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    weiß jetzt gerade nicht, wer das von euch geschrieben hatte, aber ich hätte mich so manches mal gefreut, wenn auch nur ein einziger der vielen, bei denen ich war, zugegeben hätte, daß er einfach nicht weiß, was ich habe. ich glaube, den hätte ich

    Das war ich. ;-D Die Ärzte haben halt ihren Stolz und geben nicht gerne zu sich geirrt zu haben oder nicht zu wissen was Sache ist.

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    Ach Löckchen, du erkennst Ironie nicht mal, wenn sie dir mit dem Holzhammer auf den Kopf haut

    Gut gesagt. ;-D ]:D

    Ich bin noch da. Ich habe mich sehr gefreut über pn-Zuschriften, die mir insofern weiterhelfen, als dort neue Ansätze vorhanden sind, die mich weiterbringen könnten.


    Ich hatte am Dienstag ein ausführliches Gespräch mit meinem Neurologen. Folgendes ist dabei herausgekommen (in Kurzform):


    Anhand der EEG-Untersuchung hat der Neurologe zwei Dinge als gesichert diagnostiziert:


    1. Migräne


    2. Metabolische Störungen


    Ich habe sofort gefragt, was letzteres sei. Antowrt: Stoffwechselstörungen.


    Auf meine Frage, was ich dagegen tun kann, sagte er Sport treiben, Übergewicht reduzieren.


    Folgendes sagte er noch: Mein Gehirn sei nach seinen Untersuchungen gesund (also organisch). Keine Entzündungsherde etc. Er sagte ich sei nicht 100% gesund, aber 99%.


    Auf meine Frage, ob man Borreliose ausschliessen könne, kam als Antwort: Man könne es nochmal untersuchen, aber eigentlich würde man Borreliose nach so langer Zeit meiner Beschwerden am MRT erkennen können. Mein MRT datiert von 2008. Kann jemand bestätigen, dass man Borreliose am MRT wirklich diagnostizieren kann? Weiterhin sagte er, die metabolischen Störungen, dh Stoffwechselstörungen kämen vom Übergewicht. Auch das Nackenzittern käme davon. Auf meine Erklärungen hin, dass es mir die letzten 2 Wochen wieder - trotz der Medikamente gegen die Migräne - sehr schlecht ging, da hatte er keine Antwort drauf, ausser man müsse seinen Körper so akzeptieren, wie er sei und jeder habe mal schlechte Tage, das ständige Hineinfühlen in seinen Körper sei da nicht förderlich, sondern bewirke, dass man dann feststelle, was alles merkwürdig sei am Körper (und da würde jeder so etwas feststellen). Mit anderen Worten das sei dann wohl psychisch bedingt. Auf meine Frage, ob es Autoimmunerkrankungen bzw. andere Erkrankungen sein könnten (Allergien etc.) sagte er, man dürfe keine Krankheitskarriere starten.


    Mein Problem ist nur Folgendes:


    Ich vesuche jeden Tag die Lesetätigkeit wieder aufzunehmen und stelle jeden Tag fest, das ich aus folgenden Gründen nicht mehr normal lesen kann: Ich kann meine Augen nicht mehr richtig ausrichten, fokusieren, fixieren. Ich kann nicht mit den Augen in einer Zeile bleiben. Da stimmt irgendetwas nicht. Die Tätigkeit des Lesens funktioniert nicht mehr, den Sinn kann ich auch nicht entnehmen. Ich bin völlig verzweifelt, weil ich es mir nicht erklären kann. Ich habe auch eine hohe Blendungsempfindlichkeit. Beim Sehen im Räumlichen stelle ich auch ungemeine Defizite fest bzw. in der Wahrnehmung. Beim Abbiegen um eine Ecke während des Laufens bin ich schon mehrmals fast mit einer mir entgegenkommenden Person zusammengestossen, weil die Visualisierung bei mir zu lange dauert. Da mein Auge schon von mehreren Augenärzten untersucht worden ist, und ausser einem angeborgenen Schielfehler (einer Augenfehlstellung) keine Augenerkrankung im eigentlichen Sinne vorliegt, kann es eigentlich sich damit auch nicht erklären. Wahrnehmungsstörungen habe ich insofern, als ich in diesen Benommenheitszuständen, zb wenn ich über eine Strasse laufe, zwar schaue und sehe, das dort in der Ferne ein Auto kommt, aber es nicht richtig wahrnehme, also nochmal und nochmal hinschauen muss, bevor ich es evtl. realisiere. Es ist wie Wahrnehmungsverzögerung unter Drogen/Alkoholeinfluss, nur nehme ich keine Drogen und Alkohol so gut wie gar nicht zu mir. Beim Schreiben (sowohl handschriftlich als auch mit der Tastatur) habe ich auch grosse Probleme, ich verdrehe dabei ganz oft in Worten Buchstaben (ist mir früher nie passiert).


    Wenn diese Visualisierungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, so muss ich es ja annehmen, nicht neurologisch bedingt sind und auch nicht nur durch die Fehlstellung meiner Augen (Höhen- und Seitenschielen) erklärt werden können, dann weiss ich nicht woher diese massiven Probleme kommen. Das schlechte Sehen/Visualisieren ist auch konstant schlecht, wirklich normal funktioniert das eben nie, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es von der Psyche kommt. Dann müsste es doch da auch mal bessere Phasen geben, wo ich normal Lesen kann. Ich kann aber durchgehend nicht mehr normal Lesen. Ich weiss nicht, ob es Sinn machen würde, evtl. nochmal eine Fachabteilung für Augen in einer Klinik anzusteuern.


    Dazu kommen dann immer wieder diese Phasen der totalen körperlichen Erschöpfung. So ausgelaugt fühle ich mich dann, ich merke das dann auch beim Tragen von Sachen (zb Einkaufen). Da fällt es mir viel schwerer als sonst. Ich merke es beim Laufen etc. Bleibe dann an Teppichenden hängen und falle fast hin, bleibe an der Treppenstufe hängen, weil ich den Fuss nicht richtig hebe und bin da auch schon ausgerutscht bei.


    Der Juckreiz ist markant und eigentlich seitdem ich diese Symptome habe, ein ständiger Begleiter.


    Er taucht in folgenden Situationen auf:


    1. Wenn ich etwas Sport treibe (zb morgens/vormittags Hanteltraining) dann direkt, wenn sich Schweiss auf der Haut bildet.


    2. Oftmals nach dem Duschen.


    3. Abends wenn ich im Bett liege, dann meist im Rückenbereich.


    Der Juckreiz ist insbesondere ausgeprägt im Rückenbereich, im Brustbereich, an den Armen. Der Juckreiz ist wie eine Art Kribbeln oder Zwacken wahrnehmbar. Er ist extrem stark und bleibt oftmals mindestens über eine Stunde.


    Ist dieser Juckreiz zwangsläufig psychischer Natur oder rein auf trockene Haut zurückzuführen oder könnte dieser Juckreiz auch Hinweis auf eine bisher nicht gefundene organische Erkrankung sein, die dann evtl. dieses Symptomchaos verursacht. Ich brauche Hilfe von allen Seiten, weil ich Antworten brauche für meine Probleme. Ich brauche diese auch schnell, weil meine Zukunft in Frage steht.


    Ich danke Euch für konstruktive Hilfestellungen. Ihr könnt mich auch per pn (persönliche Nachricht) anschreiben.

    Des weiteren wäre interessant, ob Stoffwechselstörungen, die der Neurologe am EEG erkannt haben will, noch genauer untersucht werden können. Vielleicht lösen diese ja doch mehr Probleme bei mir aus, als der Neurologe das annimmt. Welcher Arzt kann denn mit dieser Fragestellung kontaktiert werden? Und aus Eurer Erfahung: Können Stoffwechselstörungen massive Probleme auslösen oder sind das wirklich nur harmlose Dinge, die durch Sport und Reduzierung von Gewicht behoben werden? Betreibe sowieso seit Mitte Juli Diät. Mein Gewicht ist bei 1.87m seitdem von ca. 113 kg auf nunmehr ca 106,5 kg zurückgegangen. Möchte auf 100kg und langfristig auf 95 kg kommen. Man sieht mir mein Gewicht auch nicht wirklich an.

    Hi Marki,


    Dein Neurologe hat also dein Gehirn mittels EEG untersucht und festgestellt das Du eine Metabolische Störung im Hirn hast. Das Gehirn ist nur zu 99% gesund.


    Diese methabolische Störung bewirkt deinen überhöhten Muskeltonus, welcher zu


    Schmerzen, Zittern usw führt.


    Wichtig wäre jetzt herrauszufinden welche Stoff von dieser Stoffwechselstörung betroffen sind.


    Und ob die Stoffwechselstörung auch für


    - deine Hautproblme, jucken, schwitzen,


    - deine motorischen Probleme bei Bewegungen der Beine, Arme, Hände und Augenmuskulatur (Sehschärfe, blendempfindlich),


    - Wahrnehmungsstörungen (Depersonalisationen, Derealisationen)


    - und deine Erschöpfung


    verantwortlich ist?


    Wichtig wäre auch herrauszufinden,


    - warum dir dein Arzt ein Antidepressivum verschrieben hat,


    - welche Verbesserung er damit bezwecken will,


    - ob dein Arzt erwartet, das diese Verbessserung noch eintritt


    - und falls nicht , ob ein Wechsel des Medikamentes sinnvoll ist, um eine Verbesserung deines Zustandes zu erreichen.


    Nicht jedes AD passt zu jedem Menschen. Es ist normal das mehrere ausprobiert werden müssen bis das passende gefunden wird.