Kopfschmerzen bei Kälte und nach dem Sport

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier, daher kurz zu mir. 42, M und seit 10 Jahren mit folgendem Phänomen "beglückt":


    Es betrifft zunächst einmal nur die kalte Jahreszeit, also Oktober bis März/April. Ich gehe gern mit Hörbuch oder Podcast um den Block und wenn ich nach einem (oder auch fünf Kilometern, ganz egal) zurückkomme, dann schlägt der Kopfschmerz zu. Dieser scheint seine Epizentrum im Bereich der Wirbelsäule zu haben, "wo der Kopf aufgestöpselt" ist. Von dort zieht er sich nach unten bis zur Mitte der Wirbelsäule und nach oben Richtung Schädel. Das Schließen der Augen empfinde ich dann als angenehm, der Schmerz bleibt.

    In den letzten 16 Stunden habe ich nun 2000 mg Ibuprophen genommen: Keine Besserung, das ist immer so.


    Meine Ansätze bisher:

    • Ich war bisher beim Orthopäden und Neulorogen. Dort wurde nichts festgestellt.
    • Dick einpacken. Mütze, Schal, dicke Jacke. Keine Änderung.
    • "Bewusst" den Nacken beim Gehen entspannen. Schultern entspannen. Nichts.
    • Mehr Sport. Siehe unten.

    Sport: Da war ja noch was. Ich besitze seit 15 Jahren ein Fahrradergometer. Zunächst war dort alles in Ordnung. Vor 10 Jahren, mit Auftreten der o. g. Beschwerden, führt nun auch die Nutzung des Heimtrainers zu ebendiesen Schmerzen. Auch hier habe ich Vieles versucht. Haltung optimieren, Temperatur beim Training "sommerlicher" gestalten. Nichts.


    Da die Ärzte oft auch nach meinem Beruf fragen: ja, ich sitze 8 Stunden am Rechner und privat auch noch mal 2. Dieser Zeitraum und die damit einhergehende Körperhaltung hat bisher jedoch noch nie zu irgendwelchen Beschwerden geführt.


    Hat irgendjemand eine Idee, was ich noch unternehmen kannt. Alle Experten sagen mir, dass grundsätzlich alles in Ordnung sei.


    Gruß

    Bliss

  • 2 Antworten

    ...eine Verschiebung des Atlaswirbels ist sehr schlecht bis gar nicht zu erkennen. Zumindest nicht mit Standarduntersuchungmittel (Röntgen, MRT...) Nach deiner Beschreibung müsste aber genau dieser ein Problem haben. Das ist auch der "wo der Kopf angestöpselt ist" ;-D
    Hier ist ein erfahrener Therapeut gefragt, der sich mit der Atlastherapie auskennt. Am besten du lässt dir eine Verordnung mit "Manueller Therapie" geben oder suchst dir einen Osteopathen, die kennen sich damit aus!

    Ja, bitte probiere es mit einem Osteopathen.

    Osteopathie / Cranio-Sacral-Therapie finde ich um Längen besser als jede andere Manuelle Therapie. Viele Krankenkassen bezuschussen die Osteopathie auch.

    Ich habe mich jahrzehntelang mit immer schlimmer werdenden, wirklich unerträglichen Kopfschmerzen geplagt und x Physiotherapeuten ausprobiert - erst der letzte, ein Osteopath, konnte mir helfen. Ohne ihn würde ich heute wahrscheinlich wegen des exzessiven Schmerzmittelverbrauchs an der Dialyse hängen - oder ich wäre vielleicht noch irgendwann aus dem Fenster gesprungen.