• Taubheit im ganzen arm - was könnte das sein ?

    Hallo Seit nunmehr 2 Wochen habe ich ein komisches Taubheitsgefühl im linken Arm. Um es besser zu lokalisieren : von der Schulter abwärts bis in den kompletten Arm hinunter, sowie auch Hand und die Finger. Das Komische: den Unterarmbereich spüre ich zu 100 %. Ich dachte erst das ich mich evtl verspannt hätte. Habe seitdem viele (Dehn)übungen…
  • 87 Antworten

    Ein wichtiger Wert bei der lp wird noch abgewartet- der dann zur letztendlichen untermauerung dient...


    Auf jeden Fall muss ich es iwie hin nehmen. Und all das trotz meiner gesunden Lebensweise. Esse jeden Tag obstteller Blaubeeren Äpfel etc. Jeden Tag Knoblauch frisch zum Essen etc.


    Hm.. Und doch hat es mich Grad so erwischt.. Aber vielleicht ohne meinem derzeitigen Lebensstil hätte es mich vielleicht auch schlimmer erwischt.. Wer weiss....

    Ist während des MRT Kontrastmittel gespritzt worden? Nur damit sieht man, ob der Schub noch akut ist. Es kann sein, dass Kribbelerscheinungen nicht gut auf Cortison ansprechen und eher mal dauerhaft bleiben. Anfangs belastet das sicher sehr. Ich nehm es gar nicht mehr war, außer ich denk dran. Zu den Basistherapien kann ich nichts beitragen, ich spritze alle 2 Tage Betaferon seit 1994 und kenne die vielen anderen Präparate nicht. Ich wollte mal vor einigen Jahren wegen der heftigen Nebenwirkungen wechseln, die Neurologin wollte nicht. Wenn es mit einem Medikament gut läuft, birgt ein Wechsel wohl eine Schubgefahr.

    Betaferon setzt man, glaube ich anfangs eher nicht ein,zumindest wenn keine Ausfallerscheinungen da sind.

    Ich kann dir nur sehr dringend zu einer Basistherapie raten. Meine MS stammt noch aus der Zeit, als es gar kein zugelassenes Medikament gab und ich habe die vielen schlimmen Verläufe gesehen.

    Heute ist es ganz anders. Viele können mit den Medikamenten arbeiten, Kinder großziehen etc.

    Deshalb würde ich es dir sehr nahelegen. Es kann auch ohne Medis gutgehen (es gab auch damals leichte Verläufe), aber was da ist, ist da.

    Nur Zuckerschlecken sind die Medikamente nicht, deshalb brechen einige wieder ab.

    Das muss man gut überlegen, denn es ist eine schwere Erkrankung.

    Aber es lässt sich etwas angepasst gut leben.

    Dr. Faustus, mir wurde mal erzählt, das Totimpfstoff kein Problem sei, nur Lebendimpfstoff. Später hieß es dann, das wäre überholt, man könne alles machen.

    Ich lass mich auf jeden Fall immer Grippeimpfen und hab keine Probleme, Tetanus auch nicht.

    Ich würde dir, Hest31, eine Psychotherapie ans Herz legen. Mir ging es sehr schlecht nach der Diagnose und ich konnte über nichts anderes mehr reden. Das hat meine Beziehung dann doch sehr belastet, weil mein Freund darüber in Vergessenheit geriet.

    Uns gelang es, mit Hilfe der Therapie ein stabiles Gleichgewicht herzustellen, das inzwischen genau 30 Jahre andauert.

    Ich finde, dass du bis jetzt großartig damit umgehst und das auch weiterhin gut bewältigen wirst.

    was wäre denn dann in meinem Fall das beste ? Ich bin eigentlich auch nicht eher dafür jeden Tag Tabletten zu nehmen... noch dazu wenn das wie du sagst , nicht gerade mal ne Aspirin ist...


    Kontrastmittel wurde verabreicht . Ja. Es sei nichts aktives ( mehr). Das pelzige Gefühl habe ich noch am Kopf ohrbereich und hand etwas.

    Mit der heutigen cortison gabe habe ich blutzucker von über 200. Meine nächste sorge das ich mir nun einen diabetes typ3 zuziehe....hatte sonst nie Probleme mit blutzucker... Und soll es noch 3 Tage bekommen...


    Was meint ihr was für eine Basis Therapie am geeignetsten ist ? Psychotherapie denke ich schon. Aber medikamentös ? Bzw täglich ? Es ist so bisher das erste mal vor 3 Jahren erschienen. Kribbelige unangenehmes beingefühl. Vereinzelt danach spannungsgefühl an verschiedenen kleinen armbereichen. Minutenweise nur. Und nun eben das ( stärkere) pelzgefühl am Arm Hals ohr Kopf. Noch nie Schmerzen oder sonstiges. Kann man anhand dieser Kriterien denn eine individuelle Basis Therapie vorschlagen ?

    Das besprichst du besser mit einem Neurologen. Nur er kann empfehlen. Die meisten Medis werden gespritzt, entweder selbst subkutan oder intramuskulär und beim Arzt.

    Bei meinem ersten Schub hab ich nur 60mg Cortison Tabletten bekommen und sofort Diabeteswerte erzielt. Daraufhin musste ich abbrechenun die nächsten 3 Schübe wurden nicht behandelt aus Angst des alten Arztes, der schon damals keine Ahnung hatte. Als ich endlich in die Uniklinik kam, waren nicht umkehrbare Schäden da. Uniklinik hat klar gesagt, zur Not muss jeder Schub im KH behandelt werden, aber die 1000mg Infusion müssen sein. Sobald das Cortison aus dem Körper raus ist, sinken die Werte. Du züchtest dir keinen Diabetes.

    Sei froh, dass es Cortison für solche Fälle gibt. Ich freue mich für Dich, dass dieses pelzige Gefühl schon zurückgegangen ist. Ich hatte eine Bekannte, die ebenfalls MS hatte, aber schwerere Ausfälle, Sprachzentrum bzw. Sprache war plötzlich weg, Bein komplett taub und auch sie konnte durch Therapien alles zurückgewinnen und sprach von Medikamenten, die weitere Schübe verhindern oder hinauszögern. Ich weiß nicht, wie das Medi heißt, aber es soll gut sein und nichtmal Nebenwirkungen haben. Vllt wäre das was für Dich. Deinen Arzt könntest Du dann ja mal fragen.

    Guten morgen.


    Ausser im Daumen und noch ein klein bisschen Halsansatz ist alles weg. Da bin ich schon mal froh drüber.


    Habe mich heute mal etwas mehr zu Ms informiert. Es heisst zb das es mit anfangssymptomen wie Kribbeln uns sensibilitätsstörungen einhergeht ( wie es ja bei mir vor 3 Jahren mit den kribbelndenBeinen der Fall war ) und eben jetzt nach 3 Jahren etwas " schlimmer" geworden ist.


    Es heisst weiter, dass sich dann mit jedem erneuten Schub die Symptome steigern .


    Habe ich das so richtig verstanden ? Oder kann es zb auch sein, dass wenn man einen Schub bzw in den nächsten Jahren, schübe bekommen würde, dass die sich immer steigern würde ? Eigentlich klingt das ja auch logisch - denn je nachdem welcher Nerv zerstört , oder weiter zerstört wird kommt es zu Ausfällen. Angenommen es handele sich zb wieder um einen Nerv oder nerven die wie jetzt Auswirkungen auf Kopf Hals arm Hand hatten. Dann müssten in diesem nächsten Schub die Symptome nochmals schlimmer ausfallen , weil diese/r nerv/en ja schon einmal " attackiert" worden sind. Versteht ihr wie ich meine? Denn diese Nervenzellen bleiben ja zerstört. Sie bauen sich nicht noch einmal auf.

    Auch Nervenzellen können sich mehr oder weniger regenerieren. Das merkst du ja gerade.

    Allerdings ist es trotzdem wichtig, den Entzündungsschüben vorzubeugen. Das geschieht mit der sog. Basistherapie.

    Wann und wo die nächsten Ausfälle kommen, kann man nicht vorhersagen, bei mir ja gar nicht.

    Es gibt mitlerweile auch Immunmodulatoren, die oral verabreicht werden, Teriflunomid zum Beispiel. Ich empfehle dir, dich an eine auf MS spezialisierte Neurologie zu wenden. Wenn du in Berlin oder Brandenburg lebst, kann ich dir da Tipps geben.

    lebe in Hessen. Vielleicht geben die mir im kh auch einen Tipp...


    Meint ihr ich werde um die tägliche Tabletten Einnahme nicht herum kommen ?


    Was ich nicht verstehe : im mrt waren keine aktiven stellen ( mehr). Warum hat sich die taubheit dann über einen so langen Zeitraum ( 14 Tage) hoch gearbeitet bis in den Kopf? Da hätte man doch dann noch etwas Aktives sehen müssen oder ?


    Ein wichtiger Wert zur letztlichen Bestimmung des MS liegt immer noch nicht vor. Ich soll daher nach meiner Entlassung am Montag, in 2 Wochen nochmal kommen zur weiteren Besprechung.

    • Neu

    Als das Thema der Basistherapie bei mir anstand, hätte ich gar keine bekommen, weil es dafür Kriterien gab. Ich kann mich nicht genau erinnern, aber ich meine es ging um Anzahl der Läsionen im Gehirn und Häufigkeit der Schübe.

    Diese Medikamente waren und sind sehr teuer, die werden nicht wie Smarties verteilt.

    Wenn man dir also eine Basistherapie nahelegt, dann mach das. In der Regel können MS-Spezialisten das Risiko gut einschätzen.

    • Neu

    Kalinkana


    Eigentlich wäre ich froh wenn ich in meinem Fall (vorerst) nichts an Medikamenten nehmen müsste... immerhin habeich zb schon noch vor Kinder zu bekommen... wäre gar nicht mehr somit möglich


    Aber falls es doch unvermeidbar wäre, werde ich den Arzt mal danach fragen. Aber es gibt ja zig verschiedene Medikamente..