• Panik- und Anststörung (Kribbeln, Visual Snow, Schwindel)

    Ich habe schon mal einen Thread zu mir gemacht, möchte aber einen neuen starten mit besonderem Augenmerk auf Visual Snow (wie passend): Ich bin 25, Student und seit Ende Nov 03 studiumsmäßig sehr im Streß, da ich eine Prüfung einfach nicht schaffe und nur mehr einen Antritt über habe. Weiters flüchte ich mich in meinen Nebenjob, was dann manchmal…
  • 154 Antworten

    Hallo Darksider

    Habe das gleiche Problem, sehe ständig nur diese Flecken mal schwarz , mal milchig , habe jetzt dreimal gehabt das ich plötzlich fast gar nichts sehen konnte einmal war in der mitte ein blinder Fleck und das anderemal war alles rechts verschwunden, danach reflektierte alles rasenschnell und dann war alles weg , der Arzt hat nichts gefunden er meinte das viele diese Flecken hätten durchblutungsstörungen in den augen wahrscheinlich , ich vertrage überhaupt kein helles Licht weil dann die Flecken so stark werden das man verrückt wird oder in der Arztpraxis weiße Wände grausam , oder am Wasser wenn die sonne scheint , am liebsten mag ich es im Dunkeln spazieren zu gehen , man ist dermaßen eingeschränkt , das ist kein Zustand . Ich kann es dir sehr gut nachempfinden.

    Wieder mal am Anfang...

    ...nach kurzer Zeit der Besserung habe ich wieder regelmäßig meine Symptome, noch aber ohne Panikattacken...irgendwie ist das ganz schön Kräfte raubend...


    Erstens hatte ich wieder mal urogenitale Probleme, diesmal der Hoden mit höllischen Schmerzen, also ab zu mehreren Urologen, alles ok. Gut...und nun wieder die typischen "psychosomatischen" Symptome. Seltsames Gefühl im Bein, in der Hand, Druck, Kribbeln im Kopf...


    Verdammt nochmal...ich will eine Lösung!

    Ärzte finden nichts

    Hi, war jetzt deswegen bei 4 Augenärzten, MRT vom Gehirn, VEP,MEP,SEP, Lumbalpunktion usw. Alles unauffällig.


    Mach jetzt viel Sport, wird auch teilweise besser. Aber es ist nicht wirklich weg und die Angst ist auch ständig da.

    Hi zusammen,


    hier sind aber auch ein paar "harte Knochen" zusammen...;-)

    @ bankz

    Zitat

    Ärzte finden nichts

    Sei doch froh ! Welche Krankheit (die Dir schon so lange Probleme macht...) hättest Du denn gerne ?


    Du bist doch schon auf einem ganz guten Weg und kannst erste Erfolge verzeichnen. Geduld gehört halt leider auch dazu, denn man sollte dabei auch berücksichtigen, wie lange die Krankheit bzw. die Symptome Zeit hatten, sich zu entwickeln.

    @ Wolky

    Zitat

    Ach ,die Ärzte (die meisten) interessieren sich ja soiweso ganz selten für uns, ich glaube dass sie am Geldverdienen sind und alles andere zweitrangig. Manchmal glaube ich nur an Wunder.

    Nicht an Wunder, aber an sich selbst und erstmal daran, dass man nicht körperlich krank ist. Weiss aus eigener Erfahrung, dass die ständige und ausschliessliche Beschäftigung mit dem Körper und den Symptomen eine - oftmals willkommene - Ablenkung von den eigentlichen Ursachen ist.


    OK, es gibt ein Haufen schlechter Ärzte, aber wenige, die aus Profitgier nicht richtig behandeln. Man sollte auch eigenverantwortlich nach dem richtigen Arzt suchen.

    @ darksider

    Zitat

    ich fühle mich einfach von der Fachwelt im Stich gelassen...

    Zitat

    Endlich befaßt sich die Medizin mit dem verdammten Visual Snow.. bin gespannt ob und wann die was finden...

    Zitat

    Verdammt nochmal... ich will eine Lösung!

    Soviel zum Thema "Eigenverantwortung"...


    Du wartest auf "die Lösung" von aussen (Fachwelt, Medizin, usw.) und zwar auf eine möglichst einfache und umgehende -, gut verständlich und erklärbar (ich kenne das…). Das läuft so leider nicht, da kannst Du noch so sehr mit den Füssen aufstampfen - man dreht sich dabei nur immer weiter im Kreis. Die Lösung bei psychischen Problemen und psychosomatischen Symptomen kommt letztendlich immer von "innen", jedenfalls von einem selbst und dazu gehört eben auch, dass man diesbezüglich die Verantwortung für sich selbst übernimmt. Und das bedeutet nicht, dass man sich von aussen nicht dabei helfen lassen soll - im Gegenteil.


    Sorry, Darksider, das soll weder ein Vorwurf sein noch eine Schuldzuweisung (gibt es bei solchen Dingen sowieso nicht) - nur ein Denkanstoss.


    Es ist auch kein Patentrezept oder garantiert Heilung, aber es ist zumindest eine der wenigen Alternativen, die man hat und prinzipiell der Weg in die richtige Richtung.


    Alles Gute & Grüsse


    Lupo *:)

    Mittlerweile weiß ich ja, dass ich keine Krankheit habe, aber trotzdem geht es mir halt immer noch nicht so gut.


    Ich weiß leider dauert es noch ne ganze Weile.


    Es ist halt immer so schwer, weil es sich so verdammt körperlich anfühlt.


    LG

    Zitat

    Habe das gleiche Problem, sehe ständig nur diese Flecken mal schwarz, mal milchig, habe jetzt dreimal gehabt das ich plötzlich fast gar nichts sehen konnte einmal war in der mitte ein blinder Fleck und das anderemal war alles rechts verschwunden, danach reflektierte alles rasenschnell und dann war alles weg, der Arzt hat nichts gefunden

    Soviel ich weiß ist das Verschwinden des Gesichtsfeld (Tunnelblick) auch ein Paniksymptom oder?


    Hatte ich auch mal..


    LG

    @Lupo

    Grundsätzlich hast du ja Recht, aber im Moment bin ich wieder komplett weg von er Psycho-Schiene und fest davon überzeugt, daß andere Dinge dahinterstecken. Ich mache sogar wieder regelmäßig Sport, aber es bringt bis jetzt noch keine Linderung...


    Es geht mir einfach darum, daß die Medizin in Wahrheit keine Ahnung hat, was mit uns los ist. Auch die Angststörung ist eine viel zu allgemeine Diagnose und niemand weiß genau woher sie kommt, aber ich möchte jetzt nicht in Details gehen


    Faktum ist die HWS kann alle Symptome einer Angst- Panikstörung inklusive Sehrstörung, Taubheitsgefühle etc. auslösen und dafür verantwortlich sein, daß die Organe spinnen, der Stoffwechsel nicht mehr funktioniert und es zB zu einem B12 und Magnesium Mangel kommt, auch Allergien werden verstärkt.


    Andererseits kann ein verspannter Nacken auch zu einer Angststörung gehören, nur was war zuerst da. Die Henne oder das Ei?


    Dann gibts noch die Theorie mit dem Pilz, der auch alle Symptome verursachen kann oder eben die Psychosomatik.


    Ja sogar urogenitale Probleme können von der HWS aber auch von der Psyche kommen und darunter leide ich ja leider auch...


    Fazit: Es kann alles sein oder gar nichts und vielleicht werde ich es niemals herausfinden...

    @ darksider

    Zitat

    Ich mache sogar wieder regelmäßig Sport, aber es bringt bis jetzt noch keine Linderung...

    Das ist auf jeden Fall mal gut - für Körper und Psyche.

    Zitat

    Auch die Angststörung ist eine viel zu allgemeine Diagnose und niemand weiß genau woher sie kommt,

    Naja, man kann in einer guten Therapie schon Punkte festmachen, die zu einer Angststörung führen können. Letztendlich ist es aber wichtiger, dass die Störung selbst gelindert bzw. geheilt wird.

    Zitat

    Faktum ist die HWS kann alle Symptome einer Angst- Panikstörung inklusive Sehrstörung, Taubheitsgefühle etc. auslösen und dafür verantwortlich sein, daß die Organe spinnen, der Stoffwechsel nicht mehr funktioniert und es zB zu einem B12 und Magnesium Mangel kommt, auch Allergien werden verstärkt.

    Das ist alles, nur kein "Faktum". Das sind Theorien, verzweifelt gesucht und gerne gehört von Betroffenen, für die die Diagnose "psychische Störung" - aus welchem Grund auch immer - einfach nicht akzeptabel ist.


    Davon abgesehen, nehmen wir mal an, die HWS sollte tatsächlich für solche dauerhaften, ständig wechselnde Multisymptome dieses Ausmmasses verantwortlich sein. Was macht man dann ? Selbst wenn es einen wirklich relevanten Befund geben sollte… - Wirbel versteifen ? Spinalkanal aufbohren ? Die HWS ist kein Auto...

    Zitat

    Dann gibts noch die Theorie mit dem Pilz, der auch alle Symptome verursachen kann….

    Ja - und die von den Erdstrahlen, den Umweltgiften, dem Elektrosmog, den Nahrungsmittelunverträglichkeiten, usw.usw... , hab ich alles durch….


    Unendlich - und notfalls lebenslang - fortführbar.

    Zitat

    Fazit: Es kann alles sein oder gar nichts und vielleicht werde ich es niemals herausfinden...

    Die Frage ist doch aber, wie lange Du noch leiden willst bzw. kannst.


    Ich wünsche Dir, dass Du es eines Tage herausfindest.


    Viele Grüsse


    Lupo

    Also ich hätte kein Problem zu sagen ja ich leide an einer psychischen Störung und dergleichen, aber es ist einfach nicht gesichert, daß das so ist...ich bin einfach skeptisch und glaube ein gutes Bauchgefühl zu haben, aber wer weiß...


    Darüber kann man endlos weiterschreiben oder streiten, bringt nur nichts...


    Außer Frust :-)

    Zitat

    Die Frage ist doch aber, wie lange Du noch leiden willst bzw. kannst.

    Ich will keine Sekunde mehr leiden, mir geht's aber dadurch nicht besser.


    LG

    @ bankz

    Schon klar, es geht ja auch erstmal darum, prinzipiell auf den richtigen Weg zu kommen - um den Teufelskreis stoppen und wieder umkehren zu können.


    Geduld ist leider in jedem Fall gefragt.


    Viele Grüsse


    Lupo

    hi an Alle !


    Habe mich durch den Thread gelesen und reihe mich mal ein bzw. stell mich hinten an!


    Bei mir hat der Neurologe anhand meiner aufgezählten Symptome (Schwindel, Verspannung, Flecken vor den Augen, Tinitus,Herzklopfen, Heiß/kalt Atacke,..) und einem danach ausgefüllten Fragebogen eine "generalisierte Angststörung" diagnostiziert. War ziemlich gefrustet über die Art der "Untersuchung". An dem gleichen Tag hatte ich vorab Akupunktur, während dieser ich eine Panikatacke bekam. Statt zu entspannen war es eher ein Rückfall für mich. war eigentlich seit einigen Wochen Panikfrei. "Nur" Tinitus und leichten Schwindel hatte ich ab und zu. Nun bin ich seit 3 Tagen wieder ziemlich down. Eine Überweisung zum Therapeuten habe ich vom Neurologen bekommen,nur weiß ich jetzt nicht zu welchem. Mein Ort ist voll davon. Eine Schilddrüsenuntersuchung ist noch im Gang, erhalte davon sicher nächste Woche ein Ergebnis. Ich habe seit Wochen nämlich Untergewicht (59 kg bei 1,80) ,weil ich einfach keinen Appetit habe und schlecht und wenig esse. *seufz*


    Ad nehme ich nicht, da ich nach 2 tagen Cetalopram so traurig, down und müde war, das ich sie nicht mehr nahm. Ich habe für den Notfall Diazepram und nehme seit gestern Bachblüten.


    Nunnwarte ich ab und bin auf der Suche nach einem Therapeuten... !


    Liebe Grüße

    Bei mir fing es vor einigen Monaten an: Zunächst hatte ich manchmal leichte Angst- und Schwindelgefühle (also keine "richtigen" Panik-Attacken), was mich zwar kurzzeitig verunsicherte, jedoch nicht weitergehend beschäftigte. Irgendwann dann kamen starke Anfälle von Schwindel bei körperlicher Anstrengung, die sich aber rasch wieder legten. Von da an war es mir immer öfter schwindelig. Hinzu kam leider auch zusätzlich noch die sommerliche Hitze. Eines Tages beim Spazierengehen bin ich schließlich umgekippt. Der Schwindel war so stark, dass ich nicht mehr laufen konnte (bin aber nicht ohnmächtig geworden). Wenigstens war ich aber nicht alleine, so dass mich jemand beruhigen konnte. Obwohl wir glücklicherweise nicht weit weg von zu Hause waren, hat es eine Ewigkeit gedauert, bis wir dann endlich daheim waren. Ich hab es jeweils nur ein paar Meter vorwärts geschafft, bis ich mich wieder hinlegen musste (was nicht heißt, dass es im Liegen besser war). Zu Hause angekommen, konnte ich dann irgendwann einschlafen. Abends, nach dem Aufwachen, ging es mir wieder besser. Möglicherweise war der Schwindel von diesem Zeitpunkt an noch stärker an Angstgefühle gekoppelt, zumal ich auch nicht mehr die Gewißheit habe, nicht umkippen zu können, wenn ich Angst bekomme. Diese sich gegenseitig verstärkende Spirale von Schwindel und Angst kennen wohl viele von euch. Ich bin dann ab und zu mal mit starkem Drehschwindel umgekippt, auch zu Hause, verbunden mit starker Angst. Ich glaube, dass neben der Hitze in dieser Zeit auch der Bewegungsmangel den Schwindel verstärkt hat. Schon bei geringer Anstrengung war ich dann völlig aus der Puste. Richtig umgekippt bin ich seitdem eigentlich nicht mehr, dafür habe ich diesen Schwankschwindel jetzt ständig am Hals, morgens meist stärker als abends. Während der Einnahmepause der Pille bzw. schon ein Weilchen davor verschlechtert es sich sehr, zudem bin ich sehr wetterfühlig geworden. Jede "Kleinigkeit" (z.B. zu viel / zu wenig Schlaf) beeinflusst mein Befinden dann ziemlich. Nach Auto-/ Bahnfahrten schwankt es noch lange Zeit danach viel stärker. Auch auf visuelle Reize (z.B. "schwindelerregende" Szenen im Kino/Fernsehen) reagiere ich manchmal sehr stark. Seitdem es aber nicht mehr ganz so heiß ist und ich es mit mehr körperlicher Bewegung/Anstrengung versuche, habe ich auch immer mal wieder bessere Tage. Trotzdem traue ich mich nicht mehr allein nach draußen bzw. weiter weg von zu Hause, und selbst das nicht ohne Handy in der Hand. Anfangs hatte ich auch Angst, alleine zu Hause zu bleiben, was sich aber inzwischen gelegt hat. Wenn es mit dem Schwindel besser ist, traue ich mir aber auch mehr zu...


    Inzwischen kann ich von mir allerdings auch nicht mehr behaupten, dass die Rechnung mehr Angst = mehr Schwindel und mehr Schwindel = mehr Angst so einfach aufgehen würde. An einigen Tagen ist es, z.B. beim Spazierengehen, mit dem Schwindel besser, obwohl ich mich innerlich angespannt fühle bzw. (eher unspezifische) Angstgefühle empfinde. Genauso kann es umgekehrt sein.


    Wie bei sicherlich vielen von euch hat bei mir wohl auch meine bisherige Lebensweise (Streß, Schafmangel über einen längeren Zeitraum) dazu beigetragen. Ich dachte nur leider immer, ich stecke das weg, zumal ein gewisses Ausmaß an Streß sich auch garnicht vermeiden lässt und sicherlich auch nicht 'per se' krank macht. Ich denke, bei mir hat sicherlich Schlafmangel und die Tatsache, dass ich überhaupt keinen Sport getrieben habe (keine Zeit oder was Besseres zu tun), dazu beigetragen, dass ich auch mit dem 'normalen' Streß nicht mehr umgehen konnte; d.h. ich hatte irgendwann, noch bevor ich irgendwelche Angstgefühle bekam, den Eindruck, dass ich mich garnicht mehr entspannen konnte.


    So nahm das Ganze seinen Lauf. Wer weiß, vielleicht hätte ich zu einem früheren Zeitpunkt noch einfacher 'gegensteuern' können.


    Vielleicht findet sich ja der eine oder andere in meiner Geschichte wieder...?


    Nachdem auch ich nun schon bei einigen Ärzten war, bisher ohne Befund, erklärte mir meine Neurologin, dass (wohl durch Angst (mit-)verursacht) das Gehirn 'fehlkonditioniert' (Überreaktion) ist.


    Auch ich habe im Internet nun schon so einiges zu dem Thema gelesen. Wie genau dieser Dauerschwindel entsteht bzw. was bei der Verarbeitung der Gleichgewichtsinformationen im Gehirn schief läuft (bzw. Fehlsteuerungen des vegetativen Nervensystems auslöst) und welche Rolle Angst/Stress bei dieser Art der Wahrnehmungsstörung genau spielen, würde mich schon interessieren (wenn doch alles so genau erforscht wäre...).


    Mich würde auch interessieren, was bei euch den Schwindel/ die Angst bessert. Ich nehme nun z.B. schon seit einiger Zeit Johanniskraut-Dragees (allerdings in niedriger Dosierung) und ein homöopathisches Mittelchen zur Stärkung des vegetativen Nervensystems (dysto-loges N) und ab und zu vor dem Schlafengehen ein wenig Baldrian-Tinktur.


    Hat vielleicht auch schon jemand von euch Erfahrung mit Selbsthilfe-Gruppen oder Verhaltenstherapien und kennt für die Region Stuttgart ein paar gute Adressen?


    Bin gespannt auf eure Reaktionen...


    Gruß *:)