ENDLICH EINE VERNÜNFTIGE DIAGNOSE?


    heute morgen noch streng linksseitiger koitaler Kopfschmerz nach


    Blutdruckanstieg,


    doch dann gibt es Antwort von Prof. Frank aus München:




    vielen Dank für Ihre mail und die übersandten Bilder. Ich sehe außer


    einer gewissen kyphotischen Fehlstellung der unteren HWS und einer


    mäßigen Bandscheibendegeneration C5/6, gering C6/7 keine wesentlichen


    Faktoren, die für eine rein cervikogene Ursache sprechen. Die Tatsache,


    dass Occipitalisinjektionen geholfen haben sowie die Tatsache der


    Stapedius Myoklonien legt nahe, dass bei Ihnen eine Dystonie der


    Auslöser eher sein kann.


    Hier wäre ggf eine Botulinum Toxin Therapie sinnvoll. Schauen Sie doch


    unter www.schmerzklinik.de <http://www.schmerzklinik.de> nach einem


    Kopfschmerzspezialisten in Ihrer Nähe oder wenden Sie sich an Prof.


    Göbel in Kiel direkt. Ich würde derzeit keine Op empfehlen, solange


    keine Evaluation durch einen Kopfschmerzspezialisten erfolgt ist.


    Mit freundlichen Grüßen


    Priv.-Doz. Dr. Andreas Frank


    Facharzt für Neurochirurgie




    Dazu fand ich im Netz


    http://ihs-classification.org/de/02_klassifikation/03_teil2/11.02.03_cranial.html


    IHS Diagnose ICD-10


    11.2.3 Kopfschmerz zurückzuführen auf eine kraniozervikale Dystonie


    [G24] G44.841


    Diagnostische Kriterien:


    1. Krampf- oder Spannungsgefühl oder Schmerz im Halsbereich mit


    Ausstrahlung in den Hinterkopf oder den gesamten Kopf; die Kriterien C


    und D sind erfüllt


    2. Abnorme Bewegungen oder Fehlhaltung des Halses oder Kopfes


    zurückzuführen auf eine muskuläre Hyperaktivität


    3. Der Nachweis, dass der Schmerz auf eine muskuläre Hyperaktivität


    zurückzuführen ist, beruht auf wenigstens einem der folgenden Kriterien:


    1. Nachweis klinischer Zeichen, die einen hyperaktiven Muskel als


    Schmerzquelle nahelegen (z.B. Schmerzauslösung oder Verstärkung durch


    Muskelkontraktion, Bewegungen, anhaltende Stellung oder äußeren Druck)


    2. zeitgleicher Beginn von Kopfschmerz und muskulärer Hyperaktivität


    4. Der Schmerz verschwindet innerhalb von 3 Monaten nach erfolgreicher


    Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung


    Kommentar:


    Fokale Dystonien des Kopfes und des Halses, die von Schmerzen begleitet


    werden, sind die pharyngeale Dystonie, der spasmodische Tortikollis, die


    mandibuläre Dystonie, die linguale Dystonie und eine Kombination von


    kranialen und zervikalen Dystonien (segmentale kraniozervikale


    Dystonie). Die Schmerzen werden verursacht durch lokale


    Muskelkontraktionen und sekundäre Veränderungen


    Immerhin: die Hoffnung bleibt


    Möglicherweise werde ich einen neuen thread aufmachen und ds hier mitteilen.

    Hallo,


    was für ein Tag:


    heute morgen noch streng linksseitiger koitaler Kopfschmerz nach Blutdruckanstieg,


    doch dann gibt es Antwort von Prof. Frank aus München:




    vielen Dank für Ihre mail und die übersandten Bilder. Ich sehe außer einer gewissen kyphotischen Fehlstellung der unteren HWS und einer mäßigen Bandscheibendegeneration C5/6, gering C6/7 keine wesentlichen Faktoren, die für eine rein cervikogene Ursache sprechen. Die Tatsache, dass Occipitalisinjektionen geholfen haben sowie die Tatsache der Stapedius Myoklonien legt nahe, dass bei Ihnen eine Dystonie der Auslöser eher sein kann.


    Hier wäre ggf eine Botulinum Toxin Therapie sinnvoll. Schauen Sie doch unter www.schmerzklinik.de nach einem Kopfschmerzspezialisten in Ihrer Nähe oder wenden Sie sich an Prof. Göbel in Kiel direkt. Ich würde derzeit keine Op empfehlen, solange keine Evaluation durch einen Kopfschmerzspezialisten erfolgt ist.


    Mit freundlichen Grüßen


    Priv.-Doz. Dr. xxx


    Facharzt für Neurochirurgie




    Dazu fand ich im Netz


    http://ihs-classification.org/de/02_klassifikation/03_teil2/11.02.03_cranial.html


    IHS Diagnose ICD-10


    11.2.3 Kopfschmerz zurückzuführen auf eine kraniozervikale Dystonie [G24] G44.841


    Diagnostische Kriterien:


    1. Krampf- oder Spannungsgefühl oder Schmerz im Halsbereich mit Ausstrahlung in den Hinterkopf oder den gesamten Kopf; die Kriterien C und D sind erfüllt


    2. Abnorme Bewegungen oder Fehlhaltung des Halses oder Kopfes zurückzuführen auf eine muskuläre Hyperaktivität


    3. Der Nachweis, dass der Schmerz auf eine muskuläre Hyperaktivität zurückzuführen ist, beruht auf wenigstens einem der folgenden Kriterien:


    1. Nachweis klinischer Zeichen, die einen hyperaktiven Muskel als Schmerzquelle nahelegen (z.B. Schmerzauslösung oder Verstärkung durch Muskelkontraktion, Bewegungen, anhaltende Stellung oder äußeren Druck)


    2. zeitgleicher Beginn von Kopfschmerz und muskulärer Hyperaktivität


    4. Der Schmerz verschwindet innerhalb von 3 Monaten nach erfolgreicher Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung


    Kommentar:


    Fokale Dystonien des Kopfes und des Halses, die von Schmerzen begleitet werden, sind die pharyngeale Dystonie, der spasmodische Tortikollis, die mandibuläre Dystonie, die linguale Dystonie und eine Kombination von kranialen und zervikalen Dystonien (segmentale kraniozervikale Dystonie). Die Schmerzen werden verursacht durch lokale Muskelkontraktionen und sekundäre Veränderungen


    Keine andere Kopfschmerzform trifft meine Probleme derartig gut.


    Jetzt werde ich wohl das Forenthema wechseln müssen?

    Da heute in meiner Nähe ein Unfalchirurgie-Kongress stattfand, habe ich mich als Pseudo-chirurg


    dahineingeschmuggelt und mir mal ein paar Cervikalprothesen von den Medizinalartikelvertretern


    vorführen lassen. Zwar hoffe ich mittlerweile sie nicht zu brauchen, aber sicher ist man ja nie und


    wenn es in der Nähe stattfand.


    Auserdem gab es auch ein paar kleine Snacks etc.


    Interessant war der Zeitpunkt als ich mich als Patient outete und der Vertreter des


    HWS-Bandscheibenherstellers dessen disc auch bei mir vorgesehen war mir erzählte,


    dass aufgrund von Fallpauschalen nur 1-2 Prothesen ''kliniklukrativ' eingebaut würden.


    Packend: als ich mich dem Chirurgen vorstellte schlug er mir auch den Einbau


    von nur 2 BS-Prothesen vor, auf meine empörte Frage: ''warum nicht drei,


    wenn dann doch richtig'' entgegenete der Mann, der auch dort herumlief


    und mich hofftl. nicht wiedererkannt hatte, man solle nicht zu grosse


    Narben hinterlassen. Was mir wenig plausibel erschien, wo doch die


    Inzisionen derart klein und unkenntlich erscheinen.


    De Vertreter sagte zudem, dass man für jede Weiter Prothese ien Jahr später


    wiederkommen müsse:


    - doppelt so lange liegen,


    - mindestens gleiche Narbenbildung


    - 2x Reha u


    und -natürlich- 1 zusätzliches Jahr Schmerzen.


    ULLASEIDANK


    Diese Fallpauschalen


    http://de.wikipedia.org/wiki/Fallpauschale_und_Sonderentgelt


    verteuern letztlich nur das Gesundheitssystem. Dass Ulla Schmidt immer noch im Bundestag sitzt,


    das ist peinlich und zeigt wiewenig sich die Politos mit sowas auseinandersetzen.


    Sie sind auch alle (bis auf Hotte Seehofer?) privatversichert.


    Die Sozialdemokratie sollte sich vor der NRW-Wahl zu ihren Fehlern bekennen:


    - Schröder Gasprumm- Neoliberalismus und kalte Kommunalisierung


    - Ullschmidt-Fallpauschalen und Budgettierung