Schlafstörungen

    Hallo zusammen!


    Ich leide nun seit ca. einem Jahr an Schlafstörungen. Dabei gibt es folgendes Muster: Wenn ich bis ca. 21:30 Uhr im Bett liege, bin dann auch hundemüde, schlafe ich innerhalb weniger Minuten ein. Manchmal werde ich nachts wach, zu stressigen Zeiten nachts um 2 oder 3, zu entspannteren Zeiten zwischen 4 und 6. Letzteres ist ja auch völlig okay, da ich ja einfach so früh einschlafe. Wenn ich früher wach werde, hab ich aber einfach keine Chance wieder einzuschlafen. Ich stehe dann auf.


    Wenn ich aber nach 21:30 Uhr ins Bett gehe, kann ich nicht mehr einschlafen. Ich bin wie im Kopf angeknipst. Wenn ich dann endlich um 1 oder 2 Uhr nachts einschlafe, schlafe ich auch nicht tief, sondern werde nach ein paar Stunden wach und hab keine Chance mehr, wieder einzuschlafen.


    Die Ärzte sind rastlos, was das sein könnte. Ich würde gerne mal wieder synchrone schlafenszeiten mit meinem Mann haben ;-) Hat jemand von euch eine Idee, woran das liegen könnte?


    Danke und LG, Verena

  • 5 Antworten

    woran das liegt, kann ich dir auch nicht sagen, aber es hört sich schon ein wenig nach stress an - den du dir möglicherweise unbewusst selbst machst.

    du hat angst davor nicht einschlafen zu können, stehst dadurch innerlich unter anspannung und prompt erfüllt sich deine befürchtung.

    ich kann dir l-tryptophan empfehlen. das regt die serotonin-produktion an, was wiederum die Vorstufe des schlafhormons Melatonin ist.

    ansonsten fallen mir noch Gewichtsdecken ein: bettdecken, die durch ihr relativ hohes gewicht, dem schläfer helfen sollen sich zu entspannen und darum ruhiger, tiefer und somit besser zu schlafen.

    trinke mal vor dem Schlafengehen Johanniskraut Tee ...

    Und nehme vielleicht mal Lavendelöl ein... ;-)

    Verena2222 schrieb:

    Wenn ich bis ca. 21:30 Uhr im Bett liege, bin dann auch hundemüde, schlafe ich innerhalb weniger Minuten ein. Manchmal werde ich nachts wach, zu stressigen Zeiten nachts um 2 oder 3

    Mal angenommen, Du schläfst um 21:30 ein und schläfst durch bis 2:45 Uhr. Das wären immerhin 5 1/4 Stunden. Bist Du dann noch sehr unausgeschlafen?


    Andernfalls: wach ist wach. Die Frage wäre vielleicht, womit Du dich nachts um diese Zeit sinnvoll beschäftigen könntest. Und ob die Schlafdauer ausreicht, um einigermaßen durch den Tag zu kommen (ggfs. mit Hilfe von etwas Koffein oder so).


    21:30 (oder früher) ist für einen Erwachsenen recht früh. Vielleicht neigst Du etwas zum Vorverlagerten Schlafphasensyndrom (ASPS). Bei mir ist's das Gegenteil (DSPS, sehr ausgeprägt), zum Glück kann ich Termine am früheren Vormittag meistens vermeiden...