• Neurogene Blasenentleerungsstörung?

    Hallo, ich habe schon seit Jahren immer wieder Blasenentleerungsstörungen. In den Phasen ist das Wasserlassen schwer möglich, ich muss pressen und oft kommt dann nach dem Aufstehen noch Restharn nach. Wenn das Wasserlassen so erschwert ist, fühlt es sich auch an, als wäre die Harnröhre angeschwollen. Damit konnte mein Urologe aber nichts anfangen.…
  • 47 Antworten

    Hallo Drachenblut :-)


    Ich habe deinen Faden hier zufällig gesehen und finde mich in deinen Texten wieder.


    Ich bin ja selber leider an MS erkrankt.


    Sagen kann ich, dass es bei mir vor Jahren auch mit den "Blasenproblemen" angefangen hat.


    Meine Neurologin nennt das heute "Blasenschübe". Diese treten auch phasenweise auf und sind nicht dauernd präsent.


    Dazu dann auch die von dir beschriebenen Missempfindungen.


    Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber ich würde die LP machen lassen.


    Ich hab 3 davon hinter mir und ich kann sagen, sooooo schlimm war das nicht. Außer die fiesen Kopfschmerzen. Aber auch das geht vorbei.

    Ich sollte so viel wie möglich liegen, aber für die Toilettengänge durfte ich selbstständig aufstehen. Danach wieder hinlegen. Da kann man sich ja Musik auf die Ohren machen oder so.


    Falls dir das vielleicht weiter hilft.


    Ich "spüre" auch meine Blase, merke sie genau, wenn wieder ein Schub kommt. Sie fühlt sich an wie "erkältet".


    Wie bei einer Blasenentzündung, nur, dass das Brennen IMMER fehlt.


    Sind jetzt alles nur Denkanstöße, es muss natürlich nicht MS sein :)*

    Bei ic hilft die Blasenspülungen !! die gehen mit einem 18 er Katheter in die Blase und spülen die Durch !!


    Belaqua das habe ich schon alles durch und hätte denen Beihnah auf den tisch Gemacht !!

    Gross

    Zitat

    Danke Fisch701. Da das schon einige Jahre her ist, als der Urologe mir diese Einmalkatheter empfohlen hatte, denke ich, es ist besser, dass ich das erst nochmal mit ihm bespreche, bevor ich da selbst irgendetwas anleiere.

    Das wird auch nicht anders gehen. Katheter sind rezeptpflichtige Hilfsmittel.

    Zitat

    (gut, ich erzähle natürlich auch nicht jedem meine ganze Lebensgeschichte oder bringe gleich meine ganzen Befunde mit, das würde auch zu lange dauern)

    Vielleicht liegt aber da der Hase im Pfeffer. Auch wenn jeder Facharzt gerne sein eigenes Süppchen kocht, finde ich es doch sinnvoll, wenn jeder über alles Bescheid weiß. Meine Erfahrung ist, dass sich nicht jeder Arzt mit dem beschäftigen möchte, was man so angeschleppt bringt, aber trotzdem merkt man doch, dass die ein oder andere Info doch relevant sein könnte für den gesamten Zusammenhang und die Diagnosestellung.

    Zitat

    Es gibt genug Menschen, die schlimmer dran sind. Ich bin bei FB in einer EDS-Gruppe, da bin ich noch eine der Wenigen, die noch ganz gut weg kommt. Einige können nicht mehr laufen und sitzen im Rollstuhl und/oder sind noch mehr gebeutelt als ich und richtig schwer krank. Ich kann laufen und ich habe auch immer mal Phasen, in denen es mir relativ gut geht. Irgendwas ist immer, klar, aber es gibt schlimmeres.

    Das ist grundsätzlich die gesündeste Einstellung. Aber dein Einganspost klingt so, also ob es dich doch dauerhaft belastet. Und da ist eine geordnete, umfangreiche Diagnose langfristig der bessere Weg. Nicht das du noch einen psychischen Knacks weg bekommst, weil du leidest und dir gefühlt keiner hilft.

    Bist du dir sicher, dass es dir wirklich so egal ist oder nervt einfach nur die Ärzterennerei?

    Zitat

    Ich habe Einlagen. Aber die müssten auch wieder mal erneuert werden.

    Bringen die was? Bei mir hat das null Unterschied gemacht.

    Zitat

    Da meinte einmal eine Krankenschwester auch, dass der Urin ja schon wieder zurück in die Nieren läuft

    Ganz schlecht, wenn das so wäre. Aber wieso kann das eine Krankenschwester beurteilen?


    Ich hatte diesbezüglich eine OP, bei der kleine Röhrchen in die Harnleiter eingesetzt wurden, damit das verhindert wird.

    Vielen Dank, schokosahne. :-) Das tut mir sehr Leid, dass du MS hast. :°_

    Wenn man mehrere Baustellen hat, kann man auch schlecht deuten, was womit zusammenhängt. Die Läsionen im Gehirn sind lt. Neuro nicht MS-typisch. Trotzdem stand ich zwei Jahre lang mit Verdachtsdiagnose MS bei ihm in der Akte (habe ich durch Zufall erfahren, als ich mal wg. einem Termin anrief und die Arzthelferin fragte, ob ich wg. der MS einen Termin haben will. Da war ich ehrlich gesagt, erst mal aus allen Wolken gefallen). Bisher hatte der Neuro nie von LP geredet. Da hatte ich allerdings auch noch keinen Sturz hingelegt aufgrund der Taubheit und von den Blasenentleerungsstörungen auch nichts erzählt. Der Sturz letztes Jahr hatte mir schon zu denken gegeben. Mir schlafen zwar öfter mal in der Nacht die Gliedmaßen ein, aber in der Regel merke ich das auch. Da habe ich aber überhaupt nichts gemerkt. Das habe ich erst realisiert, als ich schon am Boden lag. Als ich das meinen damaligen HA sagte, meinte er, ja, das wäre schon komisch, wenn man da keinerlei Einfluss drauf hat, könnte aber mal passieren. Ich hatte ihm auch gesagt, dass ich diese Missempfindungen unter den Zehen/Fußsohlen habe. Dieses Problem war da auch neu aufgetreten. Seine lapidare Antwort war, dass ich ja immer komische Sachen hätte, mir mal was einfacheres aussuchen soll und ob ich das nicht einfach ignorieren kann. %-| Es gab einige Sachen, in den Jahren, in denen ich bei ihm war, wo wir nicht einer Meinung waren. Ich bin dann wieder zu einem anderen Arzt zurückgekehrt, bei dem ich zwar damals schon das Gefühl hatte, dass er überfordert ist, zumal ich ihm alles sagen musste, aber er hat sich zumindest meist auf meine Vorschläge eingelassen. So genau weiß ich aber auch noch nicht, ob das die richtige Entscheidung war. Ich taste mich erst so langsam bei ihm wieder vor. Wenn ich beim Neuro dann mal einen Termin habe und er mich trotz der Symptome nicht auf eine LP ansprechen sollte, werde ich ihm mal darauf ansprechen, ob das nicht sinnvoll wäre, eine zu veranlassen.

    Fisch701 schrieb:

    Bei ic hilft die Blasenspülungen !! die gehen mit einem 18 er Katheter in die Blase und spülen die Durch !!

    Von einer IC war bei mir ja bisher nie die Rede. Zumindest hat der Urologe nichts davon gesagt.

    melb1985 schrieb:

    Das wird auch nicht anders gehen. Katheter sindrezeptpflichtige Hilfsmittel.

    Eben.

    melb1985 schrieb:

    Vielleicht liegt aber da der Hase im Pfeffer.Auch wenn jeder Facharzt gerne sein eigenes Süppchen kocht, finde ich es dochsinnvoll, wenn jeder über alles Bescheid weiß. Meine Erfahrung ist, dass sichnicht jeder Arzt mit dem beschäftigen möchte, was man so angeschleppt bringt,aber trotzdem merkt man doch, dass die ein oder andere Info doch relevant seinkönnte für den gesamten Zusammenhang und die Diagnosestellung.

    Daran habe ich auch schon gedacht. Wenn jeder nur sein Gebiet sieht, ist das vllt. erst mal nicht schlimm. Aber die Kombination aus den verschiedenen Bereichen stellt das Ganze dann ein bisschen anders dar.

    melb1985 schrieb:

    Das ist grundsätzlich die gesündesteEinstellung. Aber dein Einganspost klingt so, also ob es dich doch dauerhaftbelastet. Und da ist eine geordnete, umfangreiche Diagnose langfristig derbessere Weg. Nicht das du noch einen psychischen Knacks weg bekommst, weil duleidest und dir gefühlt keiner hilft.

    Bist du dir sicher, dass es dir wirklich soegal ist oder nervt einfach nur die Ärzterennerei?

    Doch, es belastet mich schon. Denn je nach Ausprägung schränken mich einige Sachen auch ein. Anfangs war ich noch froh, dass das Kind endlich einen Namen hat. Ich hatte den Ärzten schon immer gesagt, dass ich doch nicht überall Baustellen haben kann und das doch alles irgendwie miteinander zusammenhängen muss. Aber keiner hat mir das geglaubt. Bis dann mein damaliger Orthopäde 2016 mal an meinen Handgelenken zog, weil ich da bei Druck-, Zug-, Dreh- und Druckbewegungen oft heftige Schmerzen bekomme und mir auch deshalb schon manchmal fast was aus der Hand gefallen ist. Daraufhin stellte er fest, dass das ja alles locker wäre in meinen Handgelenken und meinte, dass sie hypermobil sind. Ich hatte das dann meinem ehemaligen HA gesagt und er meinte, ich solle mal Bindgewebsschwäche und Hypermobilität googlen. Und da kam ich dann selbst auf das EDS. Da hatte es bei mir dann schon geklingelt, da da sehr viel zusammenpasste. Als ich den HA dann darauf ansprach, ob ich das haben könnte, verneinte er und meinte, ich hätte das zwar auch alles, aber EDS wäre viiiel schlimmer. Habe dann aber nochmal mit meinem damaligen Orthopäden gesprochen und er schloss es nicht aus. In der Humangenetik wurde dann die klinische Diagnose gestellt. Die Humangenetikerin meinte, dass das so eindeutig wäre, warum das nicht schon mal eher jemand erkannt hat. In den Genen konnte zwar nichts gesehen werden, aber da die Detektionsrate da keine 100 % beträgt, bedeutet das nicht, dass man kein EDS hat. Deshalb gibt es da ja eine Voruntersuchung und lt. der und anhand meiner Befunde habe ich es. Erst war ich erleichtert, aber da man dagegen nicht viel machen kann außer versuchen, mit KG und Muskelaufbau (was sehr schwierig ist, da nur leichte Übungen möglich sind) entgegenzuwirken, habe ich damit schon ein bisschen gehadert. Es ist eben auch so, dass sich 1., viele Ärzte (die meisten) sich mit dieser Erkrankung nicht auskennen und 2., das EDS auch nicht anerkennen, wenn es genetisch nicht nachgewiesen werden konnte, so auch mein damaliger HA. Sogar mein Orthopäde, der weiß, dass es in den Genen nicht immer nachgewiesen kann und EDS kennt, nimmt es dennoch nicht in seinen Diagnosen auf. Mittlerweile habe ich mich damit aber arrangiert. Es ändert ja nichts zu vorher, nur, dass das Kind jetzt einen Namen hat. Einen psychischen Knacks habe ich eh schon (Agoraphobie), aber der hat andere Hintergründe. Ich hänge aber nicht depressiv in der Ecke und bin ein fröhlicher Mensch geblieben. Nur wird man dann schon gerne mal in die Psychoecke geschoben, auch, wenn man körperliche/organische Befunde hat, die das Gegenteil belegen.

    melb1985 schrieb:

    Bringen die was? Bei mir hat das null Unterschied gemacht.

    Zumindest in Richtung Schmerzen in den Füßen schon. Inwieweit sie auch was bei der Kribbelei bringen würden, kann ich nicht sagen, da die Kribbelei unter den Füßen anfing, als ich die Einlagen schon mindestens 1,5 Jahre hatte. Normalerweise müssen die ja alle 1 - 2 Jahre gewechselt werden.

    melb1985 schrieb:

    Ganz schlecht, wenn das so wäre. Aber wiesokann das eine Krankenschwester beurteilen?

    Ich denke, dass sie das so meinte, weil der Katheterbeutel voll bis obenhin war. Dann kann der Urin ja logischerweise nicht mehr abfließen und irgendwo muss er ja dann hin. Denke nicht, dass das grundsätzlich so ist. Meine Gfr ist zwar manchmal erniedrigt, aber meist so um die 70, einmal war sie um die Mitte 60. (größer 80 sollte sie wohl sein, wird aber immer nach der Formel mit dem Standardgewicht und Größe berechnet, das hat ja nicht viel Aussagekraft) Aber da alle anderen Nierenwerte noch nie erhöht waren, hat die Gfr alleine keine Aussagekraft.

    Zitat

    Daran habe ich auch schon gedacht. Wenn jeder nur sein Gebiet sieht, ist das vllt. erst mal nicht schlimm. Aber die Kombination aus den verschiedenen Bereichen stellt das Ganze dann ein bisschen anders dar.

    Ja und deswegen sollte jeder Arzt alles wissen. Auch wenn der Einzelne sich da nur was rauspickt, kann jeder Hinweis wichtig sein. Aber jetzt verstehe ich das, nachdem ich gelesen habe, wie das gelaufen ist. Ich dachte auch, du wärst schon bei zig Ärzten gewesen und keiner glaubt dir. So ein Ärztehopping kann ganz schön nerven.

    Der Hausarzt ist grundsätzlich kein sonderlich guter Ansprechpartner bei so speziellen Geschichten. Welche Fachärzte ich da für angeraten halte, hatte ich dir ja schon geschrieben. Vielleicht kommst du da weiter, wenn die dann mal gebündelt alles wissen. Ich drück dir jedenfalls die Daumen, dass sich da mal was tut. @:)

    Was mir noch einfiele, wäre der Austausch mit anderen Betroffenen. Da kriegt man auch selber noch mal einen ganz anderen Überblick, wie das eine oder andere zusammenhängen könnte und kann das dann gezielt ansprechen.

    Grundsätzlich ist es immer am besten, wenn man selber so gut wie möglich durchblickt. Ich hatte vor Jahren eine Routineoperation wegen einer Sache unabhängig von den angeborenen Geschichten und musste da vorher aber auch alles genau erklären. Das ist schon wichtig, dass man selber Bescheid weiß.

    Danke, liebe melb.


    melb1985 schrieb:

    Ja und deswegen sollte jeder Arzt alles wissen. Auch wenn der Einzelne sich da nur was rauspickt, kann jeder Hinweis wichtig sein. Aber jetzt verstehe ich das, nachdem ich gelesen habe, wie das gelaufen ist. Ich dachte auch, du wärst schon bei zig Ärzten gewesen und keiner glaubt dir. So ein Ärztehopping kann ganz schön nerven.

    Ärztehopping habe ich nicht gemacht. Ich bin den meisten Ärzten recht lange treu geblieben. Ich hatte einen super (aber schon älteren) HA, der mich immer Ernst genommen hat und sehr einfühlsam und menschlich war. Er hat schon länger gearbeitet, als er gemusst hätte. Da es zwischendurch mal hieß, dass er aufhört, hatte ich nach einem anderen Arzt umgeschaut, bei dem ich nun wieder bin. Als ich mitbekommen habe, dass mein alter HA doch bleibt, bin ich aber wieder zu ihm zurückgegangen, da der andere Arzt vom Gefühl her recht überfordert war. 2015 hat er dann aufgehört und mit seinem Nachfolger passte die Chemie einfach nicht. Also, bin ich zu einem anderen Arzt in meiner Nähe gegangen, der mir von Bekannten empfohlen wurde. Dort war ich über 4 Jahre, aber es gab immer wieder mal Unstimmigkeiten und ich fühlte mich einige Male nicht ernst genommen. (das war auch der Arzt, der meinte, ich solle mir mal was einfacheres aussuchen und ob ich die Kribbelei unter den Füßen nicht ignorieren könnte) Ich habe lange gezögert, da zu wechseln. Wenn ich das Anderen erzählt habe, haben sie immer zu mir gesagt, warum ich nicht den Arzt wechsle. Aber ich hatte auch Angst, vom Regen in die Traufe zu kommen. Deshalb bin ich eben wieder zu dem einen Arzt, bei dem ich schon mal zwei Jahre lang war, da ich ihn schon kannte und mein Mann auch noch dort ist. Sowohl Orthopäde, Kardiologe und Gyn haben im gleichen Jahr wie mein HA aus Altersgründen aufgehört. Also, musste ich mich da auch nach neuen Ärzten umschauen. Bei den alten Ärzten war ich viele Jahre, in der Praxis des Kardiologen bin ich schon seit ca. 30 Jahren, 25 davon war ich bei dem alten Kardiologen, jetzt bei einem Kollegen. Beim Orthopäden war ich froh, dass ich einen guten gefunden hatte, dann ging das med. Zentrum in Insolvenz und die Ärzte sind dann an Kliniken gegangen, in denen es keine ambulanten Sprechstunden gibt. Also, musste ich mir nach 2 Jahren schon wieder einen neuen Orthopäden suchen. Mit dem jetzigen bin ich an sich auch zufrieden, nur der andere hat eben das EDS in seinen Diagnosen mit aufgenommen gehabt, der jetzige nicht. Beim Neuro bin ich ca. 10 Jahre, da mein alter Neuro gewechselt hatte. Aber da gehe ich so gut wie nie hin. Also, die meisten Ärztewechsel waren notgedrungen. Mir graut auch immer, zu irgendeinem Arzt zu müssen und ich schiebe das gerne raus. Morgen habe ich Termin beim Kardiologen, zwar nur zur Kontrolle, aber mir graut trotzdem schon. Da ich den Termin aber schon so lange habe und ich nicht weiß, wann ich durch die Krise wieder einen bekomme, nehme ich ihn doch wahr.


    Ja, ich bin ja bei Facebook in einer EDS-Gruppe. Es gibt nicht DEN EDS-Patienten, zumal es mehrere Typen davon gibt. Klar, gibt es auch immer Gemeinsamkeiten. Die Krankheit ist aber so umfassend, dass ich da noch nicht richtig durchsehe. Eine Betroffene, mit der ich mittlerweile gut befreundet bin, meinte, dass sie diese Symptome auch von der LWS kennt. Allerdings hat sie schwerere Schäden an der LWS mit Spinalkanaleinengungen, was bei mir ja nicht der Fall ist. Ich habe dafür wieder andere Symptome/Befunde, die sie nicht hat. Die Gruppe da hilft mir schon gut und ich bin auch froh, dass ich mich dort austauschen kann und mich in vielen Dingen auch wiederfinde. Und viele haben dort auch Probleme, von den Ärzten ernst genommen zu werden. Diese Krankheit wird im Studium leider nur kurz angeschnitten, sodass es nicht viele Ärzte gibt, die wirklich eine Ahnung davon haben. Als ich auf der Suche nach einem Orthopäden war und mein Mann seinem Orthopäden von mir erzählte, hat der nur durch die Backen geblasen und meinte: "Puh, da hat man es doch mit dem Herz." Aber mit EDS hat man nicht nur was mit dem Herz (und auch da haben nicht alle was und nicht gleich schwer), da kann man praktisch überall was haben. Andere wiederum wissen nur, dass man bei EDS die Finger stark umbiegen kann (das kann ich im übrigen gerade nicht, bei mir sind eher die größeren Gelenke überbeweglich). Also, da mangelt es wirklich an Wissen.

    Zitat


    Mir graut auch immer, zu irgendeinem Arzt zu müssen und ich schiebe das gerne raus. Morgen habe ich Termin beim Kardiologen, zwar nur zur Kontrolle, aber mir graut trotzdem schon. Da ich den Termin aber schon so lange habe und ich nicht weiß, wann ich durch die Krise wieder einen bekomme, nehme ich ihn doch wahr.

    Das kann ich verstehen. Da hast du ja schon viel durchgemacht.

    Das habe ich auch mit nerviger Arztrennerei gemeint. Ständig muss man wegen irgendwas wechseln und das ist umso nerviger je mehr verschiedene Ärzte man eigentlich konsultieren muss. Oder man wird zum einen zum nächsten geschickt. Das nervt auf Dauer.

    Letztendlich brauchst du aber eine ganze Reihe Ärzte, um deine Beschwerden vernünftig beurteilen zu können. Mein Vorschlag ging eher dahin, dass du solange den Arzt wechselst, bis du jemand gefunden hast, der dich ernst nimmt. Der Hausarzt ist natürlich immer der erste Ansprechpartner. Aber erfahrungsgemäß haben die eben von so speziellen Erkrankungen keine Ahnung und setzen sich damit auch nicht auseinander.

    Da ich jetzt aber weiß, was du schon alles mitgemacht hast, dann kann ich natürlich verstehen, wenn du erstmal bei einem bleiben willst.


    Was die EDS betrifft: Das da Fachärzte diesbezüglich abwinken, kann ich irgendwie nachvollziehen. Kann man die EDS überhaupt behandeln oder eben nur die Symptome?

    Bei mir ist es jedenfalls so, dass man die Grunderkrankung nicht behandeln kann und auch nicht heilen. Sie erzeugt aber diverse Auswirkungen, die bei Bedarf behandelt werden. Also gebe ich die Grunderkrankung zwar an, behandelt wird aber die Blasengeschichte. Der Arzt weiß also, wo die Symptome herrühren, behandelt aber nur die auftretenden Probleme. Es ist also vielleicht tatsächlich nicht großartig relevant, dass du EDS hast. Trotzdem sind die Blasenprobleme da und müssen genau diagnostiziert und dementsprechend behandelt werden. Weißt du, was ich meine?

    Danke melb. Ja, ich würde ungerne schon wieder irgendeinen Arzt wechseln müssen. Aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden, wenn man nicht weiterkommt. Ich habe auch wenig Lust, jedes Mal dann wieder von vorne anfangen zu müssen und wieder alles erklären.


    Beim Kardiologen hat sich zumindest, was die Herzklappen angeht, nichts verschlechtert. Es fiel aber beim Ruhe-EKG auf, dass mein Puls zu schnell geht. Ob ich aufgeregt wäre. Nö, war ich eigentlich gar nicht. Mir war das aber auch schon länger auch zu Hause aufgefallen, dass mein Ruhepuls öfter mal recht hoch ist. Nun wird noch ein LZ-EKG am Dienstag gemacht. Ich glaube aber nicht, dass ich da dauerhaft Tachykadien habe. In den LZ-EKG' s im letzten Jahr hatte ich stündliche Schwankungen von Bradykardien und Tachykardien zwischen 29 und über 230 - und das tagsüber. Denke, mein Schwindel kommt auch eher von Bradykardien als von Tachykardien. Nun ja, wir werden sehen. SD-Werte soll ich auch nochmal checken lassen, da gehe ich Montag hin. Habe ja Hashimoto. Denke aber nicht, dass ich eine Überfunktion habe.

    melb1985 schrieb:

    Was die EDS betrifft: Das da Fachärzte diesbezüglich abwinken, kann ich irgendwie nachvollziehen. Kann man die EDS überhaupt behandeln oder eben nur die Symptome?

    Bei mir ist es jedenfalls so, dass man die Grunderkrankung nicht behandeln kann und auch nicht heilen. Sie erzeugt aber diverse Auswirkungen, die bei Bedarf behandelt werden. Also gebe ich die Grunderkrankung zwar an, behandelt wird aber die Blasengeschichte. Der Arzt weiß also, wo die Symptome herrühren, behandelt aber nur die auftretenden Probleme. Es ist also vielleicht tatsächlich nicht großartig relevant, dass du EDS hast. Trotzdem sind die Blasenprobleme da und müssen genau diagnostiziert und dementsprechend behandelt werden. Weißt du, was ich meine?

    Das ist beim EDS auch nicht anders. Es kann ja fast alle Fachbereiche betreffen, so kann man auch nur die Symptome behandeln. Gut ist es für Ärzte aber trotzdem, wenn sie wissen, dass EDS vorliegt, da man das dann nochmal anders betrachten kann.

    Zitat

    Danke melb. Ja, ich würde ungerne schon wieder irgendeinen Arzt wechseln müssen. Aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden, wenn man nicht weiterkommt. Ich habe auch wenig Lust, jedes Mal dann wieder von vorne anfangen zu müssen und wieder alles erklären.

    Kann ich verstehen. Das ist echt nervig. Ich frage mich auch, warum man da immer alles noch mal selbst erklären muss als Patient. Die Ärzte haben doch die Akte vom vorhergehenden Arzt angefordert. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. %-|


    Zu hohen Puls habe ich auch und zusätzlich flache Atmung. Da hat man mir mal nach Langzeit-EKG Betablocker angedreht. Da ging es mir hinterher schlechter als vorher. Mittlerweile weiß ich, dass das eine von meinen Medikamenten kommt und das andere eine Folge meiner Grunderkrankung ist. Das will so niemand hören. Aber bevor mich da keiner ernst nimmt, lass ich mir da auch keine Tabletten mehr andrehen.


    Schwindel kann übrigens auch von der Halswirbelsäule herrühren.

    Libe Melb1985 das ist mir Klar das es so ist und das wird ja Gelöst durch den isk und das ist eine Super Methode und leicht zu erlernen , und erklärt wird es auf seminaren oder jemand kommt vom aussendienst nach hause !"!

    0800/7090490 Publicare köln das ist die Tel.nr .

    Liebe melb,


    ich habe es leider schon erlebt, dass die Ärzte dann plötzlich die Befunde nicht haben, obwohl ich sie meist sogar selbst mitbringe. Dann haben sie nicht alles im PC stehen, etc. Das ist wirklich sehr nervig.


    Na ja, bei mir schwankt es eigentlich (zumindest war es bei den LZ-EKGs letztes Jahr so) von Bradykardie (letztes Jahr im April war tagsüber der niedrigste Puls nur 29) zu Tachykardie (da war das höchste über 230). Ich weiß nicht, wie gut da Medikamente gegen Tachykardie wären, wenn der Puls auch immer wieder so rapide abfällt. X-\Betablocker darf ich ohnehin nicht mehr nehmen, da ich vor einigen Jahren einen AV-Block 3. Grades hatte und kurz vorm HSM stand. Hat sich dann aber selbst wieder stabilisiert. Allerdings tritt er immer wieder mal auf, v. a. Dingen nach Vollnarkosen. (da hatte ich auch nach meiner ersten OP das Vergnügen damit) Ich habe auch langsam die Nase voll. Hatte letztes Jahr 3 LZ-EKGs. Das erste zeigte ja einen ständigen Wechsel zwischen Bradykardien und Tachykardien, zudem über 160 Pausen. (die aber lt. Kardiologen nicht so schlimm sind, da unter 3 sec. Viel drunter lagen die längsten Pausen allerdings nicht) Daraufhin wurde ein zweites LZ-EKG gemacht, was merkwürdigerweise nicht auswertbar war, obwohl die Elektroden bombenfest saßen. Also, gab es noch ein drittes. Jetzt schon wieder LZ-EKG. %-| Hatte eigentlich nicht vor, jedes Jahr ein LZ-EKG zu buchen.


    Wegen meiner Blase werde ich mich wohl doch zeitnah kümmern müssen. Gestern war es abends so schlimm, dass ich dachte, es geht gar nichts mehr. Sonst hatte ich das mal über 3 Tage, morgen ist es aber nun schon eine Woche so ohne Veränderung. Außerdem habe ich auch immer noch diesen Druck auf dem Unterleib. Wie ich gelesen habe, ist das aber wohl auch ein Symptom bei Harnverhalt. Ich wollte wg. der Krise soweit wie möglich eigentlich Arztbesuche vermeiden. Tja, hat dann ja sehr gut geklappt. %-| Ich bezweifle aber, dass ich so schnell einen Termin beim Neurologen bekomme jetzt in der Krise. Aber vllt. gerade doch, weil weniger Leute zum Arzt gehen. ":/ Heute beim Kardiologen habe ich mich jedenfalls gewundert, dass ich so schnell einen Termin fürs LZ-EKG bekommen habe. Letztes Jahr habe ich da zwei Monate gewartet - jetzt 5 Tage. Allerdings hatte ich bei ihm nicht das Gefühl, dass Patienten jetzt seine Praxis meiden. Als ich fertig war, stand eine Schlange an der Rezeption.

    Zitat

    ich habe es leider schon erlebt, dass die Ärzte dann plötzlich die Befunde nicht haben, obwohl ich sie meist sogar selbst mitbringe. Dann haben sie nicht alles im PC stehen, etc. Das ist wirklich sehr nervig.

    :)z

    Zitat

    Hatte eigentlich nicht vor, jedes Jahr ein LZ-EKG zu buchen.

    Das kenne ich so auch. Immer wieder LZ-EKG und null veränderte Behandlung. Man kommt sich irgendwann verarscht vor. Sicher sind das Verlaufskontrollen. Aber wenn man dann nach der Sinnhaftigkeit fragt, dann bekommt man zur Antwort, dass das so sein muss. 8-(


    Diesbezüglich würde ich es so machen, mal selbst zu checken, ob mich die Erkrankung oder das Symptom, wegen dem ich bei dem entsprechenden Arzt bin, wirklich so massiv einschränkt im Alltag oder wirklich so gefährlich ist. Und ob es daher sinnvoll erscheint, das dauerhaft regelmäßig zu kontrollieren. Ansonsten diesen Arzt vielleicht mal einsparen. Ich habe so das Gefühl, dass da gerne mal Dauerpatienten zum Geld verdienen herhalten müssen. Was eine Dauerbehandlung mit der Psyche macht, sieht nicht jeder.

    Und stattdessen mal die Ärzte konsultieren, die sich der Probleme annehmen, die mich gerade am meisten belasten. Was ich so mitbekomme, dann arbeiten vor allem Fachärzte weitestgehend normal weiter. Einen Termin zu bekommen, könnte aber leichter sein, weil viele Patienten aus Angst vor Corona ihre Termine absagen.

    Hallo melb,

    melb1985 schrieb:

    Diesbezüglich würde ich es so machen, mal selbst zu checken, ob mich die Erkrankung oder das Symptom, wegen dem ich bei dem entsprechenden Arzt bin, wirklich so massiv einschränkt im Alltag oder wirklich so gefährlich ist. Und ob es daher sinnvoll erscheint, das dauerhaft regelmäßig zu kontrollieren. Ansonsten diesen Arzt vielleicht mal einsparen. Ich habe so das Gefühl, dass da gerne mal Dauerpatienten zum Geld verdienen herhalten müssen. Was eine Dauerbehandlung mit der Psyche macht, sieht nicht jeder.


    Und stattdessen mal die Ärzte konsultieren, die sich der Probleme annehmen, die mich gerade am meisten belasten. Was ich so mitbekomme, dann arbeiten vor allem Fachärzte weitestgehend normal weiter. Einen Termin zu bekommen, könnte aber leichter sein, weil viele Patienten aus Angst vor Corona ihre Termine absagen.

    Das mache ich ohnehin schon so. Zum HA gehe ich hauptsächlich nur, wenn ich Infekte habe, die nicht weggehen, wenn mein Magen-Darm-Trakt mal wieder länger rebelliert (damit meine ich jetzt aber keine Verstopfung, sondern schon richtige Probleme) oder eben jetzt, wenn ich das Gefühl habe, ich habe eine Blasenentzündung oder wenn wieder mal eine Blutentnahme ansteht. Allerdings bin ich auch noch nicht so lange wieder bei diesem HA, es könnte auch sein, je, nachdem, wie wir kompatibel sind, dass ich auch mal wg. einem anderen Problem zu ihm gehe, um zu klären, ob ich das bei einem anderen Facharzt abklären lassen sollte. Bei dem letzten habe ich mir dann nur noch ne Überweisung geholt, wenn ich meinte, ich müsste mal was klären lassen. Meist habe ich aber selbst das gelassen. Ansonsten bin ich nur wg. Rezepten beim Arzt. Relativ regelmäßig (bzw., meist nur, wenn ich ein Rezept für KG brauche, deshalb bekomme ich wahrscheinlich auch keine außerhalb des RF, weil ich mich sonst kaum mal da blicken lasse) beim Orthopäden und Kardiologe nun alle halben Jahre, wenn er nicht gerade auf die Idee kommt, LZ-EKGs mehrmals zu verordnen. Vorher war der Kontrolltermin immer einmal im Jahr, keine Ahnung, warum er mich jetzt alle halben Jahre sehen will auf einmal. (ist erst seit letztem Jahr so, vllt., weil ich da 50 geworden bin und man mit dem Alter mehr gefährdet ist, wenn man eh schon was am Herzen hat(te)) Gyn einmal im Jahr zur Krebsvorsorge, aber jetzt gerade nicht. Ansonsten meide ich es, so gut es geht, großartig bei Ärzten zu sein. Bin eh immer froh, wenn ich bei Ärzten schnell wieder raus bin. :_D


    Ja, ich werde mal schauen, ob ich nicht einfach mal beim Neurologen anrufe und wg. einem Termin frage und mir dann nur eine Überweisung beim Arzt hole. Aber da ich dort schon 5 Jahre nicht mehr war, ist es fraglich, ob er das Ganze überhaupt ernst nimmt. Gerade, weil er sich immer nicht erklären konnte, woher meine anderen Gefühlsstörungen kommen, habe ich da auch keinen Sinn gesehen, wieder hinzugehen. Allerdings weiß er glaube ich, auch gar nichts von den Bandscheibenschäden. Ist so lange her, dass ich da gar nicht mehr alles auf dem Schirm habe, was ich gesagt habe und was nicht. Vllt. würde er auch, wenn ich ihm von dem Sturz letztes Jahr im Sommer erzähle und Herumstolperei beim Wandern, bei der mein Mann manchmal dachte, ich stürze gleich, dann anders reagieren. Ich überlege mir eben immer, was es für einen Sinn macht, zu einem Arzt zu gehen, wenn er eh nicht weiter weiß. Da das mit der Blase aber schon öfter aufgetreten ist (auch oft zeitgleich mit erschwertem Stuhlgang, was auch immer noch so ist), sollte ich es vllt. doch nicht aus den Augen verlieren, wenn es dann mal wieder besser ist. Ich neige dann nämlich dazu, solche Sachen zu verdrängen/vergessen, wenn sie gerade nicht da sind. Meinem Rücken geht es übrigens bedeutend besser seit heute, aber an den Blasenentleerungsstörungen und Problemen beim Stuhlgang hat das bisher nichts geändert. auch die Kribbelei in den Füßen ist mal mehr, mal weniger da. Das Blasenproblem kam auch gerade, als der Rücken zwischenzeitlich auch mal besser war. Mal sehen, vllt. spreche ich es am Montag, wenn ich zur Blutentnahme bin, mal mit an. Aber wenn es bis dahin besser ist, wahrscheinlich nicht.Lieber würde ich, wenn, dann aber gleich eine Überweisung zum Neurologen holen. Habe aber auch keine Lust, dem HA dann erst alles erklären zu müssen, warum ich dahin will. Besser wäre wohl, erst mal beim Neurologen anzurufen. So viel ich weiß, verlangen sie dort keine Überweisung, was beim Kardiologen anders ist. Letzterer will immer eine Überweisung, obwohl man die eigentlich nicht mehr braucht. Gibt aber manche Ärzte, die die trotzdem sehen wollen, wie auch der Radiologe.(bei letzterem ist es aber noch verständlich, denn eine MRT oder CT sollte schon ärztlich angeordnet werden. Sonst könnte ja jeder kommen)

    Hallo,


    ich will mich nochmal hier melden. Heute war ich nun endlich nochmal beim Neurologen. Habe ihm nochmal alles geschildert. (auch von den Blasenentleerungsstörungen und dem seit über einem Jahr immer wieder auftretenden Schwindel mit Torkeln - da wurde letztes Jahr im Juni oder Juli allerdings auch eine Neuritis Vestibularis festgestellt. Im CT war aber trotz auffälligen Unterberger Test und auffälliger Thermischer Testung nur zu sehen, dass da mal eine Entzündung im Gleichgewichtsorgan links war) Vom Gefühl her hat er den Augenmerk eher auf die Füße gerichtet. Wg. den Blasenentleerungsstörungen meinte ich, dass ich die schon länger habe und nur nichts gesagt hatte, weil ich erst an ein urologisches Problem dachte. Da hat er genickt. Und wg. der Neuritis Vestibularis meinte er dazu, dass mir das komisch vorkommt, dass ich den Schwindel nach über einem Jahr immer noch habe, dass es oft dauert, wenn das Gleichgewichtsorgan erst mal irritiert ist.


    Er hat dann die Reflexe an Füßen und Knien getestet und mit Stimmgabel überprüft, ob ich das Vibrieren merke (rechts merkte ich es dabei an einer Stelle etwas weniger) und strich mir über die Füße, was sich auch komisch anfühlte. Ich muss aber sagen, dass ich aktuell auch nicht so starke Probleme mit den Füßen habe. Vor ein paar Tagen hatte ich wieder mit Blasenentleerungsstörungen für ein paar Tage zu kämpfen und zugleich erschwertem Stuhlgang. Ansonsten halten sich die Missempfindungen momentan in Grenzen. Nun ja, der Neuro hat dann noch eine kurze NLG bei den Füßen durchgeführt, die soweit in Ordnung war. und meinte dann, dass nachher noch seine Kollegin kommt und noch eine andere Messung durchführt. Für diese wurden mir an der Stirn und auf der Kopfhaut so Elektroden mit Nadeln angesteckt und sie hat dann auch wieder mit Strom an den Innenknöcheln gemessen. Das scheint nicht ganz so in Ordnung gewesen zu sein. Zumindest hat der Neurologe zu mir daraufhin gesagt, dass er mir immer noch nicht so richtig eine neurologische Ursache anhängen kann, da es keine gravierende Veränderung gibt. Er fragte mich dann noch, ob das mit den Füßen denn täglich auftreten würde und ob es mich sehr stört. Ich meinte daraufhin, dass es nur schubweise auftritt, nicht täglich, aber wenn es da ist, es mich schon sehr stört, da es da auch tagelang anhält. Dann meinte er noch, man könnte gegen die Kribbelei was nehmen, aber wenn es nicht täglich ist... Außerdem hat er noch ein Blutbild gemacht, alle Werte habe ich mir da nicht gemerkt, nur TSH, die Leberwerte und HbA1C, da waren aber noch ein paar andere dabei. Dummerweise habe ich ihn nicht gefragt, was er da gesehen hatte, aber auf der Überweisung, die ich an der Anmeldung dann nochmal abgeben musste, stand Verdacht auf Polyneuropathie. Scheinbar denkt er da in diese Richtung. Auf dem Monitor hatte ich nur von der letzten Messung noch gesehen, dass da zwei Kurven waren, eine schwarz und eine gelb und die gelbe befand sich ein Stückchen unterhalb der schwarzen Kurve. Nun ja, ich werde ihn dann am 29.10. nochmal fragen, da ich da nochmal Termin zur Besprechung habe. Ärgere mich schon, dass ich heute nichts gefragt habe. Aber da ich davon ausging, dass er wieder nichts finden wird, da ich ja im Moment nicht so starke Symptome habe, war ich erst mal irritiert.


    Ich werde weiter berichten, was letztendlich dabei rausgekommen ist.