Hallo Tim,


    willkommen bei den Leidgenossen.


    Bei Migräne ist bei mir immer mindestens ein Tag als Komplettausfall zu verzeichnen. Wenn es mir so richtig schlecht geht (Übergeben und Übelkeit), braucht der Körper dann auch eine längere Erholungsphase. Leider verstehen es nur nicht viele Menschen, wie sehr man darunter leidet. Besonders die lieben Kollegen (...).


    Liebe Monika,


    bei der Lymphdrainage werden die Lymphabflüsse vom Kopf besonders 'massiert'. Also eher sehr vorsichtig behandelt. Bei mir stellte ein Neurologe fest, dass eben diese Zu- und Abflüsse zu meinem Kopf und wieder retour zum Körper nicht optimal sind. Die Folge von Lymphstauungen sind dann ebenfalls Kopfschmerzen, also vermehrte Wasseransammlungen im Kopf. Lasse ich dann noch einen Aderlass machen, wird mir eine größere Menge Blut abgenommen. Der Körper versucht diesen Verlust auszugleichen und holt sich eben diese Wasseransammlungen dann aus dem Körper. Bei mir zeigt sich das dann immer zuerst, dass dieser Druck im Kopf spürbar nachläßt.


    Ich habe eine sehr einfühlsame und interessierte Masseurin, die sich auf Schmerzpatienten spezialisiert hat. Ich bekomme bei ihr zum Glück nie die 'Allerwelts-08/15'-Massage, sondern sie geht immer ganz auf mein Tagesbefinden ein. Komme ich mit Kopfschmerzen zu ihr in die Praxis, bekomme ich i.d.R. eine lange Fußzonenreflexmassage. Sie sagt mir dann, dass sie nicht den Kopf und die Halswirbel an dem Tag massiert, da diese Partien bereits schon sehr schmerzempfindlich und gereizt sind. Vielleicht noch eine sanfte Akkupressur am Schädelknochen und über der Nasenwurzel. Sie hat es sogar schon geschafft, dass ich einmal komplett schmerzfrei bei ihr raus bin. Das war ein richtiges Glücksgefühl! Jeder schmerzfreie Tag ist wie ein Geschenk!


    Ach ja, der Entzug:


    Ich hatte die Einnahme von Cipralex im Januar 2007 zweimal vergessen. Und da dachte ich mir dann, ich sollte es vielleicht ganz bleiben lassen. Ich habe dann das Medikament einfach komplett abgesetzt. War vielleicht nicht so gut, denn eigentlich sollte man es langsam absetzen. Aber ich hatte einfach eine Stinkwut (ich habe nämlich auch durch die Einnahme enorm Appetit entwickelt und einige Kilos zugenommen), weil es nicht den gewünschten Erfolg brachte. Mir war dann über einige Zeit hundeelend und der Kopf brummte gewaltig. Aber ich wollte aus dieser 'Abhängigkeit' raus und mein Kopf war ganz klar dafür. Also bin ich lieber den harten Weg gegangen.


    Ich habe es dann 4 Wochen später meinem Neurologen gesagt, der zwar meinte, wir hätten langsam absetzen sollen, letztlich sei ihm aber auch wohler dabei, dass ich so konsequent gewesen bin.


    Viele Grüße und schön, dass wir uns hier so austauschen können

    Meine Masseurin achtet auch immer auf mein Wohlbefinden und fragt mich auch immer wies mir geht. und wenn ich wirklich starke schmerzen habe, also auch schmerzen im gesicht, macht sie sogar massage im gesicht ganz leicht halt. .....ich fühl mich bei ihr echt wohl und hoffe es bringt mich weiter, jetzt wo ich grad so auf "jetzt wird alles anders bin".


    Ich hoffe so sehr dass es uns bald besser geht........

    ich muss das selber zahlen 27 € für 30 min. mit den verschriebenen Massagen kommt man nicht weit. Wie denn auch? wie soll man denn mit 7 Massageeinheiten chron. /starke Schmerzen wegbekommen? Was sich da die leute denken die das anschaffen hmmmm:|N

    Ich finde es auch sehr bedauerlich, dass man bei den Krankenkasse derartige Probleme mit Massagen hat. Ich verstehe es eigentlich nicht. Medikamente, egal wie teuer, zahlen sie ohne weiteres. 3 Tabletten Ascotop (Tripiane) kosten schlappe 70 Euro. Da fragt keiner. Aber bei Massagen, was wirklich Entspannung bringt, vor allen Dingen bei längerer Anwendung und keine Nebenwirkungen hat auf Leber, Nieren, etc., da zicken sie rum!


    Sinn und Unsinn unseres Systems.


    Vermutlich wird es ab dem nächsten Jahr noch teurer und man darf dann noch extra draufzahlen.


    Ich wünsche allen einen möglichst schmerzfreien Sonntag (hier erwischt es bekanntlich die meisten mit Migräne...).


    bombo

    Liebe Monika,


    erst einmal hoffe ich, dass Dein Tag nicht so ganz schlimm wird.


    Aber bei diesem tristen Wetter wird man leider zudem auch depressiv...


    Nein, es gibt verschiedene Möglichkeiten 'zu entziehen'. Wichtig ist dabei, was Dir Dein Kopf sagt. Wenn Du es wirklich willst und keine psychiche Abhängigkeit besteht, kann man das auch mit seinem Arzt zusammen machen, aber eben ambulant/ zu Hause. So hoch werden Deine täglichen Dosen hoffentlich noch nicht gewesen sein. Jetzt heißt es langsam absetzen, die Dosis also über einen Zeitraum verringern und sich somit 'herausschleichen'. Dann sind auch die Nebenwirkungen kaum zu spüren oder vielleicht gar nicht. Zumal Du ja eh das Gefühl hast, dass das Medikament jetzt keine Besserung bringt.


    Ich habe es eben nach dem Motto 'ganz oder gar nicht gemacht', was ich aber nicht unbedingt empfehlen kann. Mir war es wichtig, so schnell als möglich damit aufzuhören und ich hatte es rund 6 Jahre genommen. Mein Kopf war da sehr klar und konsequent.


    Am besten sprichst Du mit Deiner Ärztin, sie wird Dir da bestimmt helfen!


    Nun gönn' Deinem Körper Ruhe und ich hoffe Du schaffst es, Dich zu entspannen!


    Liebe Grüße


    bombo

    Noch will ich ja nicht absetzen ich werde heute in einer woche damit anfangen topamax zu nehmen und wenns mir echt schlecht geht/das zeug nicht wirkt setzt ich es einfach wieder ab und greif nie mehr zu medikamenten. Denn ich bin 17 und nehm schon seit über 1 nem jahr antidepressiva und so zeug......das wird mir zu viel und macht mir angst, vor allem dann wenn ich immer magenschmerzen habe. :(v

    Liebe Monika,


    ja, das mit dem Wetter stimmt. Wenn ich an die nun kommende dunkle und kalte Jahreszeit denke wird mir schon ganz fade...


    Ich hoffe auf jeden Fall, dass Du mit dem neuen Medikament bessere Erfolge erzielst.


    Und vielleicht irgendwann das Thema in den Griff bekommst. Als ich 17 war (das war 1982) war die Medizin noch lange nicht so weit, wie heute. Und Kopfschmerzen oder Migräne nahm damals keiner so richtig ernst. Ich war erst mit Ende 20 beim ersten Neurologen. Und heute mit 43 habe ich schon ziemlich viele Neurologen kennen gelernt. Leider nicht nur gute. Seit gut 4 Jahren habe ich nun einen, dem ich auch mal klar sagen kann, was ich nicht möchte. Und er nimmt mich ernst!


    Vielleicht läßt Du mal hören, wie es Dir mit topamax dann geht!


    Ganz viel Erfolg!


    Liebe Grüße


    bombo

    Also mir hat die Dorntherapie geholfen! Meine wirbel wurden gearde gerückt und vorallem der erste Halswirbel war bei mir in der Schieflage, seit dieser durch die sanfte dorntherapie zurückgehscoben worde gings mir besser. Ich hatte ein halbes Jahr ununterbrochen Kopfschmerzen und bin wirklich fast verzweifelt. Nun habe ich nur selten Kopfschmerzen und die lassen sich dann meistens auf das wetter zurückführen. Seit einger zeit habe ich dafür Schwindelgefühle nonstop dagegen habe ich aber noch nichts gefunden.

    Hallo Monika,


    habe ich auch gemacht.


    Ein Herr Dorn hat diese spezielle 'Massage' entwickelt, bei der die Wirbel wieder in die richtige Position geschoben werden. Diese Methode dürfen dann aber nur Masseure anwenden, die dieses Verfahren auch bei Hr. Dorn gelernt haben. Im Internet bekommt man einen Index über all die, die in Deutschland mit dieser Methode arbeiten.


    Ich habe mir auch meinen verschobenen Atlaswirbel einrenken lassen. Unter www.atlasprofilax.de kannst Du auch etwas über diese Methode lesen. Dies hat ein Schweizer entwickelt.


    In jedem Fall bezahlt mal die Kasse nichts und richtig gute Erfolge konnte ich damit auch nicht verzeichnen.


    Viele Grüße


    bombo