hi ! nach bandscheibenvorfall schmetzmittel tilidin eingenommen am anfang ok, später krippeln in den beinen t. abgesetzt. umstellung auf lyrica z.zt. 150mg. nebenwirkungen ich mache es kurtz: gewicht RAUF - libido RUNTER. werde artz kosultieren müssen. einahme seit ca.8wochen. lyrica ist ein gutes sch.-mittel.

    Hallo an alle,


    ich habe Lyrica über rund vier Wochen bekommen. Ziel war es, die Panikattacken, die sich aus vom Morphiumeinsatz und den dadurch erzeugten Alpträumen ergeben hatten, zu bekämpfen. Ich bekam das Morphiumpräparat nach einer schweren OP an der Bauchaorta (Mesenterialischämie).


    Die Attacken blieben dann tatsächlich aus. Zuvor war es so, dass die Elektroden am Körper (wie man sie eben auf der ITS so "angeklebt" bekommt) immer infolge der Schweißausbrüche abgefallen waren.


    Aber: nach ca. 3 Wochen traten immer stärker werdend auf:


    Schlafstörungen (am Ende gab es noch effektiv so um die drei Stunden Schlaf pro Nacht),


    folgerichtig Müdigkeit am Tag,


    Konzentrationsstörungen und verminderte Fähigkeit, sich Dinge zu merken,


    leichte Einschränkungen der Sehfähigkeit, so dass ich annahm, eine neue Brille zu brauchen,


    Blähbauch vom Allerfeinsten und


    zunehmend arges Sodbrennen, gegen das die vom KH gegebenen Mittel dann ebensowenig halfen, wie bspw. Simagel,


    dazu eine atente Übelkeit und ein seltsamer Geschmack im Mund, den ich inzwischen tatsächlich auch -wie andere Forumteilnehmer, als "metallisch" bezeichnen würde.


    Die Dosis war gerade mal 2 x 75 µG pro Tag.


    Nach der Entlassung aus dem KH wurde das Medikament durch den Hausarzt in Konsens mit meinen Wünschen abgesetzt. Ein "Ausschleichen" war bei der Dosis nicht angezeigt. Also am nächsten Tag keine Tabletten mehr.


    Die Nebenwirkungen beim Absetzen des Medikaments waren:


    Schweißausbrüche und zwar ziemlich drastische,


    Durchfall,


    gefühlter Fieberanfall wie bei einer Grippe, nur dass das Fieber gar nicht real war,


    Schlafstörungen, aber die hatte ich ja vorher auch und insofern war das keine neue Belastung.


    Entsprechend der angegebenen Halbwertszeit nahmen die Nebenwirkungen auch tatsächlich, über ca. vier Tage gesehen, ab. Der metallische Geschmack im Mund blieb aber noch rund zwei Wochen lang und verschwand dann ebenfalls.


    Sicher hat Lyrica mir in der Zeit geholfen, als die Panikattacken (besonders auf der ITS, wo ich zudem infolge eines Kehlkopfschnittes für die bessere Sauerstoffversorgung nicht sprechen konnte) so heftig waren, geholfen. Ein Absetzen auf Normalstation wäre vielleicht günstiger gewesen, aber am Ende bin ich, glücklicherweise, auch so wieder "lyricafrei". Geblieben ist insgesamt eine eher negative Erinnerung - was aber bei anderen Patienten ganz anders sein kann und keinen Vorwurf, sondern nur eine ganz individuelle Beschreibung darstellt.

    Habe Lyrica aufgeschrieben bekommen eine Packung 75 mg und dann (weils schön ist) 150er hinterher...


    Mir ging es Hundeelend, konnte gar nicht mehr morgends austehen, war depressiv und motivationslos... Habe die Lyrica nach 4 Wochen in die Ecke geschmissen, meinem Arzt die Meinung gegeigt... *grummel*


    Wollte nur was wegen meinen Rückenschmerzen und kein Psychopharmaka...

    Hallo :-) !


    Habe diese Tabletten dieses Jahr auch drei Monate nehmen müssen, wegen meinen Bandscheibenschmerzen in der HWS und in den Armen. Habe sie gut vertragen und ich habe sie dann langsam reduziert, gab keine Probleme. Es gibt Menschen, die nehmen sie jahrelang...dann ist es angemessen sie auszuschleichen. Manche müssen sie fast ein Leben lang nehmen, wenn sie Epilepsie haben sollten. Kommt natürlich immer drauf an wie lange du sie nimmst...