Spielt mein Körper mir einen Streich? Neurologische Beschwerden in Folge von Schicksalsschlag?

    Hallo ihr Lieben,


    meine Mama hat gestern die Diagnose ALS bekommen.

    Natürlich war das für mich ein riesiger Schock und Schicksalsschlag.

    Kurz nach dem ich die Nachricht erfahren habe, begannen bei mir die Symptome: kribbeln in Armen, Beinen, Händen, Füßen und Lippen und allgemeine Schwere.
    Ich dachte, das geht nach dem Schlafen bestimmt wieder weg - ist es nicht.
    Natürlich mache ich mir viele Gedanken über die Krankheit. Aber ist es realisch, dass mein Körper daraufhin genau diese Symptome produziert.
    Heute kam dann noch Fieber dazu.


    Was meint ihr, kann die schlimme Nachricht diese Symptome ausgelöst haben? Und sollte ich etwass dagegen unternehmen? Ein wenig Sorgen mache ich mir schon auch, dass es vllt doch eine Krankheit sein könnte. ALs kann ja auch vererbt werden. Aber so plötzlich so viele Symptome?


    bin 27.


    Danke schonmal dür eire Hilfe!

  • 3 Antworten
    K-AA schrieb:

    ama hat gestern die Diagnose ALS bekommen.


    Natürlich war das für mich ein riesiger Schock und Schicksalsschlag.

    Kurz nach dem ich die Nachricht erfahren habe, begannen bei mir die Symptome: kribbeln in Armen, Beinen, Händen, Füßen und Lippen und allgemeine Schwere.


    K-AA schrieb:

    Was meint ihr, kann die schlimme Nachricht diese Symptome ausgelöst haben?

    Ich denke du kennst die Antwort selbst und das es m.E. ein supranasales Problem ist.


    Schau das du mit einem Psychologen darüber sprichst.


    K-AA schrieb:

    Ein wenig Sorgen mache ich mir schon auch, dass es vllt doch eine Krankheit sein könnte.

    Das musst du mit einem Experten für ALS besprechen, denn das kann man nicht in einem Laienforum beantworten.

    K-AA schrieb:

    meine Mama hat gestern die Diagnose ALS bekommen.


    Natürlich war das für mich ein riesiger Schock und Schicksalsschlag.

    Ja, das ist schon eine Diagnose, die man nicht so ohne weiteres wegstecken kann. Weder deine Mutter noch Du. Ich hoffe für Euch in der nächsten Zeit einen Umgang damit zu finden, indem ihr euch damit befasst, auseinandersetzt und und jegliche Hilfe in Anspruch nehmt, die ihr erhalten könnt.

    K-AA schrieb:

    Kurz nach dem ich die Nachricht erfahren habe, begannen bei mir die Symptome:

    ALS ist eine Erkrankung, die erst zwischen dem 50- 70Lj auftritt. Du bist mit deinen 27 Jahren ganz sicher nicht betroffen, auch wenn Du das jetzt so empfindest oder meinst.


    Durch den Schock scheint deine Psyche dir jetzt diesen Eindruck zu vermitteln, bzw. ist wohl jetzt der körperliche Ausdruck als Ventil.


    Ich würde dir raten wollen deinen HA aufzusuchen und deine Probleme zu schildern. Wenn andere körperliche Ursachen ausgeschlossen werden können, wäre der Einsatz eines Medikamentes vllt. vorübergehend ein Weg, um den Schock zu überwinden.

    Evtl. helfen dir - und deiner Mutter, falls sie das in Betracht ziehen sollte - Gespräche in einer Selbsthilfegruppe. Der Arzt sollte dazu einiges sagen und helfen können.


    Was Du/ihr machen solltet, wäre das Leben von der positiven Seite anzunehmen - die schönen Dinge aufnehmen und erleben, auch wenn es im Moment schwierig sein sollte.


    Wenn Du deine Mutter unterstützen willst, wovon ich ausgehe, ist es für dich auf Dauer wichtig, dich nicht abzukapseln.


    Das kann ich dir aus eigener Erfahrung schreiben, damit Du deine Kraft nicht verlierst, bzw. in deiner Kraft bleiben kannst.

    Danke für die Liebe Antwort!


    Ja, das wird noch etwas dauern, bis wir uns auf diese Situation einlassen und sie annehmen können.


    Es ist ja nun wirklich auch nich sehr realistisch, dass gerade als ich die Diagnose erfahren bei mir was ausbricht.

    Aber habe auxh gesen, dass es Betroffene unter 30 gibt.


    Grundsätzlich ist es auch meine Vermutung einfach, dass es von der Psyche kommt. Wenn die Symptome bis zum Montag nicht weg sind, werde ich mal beim Arzt anrufen.


    Nicht auf ein Leben mit vielen Jahren kommt es an, sondern auf Jahre mit viel Leben... so heißt es doch immer..auch wenn es im Moment noch sehr schwer zu akzeptieren ist .