die der Neurologe gestellt hat als Verdacht auf Somatisierungsstörung oder so ähnlich. Medikamente nehme ich nicht. Aber welches Medikament ist denn indiziert bei "Körpermissempfindungen"?

    Aber das ist doch ein Psychologe. Der kann doch keine Rezepte ausstellen. Und der Neurologe hatte dazu auch nichts gesagt. Habe alle 2 Wochen eine Sitzung und 2 Mal noch dazwischen. Das heißt in den 3 Monaten müssten es dann sage und schreibe 8 Sitzungen gewesen sein.


    Es ist halt so. Eine Therapie ist ja ziemlich langwierig hab ich mir sagen lassen. Und meine Symptomatik fühlt sich jedes Mal sehr akut und behandlungsbedürftig an. Da hilft leider auch kein "Sie wurden doch schon untersucht." – als Betroffene müsstest du das eigentlich wissen?!?


    Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass wenn ich meinem Therapeuten sage, dass das Zoloft nach 2 Wochen diese Zustände wegblasen wird, dann zeigt der mir nen Vogel. Welcher simple Mechanismus wurde bei dir in Gang gesetzt. Ich würde mich nahezu einer Wunderheilung unterzogen fühlen wenn ich plötzlich aus dem grauenvollen Zustand gerissen werden würde. Traumhaft.


    In einem anderen Forum, in dem ich nicht angemeldet bin, las ich heute, dass angeblich die meisten Ärzte sowas wie MS sehr oft übersehen. Ich meine, ich gehöre auch nicht gerade zur Hauptkundschaft was TIA und PRINT, etc. angeht, aber es gibt immer atypische Verläufe oder Symptomatiken.


    Wenn ich davon ausgehen soll, dass ich bloß ein Hypochonder bin oder einen psychischen Defekt, dann will ich schon gerne richtig untersucht werden nicht bloß so Wischi Waschi und mir dann sagen lassen, dass man in einem MRT auch nicht immer sieht, ob MS-Herde irgendwo sind :(

    Lieber Anatomie


    Du hast aber nun mal nicht die Krankheitszeichen einer MS, also wird man dich auch nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft durch die Röhre schieben.


    Wenn Du ein MRT Just For Fun haben willst, lege bares auf den Tisch.


    8 Sitzungen sind wirklich nicht besonders viel. Da kann sich bei dir noch nichts verändert haben.

    Zitat

    Ich würde mich nahezu einer Wunderheilung unterzogen fühlen wenn ich plötzlich aus dem grauenvollen Zustand gerissen werden würde. Traumhaft.

    Exakt, so habe ich mich beim ersten mal gefühlt.

    Nun, ich habe jahrelang auch in das Kassensystem gezahlt. Also ich denke für ein oder zwei MRT-Untersuchungen wird das sogar noch reichen ;-)


    Oder gönnt mir die "Solidargemeinschaft" keine Genesung? Spätfolgen durch Ärztepfusch werden teurer!


    Ich habe keine eindeutigen/klassischen Zeichen, das stimmt. Darüber bin ich auch froh. Das ändert trotzdem nichts an meinem Zustand :/


    Also eine Spontanheilung durch ein Antidepressivum.


    Könntest du nochmal genau schildern unter welcher Symptomatik du gelitten hast und wie das diagnostiziert wurde und welche Diagnose du dann erhalten hast, etc.?

    Jetzt muß ich auch mal was dazu sagen.(habe eben erst bemerkt das der Faden hier schon älter ist!)


    Also,erst mal sollte man nicht immer alles auf die Psychschiene stellen!!Es gibt genügend


    körperliche Erkrankungen für diese Symptome.


    Ich erzähle euch mal kurz meine Geschichte:


    Seit Ende Februar hatte ich ständig Kopfschmerzen,mal besser,mal schlimmer.Dazu Nackenschmerzen ,Schwindel bzw. Benommenheit.Gelegentlich sogar Übelkeit dazu.Ich war beim HNO,beim Orthopäden;beim Hausarzt ,beim Augenarzt und beim Zahnarzt.Alles ohne Befund!Ich bekam ein MRT vom Kopf,auch in Ordnung!Ich war seit Wochen arbeitsunfähig.Mein Hausarzt wusste sich keinen Rat mehr und hat mich in die Uniklinik geschickt zur Untersuchung.Dort war ich ambulant und wurde u.a.auch von einem Neurologen untersucht,alles im grünen Bereich!Und jetzt kommts:Der Neurologe meinte das es aufgrund der Symptomatik möglich sei das mein Hirndruck erhöht wäre.Dies sollte ich mit einer Lumbalpunktion abklären lassen.Im MRT sei das oft nicht zu sehen.Ich bekam kurze Zeit später(vor ca. 2 Wochen) einen ambulanten Termin in dieser Klinik und die Diagnose hat sich tatsächlich bestätigt.Zum Glück hab ich noch keine Augenschwäche.Bis dahin hat es aber eine Ärzteodysee und eine Zeit von über 12Wochen gebraucht.Mit der Psychschiene hätte ich mich niemals abspeisen lassen! Nicht alles was die Ärzte nicht gleich finden ist Hypochondrie oder Depression.


    Gruß sanabella

    Lieber Anatomie88

    Zitat

    Also eine Spontanheilung durch ein Antidepressivum.

    Schön wärs. Nein, eine Heilung wird es nicht geben.


    Die Symptome bildeten sich nach 10 Tagen deutlich zurück und weil ich zuvor so schwer gelitten hatte (schwere depressive Episode), fühlte sich die Besserung wie ein Wunder an.


    Allerdings brauchte ich noch reichlich Psychotherapie um zu verstehen, warum ich so krank geworden war. Und um einen Rückfall aus den selben Gründen zu verhindern.

    Zitat

    Könntest du nochmal genau schildern unter welcher Symptomatik du gelitten hast und wie das diagnostiziert wurde und welche Diagnose du dann erhalten hast, etc.?

    Ich hatte eine leichte chronische Depression (Dsythymie) seit frühester Kindheit und zusätzlich immer mal wieder mittelgradige bis schwere depressive Episoden einer rezidivierenden Depressiven Störung. Die Gefahr depressiv zu werden wird bis an mein Lebensende bestehen bleiben.


    Hier findest Du auch meine Symptome. Ich hatte quer Beet von allem etwas:


    http://www.angst-und-depri.info/depressionen/depressionen_symptome.html

    @ sanabella:

    Danke für deine Schilderungen. Erschreckend wie sehr man sich auf manche verlassen kann. Genau das ist meine Befürchtung. Würde gerne vermeiden, etwas körperliches zu haben und dann noch in einer Psychiatrie sediert zu werden.


    Wie lange hattest du insgesamt deine Beschwerden? Und könntest du es nochmal genau schildern? Hast du die Punktion ambulant oder stationär gemacht und wie war das so?


    Und wurdest du nun "geheilt" – oder wie läuft dann eine Therapie ab? Geht es dir gut mittlerweile?

    @ Pusteblume

    Spontanheilung ist natürlich ein doofes Wort. Das habe ich ganz salopp gesagt. Ist mir natürlich klar, dass solche Mittel keine Heilung hervorrufen können – leider!


    Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert und ich finde es schön zu hören, dass dir damit geholfen wurde. Würde halt einfach gerne erstmal sämtliche Ausschlussverfahren durchlaufen. Ich verlange ja keine PET oder SPECT – wobei die Kosten nicht drastisch höher sind im Vergleich zu MRT oder gar fMRT-Geräten.


    Es ist nun so: Ein Schädel MRT habe ich 3 Radiologen vorgelegt. Der 1. sagte es sei eine Zyste zu sehen – zufällig auf der Seite auf der ich einen Druck hinter dem Auge spüre. Der 2. sah gar nichts und der 3. wollte zur Sicherheit noch eins machen. Hat er dann auch, weil das ursprünglich schon relativ alt war, aber leider benutzten die dort kein Kontrastmittel obwohl ich vorher noch dafür unterschrieben habe, hmm.


    Danke für den Link. Den werde ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen.


    Und wie geht es dir zur Zeit? Nimmst du noch Medikamente? Kannst du arbeiten?


    Diese Woche habe ich leider keinen Termin beim Therapeuten. Aber ich werde alles Mal im Hinterkopf behalten und mit ihm besprechen.


    Nun, ich habe mir sogar von einem Bekannten ein Buch für Hypochonder andrehen lassen. Von Morschitzky – der scheint ziemlich erfahren im Bereich Ängste zu sein. Demzufolge sollte jemand wirklich erstmal körperlich ganz sauber untersucht werden um dann in eine Therapie gehen zu können.

    @ Anatomie:

    ich habe diese Beschwerden jetzt seit Februar.Ging ganz harmlos an mit Kopf und Nackenschmerzen.Ich habe etliches versucht(Rotlicht,Kirschkernkissen,Nackenentspannung ect.)nicht hat irgendwie geholfen.Manchmal wurde ich nachts wach wegen der Schmerzen.Ich hab mir orthopädische Kissen gekauft,aber es wurde nicht besser.Nach ca. 4Wochen wurde mir das zu dumm und ich ging zum Hausarzt.Der verordnete mir nur Schmerztabletten und Übungen für den Nacken.Eine Woche später ging ich zum Orthopäden,der röntgte meine HWS und konnte nichts gravierendes feststellen.Er verschrieb mir Muskelrelaxans.Weil ich mittlerweile auch Ohrenrauschen und Benommenheitsgefühl und manchmal Gangunsicherheit hatte hatte ging ich noch zum HNO.Alles in Ordnung!Ich ging nochmal zum hausarzt weil ich dachte der Kreislauf oder so.Ergebnis Blutdruck:120/80,also ideal!Ich ging zum augenarzt weil ich mit den Kofschmerzen auch öfters Augenschmerzen hatte und leichten Schwindel.Aber nichts gefunden,keine Sehnervschwellung und keine Stauungspappille.


    Die Kopfschmezen bzw. der ständige Kopfdruck verschwanden nicht,so das ich ein MRT vom Kopf bekam.Wieder ohne Befund!Ich dachte echt ich spinne langsam.Als dann zu der Benommenheit und den gelegentlichen Schwindel auch noch immer öfters Übelkeit dazukam ,hatte ich die Faxen dicke und ließ mich vom Hausarzt in die Uniklinik zur Untersuchung überweisen.Dort kam ich dann in die Neurologie und alle Untersuchungsergebnisse waren unauffällig.Jedoch als ich dem Neurologen nochmals meine Beschwerden schilderte und von diesem Druckgefühl im Kopf und bis in die Ohren erzählte meinte er das sich das evtl. um einen erhöhten Hirndruck handeln könnte.Das muß mit einer Lumbalpunktion bestätigt oder ausgeschloßen werden.Ich bekam einen ambulanten Termin 2 Wochen später und dann hat sich das tatsächlich bestätigt mit dem erhöhtem Druck.Jetzt ist es momentan so das ich erst nächste Woche nochmal einen Termin habe dort weil es sich nicht bessert auf Dauer.Es gibt Tabletten dagegen ,aber die haben leider viele Nebenwirkungen.Solange die Augen nicht betroffen sind kann man erstmal etwas abwarten ob es von alleine besser wird.Wenn es sich verschlechtert muss erneut ein Punktion zur Druckentlastung gemacht werden.Das ist dann auch Therapie.Bei mir sind die Beschwerden sehr wechselhaft,das heißt ich hab "gute Tage" und dann wieder schlechtere.Mal sehen was da auf mich zukommt....


    Aber ehrlich gesagt bin ich froh das diese Krankheit (Pseudotumor cerebri,Pseudo deshalb weil kein Tumor vorhanden ist-aber so ähnliche Symptome!)) überhaupt gefunden wurde.Jetzt hat das "Kind" einen Namen und ich weiß woher das kommt.Ich wußte gar nicht das es sowas überhaupt gibt.Und was ich bisher bei Betroffenen erfahren habe ,haben selbst die wenigsten Neurologen Erfahrung damit und kommen nicht gleich darauf das es sich dabei um sowas handeln könnte.Die meisten sehen nur das das MRT ok. ist und viele schieben die Patienten dann auf die Psychoschiene ab und dann verzögert sich leider die Diagnose.


    Ich bin froh das ich in dieser Uniklinik war und schau jetzt nach vorne.Meistens bekommt man das nach einiger Zeit in den Griff und es verschwindet mit etwas Glück wieder.


    Gruß sanabella @:)

    Zitat

    Und wie geht es dir zur Zeit? Nimmst du noch Medikamente? Kannst du arbeiten?

    Ich kann mich nicht beklagen. Bin weitestgehend depressionsfrei. Ich habe meine Medikamente immer so 6 Monate nach abklingen der letzten Symptome ausgeschlichen. Das letzte mal vor einem Jahr. Und Ja, ich bin Vollzeit arbeitsfähig, arbeite über 40 Std. die Woche in einem medizinisch/therapeutischen Beruf.