"ich hab 15 Jahre die Pille genommen und geraucht und..."

    Zu diesem Thema kann ich nur sagen:


    Ich ernähre mich gesund,treibe-in den Augen mancher-zu viel Sport,trinke max.2mal jährlich Alkohol,rauche nicht,nahm aber aus Krankheitsgründen die Pille.Von meiner Faktor V-Mutation ahnte niemand etwas.Das Ende vom Lied war die SVT.


    Nachdem der Hämatologe,den ich nun mal aufsuchte,in meinem Fall keine sichere Auskunft geben konnte,hat er mich zur Gerinnungsambulanz einer Uniklinik überwiesen.Dort werde ich am Montag mal vorsprechen.Nach der Meinung des Hämatologen sollte ich das Marcumar nach 1Jahr,also zum Dezember absetzen können.


    Das wäre genial!Allerdings heißt es eben abwarten,was die Gerinnungsexperten sagen.


    Wenn ich hier allerdings lese,dass manch eine von euch trotz Medis bzw.kurz nach dem Absetzen dieser erneute Thrombosen im Gehirn aufwies,tendiere ich dazu,lieber noch ein Weilchen Marcumar zu schlucken,mich einmal wöchentlich in den Finger zu pieksen,bevor ich nochmal derart vor der Himmelspforte stehe.

    Hallo LerserInnen,


    habe mich schon länger nicht gemeldet. Meinem Mann geht es jetzt viel viel besser. Wie ich von Euch gelesen habe, stimmt es, die Zeit in der Reha ist unvergleichlich besser. Natürlich gibt es einige Krankheiotsprobleme die es vorher nicht gab, aber das Leben ist schon wieder normaler geworden. Habe z.Zt 3 Wochen Urlaub und daher auch mehr Entspannung.


    Also! Zuversicht hilft wirklich, die Erkrankung ist ernsthaft aber auch heute gut behandelbar. Die Folgen des Infarktes (Schlaganfall) gehen gut zurück (mit viel Training).


    Grüße Jelzin

    hallo ihr alle,

    das klima an der ostsee war gut für mich...hatte zwei wochen überhaupt keine kopfschmerzen....da kann man echt mal vergessen, dass man mal so krank war....


    @ ergozwerg...da stimme ich dir zu...lieber das macumar noch a bisserl nehmen..zumindest gibt das sicherheit...ich muss ja erst ende november zur gerinnungssprechstunde und dann soll bei mir entschieden werden...bin ja mal gespannt, was bei dir gesagt wird.


    @ mama-nana...wie gehts deiner hand...alles wieder ok?? wie war das konzert? was musst du für tests machen zwecks führerschein?...bei mir war halt wichtig ein unauffälliges eeg...aber ich hoffe, dass du dann den führerschein machen kannst...ich geniesse es sehr, wieder fahren zu können...

    @ jelzin freut mich,

    dass es deinem mann besser geht und wünsche dir weiterhin viel kraft und geduld.


    ach zum thema pille...ich trau mich nicht sie nochmal zu nehmen...hab sie allerdings auch lang genug genommen (ca.20 jahre)...ich finde, jetzt ist mein mann dran aber noch hat er angst vor dem schritt der sterilisation.....aber ich seh nicht ein nochmal


    die hormone zu nehmen...


    viele grüsse

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    Uni-Klinik

    Hallo da draußen!


    Heute war ich also in der benachbarten Uni-Klinik,um endlich mal verbindliche Informationen bzgl.der SVT in meinem Fall zu erhalten.


    An sich,so sagte mir der Arzt,ist es trotz einer Faktor-V-Mutation möglich,dass Marcumar nach 6-12Monaten auszuschleichen,sofern die betroffenen Gefäße wieder frei sind,sie nicht erneut verstopfen.


    Natürlich ist von Hormongaben abzusehen,egal in welcher Form.Lediglich die Spirale Mirena sei denkbar.


    Ein INR zwischen 2,0 und 3,0 sei wünschenswert.Auch ein neues MRT sollte gemacht werden,wo nun ein weiteres halbes Jahr ins Land gegangen ist und das Marcumar womöglich ausgeschlichen werden könnte.


    Bei mir ist das Ganze natürlich wieder etwas komplizierter,weil meine sogenannten Lupus-Antikoagulanzien erhöht waren.Dies könnte,sollte das erneut nachgewiesen werden können,ein Grund sein,dass Marcumar weiterzugeben.(Hatte jemand von euch ähnliche Auffälligkeiten?Sie sollen letztlich nur in einem Drittel der Fälle etwas Gravierenderes mit sich bringen,diese Antikoagulanzia.)


    Nun heißt es erst einmal wieder warten.Warten auf die Blutergebnisse,warten auf das MRT,warten auf das,was man aus Blutwerten UND MRT schließen kann.Aber alles in allem bin ich guter Dinge.

    Ich habe schon länger keinen Beitrag mehr geleistet, da es mir wirklich wieder ganz hervorragend geht (meine SVT ist jetzt 21 Monate her!).


    Ich hatte 17 Monate Schwindel, der immer schlimmer geworden ist (u.a. mit einer ganz komischen Wahrnehmung des Bodens beim Laufen; der war irgendwie verschwommen bzw. unscharf). Auch hatte ich das Gefühl, dass ich unsicher beim Laufen bin; darüberhinaus hatte ich auch so ein merkwürdiges Kribbeln im Gesicht, später dann in allen Extremitäten und Zucken ebenso.


    Im Mai hatte ich dann das Glück, dass ich mich in der Schwindelambulanz Uni Großhadern vorstellte; dort hat man festgestellt, dass ich ein chronisches Schwankschwindel-Syndrom habe, ausgelöst von dem Trauma der SVT; bereits nach der Diagnose ging es mir schon viel besser, da ich endlich wusste (aufgrund der zahlreichen Untersuchungen, die man an mir gemacht hat), dass ich an einer psychischen Störung leide, die mir das alles vortäuscht und ich aber sonst wieder völlig gesund bin. Ab dem Tag ging es jeden Tag besser und jetzt weis ich, wenn ich wieder einen leichten Anflug dieser Wahrnehmungen habe, dass ist nicht schlimm, mein Körper gaukelt mir nur was vor, und dann verschwindet es wieder. Ich konzentriere mich dann einfach auf etwas Schönes (pleasent thoughts- das ist die Lösung!) und dann kann ich diese fiesen Gefühle bzw. Wahrnehmungen (machmal auch ein brutales Schweregefühl) bekämpfen und abstellen. Ich glaube fest daran, dass ich in einigen Monaten alles ganz hinter mir habe und die SVT und Ihre Ängste nur mehr ein Kapitel meiner Lebensgeschichte (die ich mal schreibe?) sind.


    Ich habe nun ein ganz neues wunderschönes Lebensgefühl und mein altes Leben ist mit fast völlig wiedergegeben worden. gorgeous!!!


    Ich wünsche ganz viel Erfolg mit diesem Tip und schnelle Genesung!!!

    Antwort für Maroni

    Hallo


    Bei mir waren die Symptome sehr untypisch. Mir ging es gut, bis auf die Schwierigkeiten beim Sehen. Ich habe innerhalb von 4 Monaten ca 90% Sehfähigkeit verloren.


    In der Universitätsklinik Eppendorf in Hamburg haben die Ärzte noch einen sogenannten Pseudotumor ceribri (stark erhöter Hirndruck) diagnostiziert. Die SVT erst nach sechs Wochen.


    Die Ursache für die SVT konnte nicht klar ermittelt werden, man vermutet als Ursache ein abgelöstesGewebestück aus einer vorherigen Knochenentzündung.


    Mein Leben hat sich wieder normaliesiert habe wieder etwa 45% Sehfähigkeit und eine neue berufliche Perspektive.


    Wie war es denn bei Dir und wie lange bist du denn betroffen?


    Poppäa :-)

    Hallo. Ich bin 19 Jahre alt und bei mir wurde am 15.08.2007 eine Sinusvenenthrombose diagnostiziert. Ich wurde 2 wochen mit heparin behandelt und dann auf marcumar eingestellt ( welches ich wahrscheinlich lebenslang einnehmen muss ). Ich habe die Pille genommen und geraucht. Zusätzlich wurde bei mir ein Faktor V-Leiden festgestellt. Nächste Woche habe ich einen Termin in einer Uniklinik. Ich hoffe dort werde ich über diese Erkrankung besser aufgeklärt, da ich mir der Lage noch gar nicht richtig bewusst bin...

    hallo,

    bin wieder ganz im "normalen leben"....und es ist soooo schön dieser tägliche wahnsinn. ich geniesse das auto fahren, die arbeit und die nachmittage mit den kindern und den ganzen terminen die dazugehören. allen neu betroffenen kann ich nur sagen: gebt euerem körper zeit und habt geduld - es wird schon wieder....manchmal glaube ich nach dieser schlimmen zeit kann mich so schnell nix mehr aus der bahn werfen....und nehme alles gelassener und gönn mir mehr zeit für meine entspannung. habe mit joga angefangen und gehe 2mal die woche zum schwimmen.


    @ mama-nana wie gehts dir denn? du hast schon lange nicht mehr geschrieben.


    viele grüsse an alle

    Hallo Honey,


    bei dir ist wohl das Faktor V-Leiden in Verbindung mit Pille und Rauchen Ursache für die Sinusvenenthrombose.


    Die Diagnose liegt ja gerade Mal einen Monat zurück. Wie geht es dir jetzt?


    Erzähl doch mal, welche Beschwerden du hattest und wie/wo die Diagnose gestellt wurde.


    mfg Gerrit ;-)