Neurogene Blasenentleerungsstörung?

    Hallo,


    ich habe schon seit Jahren immer wieder Blasenentleerungsstörungen. In den Phasen ist das Wasserlassen schwer möglich, ich muss pressen und oft kommt dann nach dem Aufstehen noch Restharn nach. Wenn das Wasserlassen so erschwert ist, fühlt es sich auch an, als wäre die Harnröhre angeschwollen. Damit konnte mein Urologe aber nichts anfangen. Häufig habe ich das, wenn ich längere Zeit gelegen habe (also nachts) oder wenn ich mal Alkohol getrunken habe, da habe ich das fast immer nachts. Ansonsten muss ich recht häufig auf die Toilette (auch nachts) und da kommt dann recht viel, wenn ich diese Blasenentleerungsstörungen mit erschwertem Wasserlassen nicht habe, also, dann normal Wasserlassen kann. Da kommt auch immer recht viel, selbst, wenn ich kurz vorher gewesen bin. Ich war schon mehrmals beim Urologen deshalb, Blasenspiegelung und so eine Untersuchung mit einer Messsonde (Urodynamische Untersuchung heißt das glaube ich) wurden 2010 mal gemacht ohne Auffälligkeiten. Restharn habe ich meist so um die 100 ml. Deshalb sollte ich mich eigentlich abends einmal selbst katheterisieren schon vor Jahren, was ich nicht wollte. Die darauffolgenden Jahre (ich war allerdings ca. 7 Jahre bis vorletztes Jahr nicht mehr beim Urologen gewesen) wurde ansonsten nur Urin untersucht und Ultraschall gemacht. Mein ehemaliger HA sah mal im US, dass der Darm schon die Blase verdrängt und Urologe im letzten Echo, dass sich mein Darm links einklemmt (was ich schon lange vermutet hatte, da es sich öfter dort mal so anfühlt), was er aber nicht im Zusammenhang mit den Blasenproblemen sieht.


    Seit Freitag Abend habe ich nun wieder mit Blasenentleerungsstörungen zu kämpfen. Ich kann nur schwer Wasser lassen, es kommt meist nicht so viel, zusätzlich brennt und sticht es auch tlwse. in der Harnröhre und ich habe ein starkes Druckgefühl im Unterleib und tlwse. auch Schmerzen. Das geht den ganzen Tag und die ganze Nacht durch so. Solche Phasen hatte ich auch schon immer mal und dachte da an Blasenentzündung, aber meist hatte ich keine. So auch dieses Mal. Ich war heute beim HA und habe Urin abgeben. Dachte mir aber schon, dass da nichts sein wird, da der Urin klar aussah. Ja, es wurde nichts gefunden. Und nun bin ich ratlos, woher das kommt. Muss dazu sagen, dass ich momentan auch Probleme mit dem Stuhlgang habe, da geht auch kaum was. Das ist mir schon manchmal aufgefallen, dass das Blasenproblem zusammen mit Verstopfung auftritt. Aber oft ist es auch einzeln da.


    Nun frage ich mich, ob das eine neurologische Ursache haben könnte. 2013 war ich wg. einseitigen Taubheitsgefühlen beim Neurologen. Die neurologischen Tests waren soweit i. O. die SEP war an einem Bein mal verändert, dann aber wieder i. O. Im MRT (2013) wurden White matter lesions gefunden, die aber wohl nicht MS-typisch sind. Trotzdem stand ich jahrelang mit Verdacht auf MS beim Neuro in der Kartei. LP wurde damals keine gemacht. Ich habe viel mit Taubheitsgefühlen/Kribbeleien/Nadelstichen Probleme. Mir schlafen öfter mal die Gliedmaßen ein, sowie auch der linke Hinterkopf (dieser aber meist nur nachts) und eine Hälfte der Lippe. Es ist aber (meist) nicht so, dass es mindestens 24 h anhält. Manchmal habe ich das mehrmals am Tag mit Pausen zwischendurch, dann auch wieder Zeiten, in denen gar nichts ist. Letztes Jahr im Sommer bin ich beim Aufstehen aus dem Bett gestürzt, weil ich nicht gemerkt habe, dass mein linkes Bein vom Fuß bis zum Knie eingeschlafen war. Das war aber kurz danach wieder in Ordnung. Ich habe auch oft, wenn ich eine Weile auf einer Stelle stehe oder auch beim Laufen, Missempfindungen unter den Zehen/Fußsohlen, sodass ich dann oft auf und ab wippen muss. Das ich Blasenenentleerungsstörungen habe, habe ich nie beim Neuro mit gesagt, da zumindest das erschwerte Wasserlassen nicht ständig da ist. Aber nun frage ich mich, ob das vllt. doch einen Zusammenhang mit den einschlafenden Gliedmaßen haben könnte.


    Ich habe auch das Ehlers-Danlos-Syndrom, möglicherweise hängen diese Probleme da auch mit dem Bindegewebe zusammen. Aber da das erschwerte Wasserlassen so schubweise auftritt, kommt mir das doch merkwürdig vor. ":/


    Vielleicht hat ja jemand ähnliche Probleme oder eine Idee, wo das herkommen könnte. Danke!

  • 47 Antworten

    Hallo Drachenblut,


    ich habe eine neurogene Blasenentleerungsstörung. Das hängt bei mir mit einem Defekt an der Wirbelsäule zusammen, der auch das Rückenmark betrifft. Ich habe das von Geburt an.

    Das tritt aber definitiv nicht nur immer mal wieder auf. Es kommt zwar vor, dass von allein mal viel kommt, aber dann ist die Blase tatsächlich randvoll. Es wundert mich nicht, dass das bei dir morgens auftritt oder nach Alkohol. Wenn du nachts nicht zur Toilette gehst, ist die Blase morgens natürlich recht voll und Alkohol treibt grundsätzlich. Ich kenne das, aber es ist dann bei mir immer Restharn in der Blase.

    Pressen nützt aufgrund des Rückenmarksdefekts gar nichts. Bewusst steuern kann ich leider dadurch die Blase nicht.


    Beim Neurologen bist du ja schon gewesen, warum du da das Blasenproblem nicht angesprochen hast, ist mir allerdings schleierhaft. Vielleicht macht ein Besuch bei einem Neurochirurgen Sinn. Der ist platt ausgedrückt das Bindeglied zwischen Neurologe und Orthopäde. Meiner Erfahrung nach haben die da nochmal einen anderen Blick drauf. Vielleicht kann der mal ein MRT oder CT von der Wirbelsäule machen.

    Ich hab jetzt mal nach Ehlers-Danlos-Syndrom gesucht, weil ich das nicht kannte. Das scheint ja auch Probleme an der Wirbelsäule zu machen bzw. scheint es da typisch das der Darm sich einklemmt. Außerdem sind Plattfüße ein Thema. Vielleicht solltest du auch mal zum Orthopäden gehen. Missempfindungen können auch von einer schlechten Durchblutung herrühren. Manche Fußprobleme sieht man (zumindest als Laie) von außen aber nicht.


    Zurück zur Blase: Restharn ist Mist. Das kann sich in die Nieren zurückstauen. Außerdem ist das ein idealer Nährboden für Bakterien. Wenn die Nieren erst geschädigt sind, hast du ein richtiges Problem. Katheterisieren ist jetzt nicht die angenehmste Vorstellung erstmal. Kann ich verstehen, dass du das nicht willst. Aber um Langzeitschäden zu vermeiden, das einzige Mittel der Wahl. Und ich mache das 5x am Tag. Da ist einmal am Tag schon zu vertreten, denke ich. ;-) Ich spüre übrigens den Katheter aufgrund meines Wirbelsäulen-/Rückenmarksdefekts nicht.

    Ich bekomme auch Medikamente, damit sich die Blase nicht spontan selbst entleert bzw. überläuft.


    Wenn du schlecht Wasserlassen kannst und es schon Schmerzen gibt, dann kann das gefährlich werden und zwar auch für die Nieren. Das der Darm auch nicht so funktioniert, wie er soll, kann theoretisch mit dem Rücken zusammenhängen. Aber das ist ohne Diagnose ein Schuss ins Blaue. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich bei dir der Darm teilweise eingeklemmt hat. Das würde ich auch mal genau abklären lassen.


    Was sind SEP und white matter lesions? Was ist LP?


    Einschlafende Gliedmaßen kenne ich auch. Das kann von einem Wirbelsäulen-/Rückenmarksdefekt kommen, aber auch von schlechter Durchblutung. Ich habe das auch, wenn ich auf einem Stuhl sitze, der größenmäßig für mich nicht passt und die Beine baumeln. Ich bin recht klein. Da schnürt sich irgendwas ab. Diese Beschwerden habe ich nicht schon mein ganzes Leben lang. Die sind über Jahre im Erwachsenenalter häppchenweise dazugekommen. Ich will damit sagen, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass du das mal hast und mal nicht. Vielleicht trifft das bei sonst "gesunden" Menschen ja auch auf die Blase zu. Wie gesagt, bei mir ist das angeboren.

    Bezüglich der Probleme mit dem Hinterkopf vielleicht auch mal die Halswirbelsäule checken lassen. Und diese Probleme auch mal dem Neurologen schildern.


    Lange Rede, kurzer Sinn. Ansprechpartner sind hier Neurologe, Neurochirurg, Urologe und Orthopäde. Erst mal schauen, ob da was bei rumkommt. Und bitte bei allen Ärzten wirklich alles erzählen. Jeder hat sein Fachgebiet und einen anderen Blick drauf. Da kann jeder Hinweis wichtig sein.

    Übrigens haben manche Krankenhäuser Zentren für Rückenmarksverletzte. Ich weiß nicht, ob man da einfach so einen Termin bekommt. Ist nur so eine Idee, falls alle Stränge reißen.

    Ich würde eine Lumbalpunktion empfehlen,um MS endgültig auszuschließen. Oder zu bestätigen. Ich finde deine Symptome schon typisch.

    Vielen Dank melb. Das tut mir sehr Leid, dass du seit Geburt an einen Rückenmarksdefekt hast. :°_


    Das war vllt. missverständlich: Probleme mit der Blase habe ich immer, nur nicht immer in Form von erschwertem Wasserlassen. Ich muss immer viel auf die Toilette, habe immer Restharn und bei den einzelnen Toilettengängen kommt da auch nicht wenig, auch wenn ich vor einer halben Stunde erst auf der Toilette war. Und es kommt auch nach dem Toilettengang öfter mal was nach. Allerdings trinke ich aufgrund von Mundtrockenheit auch recht viel. (Augen und Nasenschleimhäute sind allerdings auch trocken, was auch mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) zusammenhängen kann.) Ich muss auch nachts recht oft auf Toilette, an schlechten Tagen alle halbe bis eine Stunde, an guten schlafe ich auch mal 4 Stunden am Stück, aber das kommt selten vor. Also, daran kann das erschwerte Wasserlassen dann nicht liegen.


    Beim Neurologen war ich damals wegen der einseitigen Missempfindungen. Ich habe damals überhaupt nicht daran gedacht, dass das mit der Blase auch einen Zusammenhang zu den Missempfindungen haben könnte. Außerdem bekommen manche Ärzte schon die Krise, wenn man da mit einem Zettel ankommt, auf dem man sich alles aufgeschrieben hat. Oft haben sie ja nicht gerade besonders viel Zeit. Werde das Blasenproblem aber ansprechen, wenn ich nach der Coronakrise dann im nächsten Jahr mal zum Neurologen komme.


    Ich habe in der gesamten Wirbelsäule schon Befunde, aber lt. Orthopäde nichts, was die Missempfindungen erklären würde (da habe ich aber nur die Kribbelei/Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen angesprochen, nicht das Blasenproblem, aber da er die Taubheitsgefühle/Kribbelei nicht ursächlich in den Befunden sieht, dürfte es auch keine Blasenprobleme machen). Zur MRT der LWS war ich erst letztes Jahr im Oktober. Zu meiner chronischen Diskupathie bei LW 4/5 mit leichter Rezessuseinengung und meiner chron. breitbasigen Potrusion BWK 12/LWK 1 sowie Hyperostosis triangularis illii, was ich schon seit ca. 20 Jahren habe, sind noch leichte Vorwölbungen in LW2/3 sowie LW 3/4 und eine Facettenasymmetrie/Hypertrophie LW 5/SW1 dazugekommen. Mit der unteren LWS habe ich auch seit Karfreitag wieder heftige Probleme, v. a. Dingen rechtsseitig. Lt. meiner Physio soll es vom ISG kommen. Zeitgleich fing wieder dieses Kribbeln/Nadelstiche unter den Zehen an, was lt. Orthopäde aber nicht durch die Befunde erklärbar ist. In der HWS hatte ich zuletzt 2012 eine MRT. Da war eine leichte

    Unkovertebralarthrose HWK5/6 mit minimalen Neuroforameneinengungen zu sehen. Zusätzlich hatte ich 2018 auch noch ein Röntgen der HWS, bei dem in diesem Bereich was zu sehen war, aber lt. Orthopäde nicht so schlimm und auch Osteochondrose der HWS. Erst meinte der Orthopäde, dass das Einschlafen des Kopfes, der Hände und der Lippe davon kommen könnte, später hat er es dann plötzlich wieder revidiert, bzw., zumindest das Einschlafen der Lippe. In der BWS war vor ca. 13 Jahren eine

    Skelorisierung sowie beginnende Randkantenanbauten Costovertebralgelenk
    der 10. Rippe links zu sehen, hinzugekommen ist dann 2017 noch eine Skoliose und Spondylose (beides im Röntgen) Außerdem habe ich Knick-Senk-Spreizfüße, Metatarsalgie und ein instabiles Fußgewölbe. Das sind jetzt nur die Befunde von Wirbelsäule und Füßen. Ich habe noch zahlreiche andere Befunde, aber bei EDS nicht wirklich so erstaunlich. Und da bin ich gegenüber manch anderen noch leicht betroffen.


    Ich hatte mir damals (ist schon ein paar Jahre her) diese Einmalkatheter schon im Sanitätshaus geholt. Aber da sollte ich mir das im Sanitätshaus zeigen lassen, wie das geht. Und das wollte ich ungerne, da ich dort keinen kenne. Ich hatte eigentlich gedacht, dass mir das in der Praxis meines Urologen gezeigt wird, aber er meinte, sie würden das nicht machen. Hätten sie es mir dort gezeigt, wäre mir das vllt. leichter gefallen, weil ich die Praxis dort schon kenne und dann nicht vor ganz wildfremden Leuten die Hose runterlassen muss. Zudem hatte ich auch ehrlich gesagt Schiss, dass ich dann erst recht Blasenentzündungen bekomme, auch mein HA war der Meinung. Ich hatte einige Zeit mal ständig Blasenentzündungen, ist aber schon ein paar Jahre her.


    Mein Darm ist nicht ständig eingeklemmt (das wäre dann auch ein Notfall), beim Urologen habe ich zufällig mal einen günstigen Zeitpunkt erwischt, als er Echo gemacht hat. Ich habe auch schon Jahrzehnte einen unoperierten Leistenbruch, der immer wieder mal einklemmt. Lt. Chirurgen muss der aber nicht unbedingt operiert werden, da er klein ist und auch immer wieder rausrutscht. Ich hatte schon je eine OP an Magen (Fundoplicatio) sowie auch Darm (Sigmaresektion mit Appendektomie). Muss trotzdem noch Säureblocker nehmen (obwohl die Manschette gut schließt, bekomme ich ohne Säureblocker Speiseröhrenentzündungen, liegt am laveden Bindegewebe) und Motiliumtropfen (wg. starkem Verdacht auf Gastroparese). Mein Darm ist eben auch sehr schleifenreich, etwas lang und hängt im Colon transversum links durch, vermutlich klemmt deshalb auch öfter der Darm dort ein.


    Natürlich wird da so einiges mit dem EDS zusammenhängen. Aber es kennt sich so gut wie kein Arzt damit gut genug aus. Ich habe die Diagnose erst 2017 bekommen, dauert bei seltenen Erkrankungen in der Regel ja oft lange, ehe man dem ganzen auf die Spur kommt. Und ich kann das Ganze auch nicht so gut einschätzen. Habe ja praktisch überall Baustellen.


    SEP ist eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung der Füße/Beine, da bekommt man Elektroden an den Kopf geklebt und am Fuß/Bein an verschiedenen Stellen kleine Stromschläge versetzt und da wird dann geschaut, wie lange es dauert, bis der Impuls im Gehirn ankommt. White matter lesions sind Läsionen der weißen Substanz im Gehirn. LP= Lumbalpunktion.


    Vielen Dank nochmal. :-) Ich werde das dann mal abklären lassen, wenn sich die Lage etwas entspannt hat. Jetzt bekommt man auch nicht so einfach Termine bei Fachärzten, insofern es jetzt nichts bedrohliches ist.


    Sorry für den Monstertext.|-o Wollte aber auf alles eingehen, so dass du einen Überblick bekommst.

    Danke ms. @:)

    Ich habe mich vorm Neurologentermin die letzten Jahre immer gedrückt, weil er sich die Symptome immer nicht so richtig erklären konnte. War 2015 das letzte Mal da. Sollte alleine wg. meinem Karpaltunnelsyndrom eigentlich alle halbe Jahre zu ihm. Aber mich hat das ziemlich gestresst, die ganzen Jahre Verdacht auf MS und als er dann 2015 nochmal eine SEP gemacht hat und die in Ordnung war, hat er das dann alles ausgeschlossen. Mein Orthopäde meinte auch, dass er denkt, dass die Symptome eher vom ZNS kommen und ich zum Neuro gehen soll. Aber da ich da ja schon war und er MS dann ausschloss, habe ich das meinem Orthopäden dann auch so erzählt.

    Hallo.

    Jetzt bin ich aber gespannt, weil ich das auch so ähnlich habe.

    HWS, LWS, Kribbeln in den Extremitäten, Taubheitsgefühle im Gesicht und meine Blase hat Trabekel gebildet, die 2018 noch nicht da waren. Je schlimmer meine Blase, desto schlimmer meine HWS Probleme u.v.m.

    Schleimhäute auch alle verändert.


    Irgendwie hängt das alles zusammen, nur wie ":/?

    Hallo Belaqua,


    ich habe die letzten Tage vor allen Dingen in den Fußsohlen und unter den Zehen auch wieder dieses ekelhafte Gefühl, als wären da tausend Nadelstiche.


    Ich habe ja das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS), das ist eine genetische Bindegewebskrankheit, bei der dem Körper Kollagen fehlt. Organe, Rücken und Gelenke sind dann überbeweglich und das kann praktisch überall Schäden nach sich ziehen. Da mein Orthopäde aber davon ausgeht, dass die Kribbelei nicht von den Schäden in der Wirbelsäule kommt und selbst auch ein neurologisches Problem vermutet, denke ich jetzt fast auch, dass es von dort her ein Problem gibt. Auch, wenn mir vor einer LP graut, wäre sie vllt. ganz sinnvoll, um MS zu bestätigen oder auszuschließen, zumal das bei mir ja schon ein paar Jahre mal im Raum stand.

    Ach ja: meine Lippe kribbelt die letzten Tage auch auf einer Seite. Und da Füße und Lippe nicht von der LWS kommen können und auch nicht von der HWS (bzw. eins von beiden je von HWS und LWS nur), finde ich das schon auch merkwürdig.


    Was hattest du bisher für Untersuchungen, Belaqua?

    Vor der LP bin ich geflüchtet.

    Hatte an dem Tag extreme Schmerzen in der Blase.

    Neurologe vermutet Lupus.

    ANAs erhöht.

    Ich habe echt keine Ahnung was das heisst.

    Die Uniklinik meldet sich nicht, sollte dahin, aber dann kann Cor***. Ich kanns nicht mal mehr schreiben so sehr nervt mich das.

    Hallo Drachenblut.

    So, wie es aussieht sind wir eine Altersklasse.

    Ich habe das jedenfalls seit ich wissentlich in den Wechseljahren bin, bzw. Periode habe ich nicht mehr.

    Es fühlt sich an als würde mir entlang der Wirbelsäule immer wieder etwas abgequetscht werden, so dass ich überall Taubheitsgefühle bekomme. Ich spüre die Muskulatur richtig arbeiten.

    Und jetzt hat sich eben noch diese Balkenblase entwickelt, die sich keiner erklären kann.

    Blasenentleerungsstörung hatte aber ich nie. Werde noch mal ins KH fahren.

    Ich vermute da etwas Hormonelles.

    Wenn du irgendwann mal was erfährst, melde dich bitte bei mir.

    Vielen Dank

    LG

    Hej da gibt es doch super Hilfsmittel frag mal unter der Nr 0800/7090490 nach da kommen nette Mitarbeiter raus und die erklären dir was zu tun ist bei ISK eine super form zu Urinieren , und selbst mit der irrigation wenn betroffen da gibt es auch hilfsmittel stäbchen rein ablaufen tut es fein !!!!!!!!!!!!!!!


    ach ja das ist die Fa Publicare in Köln

    die Machen dir die empfehlung für den dr fertig und dann geht alles seinen gang und sogar seminare gibt es auch ich muss das auch alle 3 std machen

    ja ihr habt noch zusätzlich die Möglichkeit den Spiegel zu bekommen der vom Medical service Vertrieben wird und dann Per Klettverschluss an den Oberschenkwel befestigt wird und du Kannst lieber einen vertreter oder vertreterin frei Wählen ich glaube es ist besser so und die machen das Jeden Tag und sind Fachleute , und ein Seminar bieten die Jedes Jahr auch an je nach ort und Kurzurlaub hast du auch noch für wenig geld !!

    ja das kostet halt Überwindung aber immer noch besser als jeweils HWI,S zu bekommen

    und ich tue es auch schon seit 9 Jahren den isk anwenden !!

    und Fahre damit sehr gut und ich habe die von Hollister !! Vapro !! und plus Pocket !!

    aber Kläre erst das mit deiner KK die Haben Vertragspartner dann musst du deren versorger nehmen okay !!!!!!!!!!!!!!

    Zitat

    Vielen Dank melb. Das tut mir sehr Leid, dass du seit Geburt an einen Rückenmarksdefekt hast.

    Passt schon. Ich bin zwar rein medizinisch gesehen schwer betroffen, gefühlt gibt es da Schlimmeres. :-)

    Zitat

    Das war vllt. missverständlich: Probleme mit der Blase habe ich immer, nur nicht immer in Form von erschwertem Wasserlassen. Ich muss immer viel auf die Toilette, habe immer Restharn und bei den einzelnen Toilettengängen kommt da auch nicht wenig, auch wenn ich vor einer halben Stunde erst auf der Toilette war. Und es kommt auch nach dem Toilettengang öfter mal was nach. Allerdings trinke ich aufgrund von Mundtrockenheit auch recht viel. (Augen und Nasenschleimhäute sind allerdings auch trocken, was auch mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) zusammenhängen kann.) Ich muss auch nachts recht oft auf Toilette, an schlechten Tagen alle halbe bis eine Stunde, an guten schlafe ich auch mal 4 Stunden am Stück, aber das kommt selten vor. Also, daran kann das erschwerte Wasserlassen dann nicht liegen.

    Normal ist das aber auch nicht. Klingt nach überaktiver Blase, auch Reizblase genannt. Andere Bezeichnung ist Dranginkontinenz. Da kann man meines Wissens schon was machen. Aber so weit möchte ich mich da nicht aus dem Fenster lehnen. Das besprichst du besser mit deinem Urologen.

    Ich muss nachts in aller Regel überhaupt nicht. Und wenn, dann geht das grundsätzlich daneben. Durch meinen Rückenmarksdefekt spüre ich meine Blase kaum, erst recht nicht nachts. Wenn dich aber auch nachts der Druck aus dem Schlaf holt und auf die Toilette treibt, dann würde ich meinen, dass da keine massive Rückenmarkschädigung vorliegt. Aber ich bin kein Arzt.

    Zitat

    Beim Neurologen war ich damals wegen der einseitigen Missempfindungen. Ich habe damals überhaupt nicht daran gedacht, dass das mit der Blase auch einen Zusammenhang zu den Missempfindungen haben könnte. Außerdem bekommen manche Ärzte schon die Krise, wenn man da mit einem Zettel ankommt, auf dem man sich alles aufgeschrieben hat. Oft haben sie ja nicht gerade besonders viel Zeit. Werde das Blasenproblem aber ansprechen, wenn ich nach der Coronakrise dann im nächsten Jahr mal zum Neurologen komme.

    Ja, das kann zusammenhängen. Das geht alles von der Lendenwirbelsäule aus.

    Ja, das ist nicht so einfach, wenn man mehrere Fachärzte konsultiert. Kennt sich auch nur jeder in seinem Fachgebiet aus. Und die Zusammenhänge muss man sich dann als Laie mühsam selbst erarbeiten. Daher mein Tipp mit dem Zentrum für Rückenmarksverletzte. Da ist das ein bisschen vernetzter.

    Ich erlebe da allerdings oft das Gegenteil. Ich muss jedes Mal meine Krankheitsgeschichte runterbeten. Das nervt auch irgendwann ziemlich. Irgendwie bin ich mit meinen zahlreichen Baustellen doch scheinbar recht interessant.