• Panik- und Anststörung (Kribbeln, Visual Snow, Schwindel)

    Ich habe schon mal einen Thread zu mir gemacht, möchte aber einen neuen starten mit besonderem Augenmerk auf Visual Snow (wie passend): Ich bin 25, Student und seit Ende Nov 03 studiumsmäßig sehr im Streß, da ich eine Prüfung einfach nicht schaffe und nur mehr einen Antritt über habe. Weiters flüchte ich mich in meinen Nebenjob, was dann manchmal…
  • 154 Antworten

    Starke Nackenschmerzen Kribbeln

    Hallo Leute...


    Seit einigen Tagen gehts wieder etwas besser, kein Kopfweh mehr, aber dafür starke Nackenschmerzen. Das geht so weit, daß sobald ich niese und den Kopf bewege mein Nacken wirklich merkhaft schmerzt, aber deshalb mache ich mir keine Sorgen.


    Grundsätzlich nervt mich einfach, daß es Tage gibt, wo ich glaube fein heute keine Beschwerden, aber sobald ich aus dem Bett aufgestanden bin und was mache setzen die verschiedensten Dinge so ca. nach 30 Min ein. Thema heute. Kribbeln im linken Bein...


    Ich habe bis heute nicht verstanden wie Kribbeln im Bein psychosomatisch ausgelöst wird...was passiert da im Körper?

    In Deinem Körper passiert da gar nicht so schrecklich viel. Das meiste wird sich da im Kopf abspielen. Man wartet ja quasi schon auf Symptome. Also bei mir war das so. Morgens nach dem Aufstehen gaaanz vorsichtig. Habe extrem in mich rein gehorcht und fühlte mich dann auch noch bestätigt, wenn z.B. der Schwindel oder die Übelkeit oder das unscharfe Sehen wieder da war.


    Irgendwo hattest Du geschrieben, als "untherapierbar" entlassen. Denke da gehören immer zwei dazu. Und die wenigstens haben es geschafft, direkt beim ersten Anlauf an einen guten Therapeuten zu geraten. Also mein erstet Versuch war auch ein Megaflop. Die zweite war dann super, um gegen die Psyche, die Ängste und die körperlichen Symptome anzugehen. Bevor Du Dich also weiter alleine mit Dir rumschlägst, wäre doch ein weitere Versuch nicht schlecht. Es gibt halt auch gute Therapeuten.

    Du hast schon recht, aber ich sehe nicht ein, warum jeder verdammte tag ein einziger kampf ist...manchmal bin ich ja auch beschwerdefrei...aber selten...

    tja

    also ich habe folgende erfahrung gemacht. ich habe auch eine schwere panikatacke gehabt mir notarzt weil hyperventilation etc. ich hab mich danach verkrochen und hab nur mithilfe meiner besten freundin geschaft ein relativ normales leben wieder herzustellen momentan plagen mich nur noch kopfschmerzen und kribbeln wie gänsehaut am und im kopf manchmal bis in die arme


    ich kann nur sagen wer die angst besiegen will muss da seinen eigenen weg finden ich hatte hilfe in form von poppen und ein paar situationen in dennen ich die angst zurückstecken MUSSTE und aus dem haus musste, weil sonst freunde von mir zu schaden gekommen wären das hat geholfen mir klarzuimachen das ich auf jedenfall nich in nächster zeit an diesen "symptomen" sterben werde aber jeder muss das denk ich irgendwie selber schaffen


    bin mittlerweile ziemlich pc süchtig denke ich aber das schaffe ich schneller weg als den andern kram.


    ALLERWICHTIGSTER TIP lasst nicht zu das euch die krankheit,panik was auch immer isuliert vor allem bei panikatacken kommt die atacke mit der einsamkeit also sucht euch wen/was zum liebhaben und knuddeln gg

    das hab ich leider auch Angst- und Panikattacken ...


    Am meisten kommen die vor, wenn ich draußen bin, egal ob alleine oder nicht, kommt immer darauf an wie sehr mich jemand dann ablenken kann. Habe auch richtig Angst einfach so umzukippen oder gar zu sterben, was echt blöd ist, aber auch ich denke dass es psychisch ist...

    Konversion....

    Danke für eure Meldungen


    zur Zeit spinnt mein Herz jetzt wieder mehr...mit Stechen, Druck, Ziehen...auch im linken Arm etc. eben alles was man für eine gefakte Herzattacke braucht...


    Mich stört es gewaltig, daß eben alle Dinge wie HWS-Syndrom, Morbus-Meniere etc. mit Panikstörungen zusammenhängen können, eben genauso so, daß vielleicht die richtige Diagnose ausbleibt...


    Dachte ja ein Jahr lang, es wäre die HWS und habe mich damit abgefunden...jetzt ist es die Angststörung...nächstes Jahr vielleicht doch der Tumor oder ähnliches...

    Hallo Darksider

    Es ist einfach zum Kotzen.Ich kenne auch die ganze Palette.


    Man kennt ja selber diese Angst,die man hat,wenn man eine dunkle Strasse entlang läuft,sowas mulmiges,oder die ganz normale Angst.


    Aber diese "andere" Angst,die ist überhaupt nicht zu beschreiben.Die hat was ganz ekelhaftes,da man diese überhaupt nicht steuern kann.Genau wie du es beschreibst,wie ein fokaler Anfall und das ist es glaube ich auch.


    ich habe das auch.


    Gerne auch wenn ich entspannt im bett liege und schlafen will.Erst ist alles normal,aber dann merke ich "Moment,hier ist etwas nicht in Ordnung.Dann bekomme ich so eine Art Übelkeit,aber nicht vom magen,ein ganz ekelhaftes,unbeschreibliches gefühl,dann meine ich die Luft ist zu dick zum Atmen,mir wird auch ekelig im Kopf und...mit viel Glück ist es dann nach einer halben Stunde vorbei.


    Mein Mann und auch andere kennen sowas überhaupt nicht.Die glücklichen.Dasfühlt sich an wie der Tod.Ich denke das ist er auch.


    Auch diese ganzen anderen Sachen,dieser scheiß(entschuldigt bitte den Ausdruck,aber ich habe die Schnauze extrem voll,von diesem Mist)Schnee vor den Augen,Negativ-sehen,nachsehen,also man sieht etwas und hat dann die umrisse noch 100 Jahre vor Augen oder farbige Kleckse in Pink und Gelb.Aufzugschwindel nur ohne Aufzugfahren,So ein surren ander Nase,vibrieren im Kopf...Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.....Schrecklich...ich hab mir so oft gewünscht irgendeine normale Krankheit zu haben,wo man irgendwelche Medis bekommt und das war es dann...aber nein...natürlich bin auch ich neurologisch abgecheckt,natürlich ohne Befund.Aber es wird immer schlimmer.Ganz tol als Mutter von 2 kindern,das leben nicht mehr genießen zu können,da man praktisch durch diese ganzen scheiß beschwerden immer glaubt dem tod nahe zu sein.


    Ein anderes Symptom-auch sehr,sehr angenehm-sind diese Flushs.Man liegt fröhlich entspannt im Bett und auf einmal wird einem sehr heiß im Gesicht,dazu kommt dann noch das Gefühl die Beine wären gelähmt oder zumindest so,als ob ich Sekt getrunken hätte,da bekommt man ja auch dieses Gefühl in den Beinen.Oder auch Herzrasen aus heiterm Himmel in Begleitung von Übelkeit und schweißausbrüchen,ach nein das kommt ja immer vorher.........


    Ach ja,Schweißausbrüche begleiten mich auch seit "neustem".Mit 30 ein tolles gefühl sich wie 80 zu fühlen!!!!!!!!!!


    Ich kann das auf jeden Fall nachvollziehen,alles...


    LG


    Beetlina

    Re

    Ja wirklich man fühlt sich wie 100...ich meine das gibt es doch nicht...ich denke mir dann oft ob ich überhaupt alt werde, wenn das jetzt teilweise schon so schlimm ist...


    Dieses hier ist etwas nicht in Ordnung ist eine gute Beschreibung...sicher gibvts Situationen, die Anfälle begünstigen, aber grundsätzlich ist es wohl das Schlimmste, wenn sie aus heiterem Himmel kommen zB. anscheinend nur durch eine bestimmte Kopfbewegung ausgelöst werden.


    Gestern war ich im Kino: immer ein guter Paltz für sowas und tatsächlich, noch bevor der Film begonnen hat das Gefühl: hier stimmt was nicht...leichter Schwindel, leichte Benommenheit, leichte Lichtempfindlichkeit...keine ernste Attacke, aber ein Anflug...Dauer ca. 15 Min


    Sei froh, daß du ohne Befund bist...das zeigt mir ja auch wieder, daß ich wohl auch ohne Untersuchung davon ausgehen kann gesund zu sein...auch wenn es sich anfühlt als hätte man einen Riesentumor oder den x-ten Herzanfall...

    Echt,so ist es Darksider....es ist einfach schlimm:Gestern auch als ich -mal wieder-im Bett...es ist irgendwie immer im bett....da hatte ich so eine unruhe und der Puls war flott.Dann ging esa ber nachher wieder...Matrix war doch spannender!!!!!

    Hi,


    ja ich denke mir auch immer, wie soll das später aussehen. Ich bin jetzt 17, wie fühle ich mich mit 40 oder so? Mittlerweile denke ich, dass ich nichtmal 40 werde. Naja aber ich weiß ja rational, dass ich gesund bin. Nur nützt mir das im Moment wieder gar nichts.


    Habt ihr Sachen auch permanent? Ich hab manche Sachen permanent (komische Sehstörungen usw.) und dann kommt noch schlecht Luft kriegen usw. dazu. Ich stand heute um 4 Uhr auf, lag im Bett und bekam plötzlich null Luft. War dann beim Arzt, weil ich es was klären musste, für ne weiter (von mir gewollte) neurologische Untersuchung. Sollte dann zur Schule, bin aber nach Hause. Hab bis eben geschlafen, Freundin hat mich aufgeweckt. ^^ Schlafen ist echt das beste im Moment, ich krieg dann nichts mehr von dem ganzen Scheiss mit.

    Zitat

    Dasfühlt sich an wie der Tod. Ich denke das ist er auch.

    Ja denke ich auch, bloß wird durchleben ihn 10 000 mal.


    Naja zu alldem hat sich meine Thera das Bein gebrochen und ich hab erst am nächsten Montag wieder die nächste Stunde. -.-


    LG

    Panikattacke die 100te!

    Das ist manchmal nicht mehr zum Aushalten:


    Es mischen sich ja bei mir Symptome einer Depression, Somatische Beschwerden und Panikanfälle zu einem gelungenen Cocktail.


    Gestern wieder ein Anfall: ausgelöst durch grelles, helles Licht. Nach 10 Min war die Panikattacke da. Fein...wieder mal fast gestorben.


    Ich recherchiere dann natürlich immer im Netz, um mich zu beruhigen und nach Erklärungen zu suchen und jetzt mein Punkt:


    Grelles Licht (zB. Sonne, Reflexion in Glasscheiben oder auch im Supermarkt etc.) triggert bei mir oft Panikattacken. Dann habe ich auch lange Nachbilder. Das mit den Nachbildern habe ich nicht immer, aber wenn es an einem Tag so ist kann ich fast garantieren eine Attacke zu bekommen. Epilepsie wird ja auch über Lichtreize ausgelöst. Wieso ist das bei Panikattacken ähnlich? Ich habe keine Erklärung gefunden. Dasselbe ist mit eigenartigen Mustern: Sei es Teppiche oder Tapeten, die Attacken auslösen können. Diese Thematik wird kaum in der Literatur oder im Netz behandelt, außer daß viele PA-Patienten Sonnenbrille tragen, weil sie lichtempfindlich sind. Das ist bei mir aber keine Empfindlichkeit mehr... Es muß doch eine Erklärung geben außer die erhöhte Aufmerksamkeit.


    Was haben denn Ärzte, Therapeuten etc. anderen Personen gesagt, die unter meinem Symptomen leiden?

    @

    also, das mit den Mustern kenn ich auch oder wenn man auf etwas schaut und dahinter ist was, da hat man den Eindruck man spinnt. Überprüfe das dann auch andauern, Mann, Mann, so kann es doch nicht weitergehen. Seh aber auch nicht ein Medis zu nehmen, der Scheiß soll von allein wieder gehen und mich mein kleines Leben leben lassen ohne das ich alles hinterfrage, vor allem und jedem Angst habe, die aber letztlich nur, weil ich denke mich überrennt wieder ein Anfall.

    @ darksider,

    das mit dem Kino kenn ich auch, man freut sich auf den Film, hat aber gleichzeitig Angst, dass eine Panik kommt.. und siehe da... da ist sie!!.. dann will man am liebsten gehen... geht aber nicht, man ist ja in Begleitung... naja ist sicher auch ganz gut, dann bleibt man und stellt sich der Situation.

    @Beetlina75

    muss sagen, hab bisher noch Niemand gefunden, dessen Symptome bzw. beschreibung des ZUSTANDESso zu meinem ZUSTAND passt. Wie funktioniert das mit deinen Kindern? Ich hab auch eine Tochter und bin zudem noch unter der Woche allein mit ihr, gruselig, weil ich immer Angst habe, dass ich mal umkippe und sie ist dabei bzw. was wird dann mit ihr?!


    Der Scheiß soll mich endlich in Ruhe lassen!!!

    @ emama

    Hört sich jetzt vielleicht ein bisschen arg Psycho an... aber ich versuchs mal zu erklären. (Immer davon ausgehend, dass wir von einem psychogenen Schwindel, Zustand, Ding... wie auch immer reden)


    Wenn Du sagst, der Scheiß soll Dich in Ruhe lassen, dann überlässt Du Dich ja der Gewalt und der Macht von dem Scheiß.


    Du überlässt es also dem Scheiß, wann er denn gedenkt, Dich wieder zu verlassen. Du bist nicht mehr diejenige, die sagt, wo es lang geht.


    In meiner ersten Therapiestunde sagte die Psychotante zu mir "sie machen den Schwindel (die Angst, den Zustand, das Ding) und nur sie können ihn wieder verschwinden lassen".


    Ich hab damals erstmal ne Runde geheult und innerlich gezetert. Na toll, auch noch selber Schuld an meinem Elend.


    Aber am Ende hatte sie recht. Und glaub mir, man muss nicht alles in seinem Leben hinterfragen. Manchmal gibt es auch Dinge, die einfach so sind wie sie sind. Und man muss in einer Therapie auch nicht stundenlang über seine Kindheit quatschen. Aber ein paar Tipps wie man Paniksituatione meistern kann, wie man bei akuten Zuständen selber gegensteuern kann, das hilft einem schon sehr, aus dem Teufelskreis von Angst, Symptomen, noch mehr Angst auszubrechen. Und das hat mir am Ende geholfen. Den Kreis aus Handlungen, Ängsten, Symptomen, Fragen, Verhaltensmustern zumindeste stellenweise zu durchbrechen und so langsam aber sicher wieder her der Lage zu werden.


    Auch in meinem Leben meldet sich der "Scheiß" noch gelegentlich zurück. Aber meine Macht wächst von Tag zu Tag. Denn ich will mein Leben selber bestimmen und niemand sonst.

    Nur mal so ganz leise dazwischen gefragt: ist auf Borreliose und evtl. Gifte untersucht worden bzw. darüber nachgedacht worden?


    (und schon wieder weg)... *:)

    @Esther67

    du hast im Großen und Ganzen ja recht. Ich muss es zu mir gehörend akzeptieren und dann damit umgehen lernen.


    Weißt du, ich bin ja auch so ein Mensch, der sich nicht unterkriegen lassen will und somit gehe ich überall hin und mach alles mit, auch wenn ich weiß, dass was kommen kann (man kann sich das ja auch so schön einreden!!). Bin bisher noch nie umgefallen, ist aber in so einem Moment meine größte Angst, nix weiter, nur das ich umkippe. Muss irgendwie versuchen daran zu arbeiten.


    Das Problem bei mir ist auch, dass ich ewig hinterfrage, warum es denn nun diesmal wieder war, anstatt ich einfach es lasse, sobald es weg ist, nein dann bin ich ganz depri und davon wird es erst recht nicht besser!!


    Wie du siehst, weiß ich alles, mach aber trotzdem vieles falsche, weil man aber auch in der Situation soooo hilflos ist oder zumindestens sich so vorkommt.


    Hatte gestern so einen Durchhänger, hab ich in meinem (!) Faden auch beschrieben und da war das Schlimme, weil meine Tochter dabei war, sonst hätte ich mich vielleicht garnicht so reingesteigert, aber ich hatte Angst, was mit ihr gewesen wäre, wenn ich da einfach umgekippt wär (nochmal hier zur Info, bin noch nie umgekippt, keine Ahnung, warum ich da so Angst habe).


    Tja und mit der Psychotante. Ich war bis letztes Jahr bei einer Verhaltenstherapie, sie hat insofern geholfen, dass ich etwas besser mit den Symptomen der Angst umgehen kann. Aber direkt erzählt, wie ich in einer solchen Situation (panikanfallähnlich oder wie auch immer) agieren soll, das hat mir keiner von den Psychofritzen, das hab ich mir aus einem Buch geholt und versuche es umzusetzen.


    Die Psychotante wo ich jetzt hingehe, die geht halt tiefenpsychologisch ran und ich finde es schon wertvoll einige Dinge zu verstehen, mich zu erinnern, was da mal war, hab einige Dinge schon nachvollziehen können und hoffe, dass es mir langfristig hilft zu sehen, dass ich heute mein Leben lebe und ich keine Ängste aus der Vergangenheit hineinprojezieren muss.


    Liebe Esther, wäre interessiert an einem weiteren Austausch mit dir, da du bisher (was ich so gelesen habe) doch ganz gut in der MAterie stehst und scheinbar den "Scheiß" ganz gut im Griff hast.


    Liebe Grüße und einen schönen (bei uns leider verregneten) Samstag