Narben im Gehirn, was heißt das?

    Hallo,


    ich war wegen psychischer Probleme auf Anraten meines Hausarztes bei einem Psychiater. Da wurden diverse Tests gemacht und es kamen einige psychische Störungen raus, unter anderem eine generalisierte Angststörung und Neigung zu Hypochondrie. Und noch ein paar andere Sachen^^


    So, der Psychiater glaubt aber nicht, dass meine psychischen Probleme einfach so da sind. Er meint, ich hätte eine neurologische Grunderkrankung (was er damit meint, sagte er nicht) und er vermutet wohl auch einen Gehirntumor :-o . Zumindest steht das auf der Überweisung zum MRT. Bis das nicht alles abgeklärt ist, gibt es keine Behandlung meiner psychischen Probleme. Toll, diese Dinge einem Hypochonder zu sagen^^


    Ich wurde die letzten Jahre ständig neurologisch auf den Kopf gestellt und es wurde NIE etwas gefunden. Er vermutet dennoch was Neurologisches, weil ich in unregelmäßigen Abständen Taubheit im Arm und Sehstörungen habe, siehe dieser Faden: http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/714906/


    Was diese Anfälle angeht, wurde mittlerweile die Halswirbelsäule als Auslöser erkannt, die löst dann halt migräneartige Symptome aus. Wegen dieser Anfälle wurde ich auch eine Zeit lang ständig durchsucht. MRT, CT, das ganze Programm. Nie war was. Der Psychiater meint jedoch, die HWS könnte solche Symptome nicht machen, er will weitersuchen.


    Nun hat er sich die Bilder meines letzten MRTs angeschaut (2015, Radiologe, Neurologe und Neurochirurg haben keine Auffälligkeiten gefunden) und hat da einige Narben im Gehirn gefunden, so drückte er es aus. Mehr sagte er wieder nicht, das will er dann beim nächsten Termin Ende Dezember besprechen.


    So, ich bin nun natürlich wegen dieser Aussage total aufgelöst, habe das reflexartige Googlen jedoch recht schnell wieder gelassen...


    Trotzdem, Narben im Gehirn klingt nicht gut. Kann mir jemand sagen, was das bedeuten kann?

  • 16 Antworten

    Narben im Gehirn deuten, wie überall anders im Körper auch, auf eine Gewebsschädigung. Da das Denkorgan ziemlich beleidigt auf Sauerstoffmangel oder neurotoxische Stoffe (Alkohol, etc...) reagiert, wären dies mögliche Ursachen für die Auffälligkeiten im MRT.


    Daneben können noch 1000 andere Gründe im Raum stehen. Ich will dich mit der Aussage in keinster Weise beunruhigen (bist du vermutlich sowieso), sondern dir aufzeigen, dass bis zur neurologischen Abklärung und ohne das MRT gesehen zu haben, eine Einschätzung ziemlich sinnlos ist.


    Nebenbei bemerkt: bei vielen Patienten sind diese Narben eher ein Zufallsbefund, der so gut wie keine Relevanz hat. Warte den Termin ab und versuch dich nicht in irgendwas reinzusteigern.

    Zitat

    [...] bis zur neurologischen Abklärung [...]

    Das entsprechende MRT haben sich laut Anfangsbeitrag drei Ärzte angeschaut - Radiologe, Neurologe und Neurochirurg, und keinem ist irgendetwas aufgefallen. Bei einem Arzt könnte ich noch glauben, dass der eventuell etwas übersehen hat, aber DREI?


    Und sie schreibt selbst:

    Zitat

    Ich wurde die letzten Jahre ständig neurologisch auf den Kopf gestellt und es wurde NIE etwas gefunden.

    @ schnuepchen:

    Zitat

    Bis das nicht alles abgeklärt ist, gibt es keine Behandlung meiner psychischen Probleme.

    Sagt wer? Wieso denn immer und immer wieder zum Psychiater / MRT / Gott weiß was?


    Warst Du schon bei einem Psychologen?

    Zitat

    Mehr sagte er wieder nicht, das will er dann beim nächsten Termin Ende Dezember besprechen.

    Warum hast Du nicht nachgehakt? Unverschämtheit, Dir seinen Befund nicht zu erklären und Dich bis Ende Dezember zu vertrösten! >:( Mit den Diagnosen! Mit einem Feingefühl wie diesem hat der Mann ganz klar seinen Beruf verfehlt.

    Ja, beunruhigt bin ich total. Immerhin hatte ich Glück und die eine MRT Praxis hatte Mitleid mit mir und hat mich für morgen dazwischengeschoben. Das fand ich so toll, drei andere Praxen haben mir Termine im Februar angeboten.


    Ich schwanke zwischen Panik und Entspannung, weil ich mir denke, wieso sollte gerade ein Psychiater Ahnung von MRT Bildern haben? Und dann überwältigt mich die Panik.


    Bei einem Psychologen war ich, da hab ich die Therapie allerdings abbrechen müssen, da der Therapeut und ich nicht mehr zusammenkamen. Jetzt wollte ich eigentlich wieder zu einem Psychologen, doch die haben keine Plätze frei, man kennt das ja. Ich hab hier die Zusage fürs Kostenerstattungsverfahren liegen und finde nicht mal einen privaten Therapeuten mit freien Kapazitäten. Daher hat mich mein Hausarzt zum Psychiater überwiesen und meinte, die könnten mir auch helfen, eine vernünftige Diagnostik machen und dann weitersehen.


    Blöderweise glaubt der Psychiater nicht an ein psychisches Problem, sondern hat sich jetzt in den Kopf gesetzt, eine neurologisch Ursache für meine Probleme zu finden, warum auch immer. Das ist so unfair, ich hab da zig Tests gemacht, die Auswertung liegt denen vor und der Kerl meinte, das besprechen wir erst, wenn alles Organische ausgeschlossen ist. Deswegen jetzt wieder der ganze Mist mit MRT/Neurologe/Krankenhaus. Wenn das alles gelaufen ist, soll ich mit den Befunden wiederkommen und dann sieht er weiter.


    Ich war leider zu geschockt, da irgendwie deutlicher nachzuhaken :-( . Ärgert mich jetzt auch total. Und vor allem, ich habe unter anderem mit Hypochondrie zu kämpfen. Erzähle dem das auch und gehe zu ihm, um die Hypochondrie zu behandeln. Und dann sowas! Da hat ein Vorschlaghammer mehr Feingefühl ;-D

    Also ich muss sagen ich würd den Psychiater wechseln..


    Seine Vorgehensweise ist unter aller Sau.

    Zitat

    Der Psychiater meint jedoch, die HWS könnte solche Symptome nicht machen, er will weitersuchen.

    Sowas liegt letztendlich nicht in seinem Kompetenzbereich und Urteilungsvermögen.. deswegen gibts ja Neurologen sowie auch Radiologen die eben MRT, CT und Röntgenbilder beurteilen können.


    Ein Psychiater kann durchaus auch Ahnung von sowas haben, allerdings mehr Ahnung hat trotz allem noch ein Radiologe beim Befunden eines MRT/CT/Röntgen.. und wenn dann "Auffälligkeiten" zu finden wären, wäre die Kompetenz von einem Neurologen auch nochmal höher zu stellen als die des Psychiaters.


    Dir einfach zu sagen du hättest Narben im Gehirn find ich auch wirklich dreist.. Hat vor ihm keiner gesehen oder befundet.. aber er?


    da glaubt wohl einer er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen.. sorry. sowas macht mich richtig wütend..


    Da kannst du mehr auf die 3 anderen Meinungen setzen, als auf die eine vom Psychiater.. ;-)


    also wie schon geschrieben: ich würd diesen Psychiater meiden.. er tut dir ja offensichtlich auch nicht gut, da er deine Ängste durch seine sinnfreien Aussagen und fehlenden Erklärungen nur noch mehr triggert, dir eine Behandlung "verwehrt" weil er nicht an eine psychische Erkrankung glaubt usw..

    Ja, ich will jetzt auch wechseln, aber das ist auch nicht so einfach. Die meisten Psychiater haben auch schon Aufnahmestopp. Und viele sind ja gleichzeitig auch Neurologen (meiner nicht) und zu Neurologen hab ich mittlerweile ein gespaltenes Verhältnis. Weil die mir eben gerne einreden wollen, ich hätte eine neurologische Erkrankung (finden dann aber immer nichts), weil sie nicht akzeptieren können, dass HNO Arzt und Orthopäde recht hatten. Das mag nun natürlich nicht für alle Neurologen gelten, aber zumindest für die, wo ich bisher war. Seitdem stehe ich Neurologen skeptisch gegenüber, zumal die mich immer zu einer Lumbalpunktion überreden wollen, obwohl diverse andere Ärzte aus medizinischen Gründen ohne dringende Indikation davon abraten bei mir. Und diese Indikation liegt bisher nicht vor.


    Heute war ich dann beim MRT. Leider fand keine Besprechung statt, ich musste nur kurz warten und bekam dann eine CD mit den Bildern. Der Befund geht zu dem Psychiater, weil der mich überwiesen hat. Da hab ich aber erst Ende Dezember einen Termin und ich bin unsicher, ob ich da überhaupt noch mal hingehe. Denn ich befürchte, selbst wenn der Befund des Radiologen unauffällig ist, wird der Psychiater wieder irgendwas sehen... Zumal das MRT entgegen seines Aufragte ohne Kontrastmittel gemacht wurde, weil ich da allergisch drauf reagiere. Glaubte er mir nicht %-|


    Auf jeden Fall heißt es nun weiter warten %:|

    Du warst doch jetzt bei sooo vielen Ärzten und bist jetzt medizinisch von oben bis unten durchgecheckt worden, wieso machst Du nicht einfach einen Termin bei einem Psychologen und gehst Deine psychischen Probleme an?


    Wäre etwas auf dem MRT zu sehen gewesen hätte Dich der Radiologe darüber informiert. Du kannst den Befund außerdem selbst anfordern, das ist Dein gutes Recht (insbesondere wenn Du den Arzt wechseln willst). Lass Dir den Bericht geben, dann musst Du nicht bis Ende Dezember warten. Würde ich eh nicht machen, ich bin genau der gleichen Meinung wie Placebo!

    Zitat

    wieso machst Du nicht einfach einen Termin bei einem Psychologen und gehst Deine psychischen Probleme an?

    Weil ich keinen Psychologen finde. Alle rappelvoll, die haben schon gar keine Wartelisten mehr. Ich hab die Zusage fürs Kostenerstatungsverfahren vorliegen und finde nicht mal einen Therapeuten ohne Kassenzulassung, der noch frei Plätze oder zumindest eine Warteliste hat. Es ist furchtbar hier in Sachen Psychotherapie!


    Daher hab ich mich an meinen Hausarzt gewendet, der meinte dann, eben weil es keine Plätze gibt, zum Psychiater, normalerweise könnten die auch helfen und würden dann ein Diagnostik machen und dann hätte man eventuell bessere Chancen auf einen Therapieplatz.


    Danke für den Hinweis mit dem Befund, dann hole ich mir den morgen einfach ab. Dachte, das geht nicht. Und dann gehe ich noch mal zum Hausarzt und sage dem, seine Psychiaterempfehlung war schei... ]:D .

    Ja Wahnsinn, nicht mal Wartelisten? :-o Wo wohnst Du denn? Krass.


    Was mir noch einfällt ist möglicherweise eine stationäre Therapie, falls Du offen dafür bist? In einer psychosomatischen Klinik, nicht in der Psychiatrie. Die helfen dann auch bei der Nachsorge, also einen Therapeuten zu finden. Und gerade zum Einstieg in die Therapie ist sowas oft sehr hilfreich, da weiß man dann zumindest welche Baustellen man beackern muss und hat eine Vorstellung wie.

    Zitat

    normalerweise könnten die auch helfen und würden dann ein Diagnostik machen und dann hätte man eventuell bessere Chancen auf einen Therapieplatz.

    Aber es wurde doch eine Diagnostik gemacht? Der Psychologe stellt aber normalerweise nochmal seine eigene Diagnose.

    Zitat

    Danke für den Hinweis mit dem Befund, dann hole ich mir den morgen einfach ab. Dachte, das geht nicht. Und dann gehe ich noch mal zum Hausarzt und sage dem, seine Psychiaterempfehlung war schei...

    :)^ ;-D

    Ja, das ist richtig heftig. Ich wollte auch schon in eine Tagesklinik (stationär nur im absoluten Notfall), war da zum Vorgespräch und wurde dann abgelehnt, weil man meine Beschwerden also nicht so schlimm einstufte. O-Ton, ach, Sie sind alleine und mit Öffis zu uns gekommen? Na, dann ist es ja nicht so schlimm bei Ihnen. Danke auch.


    Der Hausarzt meinte, da würde dann eine Diagnostik im Rahmen meiner psychischen Probleme gemacht werden. Das war auch so, nur teilt der Psychiater mir das alles nicht mit, weil er ja davon ausgeht, dass die psychischen Properem von einer organischen Erkrankung ausgelöst werden.


    Ich bin kurz davor, noch mal in die Stadt zu fahren und mir den Befund jetzt schon zu holen, so nervös bin ich. Aber auf der anderen Seite hab ich Angst, dass da dann was dir steht, was schlecht klingt und ich dann noch mehr Panik kriege. Ich hatte irgendwie gehofft, dass ich nach dem MRT entspannter bin, aber das Gegenteil ist der Fall.

    Mit dem Problem der Psychologen bist Du nicht allein. Freie Plätze zu finden grenzt an ein Wunder.


    Ich weiß nicht, wo sich Psychologen und Psychiater in Wissen und Therapie untereinander abgrenzen, abgesehen davon, dass dein Psychiater ein Facharzt ist, ein Psychologe kein Arzt. Aber: Dem Facharzt für Psychiatrie würde ich zugestehen, dass er möglicherweise im Rahmen seiner Ausbildung auch gelernt hat, MRT Bidler zu lesen und Neurologisches von psychischem zu differenzieren.


    Trotzdem finde ich es bei Ärzten generell sinnfrei, die Befunde aller Kollegen beiseite zu wischen und noch mal von vorne anzufangen. Das bringt einen doch kein Stück weiter. Du hast neurologisch und organisch alles ausgeschlossen, also muss es die Psyche sein. Und der Psychodoc sucht weiter nach organischen Ursachen? Ich würde den Arzt wechseln, und wenn es ewig dauert. Oder such Dir alternative Methoden. Angststörungen, Hypochondrie... Da gibt es eine Menge Menschen, die sich mit den Ursachen befassen. Coaches, Familienaufstellungen, etc.

    Hallo mein Freund! Entgegen anders lautender Meinungen glaube ich dass Du bei diesem Psychiater sehr gut aufgehoben bist und er seine Sache sehr gut macht (von ein paar "Versprechern" vielleicht abgesehen. Hier ist jeder Psychiater auch Facharzt für Neurologie und dort wärest Du gut aufgehoben, aber Dein Psychodoc scheint sich ja damit gut auszukennen. Bitte lass das mit dem Psychologen - der ist kein Arzt! - und vertrau mal Deinem Psychiater.


    Mit Deinen Vernarbungen hast Du eine echte Erkrankung, nämlich eine hirnörganische Veränderung und brauchst Dich damit nicht zu verstecken oder beim Psychologen umständlich nach den Ursachen forschen zu lassen. Sie sind leider da und da müssen sie behandelt werden. Denn ob und was diese Narben verursachen, kann man erst bei einer Autopsie feststellen, die Dir hoffentlich noch ewig erspart bleibt (so sagte ein Neurologe zu mir). https://www.dasgehirn.info/akt…tstehen-narben-im-gehirn/ Also lass Dich bitte nicht ins Boxhorn jagen und warte mal den Befund vom MRT ab. Ich wünsche Dir, dass alles gut ausgeht! Deine Chancen stehen gut. 8-)

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    Was diese Anfälle angeht, wurde mittlerweile die Halswirbelsäule als Auslöser erkannt, die löst dann halt migräneartige Symptome aus. Wegen dieser Anfälle wurde ich auch eine Zeit lang ständig durchsucht. MRT, CT, das ganze Programm. Nie war was. Der Psychiater meint jedoch, die HWS könnte solche Symptome nicht machen, er will weitersuchen.

    Aber Migräne kann diese Symptome machen, das ist sogar einigermaßen "normal".

    Zitat

    Nebenbei bemerkt: bei vielen Patienten sind diese Narben eher ein Zufallsbefund, der so gut wie keine Relevanz hat.

    Genau so war das bei mir auch als ich wegen Migräne im MRT war. Meine Migräne verursacht auch noch Taubheit im Gesicht und Sprachstörungen. Kopfschmerzen hab ich dagegen kaum. Ist völlig normal, bei mir ist das einfach familiäre hemiplegische Migräne, kannst du ja mal googeln und mal überlegen, ob jemand in der Familie das auch hat. Bei mir hats mein Bruder, der hat auch alles durch mit Lumbalpunktion und was weiß ich.

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    Hier ist jeder Psychiater auch Facharzt für Neurologie und dort wärest Du gut aufgehoben

    Ihr Psychiater ist aber ausschließlich Psychiater und KEIN Neurologe..

    Zitat

    Dem Facharzt für Psychiatrie würde ich zugestehen, dass er möglicherweise im Rahmen seiner Ausbildung auch gelernt hat, MRT Bidler zu lesen und Neurologisches von psychischem zu differenzieren.

    Und jein.. Zwar wird man in der Ausbildung usw mit MRT/CT/Röntgenbildern konfrontiert, aber man ist eben kein Spezialist um diese zu Befunden als Psychiater.. dafür gibt eben andere Fachrichtungen.. klar einen Tumor oder eine Blutung erkennt man auch ohne großes Fachwissen.. aber Narben zu sehen als Psychiater die davor kein Neurologe, Radiologe und auch kein Neurochirurg gesehen oder gar befundet hat ist doch recht fraglich ;-)


    Ich frag ja schließlich auch nicht meinen Augenarzt darum einen Ultraschall zu machen um eine Blinddarmentzündung festzustellen.. auch wenn er in seiner Ausbildungszeit gelernt hat einen Ultraschall zu bedienen und auch auf den Bildern diverse Strukturen zu erkennen.. aber seine Kompetenz reicht dann trotz allem noch nicht um solch einen Befund zu stellen..

    Ich hab mir den Bericht doch noch geholt... Alles in Ordnung! :-D :)^ Ich bin so glücklich und der radiologischen Praxis so dankbar, dass die so unkompliziert waren! Konnte sogar kurz mit dem Radiologen sprechen.


    Der hatte keine Ahnung, was der Psychiater da glaubte zu sehen, hat sich extra sogar die alten Bilder angeschaut und beim besten Willen keine Narben gesehen. Weder auf den alten, noch auf den heute entstandenen Bildern. Meine "Anfälle" haben definitiv keine Ursache im Gehirn. Gut, vielleicht ist es Migräne, ausgelöst durch die HWS. Das meint mein Orthopäde. Aber jetzt nichts in Richtung Tumor, Schlaganfall oder MS. Und jetzt werde ich bei diesen Anfällen auch entspannter sein, weil ich weiß, die Anfälle verursachen keine Veränderung im Gehirn.


    Und der Radiologe war auch entsetzt, wie man so lax mit einem Angstpatienten umgehen kann. Gerade als Psychiater. Denn der ist eben kein Neurologe. Dieser wiederum hat ja auch nie was bei mir gefunden...


    Aber jetzt bin ich einfach nur unendlich glücklich!