Hi mauseprinz,

    Zitat

    CFS, chronische Infektionen / Immundefizite etc.

    Bei einer solchen Diagnose liegen doch gehäuft Infektionen oder ähnlich vor (oder sehe ich das falsch)? Marki aber berichtet nicht von Infektionen.

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    Zunächst einmal ein großes Dankeschön an Euch, Eure Antworten helfen mir sehr, neue Überlegungen anzustellen, Ansätze zu finden. Bin weiterhin über jeden Tipp dankbar.

    @ Leo73:

    Beim HNO-Arzt bin ich auch etwa 2008 gewesen und wurde eingehend untersucht: Diese gängigen Tests mit heisser Spülung im Ohr etc. Dort wurde nichts gefunden. Es wurde dort allerdings ein Schwindeltest gemacht: Dort musste ich mit verschlossenen Augen auf einer Stelle stehend Laufbewegungen machen und da war doch auffällig, dass ich unter Schwindel leide. Woher dieser kommt, ist ja leider nach wie vor unklar.


    Ich bekomme nicht direkt gegen den Bluthochdruck Medis, sondern gegen einen vom Neurologen vermutete Migräneschwindel (seit etwa 2 Monaten). Durch diese Medis ist mein Blutdruck zwischen 140(systolisch) und 90 (diastolisch) in etwa. Bei der Blutdruckbehandlung und -ursachenforschung bin ich leider bisher auf sehr nachlässige Hausärzte getroffen, habe inzwischen den Hausarzt gewechselt, aber auch bei dem Neuen wird das eher lapidar gehändelt.


    Was die Folgen von dem Bluthochdruck anbelangt: Ich habe bereits, das zeigte eine Aufnahme vom Augenhintergrund, durch die Einwirkung des Bluthochdruckes veränderte Gefässe (spastisch verändert wie es der Augenarzt ausdrückte), dh der Bluthochdruck hat wohl schon unerkannt jahrelang gewirkt. Die Frage ist: Und die kann ich mir ja leider als Patient und med. Laie nicht beantworten: Was hat der Blutdruck schon alles kaputt gemacht, können die Folgen bereits in meinem Alter von 33 Jahren so verheerend sein, dass ich diese Symptomatik allein davon habe?


    Was das MRT anbelangt habe ich das ja von mehreren Neurologen begutachten lassen, keiner hat da irgendetwas beanstandet im Hinblick auf den Nebenbefund, allerdings habe ich auch nicht nachgefragt. Leider komm ich immer mehr zu dem Ergebnis, dass man wohl selbst sich als Unwissender mit der Materie befassen muss, will man weiterkommen.


    Allergien sind mir nicht bekannt, allerdings habe ich des Öfteren massives Hautjucken (oft wenn ich abends im Bett liege und auch gelegentlich wenn ich geschwitzt habe).


    Stationäre Abklärung, wie kann ich das Erwirken, Erzwingen? Spiele mit dem Gedanken durchaus. Einfach in einem Zustand akuter Probleme in die Notaufnahme oder mit dem zb Neurologen sprechen und sich in irgendeiner Form überweisen lassen? kenne mich damit leider nicht so aus.

    @ Mauseprinz:

    Was die Autoimmungeschichten anbelangt, ist mir nicht bekannt, dass dort etwas abgeklärt wurde. Auch beim Rheumatologen war ich noch nicht. Immunsystem genauer unter die Lupe genommen? Welcher Facharzt ist dafür zuständig?


    Herzlichen Dank für Deinen Tipp mit der CFS-Sprechstunde!


    Mein Problem ist auch, dass ich über meinen Hausarzt nicht zielführend überwiesen werde: Ich war mehrmals dort, habe immer wieder betont, dass ich weiterhin unter den Problemen leid und nichts sich verbessert, und kriege dort Antworten wie: Man kann auch lernen, die Symptome zu ignorieren. Auf meine Frage hin, ob es irgendetwas sein könne, was mit dem Stoffwechsel/Hormonen etc zu tun haben könne, da wurde mir gesagt, es gäbe auch Endokrinologen, die könne man dann (irgendwann) mal zu Rate ziehen, aber das sei eine wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.


    Man scheint mir leider nicht so richtig ernst zu nehmen: Mag daran liegen, dass ich mit meinen 1.88m und ca. 100kg recht stabil daherkomme, auch keine weinerlichen Züge oder extrem klagenden Züge aufweise (ist meine Art eben nicht). Ich vesuche sachlich ruhig die Symptomatik zu schildern.


    Ich werde immer älter, nunmehr bin ich 33 Jahre alt und es ändert und ändert sich an den Problemen nichts. Ich kriege beruflich und sozial irgendwann die Kurve nicht mehr. Ich habe 28 Jahre lang erfolgreich meinen Lebensweg bestritten und habe nun seit einigen Jahren diese Probleme. Ich brauche für mich jetzt zeitnah Lösungen. Ignorieren etc. funktioniert leider nicht.


    Was ich bräuchte, wäre eine Reihenfolge der Vorgehensweise: Sollte ich zunächst zum Kardiologen/Internisten? Wie gesagt der Hausarzt / Allgemeinmediziner der mir laufend sagt, wie teuer Untersuchungen doch sind etc. bringt mich nicht wirklich weiter.

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    Durch diese Medis ist mein Blutdruck zwischen 140(systolisch) und 90 (diastolisch) in etwa

    ...das ist nach wie vor zu hoch. Nicht viel zu hoch, aber erhöht. Da Du geschrieben hast, dass diese Migränemedikamente ohnehin nichts weltbewegendes verbessern, würde ich mit dem Arzt über ein Absetzen des Medikaments sprechen und über blutdrucksenkende Medikamente sprechen.

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    und da war doch auffällig, dass ich unter Schwindel leide. Woher dieser kommt, ist ja leider nach wie vor unklar

    sorry ich hab Deinen kompletten Untersuchungsmarathon nicht mehr im Blick – warst Du mal beim Orthopäden, HWS, BWS, Verspannungen hast du ja zur genüge. Vielleicht genügt gegen den Schwindel schon ein Termin beim Ciropraktiker...?

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    Allergien sind mir nicht bekannt, allerdings habe ich des Öfteren massives Hautjucken (oft wenn ich abends im Bett liege und auch gelegentlich wenn ich geschwitzt habe)

    Termin beim Allergologen machen. Abends im Bett – Milben evtl.?

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    Was ich bräuchte, wäre eine Reihenfolge der Vorgehensweise: Sollte ich zunächst zum Kardiologen/Internisten? Wie gesagt der Hausarzt / Allgemeinmediziner der mir laufend sagt, wie teuer Untersuchungen doch sind etc. bringt mich nicht wirklich weiter.

    Tolle Argumentation in Anbetracht der Tatsache, das du schon seit 5-6 Jahren damit zu kämpfen hast. Ich würde darauf bestehen, eine Einweisung zu erhalten und mir eine Klinik aussuchen, in der alles auf einmal abgecheckt werden kann. So gehts ja nicht weiter. Versuch Dich da durchzusetzen, ich weiß – hab leicht reden.

    @ :) @:) @:)

    Alles Gute!!!

    Was die psychische Seite anbelangt habe ich bereits mit meiner Psychotherapeuten gesprochen, sie ist der Meinung, dass vorher ALLE organisch möglicherweise bestehenden Ursachen ausgeschlossen werden sollten. Mein Osteopath, bei dem ich eine zeitlang in Behandlung war, der sagte, ich bräuchte seiner Ansicht nach keine Psychotherapie, da ich sehr stark über mich selbst reflektiere und auch in keinster Weise beratungsresistent sei.


    Ergo, entschuldige bitte Löckchen, möchte ich erst ALLE organischen Erkrankungen ausschliessen, bevor ich mich in eine möglicherweise jahrelange Psychotherapie begebe, die ggf. dann überhaupt nichts verändert, wenn doch irgendeine organische Erkrankung besteht.

    @ Leo:

    Beim Orthopäden war ich bereits, habe auch schon Massagen, Krankengymnastik (Rheasport) verschrieben bekommen, hat trotzdem keine dauerhafte Verbesserung bewirkt. Meine HWS wurde in 2 Ebenen geröngt. Da hat der Orthopäde nichts gefunden.


    Nun ist es aber so, wie ich bereits oben beschrieben habe, dass ich beim Augenarzt, wenn ich sitzend mit starrer Kopfhaltung nur die Augen bewegen soll, um dem Lichtkegel der Lampe zu folgen, dass ich dann ein ganz massives Nackenzittern, Nackenbeben bekomme. Ebenso kriege ich im Hinterkopf/Nackenbereich ein immenses Stechen, wenn ich zb im Flugzeug meinen Kopf gegen die Nackenlehne lehne, so dass ich bereits nach ein paar Sekunden den Kopf wieder nach vorne richten muss (von der Nackenlehne) weg. An diesem Symptom habe ich zb Schwierigkeiten zu erkennen, dass das von der Psyche kommen soll. Was kann das sein, wenn beim Röntgen der HWS nichts festgestellt worden ist. Gibt es die Möglichkeit, dass es doch ein Problem mit der HWS, Halsbereich gibt, welches am Röntgenbild (in 2 Ebenen) nicht erkennbar ist und was man mit einem anderen Diagnoseverfahren evtl. erkennen kann?


    In den "krankhaften" Zuständen ist es bei mir so, dass der intellektuelle Bereich bei mir nur noch fehlerhaft funktioniert, will heissen, ich vergesse viel, ich denke langsamer (wie apathisch), ich verspreche mich, ich kann dann noch nicht mal "normal" telefonieren, es ist so, als würde mein Gehirn nicht mehr mitverfolgen, was mein Mund spricht, also als wenn mein Bewusstesein nicht richtig da wäre. Mit der Motorik verhält es sich genauso, wenn ich in diesem Zustand spazieren gehe, "erschrecke" ich mich quasi im Kopf, wenn die Füsse den Boden berühren, ich laufe quasi wie in einem tranceartigen Zustand durch die Gegend. Die Wahrnehmung stimmt dann nicht. Es ist so, als wäre ich volltrunken, nur trinke ich kaum Alkohol noch konsumiere ich irgendwelche anderen Drogen. Ich habe soviele Einschränkungen in meiner Lebensqualität, dass es schlichtweg zum Verzweifeln ist. Ich brauche unbedingt Hilfe. Ich habe schon überlegt, ob es sein kann, dass mein Gehirn mit Sauerstoff unterversorgt wird, aber ich wüsste nicht, was das für eine Erkrankung sein kann, wie man so etwas feststellt etc. Es muss doch einen Grund dafür geben, dass ich seit etwa 2005 nicht mehr (richtig) lesen kann, die Augen nicht richtig fixieren kann auf einen Punkt. Dass ich wenn ich in diesem Zustand 500m spazierengehe, mich wie ausgelaugt fühle, Schweissausbrüche kriege etc.

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    Welcher Facharzt ist dafür zuständig?

    Falls du einen guten Rheumatologen findest, sollte der auch einen Immunstatus u.ä. machen können. Es gibt auch immunologische Tageskliniken (Virchow z.B. – wenn du Berliner bist), oder wie gesagt, die CFS-Sprechstunde, die behandeln zwar nicht, aber testen so ziemlich alles, was in dem Bereich sinnvoll wäre. Zu den Endos, da gibt es hier im Forum eine Top-Doc Liste, mußt mal unter der Rubrik Hormone nachsehen.

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    Was ich bräuchte, wäre eine Reihenfolge der Vorgehensweise: Sollte ich zunächst zum Kardiologen/Internisten? Wie gesagt der Hausarzt / Allgemeinmediziner der mir laufend sagt, wie teuer Untersuchungen doch sind etc. bringt mich nicht wirklich weiter.

    Ich würde es davon abhängig machen, wie du die Termine bekommst, ist ja bei Fachärzten oft kein Wunschkonzert. Einfach Step by Step abhaken. Notfalls ohne Überweisung.

    Zitat

    infach in einem Zustand akuter Probleme in die Notaufnahme oder mit dem zb Neurologen sprechen und sich in irgendeiner Form überweisen lassen? kenne mich damit leider nicht so aus.

    Ich denk mal, genau das würde dich nicht weiterbringen, da wird das Standardrepertoire abgespult und das wars dann. Neurologisch bist du doch durchgetestet, die wirklich bösen Sachen kannst du damit ausschliessen. Das was du hast, wird kein Neuroproblem sein, auch wenn die Symptome teilweise so rüberkommen.

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    Bei einer solchen Diagnose liegen doch gehäuft Infektionen oder ähnlich vor (oder sehe ich das falsch)? Marki aber berichtet nicht von Infektionen.

    Infektionen sind nur EINE Ursache von CFS-artigen Erkrankungen. Und ob Marki nicht an einer Infektion leidet, sei noch dahingestellt, einige wurden bisher gar nicht ausgeschlossen. Davon abgesehen, kann ein fehlgeleitetes Immunsystem durchaus zu den beschriebenen Symptomen führen. Das muß aber explizit untersucht werden, mit den Standard-Laborparametern kommt man da nicht weiter.


    PS (@löckchen): Vieles von dem, was er schreibt, spricht ganz und gar nicht für eine psychische Ursache. Schübe nach körperlicher Anstregung sind absolut untypisch für Depressionen.

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    Vieles von dem, was er schreibt, spricht ganz und gar nicht für eine psychische Ursache.

    Mir persönlich sind alle seine Symptome aus meinen schwer depressiven Zeiten bekannt. Und aus Kontakten mit anderen Depressiven weis ich, das es denen auch so ging.

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    Schübe nach körperlicher Anstregung sind absolut untypisch für Depressionen.

    Diese Schübe nach körperlichen Anstrengungen habe ich sogar jetzt noch, obwohl ich dank AD stabil bin.

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    Ich gebe meiner Vorschreiberin recht. auch ich habe bei den Symtomen an eine autoimmunerkrankung gedacht.


    Der Eosin-Wert ist zu hoch. In Verbindung mit den anderen Symtomen, Probleme mit den Ohren, Wirbelsäule, Augen etc. önnte eine rheumatische erkrankung dahnterstecken. Steht aber leider nicht dabei, ob die Entzündungswerte erhöht sind. Ein Rheumatologe nimmt noch viele andere Werte ab, die bisher noch nicht getestet wurden. Da Gefäße (in den Augen) entzündet sind, könnte auch eine Vaskulitis dahinterstecken. Ansonsten kann man z.B. eine Hautbiopsie von dem Ausschlag machen. Das sollte aber ein Arzt machen od. veranlassen, der sich mit den eher seltenen rheum. Erkrankungen auskennt. Besser wäre eine Klinik.

    Löckchen, du darfst eben nicht den Fehler machen und DEINE Erfahrung 1:1 auf mit aller Macht auf andere Menschen übertragen zu wollen. Ich könnte dir so einige andere Beispiele mit ähnlichenSymptomen schildern, wo es eben nicht die Psyche war, sondern handfeste, organische Diagnosen. Aber dazu müssen bestimmte Sachen erstmal untersucht werden. Sicher können wir eigene Erfahrungen schildern, aber eben nicht mit dem Anspruch, beim TE müsse es genauso sein. Ich sag ja auch nicht, er hätte mit Sicherheit dies und das, nur weil es bei mir genauso war.

    Ich denke auch @Löckchen wir wissen es jetzt alle und der Betroffen hat alle deine Ratschläge zur Kenntnis genommen. Möglicherweise spielt das auch irgendwo eine Rolle. Aber lass es doch bitte jetzt dabei bewenden, ....ich bin selbst ebenfalls von "körperlichen" Beschwerden betroffen, die eindeutig psychischer Natur sind, aber bei so einer Fülle von speziellen Symptomen und massiven neurologischen Einschränkungen halte ich als einzige Erklärung die Psyche heranzuziehen für sehr gewagt.


    Abgesehen davon, das Markus sich auch hierbei überhaupt nicht verschließt, sondern – richtigerweise – zunächst die körperlichen Untersuchungen abwartet.

    ich würde mir mal vom hausarzt [...] verschreiben lassen ,bei der schwere,wie du sie beschreibst ,müsste wenn du mittag und abends eine nimmst ,nach kurzer zeit ne besserung erfolgen ...erfolgt eine solltest du dich dann doch mal an einen nervenarzt wenden ...


    tip auch auf Löckchen1 vermutung ,noch klassischer gehts ja bald net mehr

    Zitat

    ich würde mir mal vom hausarzt [...]

    Gehts noch

    ":/ ":/ ":/ :(v :(v :(v :(v :(v


    Also was manche hier für Tips raushauen ist schon echt fahrlässig!!!


    Wir sind hier alles keine Ärzte – höchstwahrscheinlich – und selbst wenn, würde ein solcher hier keine hochgradig gefährlichen, mit Suchtpotenzial versehenen Beruhigungstabletten "verschreiben".


    Wohlgemerkt "Beruhigungstabletten" – der TE hat kein Problem mit Manie oder Angstzuständen, und er ist durch die Symptome bereits genügend sediert.


    Setzen – 6!