Nachbilder Sehstörung / andere beunruhigende Sehprobleme

    Hallo,


    Ich habe ein für mich schwerwiegendes Problem mit meinen Augen, welches mich bereits seit November 2016 ohne Lösungsansätze beschäftigt.


    Alles hat damit angefangen, dass ich eines Abends noch sehr lange am Laptop saß. Ich spürte an sich schon eine starke Müdigkeit und Anspannung an der linken Schläfe, jedoch wollte ich unbedingt noch etwas beenden, was sich wohl als fataler Fehler herausstellen sollte. Plötzlich spürte ich einen starken Schmerz im Schläfen-bereich, gefolgt von einem nur wenige Millisekunden auftauchenden weißen Fleck vor den Augen.


    Da mir meine Augen wirklich extrem wichtig sind, bin ich sofort in eine extreme Panik verfallen und sogar Mitten in der Nacht rüber zu meinen Eltern gelaufen und habe dann auch die Restnacht im selben Zimmer verbracht. Mit Mühe und Not habe ich die Nacht dort verbracht ohne mehr oder minder zu schlafen, dabei wirklich kontinuierlich am zittern gewesen, extreme Angst wie noch nie zuvor in meinem Leben.


    Als ich dann am Morgen aufwachte, war ich in der Hoffnung, dass sich das Problem vielleicht gelöst haben könnte, jedoch war dies erst der Anfang eines bis heute anhaltenden Leidensweges:


    1. Stechende Schmerzen und Bewegungsschmerzen des Auges:


    Am nächsten Morgen schmerzte jede schnelle Augenbewegung, zudem verfolgte mich hiernach für mehrere Monate ein "dominoartiger" Schmerz, der sich besonders zeigte, wenn ich nur in kleinste Mengen von Licht/Helligkeit blicke: Zunächst ein stechender Schmerz hinter dem Auge, wenige Millisekunden gefolgt von einem stechender Schmerz zentral am Kopf, gefolgt von einem stechenden Schmerz im Hinterkopf, der dann leicht in den Nacken ausstrahlte.


    Nach mehreren Monaten verschwanden glücklicherweise diese Schmerzen, wurden jedoch durch starke Spannungsschmerzen ersetzt, die ich am ehesten mit stark überanstrengten Augen beschreiben würde, einem Schmerz besonders im Irisbereich und den Augenmuskeln, welcher chronisch den ganzen Tag erhalten blieb und sich erst nachts legte. Heutzutage, also seit März/April 2017 verspüre ich zum Glück kaum mehr die alten markanten Schmerzen, dafür deutlich stärkere Rücken, Nacken- Hals und Schläfenschmerzen und es bleiben viele andere Probleme.


    2. Nachbilder Sehstörung und Lichtempfindlichkeit


    Wie ich schon kurz erwähnte, leide ich von Anfang an an extremer Lichtempfindlichkeit, die über die Monate schon deutlich nachgelassen hat, aber jetzt recht konstant geblieben ist. Während ich anfangs wirklich nur in einem dunkelem Zimmer verbingen konnte, komme ich jetzt schon mit künstlichen Licht recht gut zurecht. Tageslicht und stark reflektierende oder helle Objekte machen mir jedoch stark zu schaffen, wenn ich sie ausersehenen anblicke, wird mir sehr shcnell extrem schwindelig und ich sehe krankhafte Nachbilder (siehe unten)


    Ein bis heute extrem störender Teil der Erkrankung sind Nachbilder, welche ich dauerhaft sehe, wenn ich kontrastreiche oder helle/reflektierende Objekte anschaue. An sich sind ja Nachbilder etwas normales, jedoch sehe ich die Nachbilder bei nahezu jedem zweiten Objekt, diese bleiben zudem oft mehrere Minuten erhalten und sind extrem störend.


    3. Sehen von starren, statischen Punkten


    Seit den Anfängen im November und das unverändert bis heute sehe ich zudem bei geschlossenen Augen, immer, genau zentral einen schwarzen Punkt. Dieser Punkt ist bei geschlossenen Augen wirklich immer da, meistens ist er schwarz, wenn ich mit geschlossenen Augen ins Licht schaue bleibt er schwarz, jedoch bildet sich in der Mitte ein weiterer winziger lilafarbender Punkt. Hin und wieder ist auch der ganze Punkt weißlich/lila, auffallend ist aber, das er immer da ist und nie verschwindet.


    Seit einigen Monaten, in denen ich mehr Zeit im Hellen verbracht habe, sehe ich zudem immer wieder (insbesondere auch bei geöffneten Augen) grelle weiß/schwarze Punkte, welche ganz plötzlich auftauchen, sich statisch mit meiner Augenbewegung mitbewegen und dann plötzlich wieder verschwinden. Sie tauchen ohne jede Ankündigung auf und verschwinden dann nach wenigen Sekunden wieder. Meistens so scheint es mir treten sie direkt nach dem Aufstehen auf und Abends.


    Am Himmel sehe ich zudem seither extrem viele weiße/schwarze aufblinkende Punkte, die auch statisch an der selben Stelle bleiben, zudem durchsichtige, wurmartige Gebilde im Auge, die durch das Auge ziehen. Hierbei dürfte es sich aber wohl um


    Mouches Volantes handeln, welche ich im deutlichen geringeren Maß schon vorher hatte, auch wenn mir das merkwürdigerweise kein Augenarzt gesagt hat. Merkwürdig ist auch, das sie seit der Erkrankung deutlich zugenommen haben.


    4. Denkprozesse etc.


    Mir ist zudem aufgefallen, das ich seitdem oft Phasen habe, in denen ich das Gefühl habe, das mein Kopf extrem langsam denkt, besonders wenn wieder der Schwindel einsetzt. Ich bin auch deutlich anfälliger für Ohrwürmer geworden, an sich merkt sich mein Kopf scheinbar alles überdeutlich, so auch, wenn ich ein Objekt für einen Moment länger konzentriert anschaue. Dieses objekt taucht dann ganz unerwartet, auch mehrere Stunden nach dem konzentrierten Anschauen immer wieder kurz Geistesblitz für wenige Sekunden vor meinem geistigen Auge auf. Als Beispiel habe ich neulich zur Ablenkung in der Natur Kräuter gesammelt und sah einige Pflanzen ganz unerwartet mehrere Stunden danach vor meinem geistigen Auge, ohne diese aufrufen zu wollen. Dasselbe gilt für einige Fotos, welche ich mir angeschaut habe etc.


    5. Lichterscheinungen im Auge


    Weiterhin auffallend war für mich, das ich die ersten Monate bei geschlossenen Augen extrem grelle Lichtflecken im Auge sah, anfangs schien es mir fast so, als würden meine Augen offen sein und jemand mit einem Laserpointer oder einer Taschenlampe, dauernd um meine Augen leuchten. Diese weiß/lila Lichter hielten an, egal wie lange ich im dunklen verbrachte. Heutzutage existieren sie immer noch, sind jedoch deutlich schwächer, stören aber trotzdem besonders Nachts sehr, da sie mich am einschlafen hindern.


    In dem Zusammenhang mehrere Monate sehr auffallend waren für mich lila Kreise bei geschlossenen (und hin und wieder sogar bei geöffneten Augen) welche immer, monoton über nahezu das gesamte Auge begannen und dann langsam kleiner wurden und sich dem schwarzen Punkt im Zentrum annäherten und dann verschwanden und direkt wie in einer Dauerschleife das ganze von vorne begann, ca. im Tempo von Meereswellenbewegung. Diese sind irgendwann nach einem längeren Zeitraum plötzlich deutlich weniger geworden, während sie vorher allgegenwärtig waren. Dennoch tauchen sie auch jetzt immer wieder Mal auf.


    6. Taubheitsgefühle


    Ich verspüre seit den ersten Tagen damals chronisch, aber auch heutzutage hin und wieder Taubheit in der linken Schläfe, zudem Taubheit über dem linken Auge und an sich hin und wieder ein Gefühl, als wäre mein linkes Auge künstlich bzw. halt einfach, als wäre durch die Taubheit etwas unecht.


    Wenige Tage nachdem alles im November 2016 begann verspürte ich eines Abends auch sehr starke Taubheit und einen verkrampften Schmerz über die gesamte linke Kopfhälfte. Dies war ein sehr unangenehmes Ereignis, was jedoch in dem Maße nicht mehr auftauchte.


    7. Probleme beim Hell-Dunkel-Sehen


    Meinen Augen fällt es extrem schwer sich von einem hellen Standort an einen dunkele anzupassen, oder andersrum. Es dauert extrem lange, bis ich in einem dämmernden Raum etwas sehen kann und auch wenn es sich angepasst habe, sehe ich im Zentrum des Auges nur sehr verschwommen. Von dunkel auf hell geht dafür schneller, meine Augen bleiben aber sehr lichtempfindlich.


    8. Weitere Anzeichen


    -Tinnitus


    -Schwindel


    Ich war diesbezüglich schon gleich am nächsten Morgen im Bovember 2016 beim Augenarzt der nichts fand. Hiernach folgten unzählige weitere Arztbesuche (Hausarzt, Neurologe, Orthopäde, weitere Augenärzte, Alternativmedizin etc.) doch niemand konnte wirklich einen Ansatz finden.


    Folgende Sachen wurden schon durchgeführt: 3 malige Augenuntersuchung, bei der nur rauskam, dass ich eine weite Sehnervöffnung habe und leicht trockene Augen, sonst aber alles gesund sei direkt am Auge. Dann Verdacht auf Migräne, der sich aber schnell wiederlegte (da sie ja nicht so lange anhalten kann), Verdacht auf Burreliose (negativ), Verdacht auf Vitaminmangel (bei dem herauskam, das es mir u.a. an Vitamin D, Zink und einigen B Vitaminen mangelt, die ich aber jetzt auch schon länger einnehme), CT, MRT und Hirnstörumungsforschungen, alle ohne Ergebnis.


    Aktuell steht der Verdacht auf die Schilddrüse, da ich eine leichte Unterfunktion habe, hierfür habe ich aber erst Mitte Mai einen Termin bei einem Experten.


    Zudem wird durch Alternativmedizin mein Darm saniert, da man hier negative Leberwerte und fehlende Darmbakterien gefunden hat, bisher sehe ich hier aber auch keine Besserung der eigentlichen Probleme, wobei das ganze noch 1/4 Jahr laufen soll.


    Weiterhin habe ich eigene Vermutungen, auch dadurch das ich schon selber etwas in diesem Forum und anderen Foren gelesen habe, ob es nicht mit den Verspannungen und der Halswirbelsäule zusammenhängen könnte. Nachbilderprobleme, wie ich sie habe, wurden in so gut wie allen Foren die ich gelesen habe mit Verspannungen und Rückenproblemen geschildert, die ich auch habe. Jedoch weiß ich nicht an wen ich mich da wenden soll, da Orthopäden mir bisher nicht wirklich weiterhelfen konnten.


    Eine weitere Vermutung von mir persönlich war eine Hirnschädigung durch hohen Blutdruck bzw. die panische Angst, die ich über Monate hinweg hatte und auch heute noch im geringeren Maße habe, oder aber eine Durchblutungsstörung oder etwas in der Art, wobei dann doch die Gehirnstromuntersuchung und CT/MRT was hätten zeigen müssen?


    Ich habe leider viel zu wenig Ahnung, wo ich noch Ansetzen kann, ich flehe jedoch förmlich um Ratschläge, was ich noch versuchen könnte, da es sich für mich als erst 23 jährigen, so echt sehr schwer lebt!


    Gerne gehe ich auf bestimmte Punkte noch genauer ein.

  • 23 Antworten

    Wurde vielleicht schon mal nach Hinweisen auf eine Riesenzell-Arteriitis gesucht?


    Diese rheumatische Erkrankung, die in der Regel gut behandelbar ist, kann, wenn sie unerkannt bleibt, sehr ernsthafte Folgen für das Auge haben.


    Sie tritt zwar meistens jenseits der 50 auf, aber es gibt auch seltene Fälle mit Erkrankungen in jüngeren Jahren (es gibt auch seltene Fälle mit Anfang 20).


    Neurologe und/oder Rheumatologe wäre die richtige Adresse.


    Keine Panik!!


    Die Krankheit ist wirklich, wie gesagt, gut behandelbar, aber sie muss erst erkannt werden und da sie in deinem Alter sehr selten vorkommt, denkt nicht jeder Arzt gleich auch an diese Möglichkeit.


    Wichtig (!!!): Ich will damit nicht gesagt haben, dass deine Symptome unbedingt darauf schließen lassen, aber man sollte danach untersuchen und sie ggbf. ausschließen oder bestätigen.

    @ yukumu:

    Ich danke schon mal für die Antwort, jedoch habe ich Mal kurz nach Riesenzell-Arteriitis gesucht und die Symptome sind ja bei 2/3 dauerhafte Kopfschmerzen. Ich habe bereits seit einigen Monaten keine Kopfschmerzen mehr, zudem sind die Schläfenprobleme (die aktuell auch nachlassen) nicht mit dem Kauen verbunden.


    Ich verstehe nicht ganz, auf welcher Basis dir die Riesenzell-Arteriities zuerst in den Kopf gekommen ist, jeder Rat ist mir jedoch wertvoll und ich werde es Mal beim Arzt ansprechen.


    Mir wäre weiterer Rat jedoch wirklich sehr wichtig, da ich möglichst an vielen Stellen gleichzeitig ansetzen möchte, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.

    @ yukumu:

    Ich danke schon mal für die Antwort, jedoch habe ich Mal kurz nach Riesenzell-Arteriitis gesucht und die Symptome sind ja bei 2/3 dauerhafte Kopfschmerzen. Ich habe bereits seit einigen Monaten keine Kopfschmerzen mehr, zudem sind die Schläfenprobleme (die aktuell auch nachlassen) nicht mit dem Kauen verbunden.


    Ich verstehe nicht ganz, auf welcher Basis dir die Riesenzell-Arteriities zuerst in den Kopf gekommen ist, jeder Rat ist mir jedoch wertvoll und ich werde es Mal beim Arzt ansprechen.


    Mir wäre weiterer Rat jedoch wirklich sehr wichtig, da ich möglichst an vielen Stellen gleichzeitig ansetzen möchte, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.

    Zitat

    Ich danke schon mal für die Antwort, jedoch habe ich Mal kurz nach Riesenzell-Arteriitis gesucht und die Symptome sind ja bei 2/3 dauerhafte Kopfschmerzen. Ich habe bereits seit einigen Monaten keine Kopfschmerzen mehr, zudem sind die Schläfenprobleme (die aktuell auch nachlassen) nicht mit dem Kauen verbunden.


    Ich verstehe nicht ganz, auf welcher Basis dir die Riesenzell-Arteriities zuerst in den Kopf gekommen ist,

    Dazu verweise ich auf den letzten Absatz in meinem ersten Beitrag, dessen Wichtigkeit ich versucht habe, zu betonen.




    In der Medizin liegen die Dinge manchmal, sogar recht oft, nicht so eindeutig klar, wie man es sich wünschen würde.


    Oft gibt es typische Symptome, die bei der Mehrzahl der Betroffenen vorkommen und auch etliche Fälle, bei denen entweder atypische Symptome vorkommen, die typischen nur schwach ausgeprägt sind oder sogar ganz fehlen.


    Du sprichst an, dass 2/3 der Betroffenen dauerhafte Kopfschmerzen haben. Ob diese Zahl stimmt, weiß ich nicht.


    Nehmen wir an, sie wäre zutreffend. Was hieße das? Dass 1/3 eben keine dauerhaften Kopfschmerzen haben. Das bringt einen gar nicht weiter.


    Schmerzen beim Kauen sind nicht zwingend. Es hängt davon ab, welche Arterien betroffen sind. Das können viele sein oder wenige.


    Dein junges Alter wäre eigentlich das Untypischste. Aber es gibt eben auch Fälle, wo sehr junge Menschen betroffen sind.


    Du fragst, auf welcher Basis ich darauf gekommen bin.


    Zwei Sachen: Schmerzen und Taubheit an der Schläfe in Kombination mit Auffälligkeiten beim Sehen.


    Ansonsten bitte ich noch einmal, den letzten Absatz in meinem ersten Beitrag zu lesen.


    Eine RZA muss gar nicht vorliegen, aber man sollte sie mit in die zu klärenden Fragen aufnehmen.

    Ich danke nochmals für die Rückantwort! Aber übertriebene Formalität wäre nicht nötig gewesen! Mir ist durchaus bewusst, dass es sich nur um eine Vermutung handeln, für die ich, wie gesagt, auch dankbar bin.


    Ich wollte einfach nur wissen, auf Basis welcher Symptome du wage darauf schlussfolgerst.


    Ich kann halt nur hinzufügen, dass die Taubheit an der Schläfe in den letzten Wochen, in denen ich mich etwas beruhigt habe, stark zurückgegangen sind (war vorher in panischer Dauerangst und überall verspannt). Und Kopfschmerzen existieren so keine mehr bei mir, was aber vorher deutlich anders war. Ich werde es dennoch wie schon gesagt vor einem Arzt ansprechen.


    Ich saß die letzte Zeit halt wieder mehr vor dem PC und Fernseher und seitdem habe ich wieder schlimmere Symptome. Frage mich wirklich inwieweit auch das auf meine Krankheit Auswirkungen haben kann...

    Zitat

    Mir ist durchaus bewusst, dass es sich nur um eine Vermutung handeln,

    Es ist auch keine Vermutung, nur, wie gesagt, es sollte in differentialdiagnostische Überlegungen mit einbezogen werden, so nach dem Motto, welches man heutzutage in ganz anderen Zusammenhängen zu hören bekommt: "Wir ermitteln in alle Richtungen."

    http://www.praxis-dr-peter-neef.de/seiten/wirbelsaule/die-bunten-beschwerden-der-kopfgelenke.html


    An so etwas schon gedacht?


    Laptop-"Arbeiter" sind sehr anfällig für so etwas. Spreche aus Erfahrung. Obere HWS-Problematiken machen die absonderlichsten Symptome.

    @ Tintifax74:

    Ja, an sowas habe ich bereits gedacht und verbringe aus Angst kaum mehr lange Zeit am PC, auch wenn es mir schwer fällt.


    Hatte bereits mehrere Wochen komplette Auszeit vom PC, aber die Probleme verschwinden nicht. Daher Frage ich mich, an wen man isch da wenden kann, um die HWS genauer zu untersuchen oder zu therapieren. Ich habe schon längere Zeit Rückenprobleme, wegen meines Alters schicken mich Orthopäden bisher aber nur mit Magnesiumtabletten und dem Rat sich mehr zu bewegen nach Hause. Gibt es nicht eventuell die Möglichkeit, das ganze gezielt zu therapieren?

    Ich habe bis jetzt wenige Orthopäden getroffen, die sich mit der oberen HWS beschäftigen wollen.


    Ev. wäre mal eine Möglichkeit einen guten Osteopathen bzw. Physiotherapeuten aufzusuchen. Zuerst geht's ja nur um die Diagnostik, ob die obere HWS frei ist und alles "normal" funktioniert.

    @ Tintifax74

    Danke! Ich werde mich da auf jeden Fall Mal erkundigen, wusste vorher nicht wer für den oberen Bereich der Halswirbelsäule zuständig ist.


    Welche Ärzte sind denn auf dem Gebiet von Nachbildern bewandert und welche beschäftigen sich mit der Hirndurchblutung bzw. besonders der Schläfe?

    Neurologen würde ich mal meinen.


    Eventuell ist das hier was für dich:


    http://www.koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-beschwerden/kopf/augenbeschwerden.html


    Therapeuten sollte es in ganz Deutschland geben.


    Habe ich selber mal ausprobiert, schmerzhaft, tut aber gut ;-D

    Ja, von DR. Pohl habe ich schon früh gelesen, jedoch wohne ich viele Fahrstunden von allen Standorten entfernt.


    Sollte ich keine andere Möglichkeit finden, werde ich dort aber wohl ein Hotel oder sowas arrangieren.


    Ich werde Mal allen Vorschlägen nachgehen, bin aber nun nach monatelanger Lösungssuche ziemlich verzweifelt. Beim Neurologen war ja ich ja auch bereits und er meinte es wäre nichts auffälliges. Ich weiß halt nicht, ob die Ärzte auch wirklich alle Bereiche genau überprüfen, oder nur grob keine Auffälligkeiten finden. Weil, bringt es jetzt noch was nochmals zum Neurologen zu gehen?


    Ich kann wie gesagt nur sagen, dass ich schon seit einigen Jahren an Nackenproblemen leide. Auf einer Veranstaltung hat das ganze begonnen und ich konnte mich für einige Tage nicht richtig bewegen nach dem Anfall. War jedoch damals schon beim Orthopäden und der meinte, es wäre nichts auffallendes. Fakt ist, das ich seitdem nicht länger als 30 min stehen konnte ohne mich setzen zu müssen. Hab aber ein paar Jahre weitergemacht und jetzt sind halt die Augen betroffen...

    Die Pohl hat das Rad ja auch nicht neu erfunden; die Konzepte ähneln sich alle ein wenig.


    Vielleicht ist so einer in deiner Nähe:


    https://www.liebscher-bracht.com/


    Auch da gibt's Ansätze "Augenverspannungen" zu behandeln. Im Grunde braucht man nur einen halbwegs interessierten Physio/Osteopathen, um mal das Problem einzukreisen.


    Da du schon monatelang/jahrelang herummachst, wird's wohl nichts ernstes sein, sonst wärst du nicht mehr hier. Verspannungen sind immer ein "dankbares" Feld für Symptome aller Art. Natürlich kann es sein, dass du was ganz seltenes hast, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht sehr groß. Ob es was bringt, einen anderen Neurologen aufzusuchen, weiß ich nicht, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Zweit- und Drittmeinungen sehr wertvoll sein können. Wahrscheinlich kommt mittlerweile auch eine psychische Komponenten hinzu (verstärkte Selbstbeobachtung etc.), die das alles noch verstärkt.


    Eine zusätzliche Variante wäre noch Akupunktur zu probieren. Hierzu habe ich gute Erfahrungen gemacht mit Leuten, die sonst nichts anderes praktizieren. Und das sind meist Chinesen. Von "normalen" europäischen Ärzten, die mal einen Akupunkturkurs gemacht haben, halte ich nicht viel.


    Aus welcher Gegend bist Du?