Das hab ich auch überhaupt nicht behauptet. Tut mir leid, wenn das so rüberkam. Aber dass man aus einem Satz so viel (falsch) interpretieren kann, war mir nicht klar.


    P.S. ich arbeite mit psychisch Kranken, allein deshalb würd ich sowas nie und nimmer behaupten. Mir ging es lediglich um die Verfahrensweisen einiger Ärzte, die ihr Budget nicht mit Untersuchungen, wie beispielsweise das MRT belasten wollen, an einen Psychiater verweisen und damit auch ein Risiko eingehen KÖNNTEN.


    Ich hoffe, man kann das jetzt nicht falsch interpretieren. Zurück zum Thema.. :D

    Hier nochmal deine Sätze:

    Zitat

    Und das ist die Aufgabe der Ärzte, auch wenn es einfacher und günstiger ist, alles auf die Psyche zu schieben. Das kann für den Arzt in vielen Fällen gut gehen, aber das nützt dem Einzelfall, der wirklich schwer krank ist, dann auch nicht.

    Ja? Einfacher und günstiger – > Budgeteinsparung durch Überweisung an Psychiater


    In vielen Fällen gut gehen – > Patient hat keinen Tumor, der evtl. nicht behandelt werden kann


    Wirklich schwer krank – > Tumor z.B.


    Und jetzt argumentier nicht schon wieder mit Depressionen u.ä.. Es ging hier darum, dass evtl. ein KÖRPERLICH kranker an einen Psychiater überwiesen wird und eben NICHT psychisch krank ist! Deswegen war das "wirklich schwer krank" zwar auf die körperliche Krankheit bezogen, aber nicht im Vergleich zu psychischen Erkrankungen zu sehen, da ich in meinem von dir zitierten Satz davon ausging, dass derjenige FÄLSCHLICHERWEISE überwiesen wurde und eben NICHT psychisch krank ist.


    Ausreichend erklärt? :D

    Zitat

    Mir ging es lediglich um die Verfahrensweisen einiger Ärzte, die ihr Budget nicht mit Untersuchungen, wie beispielsweise das MRT belasten wollen, an einen Psychiater verweisen und damit auch ein Risiko eingehen KÖNNTEN.

    Welchen Sinn macht es, bei Verdacht auf eine Körperliche Erkrankung den Pat. zum Facharzt für Psychiatrie zu schicken?


    Den Pat. egal wie, los werden zu wollen?

    Meine Güte. Für Pusteblume kommt halt alles durch Depressionen, für Parvati liegt alles an Vitamin B12 Mangel, für andere Spinner liegt alles an Schilddrüse oder Borreliose oder sonst einem Steckenpferd.


    Solche Spinner sollte man ignorieren.




    Andre


    Ich finde die Symptome, die du hier berichtest, ausgesprochen beunruhigend. Ich würde nochmal zum Hausarzt gehen, der ja auch schon Panik schiebt, und mit dem das weitere Vorgehen besprechen.

    Das habe ich in der Praxis eben leider schon oft erlebt.


    Da ging es beispielsweise um ganz einfache Untersuchungen die nicht gemacht wurden. Bei einer ehemaligen Klientin von mir fing es wie folgt an: Müdigkeit, Verstimmung... die Hausärztin machte nichts, überwies an den Psychiater (nicht mal ein Blutbild war drin). Der Psychiater nahm sich lt. ihrer Aussage zehn Minuten Zeit, sie verließ die Praxis mit einem Rezept für Antidepressiva. Nach 2 ! Jahren wurde sie zur medikamentösen Einstellung ins BKH überwiesen, dann fanden Untersuchungen statt: Blutbild, EEG, EKG.. das übliche. Und schwupps: Sie hatte eine Schilddrüsenunterfunktion. Nachdem sie dann von einem niedergelassenem Arzt gut eingestellt war, waren alle Symptome weg.


    Das nur als Beispiel :-)

    Zitat

    Welchen Sinn macht es, bei Verdacht auf eine Körperliche Erkrankung den Pat. zum Facharzt für Psychiatrie zu schicken?

    Eben, bei einem Verdacht auf körperliche Erkrankung ergibt das gar keinen Sinn. Entweder habe ich deine (vermutlich rhetorische) Frage jetzt absolut nicht kapiert, oder du sagst es gerade selbst.

    Ich finde, das man da keine große Wahl hat. MRT u. CT bekommt man oft erst nach langen Wartezeiten.


    Und der Facharzt für Neurologie ist auch oftmals Facharzt für Psychiatrie, wäre also sinnvoll, ihn an einem Termin beides abklären zu lassen, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Denn auch dieser Facharzt hat Wochen bis Monate lange Wartezeiten.

    Hallo,


    war bei meinem Arzt und habe nun einen MRT bewirken können.


    Ich hoffe, jemand von euch kann diesen in ein "normales" Deutsch übersetzen ;-D


    Folgender Befund hat sich herausgestellt:


    regelrechte darstellng der groß- und kleinhirnhemispären ohne nachweis pathologischer signalinhomogenitäten. regelrechte markrindendifferenzierung und seitengleiche abgrenzbarkeit der stammganglien. mittelständiger interhemisphärenspalt. unauffällige weite der inneren und äußeren liquorräume. orbitainhalt beidseits regelrecht. in der mr-angiographie diskrete hypoplasie der arteria communicans posterior links, ansonsten regelrechte darstellung der gefäßstrukturen, kein nachweis einer umschriebenen gefäßaussackung, keine stenosen. nebenbefundlich diskrete schleimhautschwelg in der stirnhöhle rechts mehr als links und einzelnen ethmoidalzellen.


    Danke euch

    na also..ging ja doch noch recht schnell mit dem MRT :-)

    Zitat

    diskrete hypoplasie der arteria communicans posterior links

    Das bedeutet, dass diese Arterie schwach ausgeprägt ist. (aber nur leicht.. ob das symptome machen kann, weiß ich nicht)


    Ansonsten hats Maroni ja schon geschrieben, bzw. ich denke, dass er recht hat... die Stirnhöhlen sind geschwollen und die Ethmoidalzellen (gehören zu den Siebbeinzellen, soweit ich weiß.)... also zusammengefasst: Nasennebenhöhlen sind leicht geschwollen.


    Auf jeden Fall hast du jetzt erstmal die Gewissheit... kein Tumor oder etwas akut lebensbedrohliches. Den Rest vom MRT darf dein Arzt deuten.. der kennt sich da aus :[]