Oder so:


    http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2F2.bp.blogspot.com%2F-vA-0eP33VnE%2FUPXWBJg-gkI%2FAAAAAAAANzc%2FSZwGciBvQDw%2Fw1200-h630-p-nu%2Fmycartoons-de-beinah-tot-warten-sie-doch-ich-liege-im-sterben-verdammte-hypochonder.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Ftosommerfugle.blogspot.com%2F2013%2F01%2Fhypokonder-paa-doedslejet.html&h=170&w=325&tbnid=aQ9a44MruQAIxM%3A&vet=1&docid=vmOQg_Ks3yoCZM&ei=ULR3WPS2CcXX6QTgiLjACg&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=299&page=0&start=0&ndsp=29&ved=0ahUKEwj0nvDYiL3RAhXFa5oKHWAEDqgQMwgcKAIwAg&bih=850&biw=1117

    @ Taps:

    Auch dir vielen Dank! @:)

    Zitat

    Entschuldige, jetzt musste ich grinsen. Die damalige Antwort meiner Mutter war 70 (in Wirklichkeit 75). Diese 70 war so in etwa der Zeitpunkt, zu dem sie ihr Leben immer schlechter in den Griff bekam. Das haben wir aber erst im Nachhinein anhand der aufgefundenen Unterlagen und "Spickzettel" herausbekommen.

    Hahaha, ja, ich dachte schon, dass sie ihr Alter sicher nicht weiß. Dachte aber eher, er fragt nach dem Geburtsdatum. Das wusste sie auch schon mal nicht mehr.

    Zitat

    Gerade solche beiläufigen Fragen zielen auf die Alltagskompetenz ab- auch ganz wichtig für die Pflegestufe (neu Pflegegrad). Zum Erkennen von Demenz gibt es auch so einen "Mini-Mental-Status-Test". Meine Mutter wäre da voll durchgefallen.

    So was ähnliches habe ich mir im Internet schon mal angeschaut. Die Fragen, die sie selbst beantworten müsste - davon könnte sie das meiste mit Sicherheit auch nicht.

    Zitat

    Aber kläre das erst mal mit den ganzen Behördengängen. Da hast Du noch einiges vor dir, siehe mein Post von heute früh. :°_

    Ich werde den Antrag u. meine Vorsorgevollmacht jetzt dahin schicken. Der Herr vom Sozialpsychiatrischen Dienst meinte, dass das das auch geht. Muss nur noch mal anfragen, ob die Postanschrift noch stimmt. (habe die noch von meinem Vater, da habe ich damals auch einiges durch...??von Ärztin über den Tisch gezogen, da keine Vorsorgevollmacht da war u. mein Vater nicht in manche medizinische Eingriffe einwilligte, da hat sie mich gleich als Betreuer beim Amtsgericht gemeldet, obwohl ich das nicht wollte u. mein Vater noch selbst entscheiden konnte, da er geistig noch voll da war. Da musste ich dann auch erst ein ärztliches Gutachten vorlegen, dass er geistig noch fit ist u. noch alles selbst entscheiden kann. Dann war das in der Schwebe u. sollte über einen Richter nochmal begutachtet werden. Hatte noch nicht mal einen Betreuerausweis. Ehe das Ganze dann aber über die Bühne ging, ist mein Vater verstorben u. ich war die ganze Zeit die Betreuerin, ohne, dass ich es wusste. Ich dachte, das bleibt mir dieses Mal erspart. Das war damals schon sehr nervenaufreibend, weil meine Mutter da schon auf Hochtouren gelaufen ist u. bestimmen wollte, was er zu tun und zu lassen hat. Gott sei Dank konnte er das selbst noch.?? ) Im Betreuungsgericht bekommt man immer keinen Termin u. muss zu den Sprechzeiten so hingehen, da kann man dort immer ewig warten. :-X


    Ich darf noch gar nicht an das Affentheater denken, was sie veranstalten wird, wenn das durch ist. V. a. Dingen, wenn sie da Post vom Amtsgericht bekommt, dreht sie gleich durch. Sie öffnet ja immer noch die Post, versteht ja aber nichts, bzw., so was vllt. schon. Und dann ist dann noch die Frage, ob sie dann zu Hause ist, wenn sich da der Betreuer vorstellt. Sie hat ja heute bei dem Herrn schon gesagt, wenn er jetzt noch weiter redet, dass sie dann ihre Kiste packt u. abhaut. Ich weiß ja nicht, wie es hier läuft, ob sie dann gleich erst mal einen Betreuer bekommt oder ob es so ist wie bei dir, Taps. Zum Arzt bekomme ich sie dann sowieso nicht u. wenn der nach Hause kommt, dreht sie auch durch. Da weiß ich echt noch nicht, wie ich das bewerkstelligen soll.

    @ ABC:

    Jetzt hast du mich wenigstens heute noch zum Lachen gebracht... ;-D

    Es ist ja auch so, dass ich deshalb noch lange keine Ruhe haben werde, wenn sie einen fremden Betreuer bekommt. Sie wird ja dann - solange sie es noch kann - hier weiterhin anrufen u. Terror veranstalten. Da hat sie ja heute auch zu dem Herrn gesagt, dass sie mich nicht anrufen darf u. dass ich dann immer so böse bin. Aber sie hat mich ja immer mehrmals täglich angerufen u. stundenlang zugetextet u. nur immer nur von sich u. wie böse alles sind. Das kann ich nicht jeden Tag. Deshalb gehe ich immer wieder auch mal nicht ans Telefon. Das habe ich dem Herrn heute aber nicht so gesagt. Ich habe nur gesagt, dass sie dann bis zu 11 x anruft hier, wenn ich nicht gleich rangehe. Das stimmt aber alles nicht. Außerdem hat sie ihm erzählt, dass sie uns ja nicht besuchen darf, da wird man gar nicht reingelassen. Auch dazu habe ich nichts gesagt. Es stimmt schon, dass sie schon längere Zeit nicht mehr hier war, mal abgesehen jetzt von Weihnachten. Aber auch nur, weil bei ihr ja immer einiges zu erledigen war u. ich dann nicht noch Lust hatte, sie hier stundenlang zu haben. Sie geht dann ewig nicht heim u. dann ist es dunkel (wo sie dann das Schlüsselloch nicht findet u. nicht reinkommt) oder es ist gerade zur Berufsverkehrszeit, wo die Tram dann so voll ist. Außerdem wäre sie schon mehrmals fast auf unserer Treppe gestürzt. Wir wohnen im 2. Stock, haben solche Kanten an den Treppen (ich nehme mal an, unter dem Linoleum ist Holz) u. sie ist nicht mehr so sehr gut zu Fuß.

    Zitat

    Im Betreuungsgericht bekommt man immer keinen Termin u. muss zu den Sprechzeiten so hingehen,

    Mir ist da noch was eingefallen. Ich habe damals von der Betreuungsbehörde das Formular "Antrag und Anregung zur Einrichtung einer Betreuung" bekommen. Da waren die behandelnden Ärzte, Kontaktpersonen, vorgeschlagener Betreuer, welche Vollmachten man besitzt, weshalb eine Betreuung erforderlich scheint etc. einzutragen. Muster gibt es zwar auch im Netz, aber ich hatte das mit dem Kopf vom zuständigen Gericht.


    Versuche doch mal, dieses Formular zu bekommen. Dann kannst Du das schon im Vorfeld ausfüllen.

    Ok, ich hätte deinen Post bis zu Ende lesen sollen.


    Ich habe alles schriftlich oder telefonisch erledigt. Das erste und einzige Mal war ich beim Betreuungsgericht, als ich den Betreuerausweis bekam.

    Das hört sich jetzt wahrscheinlich völlig bekloppt an, aber ich kann immer noch nicht so recht glauben, dass meine Mutter wirklich Demenz hat. Zumindest passt manches nicht so recht auf Alzheimer. Der Herr vom Sozialpsychiatrischen Dienst stellte sie ja als komplett orientierungslos hin. Das stimmt einfach nicht! Sie findet sich noch immer an ihr bekannte Orte, auch in ihre christliche Gemeinde muss sie mit dem Bus fahren u. dann noch ein ganzes Stückchen laufen. Da hat sie sich bisher auch immer hingefunden. Wir hatten uns vor ein paar Wochen auf dem Weihnachtsmarkt getroffen, da war sie auch zur richtigen Zeit am richtigen Treffpunkt. Ich weiß natürlich nicht, wie lange sie schon dort gestanden hat u. auch hat sie da einen Jugendlichen angesprochen, wann ich denn dann nun endlich komme. (da kann ich natürlich auch nicht sagen, ob sie überhaupt wusste, aus welcher Richtung ich komme) Das weiß sie auch noch alles - erzählt es mir allerdings auch immer wieder. Dass sie sich Weihnachten nicht zu uns fand, war das erste Mal. Allerdings war sie aber - wie gesagt - schon länger nicht mehr bei uns, mal abgesehen davon, wo sie vor ca. 2 Monaten ihren Schlüssel in der Wohnung vergessen hatte. Als der Herr fragte, wann sie letztes Mal beim Arzt war, meinte ich, im Sommer u. habe dann gesagt, dass das war, als sie Gürtelrose hatte. Da wusste sie auch noch ganz genau, dass sie da zu einem anderen Arzt musste (Vertretungsarzt) und sich da nicht gefunden hat u. Leute fragen musste. Da sie bei diesem Arzt aber noch nicht war, finde ich das verständlich. Auch hat sie da zu mir gesagt, dass ich sie dahin geschickt habe, was ich erst verneint hatte. Aber dann fiel mir ein, dass ich zu ihr gesagt habe, dass sie da mal zum Arzt gehen möchte, weil das sich nach Gürtelrose anhört.


    Dass sie gestern einfach drauf los geredet hat, kann einfach auch nur Ablenkungsmanöver gewesen sein, dass der Herr sie nicht so viel fragt. Sie hat ja auch gleich zu ihm gesagt, dass sie nicht so ausgequetscht werden will. Vorher sagte sie zu mir auch noch, dass sie nicht bekloppt ist u. noch alles weiß. Gut, das stimmt natürlich nicht, dass sie noch alles weiß. :=o Sie hat schon immer, wenn sie Angst hatte, dass es ihr an den Kragen geht oder wenn sie was nicht interessiert hat, alle Register gezogen. Da hat sie schon immer dann von was ganz anderem geredet, um vom eigentlichen Thema abzulenken. (Bsp. 2015 im Kh: Sie erzählte der Ärztin, dass ihr Beistelltisch klemmt - erst, als die Ärztin dann lauter wurde u. meinte, dass das sie jetzt gerade nicht interessiert, hat sie sich über ein Gespräch über sie eingelassen) Vllt. war das gestern ja auch so. Sie hat einfach erzählt, was ihr in den Sinn kam. Das wirkt dann natürlich auf Außenstehende sehr verwirrend. Deshalb fand ich sie gestern ja auch recht normal, weil ich sie ja schon lange so kenne.


    Bei Alzheimer leidet ja normalerweise zuerst das Kurzzeitgedächtnis. Sie weiß aber immer noch einiges, was vor kurzem gewesen ist. Dafür wusste sie gestern nicht, wen ich meine, als ich ihr sagte, dass XY auch einen Pflegedienst hatte (meine Eltern waren lange mit ihm und seiner Frau befreundet u. sie kannte ihn auch noch von der Schule) und dass die auch 4 Kinder hatten. Ich habe dann noch den Namen der Frau gesagt u. dass sie doch lange befreundet waren, dann kam sie drauf. Meinte dann aber zu mir, dass die doch keine Kinder hatten... Nach langem Hin und Her wusste sie es dann doch wieder. Und das ist ja eigentlich was, was im Langzeitgedächtnis gespeichert ist. ":/ Es gibt ja auch noch die vaskuläre Demenz, vllt. geht es bei ihr eher in diese Richtung.


    Uns verwirrt alle einiges an ihr, aber trotzdem sind alle, die sie näher kennen (damit meine ich jetzt aber nur die Verwandtschaft u. Freund meiner Tochter), der Überzeugung, dass sie nicht dement ist, bzw., zweifeln daran.

    @ Taps:

    Zitat

    Mir ist da noch was eingefallen. Ich habe damals von der Betreuungsbehörde das Formular "Antrag und Anregung zur Einrichtung einer Betreuung" bekommen. Da waren die behandelnden Ärzte, Kontaktpersonen, vorgeschlagener Betreuer, welche Vollmachten man besitzt, weshalb eine Betreuung erforderlich scheint etc. einzutragen. Muster gibt es zwar auch im Netz, aber ich hatte das mit dem Kopf vom zuständigen Gericht.

    Der Herr vom Sozialpsychiatrischen Dienst meinte, ich kann auch so zwei, drei Sätze dazu schreiben. Weißt du denn, wie es ist, ob sie dann noch selbst einkaufen gehen darf, wenn die Finanzen von einem anderen Betreuer übernommen werden? Bekommt sie dann Taschengeld zugeteilt oder wie ist das? Ich möchte ihr die Selbstständigkeit, die sie jetzt noch hat, ja nicht auch noch nehmen! Bisher habe ich es so gehandhabt, dass ich ihr Geld von der Bank geholt habe, was dann mehrere Monate gereicht hat u. sie hatte die freie Verfügung darüber. Das wird ja dann vermutlich nicht mehr gehen. ":/


    Ich denke auch, wenn ich ihr einfach einen Pflegedienst vorsetzen würde, würde sie sich dann mehr oder weniger auch damit abfinden. Hatte ja 2013 schon mal Pflegedienst u. Kurzzeitpflege (was sie erst nicht wollte, aber dann doch, am Ende hatte ich sie aber abgeschoben) für sie organisiert. Da hat es zwar ein Riesenaffentheater gegeben u. der Pflegedienst war nicht der richtige (weil Ausländer u. dann noch einiges anderes dran zu mäkeln) u. ich habe überhaupt alles falsch gemacht. Zum Schluss hat sie sich dann aber mit einer Pflegerin sogar recht gut verstanden, die dann immer kam. Erst als der MDK zur erneuten Begutachtung kam, bzw., als die Begutachtung bevorstand, wollte sie das alles nicht mehr u. wollte wieder sie selbst sein u. nicht von denen abhängig. Das hat mich damals alles viel Kraft und Nerven gekostet. Das wird jetzt zwar nicht so viel anders sein, wenn es nun jemand Fremdes für sie organisiert u. sie wird sich trotzdem bei mir beklagen, aber zumindest kann ich dann sagen, dass das nicht meine Schuld ist... :=o Ich habe einfach auch die Kraft und die Nerven nicht mehr, mich ständig wegen jeder kleinsten Kleinigkeit mit ihr auseinandersetzen zu müssen, weil sie viele Dinge nicht versteht u. mich dann erst recht runterputzt. Deshalb ist der Weg schon richtig - auch, wenn es vllt. nicht Demenz ist - dass sie einen fremden Betreuer bekommt. Geschäftsfähig ist sie in jedem Fall nicht.

    Weiß eigentlich jemand, was für Leute beim Sozialpsychiatrischen Dienst arbeiten? Das müssten doch eigentlich Psychologen sein, oder? Und an wen geht dann seine Einschätzung? Er hat sich ja einiges über meine Mutter aufgeschrieben u. ich habe da vergessen, zu fragen, ob die Einschätzung jemand bekommt. Das Schreiben für das Betreuungsgericht habe ich schon aufgesetzt und da habe ich die Einschätzung von dem Herrn des Sozialmedizinischen Dienstes erwähnt. Gerade deshalb würde mich auch interessieren, ob das vllt. schon ausreichen würde, ohne, dass vorher ein medizinisches Gutachten erstellt werden muss u. das Weitere dann der Betreuer regelt. ":/ Denn wie gesagt, wenn ich mit ihr zum Doc müsste, könnte das sehr schwierig werden. Sie liest ja die Briefe noch, die sie bekommt u. wird dann gerade - schon aus Angst - nicht mit dorthin gehen wollen. Könnte ja sagen: "Wenn du nicht krank bist u. dir nichts fehlt, dann brauchst du doch auch gar keine Angst zu haben!" :=o Aber ob das helfen würde, bezweifle ich.

    Okay, ich habe eben nochmal im Internet nachgelesen. Wenn Handlungsbedarf besteht, wird die Einschätzung wohl an den zuständigen HA oder Psychiater geschickt, der dann ggf. eine Betreuung anregt. Da sie keinen Psychiater hat, wird das dann wohl an den HA gehen. Dann möchte ich mich wohl beeilen, dass ich den Antrag auf Fremdbetreuung zeitnah wegschicke. Denn die Vorsorgevollmacht von mir liegt ja auch dem HA vor, sonst hätte ich dort ja keine Auskunft u. Beratung für/über meine Mutter bekommen. Ich hoffe, dass sich das dann nicht überschneidet. %:|

    Ich bin immer noch hin- und hergerissen u. am Überlegen, ob ich das erst mal selbst so versuche, ohne dass ich oder ein anderer gesetzlicher Betreuer ist. Die Vorsorgevollmacht habe ich ja noch für sie. Habe heute mit ihr telefoniert u. sie war wieder recht normal. Konnte mir alles erzählen, wer sie angerufen hat, was er gesagt hat (natürlich war ich da nicht dabei), wann und was sie eingekauft hat u. auch andere Dinge, die vor kurzem waren. Habe nun überlegt, ob ich ihr sage, dass wir mal zu einem Neuro müssten u. sie sich mal untersuchen lassen soll u. wenn sie nicht ein bisschen auf mich eingeht, dass dann alles ein Fremder macht u. ich nichts mehr in der Hand habe. Und dann, wenn die Untersuchung beim Neuro durch ist, gleich Pflegedienst einschalten, ob sie will oder nicht. Sie hat sich ja 2013 da auch schon mal gefügt. Zwar hat das mich sehr viel Nerven und Kraft gekostet u. ich war danach psychisch am Boden u. ich werde auch jetzt an meine Grenzen gehen müssen u. mich wird alles sehr belasten, aber das wäre mit fremden Betreuer auch nicht so viel anders. Denn da macht sie mir ja dann auch die Hölle heiß. So setze ich ihr außer dem Pflegedienst niemand Fremden vor. Entweder sie fügt sich oder fremder Betreuer. Ich kann es nur versuchen. Weiß schon, dass das sehr hart wird u. sie die Welt nicht verstehen wird, aber letztendlich sitze ich am längeren Hebel u. mit viel Tamtam macht sie dann wahrscheinlich doch, was ich will. Es fühlt sich alles nicht so gut an, aber fremder Betreuer fühlt sich für mich irgendwie noch arschiger an.


    Vllt. besteht auch die Möglichkeit, dass der SpDi einem zu Arztbesuchen/Pflegedienst/Ämtern, etc. begleitet.

    Zitat

    Weißt du denn, wie es ist, ob sie dann noch selbst einkaufen gehen darf, wenn die Finanzen von einem anderen Betreuer übernommen werden? …

    Ich denke schon, dass ein Betreuer für deine Mutter Bargeld holen würde. Ich habe aber keine Ahnung wie die Abrechnungsmodalitäten ablaufen.


    Zu Beginn der Betreuung hatte meine Mutter noch das Geld, das ich ihr ??für ihre Bäckerbesuche?? geholt hatte. Meine Einkäufe habe ich alle direkt mit dem Betreuer abgerechnet. ??Nebenbei bemerkt konnte ich auch jeden Cent meiner Ausgaben vor der Betreuung belegen, falls die werten Verwandten auf den Gedanken kommen sollten, dass ich mich am Konto der Mutter bereichern will. Man weiß nie…?? Und nach einigen Wochen war das ja kein Thema mehr.


    Jetzt führt das Pflegeheim ein Taschengeldkonto. Dafür bekommen sie Bargeld von mir und ich die Kassenzettel (Frisör, Medizuzahlungen etc.).

    Zitat

    Ich bin immer noch hin- und hergerissen u. am Überlegen, ob ich das erst mal selbst so versuche, ohne dass ich oder ein anderer gesetzlicher Betreuer ist. Die Vorsorgevollmacht habe ich ja noch für sie.

    Dann probiere es doch. Das Handtuch werfen kannst Du ja immer noch.


    Ich hatte keine Vollmachten und meine Mutter war zu nichts zu bewegen. Ab einem gewissen Punkt hatte ich überhaupt keine andere Wahl, als die Behörden einzuschalten und meine Mutter unter Betreuung stellen zu lassen. Es ist schon ein krasser Einschnitt, die Kontrolle abzugeben.

    Danke Taps! :-x

    Zitat

    Ich denke schon, dass ein Betreuer für deine Mutter Bargeld holen würde. Ich habe aber keine Ahnung wie die Abrechnungsmodalitäten ablaufen.

    Ja, wenn er die Finanzen mit dazubekommt, dann ja. Dann müsste ich auch meine Bankvollmacht abgeben. Das ist mir bewusst.

    Zitat

    Zu Beginn der Betreuung hatte meine Mutter noch das Geld, das ich ihr ??für ihre Bäckerbesuche?? geholt hatte. Meine Einkäufe habe ich alle direkt mit dem Betreuer abgerechnet. ??Nebenbei bemerkt konnte ich auch jeden Cent meiner Ausgaben vor der Betreuung belegen, falls die werten Verwandten auf den Gedanken kommen sollten, dass ich mich am Konto der Mutter bereichern will. Man weiß nie…?? Und nach einigen Wochen war das ja kein Thema mehr.

    Da würde sich meine Mutter schön umgucken. Jetzt hat sie immer genug zur freien Verfügung, was für Monate reicht. Obwohl sie jetzt auch noch genug da hat, was für ein paar Wochen reichen würde, macht sie jetzt schon wieder Theater, dass es zu wenig ist. %-| Aber das liegt auch daran, dass mein Vater und sie nur alle paar Monate Geld geholt haben, da kommt es ihr jetzt wenig vor. Da sie ja noch alleine einkaufen geht, überlasse ich ihr immer alles, was ich von der Bank hole. Bisher hat sie noch nichts Dummes damit angestellt und keine Hamstereinkäufe getätigt. Im Gegenteil, ihr Kühlschrank ist immer recht leer u. sie kauft sich immer nur das Gleiche. Lässt sich aber auch oft von Fremden bequatschen, dass sie doch mal das u. das nehmen soll. Das letzte Mal waren es Gnocchi. Da wusste sie gar nichts mit anzufangen u. mittlerweile sind sie abgelaufen. (muss ich mal noch irgendwie entsorgen) Saft hat sie sich jetzt auch von jemandem am Telefon aufschwatzen lassen, obwohl sie denen schon mehrmals gesagt hatte, dass sie keinen mehr will. Nun hat er gesagt, dass er ihr da noch was draufpackt u. schwupps! hat man sich überreden lassen. %-| Dort haben mein Vater u. sie aber schon öfter mal Saft bestellt. Sie weiß das auch noch alles u. hat mir ja auch erzählt, dass der Typ bei ihr angerufen hat u. sie nun Saft bestellt hat. Also, es ist jetzt noch nicht so, dass sie mir das gar nicht mehr mitteilen kann. Sie weiß eben doch noch recht viel, was vor kurzem war. Trotzdem muss ich mir da mal was überlegen, denn sie werden sie mit den Anrufen nicht in Ruhe lassen u. wenn sie dann genervt ist, gibt sie ganz schnell nach.

    Zitat

    Jetzt führt das Pflegeheim ein Taschengeldkonto. Dafür bekommen sie Bargeld von mir und ich die Kassenzettel (Frisör, Medizuzahlungen etc.).

    Ja, das kenne ich von meinem Vater noch so. :)z

    Zitat

    Dann probiere es doch. Das Handtuch werfen kannst Du ja immer noch.

    Es fühlt sich beides nicht so richtig an, da ja irgendwie alles gegen ihren Willen ist u. damit habe ich so meine Probleme. Ich wollte nie für sie Entscheidungen treffen müssen, die sie nicht will u. keine Verantwortung tragen müssen. Und nun sitze ich in der Tinte... :-X Es fällt mir total schwer, Entscheidungen gg. ihren Willen zu treffen, v. a. Dingen, weil ich weiß, was sie für ein Affentheater veranstalten wird, egal, was ich mache, ob mit fremden Betreuer oder mir - in Ruhe lassen wird sie mich so oder so nicht. Ich bin jetzt nervlich schon ganz schön durch den Wind u. meine Gedanken kreisen ständig, was nun das Richtige ist u. irgendwie komme ich zu keinem richtigen Ergebnis.


    Ich habe heute bei 3 Neuros angerufen. 5 hatte ich rausgesucht (das waren die Einzigen, die ich in Bezug auf Demenz gefunden habe) u. 2 fielen gleich weg, da die Eine sehr schlechte Bewertungen hat u. bei der anderen weiß ich nicht, wie ich da hinkommen soll ohne Führerschein. Mein Neuro, der auch unter den dreien ist, nimmt keine neuen Patienten mehr an. Der nächste macht keine neurologischen Untersuchungen mehr, nur noch Schmerztherapie. Und der 3. kann mir frühestens einen Termin am 06.04. anbieten! :-o Dass es lange dauert, war mir schon bewusst. Auch bei meinem Neuro muss man oft Monate auf einen Termin warten. Aber mit so langen Wartezeiten hätte ich dann doch nicht gerechnet. Der Neuro ist im Übrigen in dem Klinikum in ihrer Nähe, da wird sie sowieso durchdrehen, weil sie in keine Klinik will.


    Um das Ganze ein bisschen voranzutreiben, habe ich nun nochmal bei ihrem HA angerufen u. einen Termin für nächste Woche Mittwoch vereinbart. Dann soll er sie sich erst mal anschauen u. ein paar Untersuchungen machen. Bisher ist es ja nur eine Ferndiagnose anhand meiner Aufstellung. Vllt. ist es ja doch irgendwas anderes. Das wird man dann hoffentlich herausfinden, in welche Richtung es geht. Ich hoffe, ich kann dann damit auch schon einen Pflegedienst einschalten u. die Einschätzung des HA' s reicht dann auch für einen Pflegegrad. Wenn sie dann recht großes Theater macht wg. Pflegedienst, werde ich es dann abgeben. Denn ich muss auch an mich denken. Werde ihr das auch so sagen, wenn sie das jetzt nicht annimmt, dass dann alles ein Fremder macht. Dann bin ich eben die Böse. Erzählt hat sie dem, der den Saft bringt, ja scheinbar auch schon was. (jedenfalls kam das im Gespräch mit ihr so raus) Und da sie ja nichts versteht, wird sie im sonst was erzählt haben, sodass er sie nun bedauert. ;-)

    Zitat

    Ich hatte keine Vollmachten und meine Mutter war zu nichts zu bewegen. Ab einem gewissen Punkt hatte ich überhaupt keine andere Wahl, als die Behörden einzuschalten und meine Mutter unter Betreuung stellen zu lassen. Es ist schon ein krasser Einschnitt, die Kontrolle abzugeben.

    Da ist bei meiner Mutter genauso. Sie ist ja auch zu nichts zu bewegen. Ich kann das dann nur über ihren Kopf hinweg entscheiden u. ihr einfach einen Pflegedienst vorsetzen, mit ihr einfach zum Neuro gehen, etc. Deshalb fühlt es sich ja total beschissen für mich an. Wie lange das meine Nerven mitmachen, weiß ich auch noch nicht. Aber ich werde es erst mal so versuchen. Um eine Fremdbetreuung müsste ich mich ja eh erst mal selbst kümmern u. selbst da müsste ich ja vermutlich erst mal mit ihr zu Ärzten, damit die Diagnose steht. Also, Stress habe ich ohnehin erst mal mehr als genug mit ihr. %:|

    So, jetzt ist echt gleich Schluss, das Maß ist voll! Ich habe sie eben gerade angerufen, da hat sie schon wieder total durcheinander gemacht, weil sie dachte, der Orthopädentermin ist heute. Habe ihr dann gesagt, dass der erst morgen ist u. ich ihr das gesagt habe. "Ja, und warum kommst du da mal nicht?" Habe dann nochmal gesagt, der Termin ist doch erst morgen u. dass sie sehr viel vergisst u. durcheinander bringt. Nein, sie ist nicht vergesslich, sie weiß alles noch. Habe dann gesagt, dass ich einen Pflegedienst einschalten werde, weil sie Hilfe braucht. Nein, zu was braucht sie denn Hilfe, sie braucht keine u. ich könnte das nicht einfach entscheiden, ohne sie zu fragen. Habe dann gesagt: "Doch, das kann ich. Und wenn du dich jetzt nicht mal daran hältst u. darauf einlässt, dann wird das alles ein Fremder machen u. ich komme gar nicht mehr. Dann darf ich bei dir nichts mehr machen, das macht dann alles ein Fremder." Nee, ein Fremder? Der muss sich doch erst mal bei ihr vorstellen u. was ich jetzt für einen Mist erzähle und über sie ausschütte. Ich habe ihr dann noch gesagt, dass es aber soweit kommen wird, wenn sie weiter so macht. Es geht kein Weg rein u. ich habe die Nerven bald nicht mehr. :-X

    Ich habe jetzt den ganzen Faden gelesen.


    Wenn du eine Vorsorgevollmacht hast kannst du eigentlich alles damit für deine Mutter entscheiden, war bei uns auch so (bis auf Erbe ausschlagen, dafür war ich kurzfristig Betreuerin meiner Mutter, aber auch nur dafür) .


    Mir wurde gesagt, dass die Vorsorgevollmacht völlig ausreichend ist,ich habe alles für meine Mutter mit der Vollmacht erledigen können was nötig war. Wenn du Betreuerin bist geht nichts wirklich ohne den zuständigen Richter.


    Das war bei meinem Vater so, da war ich Betreuerin, alles was zu entscheiden war musste die zuständige Richterin absegnen.

    @ Marry Poppins:

    Zitat

    Wenn du eine Vorsorgevollmacht hast kannst du eigentlich alles damit für deine Mutter entscheiden, war bei uns auch so (bis auf Erbe ausschlagen, dafür war ich kurzfristig Betreuerin meiner Mutter, aber auch nur dafür) .

    Ich glaube, da hast du was falsch verstanden. Mir ist schon bewusst, bzw., ist mir es bewusst geworden vor kurzem, dass ich mit der Vorsorgevollmacht alles für meine Mutter erledigen kann. Aber ich will und kann es nicht mehr!


    Wenn du den ganzen Faden gelesen hast, hast du sicher auch gelesen, dass wir noch nie ein besonders herzliches Verhältnis zueinander hatten. Wir hatten ein Verhältnis, dass von ihrer Dominanz und ihrem Druck geprägt war. Solange alles nach ihrer Nase ging, war auch alles in Ordnung, aber wehe nicht. Das versucht sie auch jetzt, weiterhin so durchzusetzen. Egal, was ich jetzt in entscheiden würde, es wäre immer gegen ihren Willen, da sie alles ablehnt u. abblockt. Das halte ich nervlich nicht aus. Es ist traurig, dass es soweit kommen musste, aber es geht nicht anders. Ich muss da auch auf mich selbst aufpassen. Ich werde morgen noch mit ihr zum Orthopäden fahren u. auch nächste Woche zu ihrem Hausarzt (was sie aber noch gar nicht weiß. Ich weiß noch gar nicht, ob ich sie da mit hinbekomme) u. dann werde ich meine Vorsorgevollmacht beim Betreuungsgericht zurückgeben u. einen Antrag auf gesetzlichen Betreuer stellen.