Zitat

    Kann man den Serotoninspiegel bestimmen lassen?

    Den kann man wohl im Blut bestimmen lassen, er sagt nur überhaupt nichts über den Spiegel im Gehirn aus und der Speigel alleine sagt auch nichts über den Stoffwechsel (im Gehirn) aus.


    Viele Grüsse


    Lupo

    Hallo, wie geht ihr mit euren Kindern um? Bei mir ist es so, dass ich mich nicht richtig aufraffen kann. Morgens um halb acht aufstehen und meine Tochter in den Kindergarten bringen ist total schwer. Ich arbeite nur zweimal die Woche, aber oft überlege ich nicht hinzugehen. Erstmal weil ich keine Lust habe irgendwas zu machen, aber auch, weil ich ca 40 Min zur arbeit fahre. Der Weg ist der Horror. Ich fahre nur Landstrasse weil auf dem Weg zur Arbeit meine Oma und meine Ma wohnen, dort wo ich arbeite wohnt mein Leiblichervater und meine Schwester und ich weiß ganz genau wo es einen Artz gibt, falls ich unterwegs mal wieder eine Attacke bekomme. Jeder Tag, wo ich es schaffe Autobahn zu fahren ist für mich das größte. Wenn ich etwas überstehe wo ich eigentlich in Panik verfallen würde bin ich so stolz auf mich, die Situation ohne panik geschafft zu haben. Im zusammenhang mit meiner Tochter ist es sehr schwer. Ich bin leider ein sehr ordentlicher Typ und mein Haushalt ist immer top, da kann es mir noch so schlecht gehen, dass ist ein Problem, wo ich mir den Streß selber mache. Aber es fällt mir total schwer etwas mit meiner Tochter zu unternehmen. Mein Mann arbeitet in verschiedenen Schichten. Ich bin erst 24 und eine sehr junge Mami in meinem ehemaligen Freundeskreis gibt es leider keine Mamis so bin ich sehr oft mit meiner Tochter alleine. Durch die Panik geh ich nicht viel raus, was mir aber vorallem meiner Tochter überhaupt nicht gut tut. Ist sie mal krank geht gar nichts mehr. Ich fahre wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt. Würde mich freuen, wenn mir jemand Tips geben kann, wie ich vielleicht die Mühdigkeit und die Trägheit überwinden kann und wieder mehr unternehmen kann. z.B. schwimmen gehen oder so ohne angst zu haben mir könnte etwas passieren.Lieben Gruß....

    Hi Mucki,


    manchmal hat man sich so sehr in Angst und Panik und Zwängen verwurschtelt, dass man da alleine nur schwer wieder raus findet.


    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, Dir mit Hilfe eines Profis - also einem Therapeuten -helfen zu lassen?


    Du hast ja schon einige Deiner Probleme erkannt und hast damit schon einen Schritt in die richtige Richtung getan. Manchmal kann man aber alleine an seinem Verhalten nur schwer was ändern. Auch ein Therapeut tut das nicht für einen. Er schubst einen nur in eine andere Richtung, die man vielleicht selber vor lauter Müll um sich rum, gar nicht wahrnimmt.


    Mit der aufgeräumten Wohnung habe ich auch manchmal in Ansätzen gehabt. Das war aber ein Versuch der Selbsthilfe. Wenn es in meinem Kopf schon chaotisch aussieht, muss wenigestens das Drumherum stimmen, vielleicht wird es dann auch in mir drin aufgeräumter. Glaub mir, der Trick nützt leider gar nichts ;-)


    Wenn Du Zahnweh hast, gehst Du doch auch zum Arzt. Und wenn man unkontrollierte Angst hat, sucht man sich eben auch da einen, der sich besser auskennt. Wenn Du einen Arzt hast, dem Du vertraust, würde ich mit ihm darüber sprechen. Vielleicht kann er Dir einen Therapeuten enpfehllen.


    Ein Versuch wäre es doch allemal wert. Deine Tochter würde sich bestimmt auch freuen, wenn Du mit ihr dann im Sommer unbeschwerte Stunden auf dem Spielplatz verbringen kannst. Ein tolles Ziel, für das es sich doch zu kämpfen lohnt. Und ausser Dir kann es keiner tun.

    Hallo Esther67, lieben dank für deine Antwort. Ich habe schon eine Therapie angefangen, die jedoch für mich nicht die richtige war. Nun habe ich eine super nette neue Therapeutin gefunden, nur leider muß ich warten , bis die Kasse mir die Therapie genehmigt. Ärtze kann man doch alle total vergessen, da heißt es immer nur man sei zu jung um etwas zu haben. Sie nehmen einen nicht war und mein letzter Hausarzt wollte mich in die ,, Klapse" einweisen. Wenn man eine Therapie in Kur macht okay kein ding, aber dort wo er mich hinschicken wollte geht gar nicht. Meine Therapeutin meinte da wäre ich auch total falsch gewesen. Ja, so ist das in Deutschland. Wir müssen immer schön zahlen, aber bis mann dir hilft.... Naja, mal sehen ob es klappt. Stimmt, es lohnt sich für meine Tochter zu kämpfen, aber manchmal ist das verdamt schwer! Lieben Gruss.....

    Ich bin doch nicht alleine mit meinem Problem !!!

    Hallo erst mal an alle von silver68!


    Jetzt mal zu meiner persönlichen Geschichte. Im November diagnostizierte man bei mir eine Sigmadivertikulitis des Darm. Habe dann erst mal drei Wochen im Krankenhaus verbracht. Davon 10 Tage nur mit Infussionen, nichts festes. Dann wurde ich entlassen, mit der Aufforderung nach den Feiertagen wieder in das KH einzurücken und mich einer Darm-OP zu unterziehen. Habe ich dann im Januar gemacht, und es wurden mir 30cm vom Darm entfernt. Das waren dann noch mal 4 Wochen Aufenthalt. Bin dann relativ schnell genesen. Ich dachte, jetzt ist wieder alles O.K.


    Pustekuchen, seit ca. April ging dann der Terror erst richtig los. Plötzliches einsetzen von Schwindel, flaues Gefühl im Magenbereich, dann kamen Herzbeklemmungen dazu, Pulsrasen, Anstieg der Blutdruckwerte usw.. Ich dachte erst, das ich Probleme mit dem Kreislauf habe, aber das war es nicht. Nachdem ich dann wirklich solch eine Angst bekam, dass es sich um Anzeichen (Vorboten) von Herzinfarkt oder Schlaganfall handeln könnte, habe ich dann meinen Hausarzt aufgesucht. Dann wurden alle möglichen Untersuchungen durchgeführt. EKG, Blutuntersuchung, Urinuntersuchung bis hin zur kompletten kardiologischen Untersuchung. NICHTS !!! Man stellte nur eine leichte Vergrößerung des Herzens fest, und erhöhten Blutdruck.


    Dann verschrieb man mir ein blutdrucksenkendes Mittel.


    Dachte das jetzt Ruhe wäre, aber weit gefehlt. Fühlte mich damit noch schlechter. Nach Rücksprache anderer Ärzte, die das als nicht nötig hielten, habe ich das Medikament wieder abgesetzt. Habe aber auch Rückenprobleme wie z.B. eine Gleitwirbelseule und HWS Probleme.


    Bin dann bei einem Arzt in Behandlung gewesen wegen des Rückens. Dieser spritzte Mistel und massiert sanft die HWS, aber das es mir jetzt wesentlich besser geht, kann ich nicht behaupten. Suche auch schon einige Wochen im Internet nach Lösungen und bin dabei auf diese Seite gestoßen. Hochinteressant!!! Nach dem mein Hausarzt auch keine wirkliche Lösung hatte, und ich kurz nach meinem Urlaub wieder eine solche Aktion durch machen mußte, bin ich von mir aus mal zu einer Neurologin gegangen. Diese offenbarte mir nach meiner Untersuchung, das auch bei ihr alle Werte in Ordnung seien. Ich war wieder am Anfang, dachte ich. Dann kam von ihr die Äusserung:"Das bringt sie nicht wirklich weiter, oder?"


    Meine Antwort kann sich jeder denken. Weiter sprach sie:"Ich weiß aber was sie haben, sie leiden unter Panikattacken."


    Da ich schon einmal von einer Kundin von mir davon gehört hatte, wußte ich wovon sie spricht. Laut Erklärung soll mir ein Botenstoff im Gehirn fehlen, der den Körper wieder bei innerer Aufregung nach Unten fährt. Könnte durch zuviel Stress kommen, da man in der Medizin vermutet, das der Körper durch zuviel Stress nicht die Möglichkeit hat diesen Botenstoff in ausreichender Menge zu produzieren. Ich könnte dieses ausgleichen, indem ich dafür ein Medikament einnehmen würde, welches nach ca. 3-4 Wochen den Botenstoff in ausreichender Menge dem Körper zur Verfügung stellt. Meiner Meinung nach kann diese gesamte Situation aber auch mit einer Atlasblockade zusammenhängen. Dies konnte ich auf einer Seite eines Heilpraktikers im Internet nachlesen. Die Seite kann ich nur empfehlen (http://www.elmar-schuerr.de/Atlas.htm).


    Schaut mal rein, es lohnt sich. Lustig das man als Laie bald das Gefühl entwickelt mehr zu wissen und in betracht zu ziehen, als der eigene Arzt!!! Inzwischen war ich in Bonn zu einem Heilpraktiker. Dieser hat meinen Körper durchmessen. Beim Augen- und Ohrenarzt war ich auch (alles OK). Der Termin beim Heilpraktiker in Bonn war der Hammer. Da mißt der mit so einem Gerät irgendwas an meinen Zehen. Das Gerät sah aus wie ein Messgerät mit einem angeschlossenem Halmabrett aus Metall. Immer wurden verschiedene Stifte umgesteckt und dann wieder gemessen. Das ganze dauerte ca. 20 Minuten. Dann kam es! Streß, sagte der Heilpraktiker, ja kann dazu beitragen, aber ich glaube das ist es nicht. Er eröffnete mir, das mein Körper vollgepummt mit DDT sei.


    Pflanzenschutzmittel ? Ja, normal scheidet der menschliche Körper das mit der Nahrung aufgenommene Gift wieder aus, aber es gibt Personen, die bunkern das Zeug. Er verschrieb mir dann 4 verschiedene Tropfen die ich jetzt schon seit einigen Wochen nehme. Zusätzlich bekomme ich Infusionen mit dem Mittel "Neurotropan" erst 2mal die Woche und jetzt nur noch 1mal die Woche. Es handelt sich dabei um ein rein pflanzliches Mittel. Schaut mal auf der Seite http://www.phoenix-laboratorium.de/xarzn157.htm, hier könnt Ihr nachlesen für was das Mittel gut ist. Seit dem ich dieses Medikament bekomme, geht es mir weitgehenst gut. Jetzt hatte ich aus Zeitgründen mal seit ca. 10 Wochen keine Infusion mehr, und siehe da, gestern Abend hatte ich wieder mal eine Attacke. Nächste Woche wieder hin und ich hoffe es geht mir dann wieder besser. Da es sich um ein rein pflanzliches Medikament handelt, sicherte man mir zu, daß es keine Schäden verursacht und auch auf ewig anwendbar ist. Ich würde natürlich alles darum geben, wenn man mir eine Spitze geben könnte, und der Spuk hätte ein ENDE. Falls jemand da noch andere Erfahrungen hat, wäre es schön sich auszutauschen. Man will diese Behandlung so langen durchführen, bis dieser Stoff DDT aus dem Körper ausgeschieden ist und dann soll laut Angabe alles weg sein. Naja, ich hoffe mal das er Recht hat, aber ob es denn auch wirklich funktioniert? Ich gebe keine Ruhe, bis ich nicht die letzte Möglichkeit probiert habe. Was nützt mir ein Medikament, welches nur Linderung bringt, aber die Sache nicht abschalten kann. Wenn man diesen Zustand überhaupt abschalten kann? Vielleicht hat ja noch einer einen guten Tip, was man machen kann. Mein Hausarzt meinte, ich wolle es aber auch ganz genau wissen. Ich könne doch das Medikament nehmen. Das reicht mir nicht!!!


    Sollte ich etwas neues wissen, werde ich es Euch mitteilen.


    Viele Grüße an alle von silver68!

    @silver68

    Hallo, man da hast du ja ganz schön was hinter dir! Aber bist du sicher, dass die Panikattacken davon kommen? Bei Panikattacken ist es meisten psychisch. Also, ich leide auch unter Panikattcken und bin auch von Arzt zu Arzt gelaufen und habe jedesmal gedacht, wenn dann mal was gefunden wurde, wenn dass behandelt ist geht es mir wieder gut. Ich will dir die Hoffnung nicht nehmen, aber ich glaube so leicht wird man Panikattacken leider nicht wieder los.:-( Ich habe es jetzt fast zwei Jahre und hoffe, dass ich bald eine Therapie anfangen kann. Habe schon so viel ausprobiert, aber nichts hat geholfen. Wenn du in Bonn warst kommst du sicher aus der Gegend. Es gibt in Köln Mühlheim einen Artz ( Dr. Kuhlmann) der hat eine Methode, mit der er einer Frau, die auch unter Panikattacken, Depressionen und Angstzuständen gelitten hat sehr geholfen. Habe in einer Zeitung beim Arzt darüber gelesen. Ihr soll es geholfen haben. Ich bin extra ca 400 km zu diesem Artz gefahren, aber besser geht es mir nicht. Er verwendet die Mesotherapie. Die kann in vielen Gebieten angewand werden. Das einzige, was ich seid dem nicht mehr hatte, ist Migräne. Ich hoffe, dass es bei dir nicht in der Tiefe deiner Psyche steckt, und dass du mit deinen Tabletten bald die Kurve bekommst. Viel Glück!!!!!:-)

    Panikattake Angst oder doch etwas anderes?

    Hallo zusammen,


    komme gerade vom Neurologen und Psychologen der mir Citalopram verschrieben hat. Habe seit November immer wieder Schwierigkeiten die ich eigentlich gar nicht so genau beschreiben kann?!! Das geht von alles rennt weg (seltener) bis zu gar nichts geht mehr jetzt ist Schluss muss mich von meiner Familie verabschieden. War zuerst beim Hausarzt Blut Urin EKG alles bestens. Dann Frauenarzt da ich auch massive Brustschmerzen hatte Hormontest Untersuchung alles okay?!!!


    Doch besser ging es immer noch nicht. Die Heilpraktikerin die ich aufsuchte hat mich mal locker 400 Euro mit Medikamenten gekostet die mir nichts gebracht haben. Super und was mache ich jetzt nachdem ich den Beipackzettel gelesen habe ich gar keine Lust mehr dieses Medikament zu nehmen. Hat jemand schon Erfahrungen damit gesammelt. Etwas Erleichterung habe ich beim Lesen der vielen Beiträge verspürt denn da merkt man dass man keineswegs alleine ist. *:)???

    hey mum


    schon mal gut das du den weg hierher gefunden hast. schau doch mal im psychologie oder neurologieforum rein, da sind bereits gespräche über citalopram am laufen. aber eins kann ich dir gleich schon verraten: geduld musst du damit haben. die ersten tage werden bestimmt nicht grad schön aber auf dauer kann man gute ergebnisse erzielen. nicht verzweifeln wegen den ganzen nebenwirkungen die drauf stehn. auf vermeintlich harmloseren medikamenten stehen doch oft ähnlich schlimme drauf...*:)

    Hey chilli-chocolat


    habe heute nochmal bei meinem Arzt angerufen! Nachdem ich mir gestern noch so meine Gedanken gemacht zu diesem kurzen Diagnosegespräch.


    Sind sie verheiratet? Wie läuft die Ehe? Haben sie Kinder und wie alt sind diese? Sind sie momentan berufstätig? Welchen Job hat ihr Mann?


    Ich denke mal ich habe alles!!!! Nach fünf Minuten war ich in der Schublade für frustrierte Hausfrauen mit kleinen Kindern deren Mann eine Führungsposition inne hat einsortiert. Auf meine Frage hin ob er noch eine andere Möglichkeit für mich sehe da ich Angst hätte dieses Medikament zu nehmen zumal es mir ja schon etwas besser gehe als noch im Dezember (Termin gemacht am 4.12) bekam ich zur Antwort; gehen sie in die Apotheke und holen sie sich Johanniskraut!! Ist nicht unbedingt vertrauenserweckend oder bin ich mal wieder überempfindlich und er ist so routiniert dass er so schnell seine Diagnose stellt? Vielleicht sollte ich lieber mal zu einem Verhaltenstherapeuten gehen:(v>:(

    was ist das denn fürn arzt? geh doch unbedingt zu einem anderen nochmal! auch unter denen gibt es schwarze schaafe und man selbst muss schon vertrauen haben. mit johanniskraut könnt man es theoretisch versuchen aber bei richtigen angstattacken helfen sie wohl nicht. wenn du wirklich mit antidepressiva anfangen willst, solltest du dir auf jeden fall auch einen therapeuten suchen, denn von den medikamenten allein wird es auf dauer nicht besser. und tu dir nen gefallen und geh nochmal zu nem anderen psychiater/neurologen. gib dich mit dem einen nicht zufrieden! meiner ist wunderbar! so sehr das ich das gefühl habe das er da ist wenn ich probleme habe. hat mir schon viele nützliche tipps gegeben und mich auch zu körperlichen untersuchungen geschickt um zu sehen ob noch was anderes dahinter stecken könnte. er nimmt einen ernst und das ist mir sehr wichtig...

    Meinst du wirklich? Fühle mich mittlerweile richtig bescheuert da jeder einen für ein Mimöschen hält. Dabei geht es mir teilweise echt total mies und ich wünsche keinem solche Attacken solche Todesangst. Weißt du ich habe schon so einiges hinter mir was viele bestimmt nicht so durchgezogen hätten. Ich bin definitiv keine Mimose und habe auch so langsam keine Lust mehr mich abstempeln zu lassen. Bei uns hier haben wir leider nicht die große Auswahl an Therapeuten und mit zwei kleinen Kindern kann ich auch nicht laufend in der Gegend rumgondeln bis ich den richtigen gefunden habe.Wenn ich doch nur wüsste wo man hingehen kann? Leider wohne ich zu weit weg sonst hätte ich dich nach deinem gefragt!!! Welche Untersuchungen hast du denn machen lassen (nur sofern es dich nicht stört darüber zu schreiben) Ist das auch ein Psychologe oder ist es ein ärztlicher Psychotherapeut oder ein Psychotherapeut (was auch immer der Unterschied ist)zu dem du gehst?:-/*:)

    Hallo *:)


    auch ich melde mich wieder mal! HAtte ja nun lange keine Attacken mehr, doch nun muß ich zum Zahnarzt und habe sowieso schon so eine schiss vorm Zahndoc


    Was soll ich tun wenn ich dort wieder Panik bekomme?


    Im Mai muß ich auch alleine fliegen, ich hatte im Flieger meine schlimmste Attacke bin seit der Attacke 2 mal mit meinem Freund in Urlaub geflogen in abgeschwächter Form hatte ich diese Attacke, er hat mir dann beigestanden nun bin ich aber ganz alleine im Flieger :-( ich habe jetzt schon Angst vor der Angst wie kann man diese bewältigen?

    hallo fee!

    was hast du gemacht, dass du jetzt länger keine attacke mehr bekommen hast??


    warst du in therapie oder hast du es selbst bewältigt?


    du brauchst keine angst vor der angst haben, stell dich der angst und fordere sie heraus, du bist der stärkere!!


    was ganz gut hilft, ist, dass du in gedanken schon die angst vorm zahnarzt bzw.vorm fliegen provozierst (also versetz dich zuhause in die situation, als wie wenn du jetzt zum arzt gehen müsstest - stell es dir vor, durchlebe es, und achte auf deine körperlichen symptome). dann sage zur angst, dass du keine angst vor der angst hast, dass du die angst schon sehr gut kennst und dass du im moment alles auf dich nimmst, alle symptome (zb schwindel,herzklopfen,...) und dass das jetzt nur ein adrenalinschub ist der dann wieder vorbei geht.


    am besten du schaust mal auf die seite http://www.panikattacken.at und dann klickst du im linken raster auf "panikstörung". da stehen viele tolle tips.


    alles gute,


    lg babsi

    Hallo! *:)


    Danke für den Tip ich werde es mal versuchen!


    Ich habe keine Therapie gemacht ich haber mich selbst irgendwie daraus gezogen so konnte ich z.B. in kein Restaurant, keinen club, nur schwer in Geschäfte und in die Stadt, ich habe es trotz das ich die Attacken hatte gemacht ich bin in Restaurants, in Clubs.... und es wurde von mal zu mal besser.


    geblieben ist wie gesagt die Angst vor der Angst.


    LG

    Der Tip von Barbapapa01 ist wirklich super interessant. Auch ich habe vor zwei Jahren schon einmal eine solche Phase gehabt. Mit Willenskraft und jetzt erst recht Methode konnte ich nach wenigen Wochen wieder normal weitermachen. Doch dieses mal will es einfach nicht gelingen. Habt ihr auch so eine Angst euch auf Antidepressiva einzulassen???? Ich habe Bedenken mich zu verändern und es nicht zu merken oder abhängig zu werden oder rund:(v Irgendwie muss ich das selbst wieder in den Griff kriegen nur wie:-/ ist die große Frage. Ich suche noch den Schlüssel>:( Aber den finde ich auch wieder denn ich möchte mich endlich wieder wohlfühlen;-D

    Mensch.. bin ich froh,das ich die Seite gefunden hab.


    Leide seit 1 1/2 Jahren unter Panickattacken und Depressionen.


    Nun bin ich auch noch schwanger geworden.. hab mir immer ein Baby gewünscht, nur der Zeitpunkt hat mir eigentlich nicht gepasst, aber ne Abtreibung kam bei mir nicht in Frage.


    Ich glaub,damit wär ich nicht klar gekommen.


    Anfang der Schwangerschaft war ich noch voller Hoffnung und total Motiviert.. mittlerweile bin ich in der 29. Woche und mir gehts zurzeit gar nicht mehr gut.


    Habe ständig das Gefühl verrückt zu werden, hab ehrlich gesagt auch keine lust den Haushalt zu machen..|-o


    Mein Freund,der zurzeit viel arbeitet hat dafür keinerlei Verständnis und es kommt fast täglich zum Streit, aber meistens wegen meinen Launen.


    Hab schon sämtliche Wege ausprobiert,damit er sich mal damit auseinandersetzt.


    Würde mir wünschen, das er Verständnis dafür hat und nicht jedes mal auf alles einen Streit anfängt.. denn im Streit gehts mir denn ganz schlecht..


    Das versteht er auch nicht.. Ich kanns ja verstehen.. er hats auch nicht leicht mit mir, aber er sollte sich mal über meine Probleme informieren,oder verstehe ich da was falsch?


    Meine Panickattacken sind mittlerweile so schlimm, das ich nicht mehr in der Lage bin Bus zu fahren.. Es sollte am liebsten alles in meiner Nähe sein.. Nicht weiter als 100 Meter..


    Muss immer das Gefühl haben,ich kann jederzeit nach hause..


    Da fühl ich mich am sichersten,obwohl die Panik auch da auftritt ohne Grund verteht sich.


    Ich probier schon seit 2 Wochen einen Termin bei einem Arzt (Neurologen) zu bekommen, aber die haben alle keine zeit mehr bis Juli.. Ende Juli kann ich aber schon mit der Geburt rechnen, vor der ich noch mehr Panik bekomme,wenn ich dran denke..


    Ich müsste denn ins Krankenhaus,was ein bisschen weiter ist und denn kann ich nicht gleich nach Hause. Und denn sind da so viele Menschen...


    Schade ist auch,das ich mich nicht fallen lassen kann, in den Armen meines Freundes,weil er das ja nicht versteht. Familie hab ich auch nicht,die mir da zur Seite steht..


    Ich komm mir zurzeit echt hilflos vor.. nicht mal meine Hebamme geht darauf ein...


    Was soll ich tun?


    Es hat hat mir schon viel geholfen, das auf zu schreiben und bin froh,das ich nicht die einzigste bin..


    Liebe Grüße Denise

    hallo an alle mitleidenden.....ich bin auch betroffen und hab das schon mehrere jahre. ich denke, es ist durch den tod meines vaters ausgelöst worden. es kam von einem tag auf den anderen. ich hatte plötzlich 180 blutdruck, herzrasen, übelkeit, schweißnass usw


    hab verschiedene tabletten ausprobiert, aber nix half wirklich. bis mein HAUSARZT mir citalopram empfahl. die nimmt man schrittweise ein. erst 5mg am tag, dann 10mg usw sobald man besserung spürt, muss man nicht mehr erhöhen. ich nehme 20mg und das ist noch niedrig.


    übrigens bin ich organisch auch gesund, wurde mir bestätigt!! also alles die psyche....