• Schwindel - Gangunsicherheit und Verspannungen

    Hallo zusammen, ich habe schon seit knapp 10 Jahren mit Schwindelzuständen zu tun. Das fing damals ganz plötzlich bei der Arbeit am Computer an. Ich habe einige Arztgänge wie HNO, Orthopäden, Neurologe, Hausarzt hinter mir. Ich war auch bei mehreren um mir eine andere Meinung einzuholen. Nirgends wurde man ernst genommen und es wurde auf die Psyche…
  • 56 Antworten

    Hallo gomez,


    kaum arbeitet man wieder - kommt man wieder zu nichts ;-)


    Was machen Deine Termine, gibt es Neuigkeiten?


    Also, die Besserung des Schwindels trat schon ein, bevor ich die Brille bekommen habe. Insofern glaube ich stark daran, dass die Betahistin geholfen haben. Allerdings habe ich noch einen dumpfen Restschwindel, der bis heute auch noch präsent ist. Der Termin bei meiner Neurologin(auch Psychotherapeutin) hat ergeben, dass ich scheinbar auch noch eine Angststörung entwickelt habe. Traue mich noch nicht komplett allein raus. Sie hat mir nun ein Antidepressiva verschrieben, dass bei Angststörungen helfen soll. Mal sehen was das noch so bringt. Ich nehme diese erst seit Samstag und vertrage sie bis jetzt ganz gut (ich merke nicht, das ich die AD einnehme). Anfangs war ich sehr skeptisch, habe lange überlegt, ob ich die wirklich nehmen soll... allerdings möchte ich diesen Schwindel einfach unbedingt loswerden. Ein Versuch ist es mir wert....


    LG


    Mina

    Hey Mina,


    bei mir gibts nix neues aber ich werde dich auf dem Laufenden halten :-)


    Bin mal gespannt ob die AD noch was bringen... scheint ja sehr unterschiedlich anzuschlagen was man so in den ganzen Foren liest.


    LG


    gomez

    @ Fisch701

    Naja... wie alt bist du denn? Ich glaube mit 20-30 findet man sich nicht so schnell mit sowas ab und geht dann am Rolllator... so gehts mir zumindst.

    Ich habe seit 6 Jahren mehr oder weniger Schwankschwindel, verursacht durch Sturz in einer sehr belasteten Zeit. An Untersuchungen bis hin zur Psychotherapie habe ich alles durch. Habe nie Medikamente genommen, sondern die Zeit eher genutzt, um zu erfahren, was mich so aus dem Gleichgewicht bringt.Vor ca. einem halben Jahr begann ich mit morgendlicher Gymnastik und abendlicher Entspannungsübung. Das klappte wunderbar--ich dachte schon, ich sei endlich das Geschwanke los---bis auf vor einigen Tagen: wieder wie zu Beginn! Ich kann es nicht begründen, aber ich habe so ein Bauchgefühl, daß der Schwindel wirklich ein Indikator für ungesunde Lebensführung ist--im ganzheitlichen Sinne. Körper, Geist und Seele. D. h. Bewegung, gesunde Ernährung und Spiritualität und was noch individuell dazu gehört.


    Wenn ich das so sehe, ist der Schwindel eigentlich sehr hilfreich und ich kann ihn besser akzeptieren ( Obwohl ich ihn natürlich gerne loswäre! ) :-/


    Kann jemand meine Ansicht aus Erfahrung teilen?

    Nein, kann ich nicht teilen.


    Ich denke, dein Schwindel hat mit dem Sturz zu tun. Dabei ist wahrscheinlich etwas kaputt gegangen.


    Die Frage ist, ob die Untersuchungen wirklich mit der nötigen Sorgfalt durchgeführt wurden. Ich könnte Dir seitenweise schreiben, wie oberflächlich und mangelhaft viele Untersuchungen durchgeführt wurden.


    Natürlich kann es sein, dass du durch Ablenkung (Sport, Entspannungsübungen) den Schwindel nicht wahrnimmst bzw. "ausschaltest". Deswegen ist er dennoch da.


    Mir hat mal ein HNO erklärt: "Wenn wir nichts organisches finden, müssen sie den Schwindel vergessen. Wie bei einem Tinnitus-Patienten." Naja, das klingt ja hoffnungsvoll.


    Aber jeder hat da seinen eigenen Zugang. Wer heilt, hat recht. In deinem Fall: Wenns hilft/gut tut, dann bleib dabei.


    Aber wenn du denkst, es ist etwas psychisches, dann würde ich es mit Antidepressiva versuchen. Zusätzlich zu Bewegung etc.


    http://www.med1.de/Forum/Neurologie/34529/?p=668

    Hi Mina,


    update von mir: war jetzt in der Schmerzklinik zum ersten Termin. War ein sehr langes Gespräch mit der Ärztin sowie ein riesiger Fragebogen den ich ausgefüllt habe. Sie haben mir auch Blut abgenommen und Blutdruck gemessen usw.


    Auffällig war für sie mein hoher Puls, was ich interessant finde... hab mich auch schon gefragt ob es da nen Zusammenhang gibt... hat da noch wer Erfahrung mit bei starken Verspannungen??


    Jedenfalls hat sie mir nun ein TENS Gerät verordnet, da ich das bisher nicht probiert habe, dazu manuelle Therapie und ein muskelentspannendes Medikament, was ich dann mal ca. eine Woche nehmen soll damit alles mal runter kommt. Dafür muss ich aber noch die Blutuntersuchung abwarten ob die Leberwerte passen.


    Falls das nicht anschlägt hat sie schon angedeutet, könnte man mit AD Tropfen abends was versuchen oder mit Betablockern, um die Schmerzschwelle zu verändern und gleichzeitig noch was gegen den Puls zu machen.


    Das mit dem Puls finde ich sowieso komisch, der ist total schnell auf über 100 aber wenn ich Laufen gehe geht er jetzt nicht exorbitant weiter hoch sondern bewegt sich da im normalen Rahmen. Vielleicht ist das bei mir einfach so?


    Hoffe dir gehts soweit gut und LG,


    gomez

    Hallo Hyperion,


    vielleicht solltest du mal deine Schilddrüse auf Haschimoto untersuchen lassen.


    Dazu unbedingt einen guten Endokrinologen aufsuchen.


    LG

    Hallo zusammen,


    auch ich habe solche Probleme.


    Ich hatte Anfang des Jahres viel Stress und ich habe kaum auf mich geachtet.


    Iwann habe ich gemerkt, dass ich sehr müde wurde und immer wieder ein leichtes Piepen im Ohr hatte.


    Ich habe immer gedacht, dass es sein könnte, dass ich einen niedrigen Blutdruck habe aber nach diesen zwei Wochen wachte ich Samstag morgens mit einem Druckgefühl im Ohr auf.


    Den ganzen Tag wurde ich es nicht los, sodass ich vor lauter Panik in der Notaufnahme landete.


    Dad geschah ende Januar dieses Jahres.


    Dort hatten sie einen Verdacht auf einen Hörsturz aber der HNO Arzt konnte dies verneinen, weil mein Hörtest super war und mein Ohr etc gesund ist.


    Also sollte ich mal meinen Nacken etc untersuchen lassen.


    Seit ungefähr 2 Monaten leide ich nun an starken Nackenverspannungen, die sich bis hoch in mein Kopf, Schläfe, Kiefer usw zieht.


    Die Osteopathie hat mir eher weng geholfen.


    Ich war schon bei jedem Arzt und jeder meinte, es kommt vom Nacken.


    Meine Muskeln sind so verspannt, dass die wichtigen Nerven etc verengt werden und deswegen diese Schmerzen und Probleme habe.


    Vor knapp 2 Wochen landete ich auch im Krankenhaus, weil ich extreme Benommenheitsgefühle bekam.


    Ich wurde auch von niemandem ernst genommen, weil ivh wußte, dass der Schwindel von der HWS verursacht wird aber jedes Mal wurde es auf meine Psyche geschoben.


    Jetzt bin ich regelmäßig bei der


    manuellen Physiotherapie und es hilft mir sehr, da die Triggerpunkte versucht werden zu lösen.


    Nebenbei versuche ich auch meinen Stresspegel zu senken und gehe zum Yoga.


    Meine Verspannungen sind noch da, ich merke es vor allem, wenn ich unterwegs bin und mein Ohr hat immer noch ein leicht komisches Gefühl.


    Hat jemand von euch schon solche Erfahrungen mit Ohrproblemen aufgrund von Verspannungen ?


    Liebe Grüße o:)

    @ Flory22:

    Ja, ich kann auch mit Ohrdruck, HWS- und Kieferverspannungen dienen ;-D


    Hauptproblem bei mir sind aber Schwindelbeschwerden, für die ich noch nicht die 100%ige Erklärung gefunden habe. Eventuell weiß ich Ende der Woche mehr. Da bekomme ich vom HNO ein Paukenröhrchen gesetzt, da die Vermutung dahin geht, dass ich eine Tubenbelüftungsstörung habe. Abschwellende Medikamente haben mir kurz geholfen.


    Zusätzlich bin ich 1 - 2 mal die Woche bei der Akupunktur. Der schafft es schon meinen Ohrdruck zu nehmen (Ohr geht dann mit einem leichten "knacks" auf); hält nur nicht lange an. Am nächsten Morgen ist der Druck wieder da.

    @ Flory22

    Osteopathie hat bei mir auch immer weniger geholfen als manuelle Therapie. Gerade die Behandlung der Triggerpunkte kann da schon erleichternd wirken.


    Ich habe immer mal wieder Probleme mit den Ohren. Mal fiept es dann episodisch, mal fühlt es sich an als wäre Druck auf dem Ohr (oder beiden). Manchmal schaffe ich das Fiepen wegzubekommen, wenn ich mich dann ganz doll strecke.


    Bei mir wechseln sich die Beschwerden aber mit mehr oder weniger Benommenheitsschwindel, Enge/Globusgefühl und Schluckbeschwerden und Kopfschmerzen ab. Mal ist das eine eher im Vordergrund, mal das andere.


    Nachdem ich auch alle anderen Ärzte abgegrast habe und die Symptome so eng auch mit den Verspannungen in Zusammenhang stehen (fühlt sich jedenfalls für mich so an), denke ich auch das es alles davon kommt.


    Mache jetzt auch seit längerem Yoga und hatte zuletzt die längste Pause seitdem ich damit begonnen habe. Langsam aber sicher kam alles stärker zurück, wie vor dem Yoga und da habe ich erstmal gemerkt, wie gut es mir seitdem ging. Zwar war nicht alles weg, aber es war schon echt besser. Jetzt mache ich weiter und merke schon wieder den positiven Effekt. Also bleib dran :-)


    Ich versuche jetzt mit Dehnen und Kräftigen endlich den Durchbruch zu erreichen, ich merke aber wie sich die Muskeln am Hals und Nacken regelrecht dagegen wehren wieder voll beweglich zu werden... es ist echt krass.