Der Betreuer war gestern bei ihr. Ich habe noch keine Nachricht von dem Gespräch. Denke auch, dass Pflegegrad 5 angebracht wäre. Einiges wurde mir unverständlicherweise nämlich als "überwiegend unselbstständig" angegeben und nicht als "komplett unselbstständig", was es meiner Meinung nach bei einigen Dingen eher trifft. Habe nun auch gesehen, als ich das Gutachten ausgedruckt habe, dass es erst am 19. Januar stattfand. 8-( Also, das finde ich ja schon mal recht unverschämt. Da hat sich die Kasse aber wirklich lange Zeit gelassen. Der Antrag wurde Ende Oktober gestellt. Wahrscheinlich haben sie sich gedacht, wenn sie lange genug warten, erledigt sich das von alleine. :(v Lt. dem Gutachten gäbe es bei einer Verschlechterung aber dann keine erneute persönliche Begutachtung. Ist das denn immer so? ":/ Persönliche Begutachtung ist ja oft besser, als wenn nach Aktenlage entschieden wird.

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    Lt. dem Gutachten gäbe es bei einer Verschlechterung aber dann keine erneute persönliche Begutachtung. Ist das denn immer so? ":/

    Keine Ahnung. Vielleicht geht man davon aus, dass bei Demenz der Verlauf ziemlich vorhersehbar ist?


    Bei meiner Mutter wurde bei der Höherstufung von (damals noch) Stufe 1 gleich auf 3 auch nach Aktenlage entschieden. Im Bericht des Heims standen genau die ausschlaggebenden Punkte drin.

    Ich war heute bei meinem HA, der auch der Arzt meiner Mutter ist. Zwar war ich nicht wg. ihr dort, aber am Ende hat er mich auf meine Mutter angesprochen. Er meinte, dass da ja gar nichts mehr geht. Sie würde alles ablehnen und nichts mehr essen und trinken. Sie hätte noch einen sehr starken Willen und wenn sie nicht will, kann man nichts machen. Ich habe dann zu ihm gesagt, dass es wohl nicht mehr lange gehen wird, zumal sie ja nur noch 39 kg wiegt. Er meinte daraufhin: "Ja, wenn sie so weitermacht, wird es nicht mehr lange gehen." Wie lange es noch dauern wird, kann man natürlich nicht sagen. Sie ist ja ansonsten recht zäh, hat aber mit dem niedrigen Gewicht natürlich nichts zum zehren. Bei meinem Vater war das ja genauso: Er hat auch immer weniger gegessen und getrunken und war bis auf die Knochen abgemagert. Trotzdem hat es noch 9 Wochen gedauert, ab Kh-Aufenthalt. Nun ja, wir sind darauf vorbereitet. Bei meinem Vater haben wir auch jeden Tag gedacht, es ist soweit. Dann war es aber doch irgendwie plötzlich, als keiner damit gerechnet hat. Quasseln tut sie lt. Doc aber immer noch wie ein Wasserfall. Sie hat ja schon immer gerne geredet und das wird wohl - im Gegensatz zu meinem Vater - bis zum Schluss so bleiben. Obwohl ich sagen muss, dass sie bei uns gar nicht mehr so viel redet. Vom Betreuer habe ich noch keine Rückmeldung. Aber wichtiger ist ja auch, wie ein Mediziner die Lage einschätzt.

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    Keine Ahnung. Vielleicht geht man davon aus, dass bei Demenz der Verlauf ziemlich vorhersehbar ist?

    So wird es wohl sein.

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    Bei meiner Mutter wurde bei der Höherstufung von (damals noch) Stufe 1 gleich auf 3 auch nach Aktenlage entschieden. Im Bericht des Heims standen genau die ausschlaggebenden Punkte drin.

    Das war ja noch Pflegestufe. Gut, jetzt mit Pflegegrad ist es ja im Prinzip ähnlich. Sie hat auf Anhieb Grad 3 bekommen und wurde jetzt auf 4 hochgestuft. Der Doc ist allerdings der Meinung, dass bei ihr Grad 5 gerechtfertigt ist, da sie ja nichts mehr alleine macht.

    Am Samstag war ich nochmal bei meiner Mutter. Habe ihr alte Fotos gezeigt, auf denen Leute waren, die ich selbst gar nicht kannte, in der Hoffnung, dass sie vllt. weiß, wer es ist. Aber da war leider nichts zu wollen. Sie hat noch nicht mal sich als Mädchen und junge Frau erkannt.


    Mit einer Pflegerin hatte ich auch nochmal gesprochen und ihr gesagt, dass ich so das Gefühl habe, dass es nicht mehr lange geht. Sie meinte dann, dass man das nicht weiß. Ihrer Meinung nach isst meine Mutter wg. psychischen Problemen fast nichts mehr. Sie würde auch ihre Tabletten immer ausspucken. Würde ja auch nur noch 39 kg wiegen. (damit hat sie mir ja aber nichts neues erzählt) Infusionen könnten sie ihr keine geben, da sie sich die rausreißen würde. Da habe ich dann gleich nochmal darauf hingewiesen, dass meine Mutter eine Patientenverfügung hat und nicht künstlich ernährt werden möchte. Da kam dann: "Ach, das will sie alles nicht?" Ich hatte so das Gefühl, dass die Pflegerin das das erste Mal hörte. Dabei habe ich schon vor Monaten auf die Patientenverfügung hingewiesen, diese wurde auch von einer anderen Pflegerin nach längerer Suche in der Akte gefunden. Habe dann nochmal dem Betreuer geschrieben, weil ich das vergessen hatte, der Pflegekraft nochmal zu sagen, dass sie sich dann vllt. gleich vorn in die Akte einen Vermerk reinmachen, dass eine Patientenverfügung existiert.


    Der Betreuer hat mir nun gestern geantwortet. Er hat gemeint, dass er auch nochmal auf die Patientenverfügung im Gespräch hingewiesen hat und gesagt hat, dass sie meine Mutter so leben und sterben lassen sollen, wie sie möchte. Außerdem möchte er informiert werden, wenn es um die Ernährung geht und/oder Fixierungen. Die nächsten Tage wird auch noch ein Gespräch zwischen der Heimleitung und den behandelnden Ärzten stattfinden, wo auch erörtert werden soll, wie sie den Verlauf sehen. Gut, da weiß ich ja schon - mein Gefühl sagte mir das aber auch schon vorher - von meinem HA, dass es nicht mehr so lange gehen wird, wenn sie so weitermacht. Ich werde dann zeitnah über alles informiert.


    Zudem hat der Betreuer Widerspruch gg. das Gutachten des MDK gestellt. Wenn sie sich da wieder monatelang Zeit lassen, lebt meine Mutter vllt. gar nicht mehr, wenn der Verlauf weiter so geht. Aber der Pflegegrad wird ja sowieso rückwirkend angerechnet, da dürfte dann keiner darunter leiden.


    Das war wieder mal das Neuste. *:)

    Jetzt hast Du mich durch die Überschrift verwirrt.*:)

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    Mit einer Pflegerin hatte ich auch nochmal gesprochen und ihr gesagt, dass ich so das Gefühl habe, dass es nicht mehr lange geht. Sie meinte dann, dass man das nicht weiß.

    Das stimmt schon. Bei der Mutter einer Kollegin haben die Geschwister (mangels Patientenverfügung) sehr kontrovers über das Thema Magensonde diskutiert. Dann plötzlich hat die Mutter doch wieder angefangen zu essen.


    Man weiß wirklich nie, wie es kommt. Meine Mutter ist auch immer wieder für Überraschungen jeglicher Art gut.

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    Jetzt hast Du mich durch die Überschrift verwirrt. *:)

    Ich dachte, das passt besser, da ja nun schon lange klar ist, dass meine Mutter nicht nur eine Altersvergesslichkeit hat. Und da ich den Faden hier auch so ein bisschen als Tagebuch nutze, schaut vllt. der Ein oder Andere hier auch rein, wie so ein Weg sein kann.

    ;-)

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    Das stimmt schon. Bei der Mutter einer Kollegin haben die Geschwister (mangels Patientenverfügung) sehr kontrovers über das Thema Magensonde diskutiert. Dann plötzlich hat die Mutter doch wieder angefangen zu essen.

    Das glaube ich bei meiner Mutter eher weniger, denn sie war schon immer ein sehr mäkliger Mensch, was das Essen angeht. Umsonst war sie vllt. auch nicht immer so zart... ;-) Ihr hat das Essen schon nicht geschmeckt, als ihr Zustand noch weitaus besser war. Zudem hat sie, wie mir auch der Doc bestätigt hat, noch einen sehr starken Willen, gerade bei Sachen, die sie nicht will... Aber natürlich weiß man nie. Wir haben schon 2013 gedacht, dass sie stirbt. Da hatte sie auch schon um einiges abgenommen und wog nur noch 43 kg. Jetzt sind es nochmal 4 kg weniger. Damals hat sie allerdings auch den sterbenden Schwan gespielt. Sie hatte da ständig vom sterben geredet. Na ja, dramatisiert hat sie immer gerne. 8-)


    Außerdem habe ich vorgestern nochmal darauf hingewiesen, dass meine Mutter über Schmerzen von der Zahnprothese klagt. Sie hatte schon, als sie noch zu Hause war, da immer Probleme und war da oft beim ZA. Aber das konnte nicht so richtig behoben werden. Da sie nun so abgenommen hat, wird sicher auch die Prothese nicht mehr passen. Als ich fragte, ob denn da schon mal ein ZA geschaut hätte, kam nein! Das kann ja echt nicht wahr sein! Da hätten die ja auch schon mal selbst drauf kommen können. Nun wird der ZA diese Woche wohl mal schauen. Kann ja auch sein, dass sie dadurch weniger isst. Glaube ich zwar weniger, aber man sollte es trotzdem nicht außer Acht lassen. Bei meinem Vater passte das Gebiss durch die starke Gewichtsabnahme auch nicht mehr. Ich hatte dann schon alles organisiert, dass der ZA, der dort immer ins Heim ging, mal schaut. Tja, mein Vater wollte aber unbedingt seinen ZA, der aber nicht ins Heim kam. Somit musste ich dem anderen ZA wieder absagen, weil mein Vater das nicht wollte. Im Gegensatz zu meiner Mutter konnte mein Vater aber noch seine Wünsche äußern.


    So langsam regt mich das Thema künstliche Ernährung und Co. aber ganz schön auf. Ich war vorgestern wieder bei meiner Mutter. Als ich kam, "schlief" sie gerade, war aber gleich, nachdem ich angeklopft hatte, wieder munter. Während ich bei ihr war, nickte sie zwischendurch auch immer wieder weg. Bisschen komisch fand ich das schon, da im Radio Musik lief und meine Mutter nie geschlafen hat, wenn irgendwelche Geräusche um sie rum waren und auch so nie die Tagschläferin war. Aber sie wird eben auch sehr erschöpft sein, zumal sie auch immer noch stark hustet. Als ich kam, fragte sie wieder, wer ich bin und als ich meinte, dass ich die Fix und Foxie bin, meinte sie: "Nö, das bist du nicht!" ;-D :=o Hatte allerdings auch eine Mütze auf. Außerdem meinte sie, wo den XY wäre, der Hund... Das war mein Vater! :-o Trotzdem musste ich mir da das Lachen verkneifen. Ich habe ihr dann gesagt, dass er nicht zu Hause ist, dass sie ihn doch kennt und weiß, dass er immer viel unterwegs ist und keine Zeit hat. Da kam dann: "Das habe ich mir schon so gedacht." Hätte ich ihr gesagt, dass er tot ist, wäre sie wieder total entsetzt gewesen. Wo ich aber immer noch ein bisschen Schwierigkeiten habe, wenn sie mich für ihre Mutter hält. Das kommt ja recht oft vor, eigentlich fast immer die letzte Zeit. Ich habe damit gerechnet und und es belastet mich auch nicht. Bin mir nur unsicher, wie ich darauf reagieren soll. Bisher habe ich ihr gesagt, dass ihre Mama, die sie geboren hat, schon verstorben ist, als sie noch Kind war und ihre Stiefmama auch gestorben ist. Da ich Lügen eigentlich überhaupt nicht mag, fällt mir es da auch schwer, ihr nicht die Wahrheit zu sagen. Andererseits regt es sie schon sehr auf, wenn ich ihr die Wahrheit sage. Vor kurzem hatte ich erst gelesen, dass man dann so tun sollte, als wäre das alles so richtig, was der Demenzkranke sagt. Deshalb habe ich jetzt im Falle meines Vaters gelogen.


    Nun aber nochmal zum Thema künstliche Ernährung. Ich schrieb ja das letzte Mal, dass ich sowohl mit dem HA als auch mit der einen Pflegerin vorletzte Woche gesprochen hatte und auch die Patientenverfügung erwähnt hatte, dass sie da alle lebenserhaltenden Maßnahmen ablehnt. Vorgestern kam wieder die gleiche Pflegerin ins Zimmer mit noch einer anderen Pflegerin. Da meine Mutter ungewöhnlich viel in der Zeit geschlafen hat, sprach ich sie nochmal darauf an, dass ich denke, dass es wohl nicht mehr lange geht. Sie fing dann wieder mit der Gewichtsabnahme an und meinte dann, dass der Doc gesagt hätte, dass man das mit der Ernährung nur im Kh machen kann. Ich habe dann NOCHMAL darauf hingewiesen, dass meine Mutter eine Patientenverfügung hat, in der sie u. a. auch die künstliche Ernährung ablehnt und dass diese auch in ihrer Akte vorliegt. So langsam nervt mich das. Können die denn diese Entscheidung nicht mal akzeptieren? Muss ein Mensch noch unnötig gequält werden? Die Pflegerin meinte aber, dass der Betreuer informiert ist. Ich habe dem Betreuer dann gestern nochmal geschrieben und die Situation erklärt. Er wollte sich dann heute nochmal mit der Pflegedienstleitung in Verbindung setzen und auch nach Möglichkeit mit dem Hausarzt. Ich bin wirklich heilfroh, dass ich mich damit nicht mehr auseinandersetzen muss. Es reicht so schon, dass ich immer und immer wieder darauf hinweisen muss und irgendwie gegen eine Wand rede. Umso besser, dass der Betreuer da genausten informiert werden möchte.

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    Man weiß wirklich nie, wie es kommt. Meine Mutter ist auch immer wieder für Überraschungen jeglicher Art gut.

    Ja, das ist meine auch... ;-D Und die Leute, die den Weltkrieg mitgemacht haben, sind meiner Erfahrung nach, auch sehr zäh.

    Nachdem ich dem Betreuer mitgeteilt hatte, dass die eine Pflegekraft schon wieder mit der leidigen künstlichen Ernährung anfing, hat er vorgestern mit der Pflegedienstleitung gesprochen, dass der Wille meiner Mutter Vorrang hat. Nun findet in Kürze eine große Runde mit allen Pflegekräften statt. Es wird noch geklärt, ob wir daran teilnehmen. So richtig begeistert bin ich da ja nicht, aber ich denke, dass es ganz sinnvoll wäre, wenn der Betreuer und ich da dabei sind. Schließlich kenne ich meine Mutter am besten. Sie hat schon, als sie noch nicht dement war, oft Tabletten vom Arzt nicht genommen oder abgesetzt (z. B. ihr Blutdruckmittel hat sie damals einfach so ohne ärztlichen Rat von heute auf morgen abgesetzt), Untersuchungen verweigert und war generell schon immer eine schwierige Patientin. Und wie gesagt, war sie auch schon immer mit dem Essen mäklig. Mich nervt das aber, dass ich mich immer und immer wieder rechtfertigen muss, dass meine Mutter alle lebensverlängernden Maßnahmen ablehnt. Ich frage mich, ob da immer so ein Terz gemacht wird, wenn es eine Patientenverfügung gibt. Das stößt mir echt bitter auf und hat so einen schalen Nachgeschmack, dass das Heim nur aufs Geld aus ist und will, dass meine Mutter noch so lange wie möglich lebt, egal, wie. :-X Ich dachte eigentlich, dass eine Patientenverfügung immer bindend ist. Sie ist doch dafür gedacht, wenn der Patient seine Wünsche nicht mehr selbst äußern kann!

    Meine Mutter war auch immer eine schwierige Patientin und hat alles abgelehnt.


    Ja, auch ich musste die Erfahrung bei meinem Schwiegervater machen, dass eine Patientenverfügung nicht anerkannt wird bzw. man versucht sie außer Kraft zu setzen.


    Sie wollten eine künstliche Beatmung, obwohl er eine Patientenverfügung hatte. Warum? Weil es eindeutig mehr Geld bringt. Ich hatte mit einem Pfleger gesprochen. Zum Glück akzeptierten sie es dann, als ich abwehrte. Aber wer in dieser Lage keinen hat, der ist verloren.

    Ich lese auch noch mit, Fix und Foxie.


    Die Nachkriegsgeneration, vor allem die Frauen, sind tatsächlich sehr zäh. Man ist überrascht, was alles noch geht, wenn denn ein Wille da ist es zu tun, ansonsten wenn man nicht will, dann ist, zumindest bei uns der Sterbemodus angesagt und man denkt, es ist jeden Moment vorbei. Ich bin jedesmal über diesen Wechsel überrascht und jedesmal denke ich, dass müsste demjenigen doch selbst mal auffallen. Aber nein, da gibt es ja gar keinen Zusammenhang zwischen der Psyche und Wollen und Nichtwollen. ;-) ;-D

    Also bei uns lässt man die Bewohner gehen, die werden nicht künstlich ernährt. Wir sind angewiesen ihnen immer wieder das Essen anzubieten, besonders das Trinken, wenn sie aber nicht wollen ,zwingen kann man sie nicht.

    Vielen Dank für eure Erfahrungen! :-)

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    Ja, auch ich musste die Erfahrung bei meinem Schwiegervater machen, dass eine Patientenverfügung nicht anerkannt wird bzw. man versucht sie außer Kraft zu setzen.


    Sie wollten eine künstliche Beatmung, obwohl er eine Patientenverfügung hatte. Warum? Weil es eindeutig mehr Geld bringt. Ich hatte mit einem Pfleger gesprochen. Zum Glück akzeptierten sie es dann, als ich abwehrte. Aber wer in dieser Lage keinen hat, der ist verloren.

    Ja, das kam mir sofort in den Sinn, dass es ums Geld und nicht um den Patienten geht. An der Beliebtheit meiner Mutter liegt es jedenfalls nicht. Ich muss mir oft anhören, dass sie immer schlechte Laune hat und ständig schimpft. Kürzlich meinte erst meine Nachbarin (sie arbeitet dort auf der Station), dass sie sich schon gefragt hat, wie meine Mutter da erst mit ihren Angehörigen umgesprungen ist. Die Heimkosten wurden auch gerade erst erhöht und meine Mutter bezahlt alles selbst. Man verliert einen potientiellen Kunden. :(v Ich bin froh, dass ich den Betreuer an meiner Seite habe und er hinter uns steht. Dennoch denke ich, dass es ganz gut wäre, wenn wir an der Besprechung teilnehmen könnten und ich den Willen meiner Mutter dort nochmal bekräftigen könnte.

    @ Caramala:

    Meine Mutter sagt selbst, dass sie keine Lust mehr hat. Zudem sagte sie letztes Mal auch, dass sie Angst hat. Als ich sie fragte, wovor, konnte sie mir es aber nicht benennen.

    @ D.oris L:

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    Also bei uns lässt man die Bewohner gehen, die werden nicht künstlich ernährt. Wir sind angewiesen ihnen immer wieder das Essen anzubieten, besonders das Trinken, wenn sie aber nicht wollen ,zwingen kann man sie nicht.

    So soll es ja auch sein. :)z :)^




    Wenn meine Mutter noch bei klarem Verstand wäre, würde sie sagen: "Lasst mich mit dem Mist in Ruhe! Ich will den ganzen Quatsch nicht mehr hören!" Das war immer ihre Redensart, wenn sie mit was nicht einverstanden war.

    Meine Antwort bezog sich nicht auf die Magensonde Fix und Foxie, sondern auf die Zähigkeit dieser Generation, trotz niedrigem Gewicht und trotz Demenz ect.


    Ich halte auch nichts von lebensverlängernden Maßnahmen, wenn derjenige seinen Willen bereits klar definiert hat. Nur die Schmerzen und Mundpflege sollten in einem solchen Falle gut gewährleistet sein.

    Hallo,


    es ist immens schwer, so etwas nicht derart nah an sich heranzulassen, besonders wenn es um nahestehende Personen geht. Dennoch ist das der einzige Weg, glaube ich, damit einigermaßen klarzukommen. Manchmal ist Hilfe dafür vonnöten.


    Gruß, R.