• Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Muskelzuckungen, Verspannungen

    Hallo, ich bin neu hier und habe schon viele Beiträge gelesen. Seit fast 15 Jahren plagen mich diverse Symptome (bleierne Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressive Verstimmung, Herzrhythmusstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Kieferschmerzen, Zähneknirschen, Verdauungsbeschwerden, Lichtempfindlichkeit, Darmentzüudngen, etc.). Immer mal wieder hatte ich für…
  • 29 Antworten
    Patri110 schrieb:

    ich bin neu hier und habe schon viele Beiträge gelesen. Seit fast 15 Jahren plagen mich diverse Symptome (bleierne Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressive Verstimmung, Herzrhythmusstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Kieferschmerzen, Zähneknirschen, Verdauungsbeschwerden, Lichtempfindlichkeit, Darmentzüudngen, etc.).


    Patri110 schrieb:

    schon längere Zeit ziemlich depressiv und auch hypochondrisch ....


    Da haben wir doch schon einige Hinweise die m.E. Auslöser sein können.

    Vermutlich bist du du depressiv und dann dazu noch die Hypochondrie oben drauf.

    Das würde m.M. n. auch deine Beschwerden erklären, deine vielen Symptome.

    Gerade das was du beschreibst mit schwere, Benommenheit, müde findet sich bei Depressionen.

    Die Hypochondrie kann dann den Rest erklären wie Muskelkzucken, den Körper beobachten was alles so auffällig ist, Symptome suchen usw



    Patri110 schrieb:

    In Behandlung bin ich nicht, da es ja eh kaum Termine gibt.

    Du hast das seit 15 Jahren und ich gehe davon aus das du sicher auch bei sehr vielen Ärzten gewesen bist?


    M.M.n. brauchst du psychlogische Hilfe und das du nun wirklich auch zu einem Psychologen gehst.

    Vielleicht ist auch ein Klinik, eine Psychosomatische Klinik eine gute Anlaufststelle für dich.


    Schau das du entweder ambulant gehst oder in eine Psychosomatische Klinik.

    Ja, du hast sicher recht. Aber zum einen probiere ich schon viel selbst (Meditation, autogenes Training, PMR, ...), zum anderen würde es meiner Psyche gut gehen, wenn es mir körperlich gut ginge. Aber was die Ängstlichkeit betrifft (was ja auch von der Schilddrüse kommen könnte,), muss ich was in Angriff nehmen *schwöre*. Denke trotzdem nicht, dass die Psyche solche extremen körperlichen Symptome macht.

    Patri110 schrieb:

    Aber was die Ängstlichkeit betrifft (was ja auch von der Schilddrüse kommen könnte,), muss ich was in Angriff nehmen

    :)z

    Unbedingt, weil ohne Hilfe wird es nicht besser und die ANgst beherrscht dein Leben.



    Patri110 schrieb:

    Denke trotzdem nicht, dass die Psyche solche extremen körperlichen Symptome macht.

    Oh ja

    Die Psyche kann viele körperliche Reaktionen auslösen.

    Muskelzittern, Muskelschwäche, Müdigkeit, also alles was geht.


    BSP

    Schon mal Prüfungsangst gehabt?

    Diejenigen die von der Toilette nicht mehr runter kommen ( Urinieren, Durchfall, Erbrechen)

    Das kann Psyche auslösen.


    Oder HIV Phobiker.

    Googeln dann die Symptome und lesen grippeähnliuche Symptome. Schupps haben sie Grippesymptome.


    Oder Panikattacken. Ausgelöst durch die Psyche. Diejenigen haben massive körperliche Reaktionen, also ob sie einen Herzinfarkt erleiden würden, dass volle Programm.


    Die Psyche kann sehr krank machen und sie kann alles mögliche an körperlichen Reaktionen auslösen. Auch solche wie deine Symptome.

    Mit Verlaub finde ich die Psychoschiene und Diagnose oft sehr kritisch, das will man mir seit Tag 1 auch einreden, obwohl ich weiß das ich Mega glücklich wäre, das einzige was einen psychisch desöfteren mal fertig macht ist das es einem scheisse geht, was bei mir seit 10 Monaten der Fall ist, die Ärzte ignorant reagieren und absolut null auf einen eingehen.


    Mein Tipp, nimm etwas Geld in die Hand und probiere es bei privaten guten Ärzten die sich Zeit für dich nehmen, so mache ich es gerade und siehe da, werte die mein Hausarzt total normal findet zB TSH 3,5 findet er viel zu hoch und andere Baustellen wie Vitamin B12. Das würde ich dir auch empfehlen, Vitamin B12 ist wie ein Hormon und kann stärkste missempfindungen und nervenschäden verursachen, mein wert ist durch einseitige Ernährung und damals starke körperliche Beanspruchung Mega im Keller. Das sind alles Sachen die mir nicht gesagt wurden, an die keiner denkt usw.

    Desweiteren gibt es Zig chronische Krankheitserreger usw usw.

    Ich für mein Teil lasse mir keine Depression oder einen Burn Out mehr einreden und das empfehle ich dir auch dringend. Sonst endet man als Invalide auf Psychopharmaka zumal die meisten depressiven die ich kenne fühlen sich körperlich fit aber geistig halt unglücklich und traurig.

    Sammel deine Kraft, Nutz dein JK damit du von deiner Krankheit dich nicht runter ziehen lässt und irgendwann wirst du fündig und dann wirst du auch gesund, nicht mit einer eingeredeten Depression!


    Beste Grüße

    Tobias30 schrieb:

    Mein Tipp, nimm etwas Geld in die Hand und probiere es bei privaten guten Ärzten die sich Zeit für dich nehmen

    Es hilft aber nichts ihn jetzt noch weiter zu X verschiedenen Ärzten zu schicken, die Arztodyssee zu unterstützen, das er nochmal 15 Jahre herumrennt von Arzt zu Arzt.

    Manchmal hilft es nicht, User darin zu bestärken immer weiter zu Ärzten zu laufen, obwohl sie schon komplett durchuntersucht worden sind oder wie in diesem Fall schon seit 15 Jahren.

    Man darf das nicht unterschätzen, dass sage ich immer wieder, die Psyche kann einen sehr krank machen und viele Symptome und Beschwerden auslösen.

    Für Laien ist das aber oft nicht greifbar und verständlich. Etwas organisches klingt für Laien immer plausibel, als die Psyche.


    In dem o.g. Fall kann es hilfreich sein, wenn psychologische Hilfe in Anspruch genommen wird, sei es ambulant oder in einer Psychsomatischen Klinik. Allein schon aufgrund der Angst die sich entwickelt hat.

    Wird das nicht behandelt, vergrößert sie sich und bestimmt das ganze Leben.

    Na gut 15 Jahre ist extrem lang das stimmt. Aber mich verärgert diese Aussage immer extrem, da es bei mir nach ein paar lapidaren Untersuchungen auch hieß das wäre psychisch obwohl ich Mega happy war und einfach nur extrem krank aufeinmal.


    Ich sehe Psyche eher als Symptom und nicht als Ursache, so ist es zumindest bei mir, es ist schwer Spaß zu haben wenn man sich total ekelhaft fühlt. Kann da auch nur für mich sprechen, nach 15 Jahren sollte man es villt wirklich so probieren. Aber er wäre nicht der erste der ZB eine chronische Borreliose oder ähnliches hat und sich Jahre um Jahre gequält hat.


    Nice Weekend


    T

    Also, die aktuellen Symptome (Muskelschwäche etc) sind ja nicht seit 15 Jahren, sondern 4 Wochen. Schwach und schlapp fühle ich mich schon Jahre, gerade fühlt es sich aber wie ein Muskelproblem an. Borreliose wurde mehrfach ausgeschlossen. Meine Vermutung liegt auf Hashimoto (da es meine Mutter hat und meine SD mit 7-8 ml sehr klein ist). Bisher sind aber Antikörper unter dem Grenzwert (aber auch nicht Null, wie bei SD-Gesunden) und Ultraschall unauffällig. Weiß auch nicht, ob Hashi wirklich solche massiven muskulären Probleme etc. machen kann.

    Ist der Vitamin D3 Wert nicht schon zu hoch? Also meiner Erfahrung nach, zuviel Vitamin D3 führen bei mir genau zu solchen multiplen Beschwerden. 177 nmol/l sind laut Tabelle über der Norm. Wenn ich mehr als 2000ie am Tag nehme so habe ich Unruhe und Gelenkschmerzen. Mit 2000 sind aber bei mir Muskelzuckungen und Tinitus weg. Also ich meine und meine Erfahrung spricht dafür dass es selbst bei Vitaminen und Pflanzlichen Mitteln eine Balance wichtig zu finden ist. Zuviel schadet auch.

    Vor allem würde ich mal dringend B12 abchecken zusätzlich zu D3, da bin ich jetzt dran, das kann einen komplett irre machen.

    B12 kann man auch ohne checken probieren. Man kann es - im Gegensatz zu andere Vitamine - nicht überdosieren. Exzess wird einfach ausgeschieden.

    Ja, B12 nehme ich seit ein paar Tagen wieder - hatte ich eine Zeit lang ausgesetzt. D3 ist laut Labor zu hoch, laut Arzt "bestens" und "weiter so". Hab es aber trotzdem reduziert. Holo-TC wurde auch mal irgendwann gemessen und war okay.

    Erhöhte D3 ist schädlich und kann viele Probleme machen, falls die Wert viel zu hoch ist.


    An deiner Stelle würde ich die weglassen.

    Ja schwierig da was zu sagen. Bei mir hat Vitamin D3 auch bei 1000ie täglich dann weiter angestiegen. Am besten immer kontrollieren über Bluttest.

    Lieber Patri110,


    hoffentlich geht es dir schon besser. Und hoffentlich liest du diese Nachricht und sie bringt dich weiter auf deinem Weg zum perfekten Wohlbefinden:-)


    Die Schweizer SIHO, Gründer Dr. Beat Schaub, spricht bezüglich Eisenwerten von ganz anderen Zahlen als man sie von den alteingesessenen medizinischen Establishments hört. Für manche Menschen ist ein Wert von 150-200 mikrogramm/l erst ausreichend. Da wärst du eventuell im Mangelbereich mit deinem Wert. Die dem Schweizer Eisenzentrum angeschlossenen Ärzte (es gibt auch schon viele in Deutschland die so arbeiten) benötigen noch andere Werte um den individuellen Bedarf zu errechnen, z. B. den löslichen Transferrinfaktor. Vielleicht machst du dich mal diesbezüglich schlau?


    Und die Mineralstoffanalyse im Vollblut (nicht im Serum wie die meisten Labore sie durchführen) gibt allein zuverlässig Aufschluss über den Mineralstoffgehalt in und ausserhalb der Zelle; dies ist wichtig da Magnesium, Kalium und Calcium ganz unterschiedlich im Blut vorhanden sind, z. B. Magnesium befindet sich ca. 50/50 im Serum und Zellinneren, das heisst, eine Serumanalyse gibt ein falsches Resultat. Ich nehme täglich 400 mg Magnesiumcitrat und die Analyse deutet auf einen starken Magnesiummangel hin. Deshalb habe ich jetzt die Dosis verdoppelt. Ebenso Calcium.


    Alles Gute!