Und das es psychische Ursachen sind kann nicht sein? Vielleicht arbeitet es in Dir und im Schlaf beschäftigen Dich Dinge die Du vorher verdrängt hattest. Oft kann man sich an Träume auch nicht oder nur teilweise erinnern.


    Ich hatte früher auch oft Nächte in denen ich schweißnass aufwachte ohne zu wissen warum. Erst als ich eines Nachts im Schlaf aus dem Bett gesprungen bin und ich alles beiseite gestoßen , die Gardine heruntergerissen und so heftig gegen die Fensterscheibe geschlagen habe bis sie gesprungen ist, bin ich davon aufgewacht . Ich konnte mich da erinnern was war, das ich das Gefühl hatte zu ersticken und ich mich befreien wollte und draussen schien der Mond ganz helle und ich wollte ans Licht.


    Ich merkte das meine Hand blutete und es auf den Boden tropfte, trotzdem war ich in dieser Situation auf einmal sehr ruhig und entspannt, weil ich mich auf einmal an Dinge erinnern konnte die ich lange schon vergessen zu haben glaubte.


    Die Nächte in denen ich verschwitzt aufwachte wurden dann auch weniger und ich konnte in der Folgezeit wieder besser schlafen.

    Zitat

    Und das es psychische Ursachen sind kann nicht sein? Vielleicht arbeitet es in Dir und im Schlaf beschäftigen Dich Dinge die Du vorher verdrängt hattest. Oft kann man sich an Träume auch nicht oder nur teilweise erinnern.

    Die ganze Zeit bin ich auch davon ausgegangen. Ich hatte auch keine Ahnung was ich geträumt habe. Aber die letzten beiden Male haben mich stutzig gemacht, ich hatte definitiv keine Alpträume.

    Wie alt bist Du? Wie lange dauern die Schmerzen? Wo sind sie genau (ein- oder beidseitig?Wenn einseitig, ist es immer dieselbe?)? Wie fühlt sich der Schmerz an? Treten außer dem Schwitzen noch andere Begleiterscheinungen auf (rotes oder tränendes Auge? Verstopfte oder laufende Nase? Übelkeit oder Erbrechen?)?. Treten die Schmerzen immer zur gleichen Uhrzeit auf? Wie stark sind sie?


    In Frage kämen z.B. ein Cluster-Kopfschmerz oder ein primär schlafgebundener Kopfschmerz (Hypnic headache).


    Grüße

    @ the-caver

    Also, ich bin 38 Jahre. Manchmal nehme ich eine 400mg Ibuprofen, aber wirklich helfen tun sie nicht. Zusätzlich benutze ich japanisches Heilpflanzenöl, die Kälte hilft gut, allerdings wenn es verflogen ist, ist der Schmerz wieder da. Die Schmerzen dauern an, bis ich morgens aufstehe. Nachdem Aufstehen und einem Kaffee sind sie weg. Die Schmerzen sind nicht einseitig, sondern im Stirnbereich. Es ist kein klopfender Schmerz wie bei Migräne. Ich würde es als Druckschmerz beschreiben. Manchmal werde ich nachts wach (mit Druck auf dem Kopf, aber ohne Schmerz)und drehe mich und dann beginnt der Schmerz erst, aber mit voller Wucht. Meist ist zwischen 3 und 4 Uhr nachts. Letztes Jahr war ich 3 Monate in einer psychiatrischen Klinik, da war zusätzlich Übelkeit und erbrechen mit dabei, aber nur während diesem Aufenthalt.


    Zum Schwitzen, nein keine anderen Begleiterscheinungen. Hier ist noch folgendes zu unterscheiden. Wenn ich meinen Monatszyklus habe, dann leide ich auch sehr stark unter Nachtschweiss, aber da ist es nur der Oberkörper. Sonst ist es der ganze Körper, also auch die Beine wo der Schweiss runterläuft.

    Und ja, manchmal sind es mehrere Attacken. Sprich ich schlafe wieder ein und eine Stunde später wache ich wieder mit Dröhnschädel auf. Ich dachte es liegt daran, dass das Heilpflanzenöl verflogen ist. Ich muss sagen ich finde mich darin wieder, einzig das Alter scheint unpassend. Warum hat das noch niemand hinterfragt? Als psychisch Kranker hat man irgendwie einen Stempel. Ist das nicht so bekannt? Oder zu schlecht erforscht?

    Zitat

    Empfehle den Gang zum Kardiologen und ein 24 Stunden EKG. Dann kann man die Sache mit dem Bluthockdruck eventuell ausschließen oder weiter verfolgen.

    Das wird terminlich wohl schwierig, ich kann den Kopfschmerz ja nicht vorhersagen. Und genau in einer solchen Phase ein Termin, wäre wohl eher Glückssache.

    Meine Testphase bezüglich der Kopfschmerzen läuft. Mit einer Tasse Kaffee vor dem Schlafenlegen habe ich bis dato Ruhe. Aber

    Nachtschweiss

    Seit 4 Wochen am Stück. Jede Nacht klitschnass. Und ich habe definitiv nicht jede Nacht Alpträume. Bin ratlos. Es ist eklig, weil immer alles klebt und mir eiskalt ist.

    Vielleicht mal den Arzt um ein konkretes Untersuchen der Schilddruesenhormone bitten, nicht nur TSH, sondern auch freies T3+ T4, und Antikoerper. TSH ist oft in der "Norm", weil die Norm eben so gross ist... wenn du erst googlen willst, schau doch mal, ob du u.U. noch andere Symptome hast, die mit Schilddruesenerkrankungen zusammenhaengen koennten. Soweit ich weiss kann Kopfschmerz auch ein Symptom sein (unterfunktion)...


    Caithlinn :-)

    "Im Griff" haben ist aber nicht die Ursache kennen, noch auf Dauer Abhilfe schaffen... die Untersuchung der SD Parameter koennte ein Weg sein, um auszuschliessen, dass dies die Ursache ist... nur TSH reicht eben einfach nicht immer aus... und wenn es die SD sein sollte, koenntest du in einem Aufwasch alle Symptome in den Griff bekommen, dauerhaft und ohne Kompromisse... es war ja nur ein Vorschlag. @:)


    Caithlinn :-)

    Hi Grottig,


    hast du schon einen Borreliose-Test machen lassen? Viele Leute können sich an einen Zeckenstich gar nicht erinnern. Die Borreliose hat viele Gesichter und ist oft schwer zu diagnostizieren. Schlafstörungen, Kopfschmerzen und (überwiegend nächtliche) Schweißausbrüche sind Symptome, die auch auf eine Borreliose passen würden.


    Siehe auch: http://www.dr-hopf-seidel.de/borreliose-symptome.html