Schwindel/Koordinationsschwierigkeiten/Gangunsicherheiten/Panik

    Hallo Zusammen,


    ich habe mich hier angemeldet weil ich einfach nicht mehr weiter weiß und glaube etwas zu übersehen, aber ich weiß nicht was!!


    Vielen Dank für alle die sich die Zeit nehmen alles zu lesen, ich probiere nicht zu weit auszuschweifen, doch das wird schwierig....


    Zu mir ich bin 33, lebe einigermaßen gesund, rauche und "trinke" nicht, bin bei 169cm 55kg schwer, verheiratet, zwei Kinder, arbeite Teilzeit im Büro, habe bis zu dem Zeitpunkt als alles anfing Sport gemacht und würde mich im Großen und Ganzen als offenen, lebenslustigen, glücklichen Menschen bezeichnen.


    Das ganze fing so richtig letzten Sommer an, doch im Januar dieses Jahres ist es eskaliert sodass ich eine Woche stationär lag und inzwischen die 8te Woche krankgeschrieben bin :-(


    Meine Symptome sind wie oben schon benannt hauptsächlich:


    -Schwindel bzw. eher Koordinationsschwierigkeiten


    -Schwankschwindel


    -Gangunsicherheiten


    -immer das Gefühl Anspannung halten zu müssen um nicht zur Seite/vorne/ hinten zu fallen


    - Oft Augenflimmern (hatte das schon immer, jedoch eher drei-viermal im Jahr, inzwischen wöchentlich)


    - Lichtempfindlichkeit, mal mehr mal weniger


    Ich habe gute Tage, schlechte Tage und richtig beschissene Tage an denen ich einfach nicht mehr kann!


    Es ist alles sehr abhängig von Bewegungen, wenn ich etwas hebe habe ich das Gefühl dagegen halten zu müssen um nicht nach vorne zu Fallen, wenn ich etwas oben im Regal greife muss ich mich danach halten, auf Zehenspitzen stehen löst auch oft dieses diffuse Gefühl aus, genauso wenn ich mit einem Stuhl rücke oder einen Stuhl zurück an den Tisch rücke kommt auch eine diffuses Gefühl im Kopf es kribbelt, ich habe das Gefühl zu schwanken, zu fallen! Wenn ich mich auf meine Hände abstütze um etwas weiter vorne zu greifen, kann ich gar nicht! Nach links oder rechts schauen beim gehen fällt mir auch schwerer. Ich könnte es ewig so weiter führen für mich fühlt es sich so an als wenn jede Belastung auf meine Schultern, Halswirbelsäule und sei sie noch so klein irgendetwas falsches in meinem Kopf auslöst! Auch auf zu harten oder weichem Untergrund kann ich nicht sitzen! Diese Diffusen Gefühle kommen also gefühlte hundert Mal pro Tag. Es gibt Tage an denen stehe ich es durch, bin abgelenkt, weiß das ich gesund bin, funktioniere...


    ..und dann gibt es die schlimmen Tage wie heute wo dieses Gefühl dauerhaft da ist, ich kann nicht liegen, nicht sitzen, kaum stehen! Es ist wie Schwindelmuskelkater, eine Zerrung im Gehirn oder was auch immer!


    Tatsächlich habe ich heute einen leichten Muskelkater von der Ostepathie (Vibrationszeugs um den Atlas zu korrigieren) kommt es also tatsächlich alles vom Nacken/HWS?


    Jede Bewegung löst ein Gefühl aus nicht das Gleichgewicht halten zu können, als können meine Beine nicht richtig stehen, natürlich spannt mich das ganze auch ziemlich an und es entstehen dauerhafte Ängste, Überwahrnehmung verschiedener Symptome und übersensibles achten auf was der Körper macht was wie wo ist und und und .....


    Untersucht wurde einiges:


    -Blutwerte gut


    -HNO ohne Befund


    -Neurologe alles i.O.


    -Kopf CT unauffällig


    -MRT der Gefäße/Durchblutung im HWS-Besprechung erst im Mai, doch bei Auffälligkeiten hätte sie angerufen


    -MRT HWS= überstreckte HWS wohl durch ständige Anspannung =>Krankengymnastik


    -Nach Krankengymnastik ging es jedes Mal schlechter bis zu richtig scheiße, Massagen, HWS Übungen und auch Lendenvereich wurde behandelt, dort bekam ich dann den Tipp Ostepath wegen Atlas


    - In Behandlung bei Ostepath, direkt danach geht es immer besser aber einige Stunden danach schlecht!!


    -Inzwischen eine intensive Verhaltenstherapie wegen Angst/Panik gemacht


    - weiterhin in psychologischer Behandlung, da die Psyche bei mir eine große Rolle im Umgang mit den Symptomen spielt


    Doch am Ende sind die Symptome nicht besser, nicht weniger und mein Zustand natürlich durch das lange Krankgeschrieben sein und somit das ständige nachdenken und rumkreisen um die Symptome etc nicht wirklich besser. Doch ich komme aus diesem Kreis erst wieder raus wenn ich weiß woher es kommt und damit umgehen kann.


    Ich hatte einen Plan, Schwindeltraining um allgemein meine Toleranz gegen Schwindel zu erhöhen, langsamer Muskelaufbau Rücken/Schulter/Nacken und dazu meine Sitzungen bei der Psychologin, doch ich schaffe diesen Plan nicht, nach Schwindeltraining geht es mor manchmal super und manchmal so schlimm, dass ich nicht mal kauen kann ohme Schwindel. Training geht gar nicht.


    Wie komme ich da nur raus? Noch besser was kann das alles sein? Nerven/Reize die nicht weiter geleitet werden bzw. falsch, was kann ich denn noch tun?


    Sorry für den eskalierten Text, ich hoffe einfach sehr Gleichgesinnte zu treffen..


    Viele Grüße Tine *:)

  • 21 Antworten

    Hi!


    Hab einiges gleich wie du - seit AUgust 2017! Sämtliche Befunde OB bis auf rücken/HWS Probleme... Gehe auch zum Osteopathen, was mir hilft, aber es ist noch immer so viel Schwindel da. Wenigstens sind die echt schlimmen Kopfschmerzen sogut wie weg. Auch sonst hatte ich noch einige Symptome wie Zittern, Übelkeit, etc - das hat sich relativ beruhigt und ist meist weg. Am Fr versuche ich noch eine neue Behandlung beim Chiropraktiker.

    Hallo,


    @Dudi7 Sinsheim sind laut Maps 181km von mir, wäre ich durchaus bereit zu fahren. Was können sie dort jedoch untersuchen was nicht auch ein "normaler" Arzt hier kann?


    Haben sie dir dort geholfen? Was kostet so eine private Bahandlung. Ich bin ja wirklich schon bereit alles zu tun....


    @ezra999 was genau hast du für einen Befund in der HWS? Wie ich hier im Forum lese gibt es wohl einige mit solchen Symptomen.


    Wie geht es dir damit? Kannst du deine Arbeit weiter verrichten oder schränkt es dich akut auch so ein?


    Meine Psychologin sagte mir zu Anfang psychosomatische Symptome würden mit Hilfe oft nicht länger als sechs Monate andauern, da bin ich schon rüber und auch wenn sie mir in vielen Dingen hilft um einfach damit umgehen zu lernen und es zu verstehen glaube ich jedoch auch an eine körperliche Ursache.


    Welche Behandlung versuchst du am Freitag? Würde mich sehr freuen wenn du danach berichtest wie es war :-)

    Zitat

    Doch ich komme aus diesem Kreis erst wieder raus wenn ich weiß woher es kommt und damit umgehen kann.

    Hallo Tine,


    Der Beginn eines solchen Teufelskreises wird leider gerne subjektiv falsch eingeschätzt.


    Ich war damals auch überzeugt, dass erst die Symptome waren und deshalb die Angst und habe auch unter diesen Voraussetzungen eine Verhaltenstherapie begonnen. Im Laufe der Therapie und nach deutlicher Besserung der Symptome unter Antidepressiva musste ich jedoch akzeptieren, dass wohl doch die Angst am Anfang stand.


    Deine körperlichen Befunde und auch Deine Schilderungen könnten ebenfalls darauf hindeuten, dass der Beginn des Teufelskreises auf der psychischen Seite zu suchen ist.

    Zitat

    -Inzwischen eine intensive Verhaltenstherapie wegen Angst/Panik gemacht - weiterhin in psychologischer Behandlung, da die Psyche bei mir eine große Rolle im Umgang mit den Symptomen spielt

    Das ist auf jeden Fall der richtige Weg, dafür gibt es wenig Alternativen und das kann lange dauern.


    Interessant ist allerdings, dass hier nur vom "Umgang mit den Symptomen" die Rede ist und nicht davon, ob der Ursprung der Symptome psychisch bedingt sein könnte. Wurde das in der Therapie einmal thematisiert ?


    Du suchst trotz aller negativen Befunde immer noch nach einer körperlichen Ursache und das bremst meines Erachtens den erwünschten therapeutischen Erfolg. :-/


    Um Dir etwas Mut zu machen - es gibt auf jeden Fall einen Weg da raus :)*

    Ich habe heute noch einmal alles durchgelesen, was ich an Befunden habe. Und das war viel ...


    Bei mir hat es angefangen nach zwei Ohrentzündungen (hatte ich davor noch nie), Stirnhöhlenentzündung und Kieferschmerzen. Kaum war das besser, waren wir Urlaub und dort ein evtl. Schleudertrauma (Vergnügungspark - bin aber erst durch die Physio draufgekommen, dass da was dran sein kann ... weil direkte Schmerzen hatte ich nicht, erst 3 Tage später kamen Kopfschmerzen und Nackenschmerzen, ca. 1 Woche danach startete der Schwindel).


    Wieder zuhause vom Urlaub, ein leichter M-D-Virus inkl Schwindel. War beim Arzt weil ich nie Schwindel habe, auch nicht bei Kreislaufbeschwerden etc. Also ist mir schon "komisch" vorgekommen. Dazu kam, links Richtung Herz so eine "Verengung" gespürt bzw. kompletter linker Rumpf, so als wäre etwas verrissen. Kam laut Arzt aber durch den Virus (Magenbeschwerden gehen Richtung Herz ...) Naja, ok. Woche 2 und es wurde schlimmer. Ich wurde wach und mein kompletter Schultergürtel schmerzte. War beim Arzt (Vertretung), der mich fast ausgelacht hat, weil wird eben noch vom Virus sein oder ich soll mal schauen, ob ich schwanger bin ... pfff ... Weiter bin ich dann zum HNO, weil mir links Richtung Ohr was weh tat ... Der fand nichts. Hab dem gesagt, ich habe so Schmerzen in Schulter/Nacken/Kopf. Der hat hingegriffen (Schulter) und gemeint: Ja und, das hat heutzutage fast jeder.


    Weiter zum Internisten. EKG, 24 h EKG, Herzultraschall alles OB - nur: rasender Puls, keine Ahnung wieso - vermutlich Stress, ich soll mich nicht so aufregen ...


    Weiter zum Neurologen: Der hat als 1. Frage gestellt, ob ich Kopfschmerzen hatte als ich krank war, was ich bejaht habe. Diagnose war: verstibuläre Migräne (ich habe zwar öfters Migräne aber das war damals definitiv keine). Auf meine Frage, wieso es mir dann 1 Monat danach noch so schwindelig ist, kam: Der Körper hat das gespeichert, ich soll mal ein paar Wochen warten, wird schon weggehen.


    Der Schwindel war in der ganzen Zeit so arg, dass ich kaum sitzen konnte. Also definitiv eingeschränkt, ja. Beim Gehen ging es, kaum blieb ich stehen, hat alles gewankt (also ich).


    War beim Orthopäden - der hat diverse Fehlhaltungen festgestellt. Weiter zum Röngten, was alles bestätigt hat. U.a. Skoliose, HWS gerade gestreckt, unten Blockierungen, oben Blockierungen, C2 verdreht, Atlas links blockiert, Rundrücken. CMD (Kieferprobleme). Zur Physio geschickt. Die wusste nicht, wo anfangen weil es mir einfach überall weh tat.


    War dann im KH weil ich solche Kopfschmerzen hatte und Schwindel. Dort normales Zeug abgecheckt. Wieder dasselbe: HNO, EKG, 24 h EKG, Blutuntersuchung (zeigte noch immer oder schon wieder erhöhtes CRP - wurde aber nicht weiter untersucht), Blutdrucktests, MRT (unauffällig). Dann kam der Neurologe: Schwindel durch Verspannungen/Blockierungen. Ich soll zur manuellen Therapie. Dort war ich dann 2 mal (ausgeheilt?!). Es hat alles geknackst und mir war noch mehr schwindelig und noch mehr Kopfschmerzen.


    War dann bei einem Sporttrauma-Facharzt, der meinte, er kann nichts für mich tun, ich soll Sport machen.


    Generell sind meine Muskeln minderausgeprägt. Habe dann begonnen, Dehungsübungen und Muskelaufbau zu machen.


    Nach dem KH ging es mir durch Stress (Angst im KH dass doch was Ernstes ist) und 0 Schlaf noch schlechter. Vibrieren überall inkl. Muskelzittern. Was im KH nicht beachtet wurde und vom Hausarzt auch nur mit: Muss ich aussitzen beachtet wurde.


    Weiters zu einem HNO-Schwindelspezialisten. Diverse Tests. Diagnose: Schwindel durch cervikal Syndrom (HWS)


    Plus Kieferfehlstellungen. ALso zur Kieferorthopädin. Hat Wochen gedauert inkl. Spezialtests. Diagnose: CMD, offener Biss links, Eagle Syndrom links (Verkalkung von einer Sehne nahe dem Ohr). Also Beißschiene.


    Dazwischen war ich beim Osteopathen. Mir kam vor, der half bis jetzt am meisten. Habe aber nur etwa alle 5 Wochen einen Termin.


    Seit Jänner gehe ich zum Feldenkrais-Kurs, hatte ich Einzelstunden. Half insofern, dass ich mich beweglicher fühlte und die Schulterschmerzen nachließen. Zittern etc alles auch weniger biw fats gar nichts mehr. Physio Teil 2 war ich auch.


    Kopfschmerzen wurden auch weniger. Schwindel in Summe auch, aber dennoch sehr störend und nervig. Bis Jänner konnte ich 0 tun sozusagen. Im Februar ging es bergauf, im März auch, bis zum letzten WE, seither mehr Schwindel ...


    Morgen gehe ich zu einem Wirbelsäulen Spezialisten - wendet auch Chiropraktik an. Ich hoffe so sehr auf Hilfe. weil nur mehr Dauerschwindel kanns echt nicht sein.

    Hallo zusammen,

    @ Dudi7 Danke für diesen Tipp :)^

    @Lupo749 danke für deine Worte vor allem der letzte Satz, dass es einen Weg daraus gibt treibt mir die Tränen in die Augen. Ich wünsche es mir so sehr, einen Weg daraus.


    Ich bin in letzter Zeit oft gefragt worden ob der Ursprung psychisch ist und warum ich dies so "abwehre", nun inzwischen bin ich offen für alles. Ich weiß dass viele meiner Symptome von der Psyche kommen und diese sind eben auch ECHT, nur weil es psychisch ist, heißt es ja nicht die Symptome seien eingebildet, die sind so real wie Symptome die organischer Herkunft sind. Dies musste ich erst einmal verstehen und verinnerlichen.


    Meiner Empfindungen nach gab es da erst das "Symptom" und alles andere resultiert daraus. Und da es ja schon spezifische Momente meiner Bewegungen und körperlichen Verfassung sind in denen dieser diffuse Schwindel ausgelöst wird möchte ich einfach jede Möglichkeit die bestehen könnte ausschließen. Und parallel natürlich an meinen Ängsten arbeiten und den Weg daraus finden.


    @ ezra999 wie war es bei dem Wirbelsäulenspezialisten? Ich drücke so fest die Daumen das er dir helfen konnte?


    Es tut mir so leid zu lesen wie es dir geht und das seit Monaten, ich kann es dir so gut nachempfinden. Schwindel ist auch einfach etwas was einen total aus der Bahn wirft, es macht Angst man hat das Gefühl die Kontrolle zu verlieren und daran gewöhnen wie soll das gehen? Es gab/gibt Tage an denen ich mich nicht mal Auto fahren traue, was für mich fast unmöglich ist, denn der Kindergarten ist nicht im Ort, Omas, Opas wohnen weiter weg und mein Mann kommt selten nach Hause bevor die Kinder schlafen, da liegt eben auch alles in meinem Verantwortungsbereich und hat immer gut funktioniert. Aber wenn ich mir schon vor der eigentlichen Autofahrt Gedanken mache "was wenn es wieder anfängt/schlimmer wird, was wenn ich es nicht schaffe" ist das natürlich nicht förderlich für mein Befinden.


    Geht es dir mit dem Muskelaufbau besser?


    Bei der Krankengymnastik wurde auch immer wieder betont wie "zart" meine Muskeln seien, ob es da einen Zusammenhang geben kann? Dass der Körper zu wenige muskuläre Unterstützung hat?


    War denn was am letzten Wochenende was diese Symptome wieder hätte verstärken können?


    Bei mir ist es ja schon auffällig extrem nach Belastung der Schultern, beispielsweise nach dem Faschingsumzug, da habe ich den Arm immer wieder zu einem "Helau" hochgewunken, der nächste Tag war die Hölle, genauso nach dem schwimmen L


    Trotz der diffusen Gefühle bin ich immer klar im Kopf, gestern hatte ich eine Weiterbildung und konnte trotz des Schwindels bei jedem rücken mit dem Stuhl oder bewegen der Arme aktiv mitarbeiten.


    Dieser Schulterzusammenhang kann doch kein Zufall sein?


    Viele Grüße Tine

    Hallo Tine, ich würde mir mal eine Physiotherapie suchen, die auch die Dorn-Methode anbietet.


    Deine Probleme hören sich sehr nach einer Blockade in der Wirbelsäule an.


    Ich kenne keine andere Methode, die so effektiv hilft.


    http://institut-fuer-reflexzonentherapie.de/wirbelfehlstellungen-und-moegliche-folgen-erweiterte-liste/

    Hallo!


    Also es war mal eine Diagnostik, die sonst niemand gemacht hatte vorher. Im Prinzip ist mein ganzer Rückem im Eimer. Klar hab ich schon mal hier und da Schmerzen, aber nicht soooo wahr genommen oder verdrängt. Faszien sind total verklebt, sämtliche Muskeln verkürzt/verhärtet usw. Er hat mal angefangen, diverse Triggerpunkte zu drücken. Im Prinzip war alles mit Höllenschmerzen verbunden. Naja, ok. Vermutlich ist auch der Atlas schief. Zurechtschieben bringt aber noch nichts, weil sich alles wieder verschieben würde, solang meine Muskeln so sind.


    Muskelaufbau und dehnen bisher hat anscheinend nicht richtig gewirkt oder war in Summe viel zuwenig. Muss jetzt zuhause dauernd dehnen und darf nur langsam mit Muskelaufbau beginnen. Nebenbei habe ich immer eine Therapie dort und wir werden sehen, wann es besser wird. Habe letzte Woche aber gemerkt, dass der Schwindel weniger wurde. Bei mir ist aber fix der 2. Wirbel (HWS) verschoben und auf der Seite tut es auch mehr weh und ich spüre es mehr, wenn der Therapeut dort arbeitet. Er hat heute Punkte gedrückt und ich soll prüfen, ob die ausstrahlen. - Ja, genau dahin, wo ich immer Kopfschmerzen habe.


    Ja, bin erst nachher draufgekommen, dass ich die Woche vor dem vermehrten Schwindel, auf der Couch geschlafen habe. War wohl nicht optimal ... Würde das aber erklären

    Es klingt wirklich nach vestibuläre Migräne und HWS. Würde ein Versuch mit eine Prophylaxe - z.B. Beta blocker versucht? Bei Migräne kann der Schwindel von Stunden bis Monaten nach eine Attacke anhalten. Dagegen kann auch Prednisolon helfen, um die Ganze zu unterbrechen.


    Sinsheim ist teuer und du hast schon alle Untersuchungen durch. Ganz seriös ist es dort nicht. Es wird einfach willkürlich der Diagnose Vestibularisparoxysmien gegeben.

    Zitat

    Sinsheim sind laut Maps 181km von mir, wäre ich durchaus bereit zu fahren

    Klar, wenn man leidet und hofft, würde man auch 1800 km fahren - das ist deren Geschäftsmodell ... :-/


    Aber wie Luci bereits gesagt hat - immer die gleiche "Diagnose" und therapeutisch starke Medikamente ohne dauerhaften Erfolg.


    Es gibt sicher auch in Deiner Nähe eine Uni-Klinik mit Schwindelambulanz, das ist dann zumindest seriös. :)*

    Hallo zusammen,


    ich hatte sehr gehofft ich könnte euch schreiben, dass sich alles gebessert hat und etwas gefunden und behandelt wurde....


    Aber leider Nein!


    @ezra999 wie geht es dir inzwischen? Ich hoffe sehr mit der zuletzt beschriebenen Behandlung geht es dir besser und du hast deine Beschwerden im Griff?


    @luci32 von einer vestibulären Migräne habe ich zuvor noch nicht gehört, wobei ich mich in dem Wort Migräne wieder finden könnte! Es ist immer Phasenweise und auch Augenflimmern (Art von Migräne) habe ich seit dem Kindesalter. Beta Blocker habe ich verschrieben bekommen da ich mich zu Anfang sehr aufgeregt und reingesteigert habe. Mein Hausarzt hatte mir aber empfohlen erst einmal etwas zur Beruhigung zu nutzen und mein hohen Puls zu beobachten. Inwieweit können Beta Blocker mir helfen und nimmt man sie dann einfach regelmäßig ein? Oder Akut?

    @ Hanca danke für den Tipp,

    hat dir die Dorn Methode geholfen?


    @Lupo749 Danke :-) Über Sinsheim habe ich inzwischen einiges gelesen und die dort immer wieder diagnostizierte Krankheit passt nicht zu meinem Symptomen.


    Ich habe Tage an denen geht es mir gut und Tage an denen geht es mir einfach scheiße!! (entschuldigt) Es ist wie ein Kater nach Alkohol oder ein Muskelkater nach Sport, es kommt, bleibt und ebbt nach dem Höhepunkt wieder ab. Das kann Stunden oder Tage dauern und gewisse Tätigkeiten/Bewegungen/Belastungen unterstützen das Ganze....


    Inzwischen habe ich auch regelmäßig leicht angeschwollen Augen/Gesicht, Probleme den Harndrang einzuhalten (ich bin doch erst 33!) und Schmerzen beim laufen/bücken vom linken Sitzhöcker bis in linken Oberschenkel :(v


    Und keiner findet was.... bzw. nimmt mich noch ermst.


    Meine Psychologin wies mich nach dem vierten Termin mit "keinen Behandlungsansatz" und Empfehlung zur Neurologing und Fortführung der Verhaltenstherpie ab.


    Ich kann aber so nicht für immer weiter machen, das ist kein Normalzustand. Heute habe ich wieder Physiotherapie, manchmal hilft es, manchmal löst es das Ganze erst aus....


    Ich bin für jeden weiteren Tipp dankbar...


    Viele Grüße Tine

    Betablocker für Migräne nimmt man täglich. Es gibt aber auch Flunarizin- das wird gegen Migräne und Schwindelerkrankungen eingesetzt.


    Typische Migräne gibt es nicht. Ich habe 3 verschiedene Arten und die Schmerzen und Schmerztypen variieren teilweise sehr stark, je nach welchen Art ich kriege.