Spinalkanalstenose mit 32 Jahren

    Hallo,


    Ich bin 32 Jahren Alt und habe seit ungefähr ein Jahr Schmerzen in meine rücken bekommen die Richtung meine Beinen strahlen. Nach 3-4 Monaten ich habe ein MRT gemacht und mir wurde es ein Spinalkanalstenose diagnostiziert.


    Mein Arzt hat mich empfohlen konservativen Behandlungen weiter zu machen, es hat aber bis jetzt nicht viel geholfen.


    Ich habe meine ganzes Leben viel Sport gemacht, ich bin sehr fit, 185cm-84kg und gut durchtrainiert.


    Meine Frage ist, hat jemand ein Stenose in die 30's gehabt? Hat jemand ein OP gemacht.. und die wichtigste Frage, kann man danach weiter Sport machen oder einigermaßen normal leben?


    Sorry für mein schlechte Deutsch, aber ich bin Spanier und ich mache das Beste was ich kann um das zu verbessern.


    Grüße!

  • 7 Antworten

    Ich bin 67 Jahre alt, gesund und sportlich. Im März 2020 hatte ich nachts sehr starke Wadenkrämpfe im rechten Bein, sodass ich aufstehen, den Rücken im unteren Bereich und die Pobacke wärmen und 1h gehen musste, bevor ich wieder ins Bett konnte. Die Schmerzen kamen vom Rücken und vom Knochen unten in der Pobacke (wo man draufsitzt). Ich konnte anschliessend nur noch auf allen Vieren ins Bett und am Morgen wieder in der gleichen Stellung rückwärts aus dem Bett kriechen. Drehen im Bett war wegen der Schmerzen nicht möglich. Sitzen war ebenfalls nur mit Schmerzen verbunden möglich. Socken anziehen und Schuhe binden, war unmöglich, Autofahren nur mit Schmerzen. Bei körperlichen Arbeiten, Wandern und Joggen waren die Schmerzen praktisch weg. Ein MRI brachte die Diagnose "Spinalkanalstenose" oder "Spinalkanalverengung", was jedoch gemäss Berichten im Internet und meiner Aktivitäten - wie Joggen usw. (siehe oben) - nicht typisch ist. 2 Infiltrationen brachten keine Linderung. Ärzte rieten zu einer OP. Ich wollte aber zuerst alle andern Möglichkeiten ausschöpfen. Meine Hausärztin schickte mich zur Physiotherapie bei 2 verschiedenen Anbietern. Beide führten nicht zum Erfolg. Daraufhin meldete sie mich im August zur Akupunktur an, obwohl ich wenig Hoffnung auf Heilung hatte. Allerdings betete ich dafür, dass Gott doch dieser Ärztin die Fähigkeit zur Heilung gebe. Und siehe da, schon nach der ersten Behandlung konnte ich mich im Bett wieder drehen. Die Schmerzen waren noch nicht ganz weg, aber bedeutend geringer. Und sie wurden nach und nach immer weniger stark. Nun (im November), nach 8 Behandlungen bin ich schmerzfrei, spüre höchstens hie und da ein leichtes Kribbeln, was aber absolut kein Problem ist. Die Akupunkturbehandlung ist abgeschlossen. Die Ärztin (Akupunktur) meinte, die Schmerzen könnten durch das Piriformis-Syndrom ausgelöst worden sein und nicht durch die Stenose, obwohl gemäss MRI eine solche vorliegt. Ich möchte mit diesem Bericht einfach Jedem, der solche Symptome hat zeigen, dass es ausser einer OP manchmal noch andere Behandlungen gibt, die wirken.

    Wo genau sind deine Schmerzen lokalisiert?

    Die Schmerzen waren unten im Knochen, wo du draufsitzt (Pobacke) und dann das ganze Bein hinunter (Hinterseite), in der Kniekehle und dann sehr stark in der Wade. Im Rücken waren die Schmerzen nicht so stark.

    Hattest du einen Bandscheibenvorfall?

    oSchmerz schrieb:

    Ich bin 67 Jahre alt, gesund und sportlich. Im März 2020 hatte ich nachts sehr starke Wadenkrämpfe im rechten Bein, sodass ich aufstehen, den Rücken im unteren Bereich und die Pobacke wärmen und 1h gehen musste, bevor ich wieder ins Bett konnte. Die Schmerzen kamen vom Rücken und vom Knochen unten in der Pobacke (wo man draufsitzt). Ich konnte anschliessend nur noch auf allen Vieren ins Bett und am Morgen wieder in der gleichen Stellung rückwärts aus dem Bett kriechen. Drehen im Bett war wegen der Schmerzen nicht möglich. Sitzen war ebenfalls nur mit Schmerzen verbunden möglich. Socken anziehen und Schuhe binden, war unmöglich, Autofahren nur mit Schmerzen. Bei körperlichen Arbeiten, Wandern und Joggen waren die Schmerzen praktisch weg. Ein MRI brachte die Diagnose "Spinalkanalstenose" oder "Spinalkanalverengung", was jedoch gemäss Berichten im Internet und meiner Aktivitäten - wie Joggen usw. (siehe oben) - nicht typisch ist. 2 Infiltrationen brachten keine Linderung. Ärzte rieten zu einer OP. Ich wollte aber zuerst alle andern Möglichkeiten ausschöpfen. Meine Hausärztin schickte mich zur Physiotherapie bei 2 verschiedenen Anbietern. Beide führten nicht zum Erfolg. Daraufhin meldete sie mich im August zur Akupunktur an, obwohl ich wenig Hoffnung auf Heilung hatte. Allerdings betete ich dafür, dass Gott doch dieser Ärztin die Fähigkeit zur Heilung gebe. Und siehe da, schon nach der ersten Behandlung konnte ich mich im Bett wieder drehen. Die Schmerzen waren noch nicht ganz weg, aber bedeutend geringer. Und sie wurden nach und nach immer weniger stark. Nun (im November), nach 8 Behandlungen bin ich schmerzfrei, spüre höchstens hie und da ein leichtes Kribbeln, was aber absolut kein Problem ist. Die Akupunkturbehandlung ist abgeschlossen. Die Ärztin (Akupunktur) meinte, die Schmerzen könnten durch das Piriformis-Syndrom ausgelöst worden sein und nicht durch die Stenose, obwohl gemäss MRI eine solche vorliegt. Ich möchte mit diesem Bericht einfach Jedem, der solche Symptome hat zeigen, dass es ausser einer OP manchmal noch andere Behandlungen gibt, die wirken.

    Danke für dein Feedback, ich habe den gleiche Problem, habe immer Sport gemacht vor allem Kampsport. Ich habe aber nie das Gefühl dass ich schlecht trainiere oder was falsches gemacht habe.


    Wo hast du dein Arzt gefunden? Ich werde was ähnliches in München aussuchen.

    Meine Hausärztin hat mich zu einer Ärztin (Dr. med.) zur Akupunktur geschickt.

    Diese Ärztin hat bei mir folgende Behandlungen angewendet:

    -Therapie-Methoden mit EMR-Qualitätslabel:
    Akupunktur (TCM) und Schröpfen (TCM)