MRT des Kopfes - Platzangst

    Hallo,


    ich hoffe hier mit dem Thema richtig zu sein.


    Im neuen Jahr habe ich einen Termin zur MRT des Kopfes. Ich leide sehr unter Platzangst und habe große Bedenken, ob ich die Untersuchung durchstehe. Fragen: Wird man dafür komplett in das Gerät geschoben? Kann man sich in irgendeiner Weise darauf vorbereiten? Wenn ja, wie? Wie lange dauert das ganze?


    Ich hoffe echt auf Antworten, hab´ ziemliche Angst vor einer Panikattacke in dem Gerät.


    Danke im Voraus.

  • 43 Antworten

    hallo

    nein du wirst nicht ganz reingeschoben nur bis zum hals.


    das ganze dauert etwa 15-20 min und ist ziemlich laut du belommst aber ohrenstöpsel und alles genau erklärt.


    und du bekommst ausserdem ein art ball in die hand das du drückst wenn die angst zu groß wird dann ziehen sie dich sofort wieder raus.


    bei mir wurde zwischen drin auch immer wieder gefragt ob alles ok sei.


    sag ihnen aber das du platzangst hast vielleicht können sie dir was zu beruhigung geben.


    du schaffst das schon...


    LG

    MRT Untersuchung

    Hallo Kerry 2 *:)


    Ich spreche aus Erfahrung, bei mir wurde vor fast genau einem Jahr ebenfalls ein MRT des Kopfes gemacht.


    Oberteil und Hose ausziehen, Schmuck ablegen. Der Rest läuft dann so ab, dass du mit dem Oberkörper, allen voran mit dem Kopf bis etwa Hüft-Kniehöhe in die "Röhre " geschoben wirst. Aber vorher kommt ne ganz liebe Helferin, die dir noch Ohropax und ein Notsignalknopf in die Hand drückt. Also Ohro's rein, dann fragt sie dich, ob du sie noch hören kannst und ob bei dir alles OK ist. Dann wirst du in die Röhre geschoben und die Untersuchung beginnt. Du wirst von nun an auch verstehen, warum du die Ohropax bekommen hast, denn es wird nun relativ laut. Fast so, als ob der DJ ne falsche CD reingetan hat. Die Unteruchung dauert im Normalfall ca. 20 Minuten.


    Eine Magnetspule kreist nun um deinen Kopf um die Aufnahmen zu machen, aber davon merkst du nichts, ausser der Lautstärke. Du wirst also nicht mal berührt und der Abstand nach oben beträgt etwa 20 cm vom Kopf bis zur Spule. Vom Oberkörper demzufolge etwas mehr etwa 30 cm.


    Als Empfehlung kann ich dir sagen, dass es für mich angenehm war die Augen zu schließen und mir schöne Urlaubserinnerungen vorzustellen oder an sonst was nettes zu denken. Das lenkt dich ungemein ab und die Zeit vergeht auch ganz schnell. Alles zusammengenommen ist es eine wirklich harmlose Untersuchung. Du versuchst dich entspannt hinzulegen und den Rest macht der Tomograph. Also soweit alles easy. Für Personen die an starker Angst in engen Räumen, Röhren etc. leiden gibt es 2. Möglichkeiten die Aufnahmen dennoch durchzuführen.


    1. Du lässt dir ein Beruhigungsmittel spritzen.


    2. Einige Praxen und Kliniken bieten den sogenannten offenen MRT an. Dabei liegst du dann nicht mit fast dem gesamten Körper in der Röhre. Aber ich glaube dass diese Methode einer besonderen Genehmigung durch den Überweisenden Arzt oder der Krankenkasse bedarf. Frag doch einfach mal bei deiner Krankenkasse nach.


    Die siehst also auch für Menschen die unter dieser Art von Anststörung leiden gibt es eine Alternative.


    Aber du brauchst dir echt keinen Kopf zu machen. Ist absolut harmlos.


    Einen guten Rutsch ins Neue wünscht dir der


    Morning Star :)^

    Huhu Kerry

    dieses Problem mit der Platz-Angst habe ich auch. Ich hatte damals auch solche Angst vor der MRT-Untersuchung, aber es war dann wirklich nicht schlimm. Bei mir wurde auch nur der Kopf in die Röhre geschoben. Wenn's ein wenig unangenehm wurde, habe ich halt immer auf meine Fusspitzen bzw. Beine gelinst, um mich noch mal zu bestätigen, dass mein restlicher Körper "im Freien" war. Ausserdem habe ich die ganze Zeit an etwas Schönes gedacht z.B die Party, die an jenem Abend stattfinden sollte. Mach dir keine Sorgen Kerry..ist wirklich nicht so schlimm.

    Ich habe in der letzten Zeit oft Sehstörungen und Schwindelgefühle. Vor einiger Zeit wurde bei mir eine Sarkoidose diagnostiziert, die kann, muss aber nicht damit zutun haben. Der Augenarzt meinte, es könnte auch eine Durchblutungsstörung des Kopfes sein. Ultraschall hat nix ergeben.


    Was ist denn eine Epidermoidzyste? Welche Symptome bringst das mit sich?