Schwindel, Verspannungen der HWS, Angst

    Hallo,


    bin neu in diesem Forum. Mein Probleme sind Schwindel, ständiger Druck im Kopf, Verspannungen der HWS und Angstgefühle.


    Diagnose der Ärzte: Migräne!!!!!


    Diagnose nach 160 Stunden erfolgloser Therapie:


    Angstörung! Durch die Angst verkrampft man sich unbewußt, was zu Verspannungen in der HWS führt welche wiederum den Schwindel und den Druck im Kopf ausmachen! Nehme nun bereits seit 1 Jahr diverse SSIR. Hilft aber alles nichts!


    Lebensqualität praktisch keine mehr!


    Tja, aber die Ärzte lassen einen hängen! Überall 5 Minuten Untersuchung. Diagnose: Kein Befund! Keiner sucht richtig! Ein Kernspinn ist zu teuer! Und sobald die Ärzte nichts finden heißt es ab zum Psychater!


    Das Problem in diesen Foren ist glaube ich, dass hier nur die "Kranken" sind. Sobald jemand geheilt ist, postet er nicht mehr in Foren da er jetzt wieder dem normalen Leben nachgeht.


    Tja, schauen wir mal wie es weitergeht. Irgendwie wirds schon gehen!!!!!!!! Nur Mut.

  • 365 Antworten

    schwindel

    hallo schwindler,


    mir gehts genauso wie dir, angst, druck im kopf, schwindel und von arzt zu arzt.


    wenn du lust hast, mail mir doch mal, vielleicht können wir anhand von erfahrungsaustausch gemeinsam "hinter" die sache kommen.


    lieben gruß


    tami

    ich auch

    Hi..


    kenn das was du hast..


    war bei 7 ärzten..


    kopfschmerzen, verspannung, starker schwindel, benommenheit und der verdammte druck..


    bin jetzt auch beim pysychologen weil ich anscheinend sonst kerngesund bin.. kann ich aber noch nicht so recht glauben..


    würd mich freuen wenn ihr mir eure erfahrungen mailen würdet..


    grüsse,


    Franzy

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    Meine Erfahrung...

    Hi,


    habe auch oben genannte Probleme...War bis jetzt schon beim Hausarzt, HNO, Neurologen und


    letzten endes auch bei ner Psychologin. Die Therapie habe ich aber abgebrochen (nach 5 Sitzungen) weil ich's irgendwie komisch fand...


    Lag aber nicht an der Ärztin.


    Hab jetzt seit ca. 2 Jahre die Symptome davor waren sie immer nur zeitweise (also) mit Pausen, aber nun....


    Hab zuerst an eine schlimme Erkrankung (z.B. Hirntumor, Krebs, etc) gedacht aber nachdem jetzt schon 2 Jahre vorbei sind und ich immer noch genauso körperlich Belastbar bin denke ich das es wahrscheinlich doch eher psychisch bedingt ist. Hab zwar kein CT gemacht aber Bluttests und geröngt wurde auch einiges....


    Naja ich warte einfach noch ab auch wenn ich jeden Tag mehr dadurch Belastet werde.

    schaut mal...könnte es auch das hier sein?

    Spannungskopfschmerzen können sehr quälend sein, entstehen aber nicht zwangsläufig von Muskelverspannungen im Hals-, Nacken- und Schulterbereich. Heute werden Ursachen vermutet, denen eine gestörte Schmerzwahrnehmung und –verarbeitung im Nervensystem zu Grunde liegt. Deshalb wird diese Kopfschmerzart auch als "Kopfschmerz vom Spannungstyp" bezeichnet


    Spannungskopfschmerz


    Auch wenn der Begriff den wenigsten bekannt ist, ist er die häufigste Kopfschmerzart überhaupt. Frauen im mittleren Lebensalter sind besonders häufig betroffen. Spannungskopfschmerzen sind beidseitig, dumpf und meist im Bereich des Scheitels oder des Genicks zu spüren. Manchmal klagen die Betroffenen auch über Schmerzen am Hinterhaupt.


    Die Schmerzen setzen in der Regel im Laufe des Tages ein und gehen mit einem Spannungs-, Benommenheits- und Leeregefühl im Kopf einher. Patienten schildern häufig, sie würden sich fühlen, als hätten sie "einen Ring um den Kopf". Der Schmerz kann einige Stunden bis Tage andauern und sich bei manchen Betroffenen über längere Zeit als Dauerkopfschmerz bemerkbar machen. Die Ursache dieser Kopfschmerzart ist noch nicht klar.


    LG


    silke

    HILFE

    Hallo Zusammen,


    ich bin 20 Jahre alt und habe das selbe schlimme Problem.


    Mir ist ständig schwindelig, mal mehr mal weniger aber da ist es immer wieder. Dazu kommt zittern, zeitwieße Herzrasen und oft übelkeit. Ich habe schon sehr viel kilos abgenommen. Ich weiss keinen Ausweg mehr. Ich bekomme oft dieses Angstgefühl. Es kribbelt im Bauch, das Herz rast und ich bekomme das Gefühl ich falle jeden Moment um! Es ist schrecklich.


    Ich war bei vielen Ärtzen. Die meisten sagen das es seelisch und nervlich ist, andere sagen es kommt von der HWS. Diese wurde aber schon geröntgt und Untersucht. Manchmal habe ich wirklich keine lust mehr zu leben. Man hat ständig angst und Panikattaken.


    Ich habe oft diesen Druck auf dem Kopf.


    Kann mir jemand einen Rat geben

    Ich habe große Angst!!!!

    Re: DianaPosti

    Hey Du,


    ich habe auch oft Angst und Herzrasen. Dazu kommt halt dieser ewige Schwindel. Mittlerweile weiß ich, daß ich körperlich Gesund bin. Ein Kollege von mir, welcher sehr spirituell veranlagt ist meint, daß man mal in sich kehren soll und selber nach Ursachen forschen soll.


    Anfangs hab ich alles auf Stress geschoben, doch irgendwie glaube ich auch, daß es vielleicht doch ein tieferes Problem ist. Evtl. Angst nicht anerkannt zu werden, sich zu überanstrengen, alte Familienprobleme die man verdrängt hat usw.


    Man muß lernen mit sich selber zufrieden zu sein.


    Ich studiere Architektur und muß mich immer wieder selbst beweisen. Manchmal will ich einfach zu viel auf einmal. Und so kommt vieles zusammen. Stress und so...


    Ich versuche nun erst mal damit umzugehen.


    Ein Bekannter von mir hat auch so einen Schwindel. Bei ihm hat alles begonnen, als seine Freundin Schluß gemacht hat. Nun glaube ich, daß es wirklich seelisch bedingt ist. Aber er hat so eine Lebensfreude!


    Vor 15 Min. hab ich ihn noch angemailt und gefragt was sein Schwindel macht. Und er erwiederte:"Der ist noch da, aber auch der Bier-Schwindel hat eingesetzt."


    Ein Zeichen für mich, daß er sich mit Freunden getroffen hat um zu feiern. Der hat bestimmt noch Lust zu Leben.


    Also Kopf hoch und durch. Was uns nicht umbringt macht uns nur noch härter. ;-)

    Re: Bärbel

    Danke für deinen Rat. Bin froh zu wissen das auch andere dieses Problem haben. Ich kann mir nicht vorstellen das seelisch so schlimm sein kann! Ausserdem wüßte ich gar nicht wovon es bei mir kommen könnte und weiss somit nicht was ich dagegen tun kann.


    Ich habe zwar einen kleinen Verdacht aber dieses damalige Problem ist vorüber.


    Ich habe nach meiner Lehrzeit ne Arbeitsstelle in Berlin bekommen und angenommen. Ich hatte ein Jahr großes Heimweh zu meinem Freund und meiner Familie. Deshalb hab ich meine Arbeit hingeschmissen und bin jetzt zurück bei meiner Familie. Dazu kam das meine Familie meinen Freund nicht aktzeptiert haben da er 18Jahre älter ist als ich. Wir verheimlichten unsere Beziehung zwei Jahre lang.


    Nun ist eigentlich alles ok. Ich bin da heim und sie aktzeptieren ihn jetzt.


    Aber warum gehts mir erst jetzt so schlecht.


    Meinst du es kann von meinem damaligen Problem kommen?


    Ich weiß nicht wo ich noch suchen soll und was ich tun kann.


    BIS BALD und danke fürs zu hören.


    DIANA

    Dauerschwindel

    Dauerschwindel


    zu diesem Thema kann ich ein Lied singen, und zwar ein schönes mit einem guten Ausgang: auch ich hatte lange Zeit diese Art Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, verbunden mit Unsicherheitsgefühl und Ängstlichkeit. Da alles in Ordnung ist körperlich, bin ich zum Psychiater gegangen in der Hoffnung auf Hilfe. Er hat mir SEROXAT verordnet, ein Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Und was kann ich sagen: nach 2 Wochen wurde es besser, und nach 3-4 Wo. war ich wieder voll in Ordnung. Ich habe das Med. 1 Jahr lang genommen, und dann langsam ausgeschlichen, so wie es mit dem Arzt vereinbart war. Kann es nur jedem empfehlen, zumal das Mittel auch zugelassen ist bei Panik-Attacken und Depressionen. Macht nicht süchtig und man behält einen klaren Kopf.


    Alles Gute euch allen hier und viel Erfolg beim Neurologen und Psychiater.


    Lilly

    Die Kopfschmerzen gehen nicht mehr weg!

    Hallo,


    irgendwie habe ich mich angesprochen gefühlt, weil ich seit einiger Zeit diese Probleme von Schwidel, Kopfschmerzen und Übelkeit, sowie Angst ohnmächtig zu werden habe. Ich habe normalerweise nur ein paar mal im Monat Kopfschmerzen, wenn ich meine Regel habe. Ich habe laut den Ärzten menstruelle Mirgäne. Seit 3 Monaten allerdings gehen diese Kopfschmerzen nicht mehr weg und ich wache jeden morgen erneut mit Kopfschmerzen auf, oder sie entwicheln sich im Laufe des Tages. Außerdem war mir auch vor 1 Monat mindestens 2 Wochen lang elendig schwindelig und ich war irgendwie desorientiert. Jetzt sind die Kopfschmerzen dominierend, wobei nicht jeden Tag das selbe Kopfschmerzgefühl vorherrscht. Meistens geht es vom Hinterkopf aus. Manchmal habe ich auch Nackenschmerzen, die dann ab einem bestimmten Punkt in eine Migräne ausarten. Der schmerzvollste Punkt liegt meistens über den Ohren. Es ist ein klemmender, drückender Schmerz, der dann den ganzen Kopf betrifft und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich den Kopf vor Schmerz nicht mehr bewegen kann. Mir ist dann oft sehr heiß, obwohl ich aber innerlich zittere ( wie Schüttelfrost). Das Schlimmste ist dann noch, dass mir übel wird. Der Kopfschmerz löst fast immer Übelkeit aus. Ich könnte noch mehr schildern, aber es würde zu viel werden. Ich weiß mir keinen Rat, denn meine Blutwerte sind fantastisch.Sind das, wie "ichbins" behauptet hat Spannungskopfschmerzen?

    Re: Lilly

    Hallo Lilly


    Ist das Seroxat wirklich so gut? Ich habe seit ca. 1 Jahr diesen Dauerschwindel und die Angst umzufallen. Vorher nur ab und zu. Habe auch sämtliche Untersuchungen schon durch und weiß nicht mehr was ich noch tun soll. Fange jetzt eine Pychotherapie an und ich hoffe das sie mich irgendwie weiterbringt.


    Über eine Anwort von Dir würde ich mich freuen


    Anette

    Re: Lilly

    Hallo Lilly


    Ist das Seroxat wirklich so gut? Ich habe seit ca. 1 Jahr diesen Dauerschwindel und die Angst umzufallen. Vorher nur ab und zu. Habe auch sämtliche Untersuchungen schon durch und weiß nicht mehr was ich noch tun soll. Fange jetzt eine Pychotherapie an und ich hoffe das sie mich irgendwie weiterbringt.


    Über eine Anwort von Dir würde ich mich freuen


    ???

    Schwindel und Wirbelsäule

    Viele Probleme der Wirbelsäule werden nicht erkannt, weil die Ärzt zu dumm oder zu faul für eine Diagnose sind. Schwindel, Druckgefühl, Probleme beim Atmen, Augenstörungen, Hörgeräusche, Konzentrationsstörungen und ähnliche Beschwerden können nachweislich durch die Wirbelsäule und/oder durch Unfälle hervorgerufen werden.


    Wie verlogen Ärzte sind, zeigen diese beiden Berichte:


    http://www.ariplex.com/hws/hwsriech.htm


    http://www.ariplex.com/hws/hws_v001.htm


    ama


    http://www.ariplex.com/hws/hws_top.htm


    (über Wirbelsäulen-Verletzungen)

    Anstsyndrom und nebenwirkungen

    hallo, ich leide unter ähnlichen symptomen. also alles hat bei mir mit herzrasen angefangen. zum kardio: nervös bedingt. der hat mir tabletten gegeben gegen das herzrasen. betablocker: "beloc zoc mite" eine halbe jeden abend. naja, die nervosität ist zurück gegangen. aber jetzt ist da so ein schwindel und schlafstörungen und eine gangunsicherheit. ich habe aber auch schon seit einigen jahren schmerzen in der wirbelsäule am halswirbel. kann das auch der grund für den schwindel sein? vielleicht ein nerv eingeklemmt? habe gelegantlich auch atembeschwerden. bitte antworten, sonst weiß ich nich mehr weiter!

    Ama

    da wollte ich nämlich auch drauf aus. Ich habe diese Probleme auch und es lag an der Halswirbelsäule. Lange lange Jahre hat mich jeder Arzt wieder weggeschickt mit den Worten wir können nix für sie tun oder gehen sie zum Therapeuten. Das Seroxat nehme ich auch schon seit Jahren aber es hilft nix gegen den Schwindel es ist in einer kleinen Menge gut zu´nehmen da es gegen Schmerzen überhaupt ist.


    Immer wenn ich pysikalische Therapien mache dann geht es mir hinterher besser. Ich bin am liebsten in einem Sole-Thermalbecken weil dort nämlich die Muskeln nicht zu sehr beansprucht werden.


    Durch diese vielen Verspannungen hat sich bei mir im Nacken die Wirbelsäule schon total verkrümmt und deswegen werden die Schwierigkeiten immer schlimmer. Es ist gut direkt damit zum Orhopäden zu gehen damit dem Übel schnell ein Ende gesetzt wird.


    Viel Erfolg allen Schwindlern.


    Phoebe

    phoebe

    hallo,


    soviele sachen können nur von einem "defekt" der wirbelsäule kommen? aber bei mir is das alles auf einmal eingetreten, is das normal?? von dem einen auf den anderen tag. naja. hilft da yoga eigentlich? kannst du mir mal schreiben, was du genau hattest?

    Schwindel - Heilung ist möglich!

    Hallo liebe Leidensgenossen,


    vor einem halben Jahr begann auch ich unter Schwindel zu leiden - jeden Tag schwankte der Boden unter mir, ich war wie benommen und voller Angst an einer schlimmen Krankheit zu leiden (Gehirntumor, MS...). Eine Odyssee von Arzt zu Arzt begann. Ich konnte aus lauter Sorge weder schlafen noch essen, nahm ziemlich ab und war schließlich nur noch ein Häufchen Elend. Schließlich (nach drei Monaten) hatte ich einen Termin in der Münchner Schwindelambulanz. Ich wurde gründlich durchgecheckt und schließlich wurde mir in einem ausführlichen Gespräch erklärt, dass ich unter "phobischem Schwankschwindel" leide. Fast enttäuscht, dass wieder "nichts Richtiges" gefunden wurde, ging ich nach Hause, las mir immer und immer wieder den medizinischen Fachartikel zu dem Thema durch, den man mir mitgegeben hat. Man versprach gute Heilungschancen, wenn man sich an einige zentrale Punkte halte: 1. keine Situationen vermeiden, in den man den Schwindel besonders fürchtet (das war recht schwierig bei mir, da mir zu Hause genauso schwindlig war wie auf der Arbeit, auf der Straße, beim Einkaufen, etc.; dennoch habe ich mir fest vorgenommen, mich nicht mehr wegen Schwindel ins Bett zu legen, mich krankschreiben zu lassen, etc. Ich wollte wieder leben wie ohne Schwindel.


    2. sich absolut nicht mehr mit der Krankheit beschäftigen (das hört sich zunächst paradox an - wie soll ich, wenn mir schwindlig ist, nicht daran denken? Gemeint ist aber vor allem, dass man - wie ich - aufhört, zu allen möglich Ärzten mehrmals zu rennen, verschiedenste Physiotherapien zu beginnen, im Internet zu recherchieren... So habe ich seit November auch nicht mehr dieses Forum besucht!!!) 3. Sport betreiben (diesen Tipp habe ich gerne angenommen, da mir beispielsweise beim Joggen oder Schwimmen nie schwindlig war. Aber ich habe auch anstrengende Bergtouren unternommen, um mir zu beweisen, dass ich körperlich fit bin. Auch musste ich definitiv an meine körperliche Gesundheit glauben. Also: Keine weiteren Blutuntersuchungen, keine neuen Kernspinuntersuchungen, etc. 4. Psychische Ursachen anerkennen und in einer Psychotherapie aufarbeiten. Ich musste dabei erkennen, dass ich über Gefühle nur schwer sprechen kann, ja, dass ich oft sogar nicht einmal wusste, wie ich mich überhaupt fühlte. Bevor der Schwindel begann hatte ich eine Reihe von Umwälzungen in meinem Leben hinter mir: Wohnortwechsel, Zusammenziehen mit meinem Freund, neue Arbeitsstelle. Meine Therapeutin erklärte mir, dass solche tiefgreifenden Lebensereignisse einen schon "schwindlig" machen können, wenn man keine andere Ausdrucksweise kennt. Ich habe mir also vorgenommen, immer wieder im Alltag inne zu halten und mir zu überlegen, wie es mir eigentlich geht. Seitdem kenne ich mich und meine Umwelt besser. Ich bin bei weitem noch nicht am Ziel, aber ich arbeite kräftig daran.


    Nach 4 Monaten Schwindel kam dann über Weihnachten die erste Verbesserungsphase. Mehrere Tage ging es mir ein wenig besser, bei einer Bergwanderung sogar gut wie nie. Diese Tage zeigten mir, dass es also immerhin ein Leben ohne Schwindel noch geben kann, dass ich es auch merke, wenn es mir besser geht. Leider kam der Schwindel dann wieder und hielt wieder an. Mein "Trainingsprogramm" ging also weiter. Und siehe da: Immer wieder gab es 1,2 oder 3 Tage, an denen ich fast schwindelfrei war. Seit 1 Woche hält diese Phase nun an. Natürlich habe ich immer noch ein bisschen Angst, dass alles wieder von vorne beginnen kann, aber ich weiß jetzt, dass es Methoden gibt, mit denen ich dagegen kämpfen kann.


    Deshalb habe ich mich auch jetzt erst wieder in dieses Forum getraut. Jede Beschäftigung mit dem Schwindel erhält ihn am Leben.


    Mittlerweile bin ich felsenfest davon überzeugt, dass ich den Schwindel aus zwei Gründen hatte:


    1. Ich habe mich zu sehr auf mein Gleichgewichtsgefühl fixiert, mich ständig kontrolliert. Schließlich kommen einem normale körperschwankungen als Schwindel vor! (Dies erklärt der medizinische Artikel sehr gut mit der "gestörten Efferenzkopie")


    2. Die neuen Lebensumstände, der Umzug, die neue Arbeit, haben mir Angst gemacht, eine Angst, die ich mir nicht eingestehen wollte. Es war mir quasi alles zuviel, konnte es aber nicht äußern, deshalb brauchte meine Psyche ein anderes Mittel, damit ich auf ein Problem aufmerksam werden: Der Schwindel.


    Angst macht Schwindel, Schwindel macht Angst. Aber man kann den Teufelskreis durchbrechen.


    Man braucht Geduld - anfangs dachte ich, dass in ein paar Tage oder Wochen alles wieder gut sein müsste. Jetzt weiß ich, dass ich schon froh sein kann, dass ich die ersten Heilungserfolge nach 6 Monaten erfahre. Mir ist auch klar, dass der Prozess noch nicht abgeschlossen ist. Vermutlich bleibt immer ein "Restrisiko", eine "Restangst". Ich hoffe, dass ich in weiteren 6 Monaten sicherer bin und beständiger schwindelfrei.


    Ich hätte nie gedacht, dass ich so tief "sinken" könnte. Oft dachte ich an Selbstmord - während der schlimmen Zeiten. Nichts machte mehr Spaß, niemand konnte einem helfen.


    Schon damals sagte eine Hausärztin: Wenn Sie diese Phase überwunden haben, werden Sie gestärkt daraus hervor gehen. Es stimmt. Hört nicht auf zu kämpfen. :-)


    Empfehlen kann ich die Münchner Schwindelambulanz.


    Wenn ihr noch Fragen habt, dann stellt sie hier im Forum, ich schreibe euch gerne! :-)

    hallo leute!


    ich bin 19 Jahre alt und kann mich hier, was meine symptome angeht, einigen leuten anschließen!angefangen hat alles für ca 9 monaten. nach ner durchgefeierten nacht bin ich trotzdem nach nur 2h schlaf morgens in die schule! da wurdemir dann irgendwann schlecht und ich bin nach hause gegangen!hab mir nix dabei gedacht da ich vorher einen kaffee getrunken, was ich sonst nie tue, und dachte es käm wohl davon!falsch gedacht! die nächsten tage hatte ich besonders morgens ein schwindelgefühl und mir wurde übel!ich bin zwar nach ein paar tagen wieder in die schule gegangen weil ich nicht alles verpassen wollte aber oft musste ich aus dem unterricht gehen weil mir einfach zu schlecht und schwindelig war!mein schwindel klingt meistens im laufe des tages etwas ab abder immer öfter habe ich morgens und auch am restlichen tag kopfschmerzen.auch die erwähnte panikattacken kenne ich! auch wenn der schwindel mal gerade nicht so stark ist, bekomme ich in manchen situation angst vielleicht umzukippen oder mich übergeben zu müssen!besonders eben wenn ich unter leuten da es da ja am unangenehmsten wäre. auch mit herzrasen hatte ich einige male zu kämpfen und öfter merke ich ein leichtes ziehen in der linken brust was mich nervös macht! natürlich war ich schon bei allen möglichen ärzten aber keiner konnnte irgendetwas feststellen. körperlich bin ich wohl krengesund!nachdem mir vor kurzem ein chiropraktiker mal einige hals und rückewirbel eingerenkt hat, glaube ich eine besserung des schwindel bemerkt zu haben! ganz weg is er aber nicht, kopfschmerzen und panikattacken kommen immernoch vor!von diesem phobischen schwankschwindel hab ich jetz auch vor kurzem etwas im TV gesehen...wäre natürlich ne möglichkeit aber was man dagegen tun soll: von wegen nicht daran denken usw...das klingt alles ziemlich hart!naja beim psychater war ich bis jetzt noch nicht! würdet ihr mit raten einen zu besuchen?ich bestreite ja nicht dass es mitlerweile teilweise psychisch bedingt sein könnt aber seltsam finde ich dann, dass besonders morgens nach dem aufstehen die beschwerden am schlimmsten sind!das weißt doch eher auf etwas wie HWS, verspannungen usw hin oder?


    hm, richtig spaß kann man in dieser verfassung wirklich nur noch selten haben und deswegen bin ich über jede anregung, meinung oder hilfe dankbar!


    MfG


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