Oh Mann, ich bin gerade total froh! Scheinbar hat mein Anruf gestern bei der Betreuungsbehörde doch was gebracht. Vorhin rief mich der Betreuer meiner Mutter an. Er hat sie auch schon besucht. Wir treffen uns morgen u. dann besprechen wir alles Weitere. :)^ Ich bin gerade unheimlich erleichtert. Habe ihm auch gesagt, dass ich total froh bin, weil ich schon Angst hatte, ich muss das jetzt weiter alles alleine machen. Der schriftliche Beschluss war heute immer noch nicht im Kasten. Aber das ist jetzt nebensächlich, denn scheinbar hat der Betreuer ihn ja schon. Und das ist ja das Wichtigste. :)z

    Das Schreiben wird schon noch eintreffen.

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    Wir treffen uns morgen u. dann besprechen wir alles Weitere.

    Nun dann hoffe ich mal, dass ihr alles Wichtige, was Du so auf deiner Liste hast, klären könnt.


    Ich drücke dir die Daumen.

    Eigentlich müsste ich mich ja freuen, dass nun endlich der Betreuer eingeschaltet ist. Und, was ist? Mir ist eher zum Heulen zumute. Aber ich glaube, das hängt auch damit zusammen, dass ich wieder an sie erinnert werde. Solange ich mich nicht mit ihr befassen muss, geht es mir ganz gut. Ich weiß auch, dass es besser für mich (und wohl auch für sie) ist, wenn wir uns erst mal nicht sehen. Doch ich weiß nicht, ob ich es überhaupt nochmal schaffe, sie zu sehen, nach dem Ganzen, was passiert ist u. wie sie mir gegenüber steht. Nur - kompletter Kontaktabbruch? Ich weiß nicht, was das dann mit mir machen würde, wenn ich dann irgendwann mal die Nachricht bekomme, dass sie gestorben ist. ":/ Im Moment ist aber so viel Panik in mir, alleine schon bei dem Gedanken daran, dorthin zu müssen, dass ich mir nicht sicher bin, ob das jemals wieder besser wird.

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    Das Schreiben wird schon noch eintreffen.

    Das ist ja nun Gott sei Dank nicht mehr so wichtig. Vorgestern hieß es ja noch, solange das Schreiben noch nicht bei mir und dem Betreuer eingetroffen ist, dass er dann nicht eingesetzt werden kann. Vllt. ist es ja jetzt so schnell gegangen, weil ich auch noch den SpDi eingeschaltet habe, der mich auch nach dem Namen des Betreuers fragte. (den hatte ich ja schon)

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    Nun dann hoffe ich mal, dass ihr alles Wichtige, was Du so auf deiner Liste hast, klären könnt.

    Ja, ich habe mir schon einige Notizen gemacht, was alles geklärt werden muss. Wichtig wäre mir auch, dass die Wäsche jetzt gewaschen wird, sodass ich nicht dahin muss. (so schwer kann das ja eigentlich nicht sein, wenn für Leute, die keine Angehörigen haben, auch gewaschen wird) Natürlich wäre das einfacher, wenn das jetzt meine Tochter übernehmen würde. Denn sie wohnt sowohl in ihrer Nähe als auch in der Nähe des Klinikums. Allerdings nimmt meine Tochter das Ganze auch sehr mit, zumal der Wahn ja gegen mich geht u. ich glaube, sie hat selbst Angst, dahin zu gehen. Jedenfalls hat sie sich auch schon seit 1,5 Wochen nicht mehr bei ihr blicken lassen. Ich möchte sie da auch zu nichts drängen.


    Ich habe auch für ihn nochmal den Lebenslauf meiner Mutter sowie die Aufstellung des Krankheits- und Charakterbildes ausgedruckt. Patientenverfügung habe ich auch zurecht gelegt, dass er da schon mal Bescheid weiß, wenn das mal auf ihn zukommt. ??Da hat sie alle lebensverlängernden Maßnahmen abgelehnt.??

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    Ich drücke dir die Daumen.

    Dankeschön. :-x Bisschen Zeit ist noch bis dahin. Er kommt erst 14:30 Uhr.

    Alles gut hinter mich gebracht. Ich kann es wirklich nicht anders sagen: Der Betreuer ist super! :)^ Er war heute schon wieder bei ihr. Meinte zu mir, sie war auch die erste Zeit recht offen, ist aber komplett orientierungslos u. wusste auch nicht, wo sie ist. Er hat es ihr dann gesagt. (hat aber gesagt, im Kh) Ich habe sonst nichts weiter gefragt. War tlwse. schon sehr emotional, als ich ihm erzählt habe, dass ich sie erst mal nicht mehr sehen will u. wie sie vorher schon mit mir umgesprungen ist. Er meinte, ich solle mir da keinen Stress machen u. mich jetzt erst mal abgrenzen und zur Ruhe kommen. Wenn ich dann mal denke, dass ich sie besuche, kann ich sie dann auch noch im Heim besuchen. Er hat auch die gewaschene Wäsche mitgenommen u. wird sich auch darum kümmern, dass die Wäsche dort gewaschen wird. :)^ Denn die haben dort eine Wäscherei. Wenn das Kh mich anruft wg. der Wäsche (was sie wohl gerne machen), soll ich mich nicht unter Druck setzen lassen u. denen sagen, dass sie sich an ihn wenden sollen. Er hat mich gefragt, ob ich informiert werden möchte, was er wann macht u. ich habe ja gesagt. Wir werden weiterhin hauptsächlich über Mail in Kontakt bleiben und er wird mich über alles unterrichten. :)^ Wenn was dringendes ist, kann ich ihn auch anrufen. Ich soll jetzt nur, solange die Post noch nicht zu ihm geht, den Briefkasten leeren u. eben immer mal in der Wohnung nach dem Rechten schauen. Ich habe ihm auch von meiner Angststörung erzählt u. er war ganz interessiert u. fragte, was ich für eine Angststörung habe. Anscheinend kennt er sich auch damit aus. Desweiteren hat er mir auch seinen Betreuerausweis kopiert. Ich habe die ganze Zeit auf den schriftlichen Beschluss gewartet u. er meinte heute zu mir, dass nur er und meine Mutter den bekommen. Im Prinzip absoluter Blödsinn, da meine Mutter ja gar nichts mehr damit anfangen kann. Die Richterin hatte ja auch noch zu mir gesagt, dass ich den bekomme. Da ich seit Sonntag nicht mehr da war, kann es gut sein, dass er in ihrem Briefkasten steckt. Der Betreuer war auch sehr zufrieden, dass ich alles gleich parat hatte u. er nicht lange suchen musste. Dann hat er auch noch zu mir gesagt, wenn mir was nicht gefällt, was er macht, soll ich mich mit ihm in Verbindung setzen. Also, alles in allem war es ein sehr gutes Gespräch. :)^ Er hat sich auch sehr viel Zeit genommen u. war über eine Stunde da.


    Meine Mutter wird auf keinen Fall mehr nach Hause kommen, das steht unwiderruflich fest. Er meinte auch zu mir, dass es keine geschlossenen Heime gibt, da müsste sie in eine Spezialeinrichtung, was aber lt. Ärzten nicht nötig ist. Das wäre in dem Falle so, wenn sie weglaufen würde. Aber dazu müsste sie erst mal einen Plan haben, meinte er u. das funktioniert nicht mehr bei ihr. Sie ist nun völlig dement. Inwieweit die Hirnblutung die Demenz noch beschleunigt hat, können die Ärzte nicht sagen. Aber ich bin mir sehr sicher, dass es so ist. Denn so, wie ich sie auf der Notaufnahme erlebt habe, war sie am Vortag noch nicht. Da hat man zwar auch schon gemerkt, dass das immer mehr bergab ging, aber an dem Tag, an dem das alles passiert ist, hat sie mich und ihre Umwelt tlwse. überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Sie ist ja bis 2 Tage vor Einlieferung noch selbstständig einkaufen gegangen, etc. Er hofft nun, dass er in den 6 Wochen einen Heimplatz für sie findet, hat auch schon ein Heim im Auge. Es ist auch hier in meiner Stadt, aber nicht in unmittelbarer Nähe von mir u. es ist ein sehr großes Heim. Also ist da Abhauen schon mal ziemlich unmöglich. Aber das ist ja lt. ihm eh nicht mehr machbar. ;-)


    Ich bin jetzt schon mal sehr beruhigt, dass sie in so guten Händen ist u. gut aufgehoben. :)^ Da hatten wir wirklich Glück. Hätte ja auch anders kommen können.

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    Na das hört sich doch schon mal ganz gut an. :)z

    Ja, das finde ich auch. :)z


    Das Ganze hat mich im Bett aber noch ganz schön beschäftigt. Konnte erst ewig nicht einschlafen u. dann habe ich von meiner Mutter geträumt. Aber ist ja klar, da kam wieder einiges hoch.


    Was ich bisschen blöd finde: Der Betreuer ist erst mal als vorläufiger Betreuer bis August eingesetzt. Danach gibt es wohl wieder eine Anhörung. Ich finde das ja recht unsinnig, da sich da nichts Neues ergeben wird. Aber wahrscheinlich ist der Verlauf immer so. Hoffe nur, dass er dann auch weiterhin eingesetzt wird und es dann auch weiterhin machen will. Wäre doof, wenn sie dann wieder einen anderen Betreuer bekommt.

    Jetzt habe ich mal geschaut, da habe ich die Heime miteinander verwechselt. Wir haben hier so viel Heime, da hatte ich das, was er meinte, gar nicht auf dem Schirm. Das ist dann schon in meiner Nähe (ca. 15 - 20 Gehminuten von mir), aber nicht das, was in direkter Nähe zu mir ist. Aber das muss u. soll es ja auch nicht unbedingt. Das sind schon stattliche Preise, wenn man sich das so anschaut! :-o Aber bei der Art, welche Leute sie da aufnehmen, steht Demenz- und Beatmungspatienten. Das ist dann wohl ein speziell zugeschnittenes Heim, wäre ja dann optimal. Nützt ja nun nichts, denn nach Hause kann sie definitiv nicht.

    Der Betreuer hat Wort gehalten. Er hat mir heute alles per Mail geschickt, was er in den letzten Tagen veranlasst hat u. mich auch unterrichtet, was als weiteres geplant ist. Außerdem will er sich in den nächsten Tagen nochmal mit mir treffen, dann bekomme ich persönliche Unterlagen zurück, die er nicht dauerhaft in Verwahrung nehmen muss. Bis jetzt bin ich schon mal ganz zufrieden. :)^


    Meine Tochter war gestern bei meiner Mutter. Sie meinte, dass sie jetzt schon ganz anders wäre, viel ruhiger. Na ja, reden tut sie immer noch sehr viel. Ihr scheint es dort auch ganz gut zu gefallen, so, wie meine Tochter meinte. Sie ist mit allen per du - auch Pfleger und Schwestern sollen sie duzen. Das wäre ihr früher nie im Leben eingefallen. ;-D :=o Allerdings hat sie nun jemanden mit aufs Zimmer bekommen. Und da muss es lt. meiner Mutter schon Zoff gegeben haben ??(angeblich hat die andere Frau da nachts so gebrüllt u. meine Mutter hat dann auch gebrüllt, wie viel davon stimmt, kann man ja aber nicht wissen)?? ??Ansonsten meinte meine Mutter noch, dass der Nachbar das mit dem Feuer gemacht hätte, sie hätte das in der Zeitung gelesen, er soll bloß nicht lügen...?? ;-D :=o

    Nach mir hat sie wohl auch gefragt, nach der Bösen, wo ich wäre, ob ich schon wieder verreist bin... Auch, wenn sich das jetzt schon ganz gut anhört u. ich auch beruhigt bin, dass sie sich scheinbar dort so wohl fühlt, werde ich sie erst mal nicht besuchen. Damit geht es mir einfach besser.

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    Der Betreuer ist erst mal als vorläufiger Betreuer bis August eingesetzt. Danach gibt es wohl wieder eine Anhörung.

    Ich will jetzt nicht unken, aber manche Probleme erledigen sich in so einer Zeit von selbst. ??Meine Schwiegermutter ist nach einigen Wochen im Heim verstorben, bevor die Kinder ihre Kompetenzstreitigkeiten beenden konnten und das Gericht die Frau wegen einer notwendigen Genehmigung überhaupt aufsuchen konnte??


    Bei deiner Mutter scheint die Krankheit recht schnell fortzuschreiten. Eine erneute Anhörung in 1/2 Jahr wird kein anderes Ergebnis bringen. Mach dich nicht verrückt.


    Was das Heims betrifft, wenn Du dich durch die Nähe nicht unter Druck gesetzt fühlst, sollte die tatsächliche Entfernung eigentlich egal sein.


    Ich bin da anders. Ohne diesen räumlichen Abstand

    würde ich mich genötigt fühlen, sie öfter zu besuchen, als mir selbst gut tut. Es gibt ja außer mir absolut niemanden, der sie regelmäßig aufsucht. ??Unsere eigenen Kinder sehen wir wegen der großen Entfernung auch nur 2-3 x im Jahr.??

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    Ich will jetzt nicht unken, aber manche Probleme erledigen sich in so einer Zeit von selbst. ??Meine Schwiegermutter ist nach einigen Wochen im Heim verstorben, bevor die Kinder ihre Kompetenzstreitigkeiten beenden konnten und das Gericht die Frau wegen einer notwendigen Genehmigung überhaupt aufsuchen konnte??

    Diese Hoffnung hatte ich eigentlich auch. Aber so, wie meine Tochter berichtet hat, scheint es ihr sehr gut zu gehen. ??Sie isst auch wie ein Scheunendrescher. Meine Tochter meinte, dass das, was auf dem Teller war, noch nicht mal sie geschafft hätte. Ich denke aber auch, dass das mit dem Essen auch mit der Demenz zu tun hat, denn vorher hat sie eher wie ein Spatz gegessen.??

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    Bei deiner Mutter scheint die Krankheit recht schnell fortzuschreiten. Eine erneute Anhörung in 1/2 Jahr wird kein anderes Ergebnis bringen. Mach dich nicht verrückt.

    Ja, das denke ich auch. :)z Ich hoffe nur, dass ihr dann der jetzige Betreuer erhalten bleibt und sie keinen neuen bekommt. Auch, wenn es mich im Moment ein bisschen nervt, dass der die Tage schon wieder angeschissen kommt. %-| Aber besser, als wenn ich gar nichts erfahren würde. ??Er wird mich auch immer über Ausgaben und Kontostand unterrichten, was ja auch sehr wichtig für mich ist.??

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    Was das Heims betrifft, wenn Du dich durch die Nähe nicht unter Druck gesetzt fühlst, sollte die tatsächliche Entfernung eigentlich egal sein.

    Da bin ich ein bisschen zwiespältig: Auf der einen Seite hätte ich sehr gerne weiter weg. Doch jetzt ist sie ja auch nicht wirklich weit weg von mir. Vllt. ca. 1 - 1,5 km (Psychiatrie ist ja auch in der gleichen Stadt) und trotzdem besuche ich sie nicht, weil ich auch merke, dass mir Abstand da ganz gut tut. Inwieweit ich mich dann im Heim mehr dazu verpflichtet fühle, sie zu besuchen, kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Das wird die Zeit zeigen. ??Ansonsten ist es für sie nicht das Schlechteste, denn das Heim ist in direkter Nähe zu ihrer christlichen Gemeinde. Da kann sie dann vllt. auch mal abgeholt werden, insofern sie keinen Weglaufdrang hat.??

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    Ich bin da anders. Ohne diesen räumlichen Abstand

    würde ich mich genötigt fühlen, sie öfter zu besuchen, als mir selbst gut tut. Es gibt ja außer mir absolut niemanden, der sie regelmäßig aufsucht. ??Unsere eigenen Kinder sehen wir wegen der großen Entfernung auch nur 2-3 x im Jahr.??

    Da ist bei mir ja auch nicht so viel anders. Meine Tochter geht auch nicht so oft hin. Allerdings hat sie im Moment Mitleid mit ihr und wenn meine Mutter dann nicht mehr zu Hause ist u. man gehen kann, wann man will, besucht sie sie vllt. häufiger. Das weiß ich nicht. Meine Nichte ist auch weiter weg u. meinen Bruder gibt es ja nicht mehr. Also, bin auch hauptsächlich ich es, die die hauptsächliche Bezugsperson für sie ist. Aber da mache ich mich jetzt nicht verrückt. Selbst, wenn sie weiter weg wäre, an sie erinnert werde ich ja alleine schon durch die regelmäßigen Berichte des Betreuers. Ich muss dann nur sehen, dass ich vieles da trotzdem nicht so nahe an mich ran lasse. Das fällt mir immer noch schwer. Doch ich bin zuversichtlich, dass das mit der Zeit auch besser klappt, ich habe ja in den letzten 3 Wochen nun einiges geschafft, wo ich auch mehrmals dachte, ich packe das nicht mehr.

    Der Betreuer hat sich heute nochmal bei mir gemeldet per Mail. Die eine Nachricht gefällt mir ja nicht so richtig. ??Er schrieb, dass er die KK um erneute Überprüfung der Pflegestufe gebeten hat. Oh Mann, das kann nichts Gutes bedeuten. Ich befürchte, das heißt, dass sie nur Pflegegrad 1 hat. Hatte eigentlich mit 3 gerechnet. Das Blöde ist, dass sie die Pflegestufe 2013 abgegeben hat, weil sie das alles nicht mehr wollte. Da wäre sie von Pflegestufe 1 jetzt gleich in Pflegegrad 3 eingestuft worden. Nun ist es ja so, als hätte sie nie ne Pflegestufe gehabt. Und von 1 wird sie nie und nimmer gleich auf 3 eingestuft. Das glaube ich nicht. Dann eher auf 2.?? :-X

    ??Meine Nichte wollte nun auch mal 2 Nächte demnächst in ihrer Wohnung schlafen mit Familie. Erst hatte ich da gleich zugestimmt, aber dann habe ich mir überlegt, dass ich da vllt. doch erst mal fragen muss. Ich kann ja jetzt nicht einfach so entscheiden, auch, wenn ihr offiziell die Wohnung noch gehört. Wäre aber schon doof, wenn das nicht ginge, denn wir können keine 4 Leute aufnehmen.?? Bei dem Heim hat er auch schon angefragt, ob sie einen Platz für meine Mutter frei haben.

    Hauptsache deine Mutter bekommt überhaupt erst mal einen Pflegegrad, damit sie ins Heim aufgenommen werden kann.


    Die im Heim dokumentieren ja alle Handgriffe und werden dann sehr schnell auf Höherstufung drängen. Ich habe noch von keinem aus meinem Umfeld gehört, bei dem das bei stationärer Pflege abgelehnt wurde.

    Das Heim hat ja auch ein eigenes Interesse daran, weil in dem Zusammenhang auch die eigenen Kosten steigen – von dem wirklich hohen Pflegeaufwand bei Dementen mal abgesehen.


    ??Wenn deine Nichte alleine wäre, könnte man ja argumentieren, dass sie in der Wohnung nach dem Rechten sieht. Nee, da kann ich nichts zu sagen??.

    Ich muss wirklich ruhiger und gelassener werden. Vllt. muss ich mich jetzt aber auch erst mal daran gewöhnen, dass ich mir um nichts mehr so einen Kopf machen muss, weil das jetzt alles der Betreuer regelt.

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    Hauptsache deine Mutter bekommt überhaupt erst mal einen Pflegegrad, damit sie ins Heim aufgenommen werden kann.


    Die im Heim dokumentieren ja alle Handgriffe und werden dann sehr schnell auf Höherstufung drängen. Ich habe noch von keinem aus meinem Umfeld gehört, bei dem das bei stationärer Pflege abgelehnt wurde.

    Das Heim hat ja auch ein eigenes Interesse daran, weil in dem Zusammenhang auch die eigenen Kosten steigen – von dem wirklich hohen Pflegeaufwand bei Dementen mal abgesehen.

    Ja, da habe ich mir wieder mal einen Kopf um nichts gemacht. Konnte die Nacht deshalb ewig nicht einschlafen. In Zukunft werde ich mir Mühe geben, erst mal abzuwarten, wie sich die Sache wirklich verhält. ??Meine Mutter hat noch gar keinen Pflegegrad. Den hat er erst vor ein paar Tagen beantragt u. meinte auch, dass das ein paar Wochen dauern kann. Er hat um erneute Überprüfung gebeten, da sie ja bis 2013 noch die Pflegestufe 1 hatte, die dann aberkannt wurde. Da wäre ich nie und nimmer drauf gekommen, dass man das dann nach über 3 Jahren noch so schreibt. Dann hoffe ich mal, dass sie dann auch gleich Pflegegrad 3 bekommt. Ist ja jetzt bisschen anders als bei den ehemaligen Pflegestufen.?? :-/

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    ??Wenn deine Nichte alleine wäre, könnte man ja argumentieren, dass sie in der Wohnung nach dem Rechten sieht. Nee, dazu kann ich nichts sagen.??

    ??Da gibt es überhaupt keine Probleme. Da ich lt. ihm Alleinerbin bin (was nichts so stimmt, da mein Bruder verstorben ist, tritt meine Nichte an seine Stelle, hatte mich da mal bei einem Anwalt erkundigt, aber Betreuer ist da anderer Meinung. Aber das ist ja egal), darf ich in der Wohnung machen, was ich will. Ich darf Sachen verkaufen, verschenken, kann Dinge mitnehmen, ausräumen u. wegwerfen, etc. Ich darf nur die Wohnung nicht kündigen. Also, meine Nichte kann problemlos mit ihrer Familie dort schlafen.?? :)^


    Eine Sache gibt es aber, wo ich schon wieder durchgedreht wäre, wenn ich noch die Verantwortung für meine Mutter hätte. Da bin ich wieder mal so richtig froh gewesen heute, dass der Betreuer schon da ist. ??Er hat heute einen Anruf von der Ärztin aus der Klinik bekommen, dass meine Mutter nun entlassen werden könnte. Er hat dann gesagt, dass das nicht geht, weil sie noch keinen Heimplatz hat. Ja, es hätte jemand gesagt, dass sie schon einen Heimplatz hätte. Deshalb fragte er mich, ob ich mit denen gesprochen habe. Habe ich aber nicht u. meine Tochter hat davon garantiert auch nichts gesagt, da es ja alle wissen, dass sie noch keinen Heimplatz hat. Meine Nichte hatte heute aber auf der Station angerufen u. ihr wurde auch meine Mutter gegeben. Da hat meine Mutter sie wohl gefragt, ob sie denn auch wieder mal heimkommt. Daraufhin hat meine Nichte gesagt, dass sie das nicht weiß. Vllt. hat da irgendjemand was durcheinander gebracht. Der Betreuer meinte auch, dass er das auch nicht versteht, zumal der Beschluss ja für 6 Wochen gilt. Sie muss da zwar nicht 6 Wochen bleiben, wenn es eher besser ist, aber solange sie keinen Heimplatz hat, kann sie ja auch nirgendwo hin. Er hat jetzt nochmal am Montag einen Termin mit der Ärztin u. will da mal fragen, wie es denn jetzt so plötzlich zu soo einer Verbesserung kommt. Ich gehe eher nicht von einer Verbesserung innerhalb von 6 Tagen aus (da war ja meine Tochter das letzte Mal bei ihr. Da war sie zwar ruhiger, aber doch schon sehr neben der Spur). Denke eher, dass sie sie loswerden wollen. Vllt. auch, weil ich da keine Wäsche wasche - sie haben wohl nur eine Maschine. Na ja, der Betreuer wird sich dann nochmal bei mir melden, wenn er den Termin bei der Ärztin hatte. Auch hat er heute in meinem Beisein nochmal in dem Heim angerufen, aber die haben zur Zeit nur ein Männerbett frei. Er ist aber sehr zuversichtlich, dass sie dort bald eine Lösung finden, dass sie dann einen Platz bekommt.?? %:|


    Aber ich kann wirklich nur sagen, dass wir wirklich einen super Betreuer bekommen haben! :)^ Da bin ich unheimlich froh. Er lässt mir unaufgefordert alles zukommen u. unterrichtet mich regelmäßig über den neusten Stand. Nach dem, was ich da bei dir so gelesen hatte, Taps, hatte ich da ja schon ein bisschen Angst, wie das werden wird. Aber bisher gibt es überhaupt keinen Grund zur Klage. Ich habe auch heute wieder gemerkt, dass der Betreuer so viel Ruhe ausstrahlt, dass sich das auch positiv auf mich auswirkt und ich dann auch sehr beruhigt bin.

    Da hast Du mit dem Betreuer wirklich Glück gehabt. :)^


    Ich frage mich ja heute noch, wie das Gericht überhaupt auf den Gedanken kommen kann, die Betreuung von 40/50 Personen gleichzeitig überhaupt zu genehmigen. Das da einiges auf der Strecke bleibt, ist logisch.