THC-Öl auf Rezept

    Hallo,


    ich möchte mir wegen diverser Befindlichkeiten Cannabis verschreiben lassen.

    Meinen Hausarzt schätze ich so ein, dass er mir das Rezept ausstellt. Aber er ist schon recht alt und kennt den Markt nicht gut, daher weiß er wahrscheinlich nicht, was er genau verschreiben soll. Ist ja auch recht neu seit 2017. Am besten Funktioniert das bei ihm, wenn ich mit einem konkreten Wunsch komme. Wenn dann nichts dagegen spricht, verschreibt er es.

    Ich möchte am liebsten ein THC-haltiges Öl, dass ich als Tropfen einnehmen kann.


    Kann mir da jemand ein Produkt empfehlen? Am besten mit PZN. Danke!

  • 24 Antworten

    Sorry, ich hätte die Überschrift besser THC-Öl nennen sollen. Vielleicht kann einer der Admins das noch ändern danke.

    Dein Arzt hat doch sicherlich ein großes dickes rotes Buch, in dem alle Medikamente aufgelistet sind.


    Meiner schaut immer da rein und sucht dann das Richtige raus.

    CBD ist kein Medikament, und auch kein Nahrungsergänzungsmittel. Wahrscheinlich wirst du dafür kein Rezept bekommen. Hast du denn Erfahrungen damit sammeln können?

    liebesleben schrieb:

    ich möchte mir wegen diverser Befindlichkeiten Cannabis verschreiben lassen.

    Wegen "Befindlichkeiten"... na ja. Was Dein Arzt dazu meint, kann ich nicht wissen. Du solltest jedoch grundsätzlich darauf vorbereitet sein, daß die Krankenkasse die Übernahme der Kosten ggfs. ablehnt.


    Infos u.a. HIER

  • Hyperion

    Hat den Titel des Themas von „CBD-Öl auf Rezept“ zu „THC-Öl auf Rezept“ geändert.

    Plüschbiest genau.


    Schade, dass mein Anliegen hier mit so wenig Wohlwollen aufgenommen wird.


    Ich finde es ganz normal, dass ein alter Arzt eine ganze Medikamentengruppe die erst seit 2017 verfügbar ist nicht kennt.


    Was soll ihm das rote Buch (wenn es denn aktuell ist) dabei helfen? Manche von den THC Präparaten haben nicht mal eine PZN, dürfen aber verordnet werden. Ob die dann in der roten Liste stehen?? BTW: Es geht hier nicht um das Erstattungsthema. Ich möchte legal ein einfach einzunehmendes THC-haltiges Medikament verordnet bekommen.

    Ist hier niemand, der praktische Erfahrungen mit THC auf Rezept hat?

    Ich kenne eine Person die es auf Rezept bekommen hat. Aber das ist hier in Österreich und da kannte der Arzt sich aus. Alle anderen die es bei MS oder Krebs angewandt haben, die ich noch in Deutschland kannte, haben es sich illegal besorgt und das Öl selbstgemacht.

    Vl. mal einen Arzt anfragen der es schon verschreibt?

    Oder eine Apothekerin bitten? Es gibt eig Programme um Medis mit den jeweiligen Zutaten zu finden. Für Österreich ist das u.a. Diagnosia. Sowas sollte es in DE doch auch geben??

    @Fiotentina: Danke für den Tipp, eine Apotheke hilft tatsächlich schon eher. Abgesehen davon, dass ich das Thema lieber diskret behandle, hatte ich hier auf Tipps von echten Nutzern gehofft.

    Bei anderen Medikamentensuchen waren Apotheker bei mir bisher nur so mittelmäßig hilfreich.


    Google ist da meist besser.

    Mein Ergebnis bisher
    CANNABIS EXTRAKT Tilray THC 25
    PZN: 13330911

    Erfahrungsberichte würden mich freuen.
    Es gibt es auch mit erhöhtem CBD-Anteil als THC10:CBD10.
    Für welche Patienten das besser geeignet ist, konnte ich nicht raus finden.


    Ich glaube ja, dass medizinisches Cannabis nur verschrieben wird, wenn jemand zb. sehr starke schmerzen oder krebs hat.

    Das musst du mit deinem Arzt besprechen, ob er das überhaupt verschreibt.

    Erfahrungsberichte - denke ich - wirst Du hier wohl nicht lesen können. THC ist, zumindest was ich weiss, nur für Schwersterkrankte und selbst das muss die KK bewilligen. Selbst in KH wird das nicht mal ebenso verabreicht.


    Nach meiner Info dürfen das auch noch längst nicht alle Apo verkaufen bzw. bekommen auch nicht die notwendigen Materialien. Mengen und deren Abgabe an Pat. müssen und werden genauso überwacht, wie die Abgabe von Opiaten.


    Erfahrungen insgesamt sind auch noch nicht hinreichend gemacht worden. Schliesslich ist auch jede Ernte anders, wobei dann die nächsten Chargen erneut genau geprüft werden müssen, damit durch kleinste Veränderungen Pat. unnötiges Leid, Schmerzen erspart bleiben.


    Ich glaube auch nicht wirklich, dass Du genau weisst wie deine Dosis aussehen müsste, um psychisch stabil zu bleiben.

    liebesleben schrieb:

    Schade, dass mein Anliegen hier mit so wenig Wohlwollen aufgenommen wird.

    Wenn Du das so empfindest, ok.

    Ich habe hier jeden Beitrag gelesen und nehme das so nicht wahr. Mein Eindruck ist eher, hier Warnungen auszusprechen, Hinweise zu geben, eben weil alles noch in den Kinderschuhen steckt, mehr oder weniger. So empfinde ich meinen Beitrag jetzt auch.


    Und wenn die Möglichkeit besteht vielen Menschen durch THC Schmerzen oder sonstiges Leid ersparen zu können, wäre ich die 1. die das sofort unterstützen würde.

    Hallo zusammen,


    Fizzlypuzzly schrieb:

    Ich glaube auch nicht wirklich, dass Du genau weisst wie deine Dosis aussehen müsste, um psychisch stabil zu bleiben.

    Stimmt. Aber die Dosis bei den bisherigen Medis hat der Arzt auch nicht aus der Glaskugel oder dem Roten Buch, sondern schrittweise die Dosis erhöht, bis Wirkung vorhanden und unerwünschte Wirkungen erträglich waren. Fluoxetin z.B. hat ein recht breites Spektrum an möglichen Dosierungen.

    Bei THC hoffe ich auf weniger Nebenwirkungen.

    Ansonsten bin ich glaube ich einfach im falschen Forum für diese Frage gelandet. Vielen Dank an alle, die sich bemüht haben mir zu helfen!
    In entsprechend Hanf-positiven Foren habe ich mehr Erfahrungsberichte und weniger Bedenkenträger gefunden. Bisher hatte ich solche Foren gemieden, weil ich mich nie zu den typischen Drogenkonsumenten zählte.


    Aber wenn ich mir die vielleicht lieb gemeinten, aber doch nicht hilfreichen Beiträge von zitrone1, musicus_65 und Platypus ansehe, fühle ich mich inzwischen unter Drogenkonsumenten wohler. Die haben eine entspannte Einstellung und plappern nicht alles nach, was ihnen vom öffentlichen Rundfunk & Co. eingetrichtert wird.

    liebesleben schrieb:

    Aber wenn ich mir die vielleicht lieb gemeinten, aber doch nicht hilfreichen Beiträge von zitrone1, musicus_65 und Platypus ansehe, fühle ich mich inzwischen unter Drogenkonsumenten wohler. Die haben eine entspannte Einstellung und plappern nicht alles nach, was ihnen vom öffentlichen Rundfunk & Co. eingetrichtert wird.

    Was habe ich denn „negatives“ zu THC „weitergeplapptert“? ":/