Trigeminus-Neuralgie

    Habe eine sogenannte "Echte" Trigeminus-Neuralgie. Es wurde durch MRT def. Gefäßkontakt zum Trig.-Nerv festgestellt. Medikamente zum Dämpfen des Schmerzempfindens helfen nur begrenzt. Es steht jetzt wohl eine OP an. Wer hat Erfahrungen mit solch einer OP?

  • 272 Antworten

    Trigenimus

    Seit 3 Monaten schmerzt der Trigenimus-Nerv. Ich war beim Zahnarzt, da ich dachte, meine Zähne seien nicht in Ordnung; ich habe das Gefühl, die Nerven liegen blank. Wenn ich über meine linke Gesichtshälfte streiche, meine ich gerade, alle Nerven liegen blank. Außerdem habe ich starke Schmerzen im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich, der in den linken Arm übergeht. Die Tabletten, die ich drei Wochen nehmen mußte, machten mich komplett ko ! Ich stand regelrecht neben mir. Helfen ? Ich finde nein. Jetzt ist zu allem Überfluß mein Arzt im Urlaub. Was kann ich selber machen ?, oder genauer gesagt, was kann gemacht werden ? Hilft Wärme ?, oder Kälte ? Geht das von alleine ? Ich habe keine Ahnung und wäre dankbar, wenn mir jemand darüber Auskunft geben könnte. Danke :-(

    Trigeminus-Neuralgie

    Hallo zusammen, bin völlig neu hier und habe noch nie "gechattet". Für Formfehler bitte ich um Entschuldigung. Ich leide seit 7 Wochen an Trigeminus-Neuralgie und bin auf Tabletten eingestellt. Carbamazepin, 1200 mg täglich. Wer hat Erfahrung mit dieser Krankheit und vor allem: Ist sie heilbar ?

    Trigeminusneuralgie

    Hi @ all,


    mein Freund leidet seit ca. 3 Jahren an der Trigeminusneuralgie, zumindest wurde es von 2 Ärzten diagnostiziert, andere glauben wiederum nicht, das er das hat.


    Man weiß echt nicht, wem man da glauben soll, vor allem mein Freund ist auch noch sehr jung (22), da denken die meisten Ärzte sowieso, das er nur simuliert, weil viele darauf versteift sind, dass die Trigeminusneuralgie nie junge Leute trifft, sondern nur Ältere.


    Ich bin echt verzweifelt, ich halte es kaum noch aus, ihn so leiden zu sehen.


    Er sitzt nur da, ihm laufen die Tränen über das Gesicht und helfen tut nichts.


    Er hatte vorher Timonil 300 retard bekommen, mit denen ist er so ca. 1 Jahr gut ausgekommen, aber die letzten 2 Wochen sind der Horror.


    Er hat Dauerschmerzen, kann nicht schlafen, essen, Auto fahren oder arbeiten.


    Er ist bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung, der hat ihm schon zum 4. mal Spritzen in den kopf gegeben um den Nerv zu Blocken, es wird zwar besser, aber wirklich helfen tut das nicht.


    Insgesamt 5 mal wird das gemacht, dann soll er Spritzen in den Hals kriegen.


    Kennt sich damit einer aus?


    Wenn das nicht helfen sollte, wollen sie ihn operieren und den Nerv einfrieren.


    Hat das schonmal jemand machen müssen und kann mir was dazu sagen?


    Für schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.


    MfG


    Flightymoon

    Stimmt.

    Hatte früher auch Trigeminus-Neuralgie- aber: seit ca. 10 Jahren nehme ich Carbamazepin (zur Zeit 900 mg) seither ist das Problem weg. Das C. nehme ich wegen Epilepsie- das ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.


    Grüße

    Bin nur Zahnarzt

    Hallo Flightymoon,


    mein tiefes Mitgefühl. Das ist eine ganz, ganz schlimme Krankheit. Ich habe 3 Pat. mit atypischer Trigeminusneuralgie und Carbamazepin (Timonil) Therapie. Wie hoch dosiert ist das Timonil bei Ihrem Freund?


    1200 mg am Tag sind jedenfalls noch im grünen Bereich.


    Ich weiß nicht, ob ich mich für eine operativen Eingriff mitten im Schädel entscheiden würde, wenn ich selber betroffen wäre.


    Beruflich habe ich mich jetzt öfter mit dem Thema Trigeminus Neuralgie auseinandergesetzt. Wissenschaftlich wird da momentan eine Menge gemacht.


    Ich weiß nicht, ob ich das darf, aber fragen Sie mal Herrn Kristof Deseure, Antwerpen


    kristof.deseure@ua.ac.be


    - am besten auf Englisch - ob F13640 schon am Menschen getestet wird.


    Und diesen Artikel


    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/en…_uids=15531223&query_hl=1


    können Sie mal lesen.


    Viele Grüße


    Joachim Wagner

    Meine vom Neurologen diagnostizierte Trigeminus-Neuralgie stellte sich später als Entzündung von einem Zahn heraus, die schon auf den Kiefer übergegriffen hatte. Auf dem Röntgenbild war nichts zu sehen, und ich konnte den Schmerz auch nicht so genau lokalisieren. Als der Zahn dann gezogen wurde, gingen die Schmerzen innerhalb von etwa 10 Tagen einfach so weg.


    Trotzdem ist das kein Allheil-Rezept, weil viele Trigeminus-Schmerzpatienten die Zähne ziehen ließen und das half ihnen gar nicht :-(.

    trigeminusneuralgie

    hallo leisdensgenossen-und innen,


    habe diese krankheit seit 7 jahren. nach einem weg über zahnärzte, kieferchirurgen,kieferklinik, zahnwurzelbehandlungen, ziehen von 8 zähnen (nacheinander) kam ich nach 3 jahren zu einem neurologen, der mich auf tegretal brachte. dosis nach häufigkeit der anfälle. im september o4 die große op nach janetta. zwei monate ruhe, dann die gleichen anfälle wieder, also wieder tegretal in hohen dosen plus schmerzmittel.nachdem ich jetzt wieder operiert werden sollte, wurde ich aus der klinik "hinausgeworfen" mit fadenscheinigen begründungen. man weiß nicht weiter. fange jetzt wieder von vorne mit kieferchirurgen an, aber eine "liga" höher, also uniklinik oder ähnliches. wenn ich näheres weiß, melde ich mich wieder.


    carotto

    Trigeminusneuralgie

    Hallo Ihr Lieben !


    Ich leide seit fast 3 Jahren unter Schmerzen in der linken Gesichtshälfte. Das heißt das ich inzwischen sehr viele Ärzte kenne einschließlich Uniklinik Hamburg (sind sehr nette Ärzte dort). Uniklinik Münster sind auch nett dort. Was ich vom Krankenhaus Lemgo leider nicht sagen kann. Diese tortour hat nicht wirklich eine eindeutige Diagnose ergeben, was sehr frustrierend ist. Kann mir jemand den Unterschied zwischen Trigeminusneuralgie und Trigeminusneuropathie sagen. Ich habe vor kurzer zeit von Carbamazepien auf Gabapetien und Saroten gewechselt. Bin mit der Dosierung erst auf 1800 mg. Die Schmerzen werden dumpfer aber wirklich weg sind sie nicht.


    Für eine Antwort wär ich wirklich dankbar !

    Lyrica seitdem gehts gut

    hallo ihr lieben


    vor einem dreiviertel Jahr wurde bei mir Trigeminus neuralgie


    diagnostiziert. Nachdem mir ein HNO 3 Jahre lang eingeredet hat, ich hätte chronische Nebenhöhlen. Als ich letzten Herbst fast Wahnsinnig gerworden bin vor Schmerzen hat mich mein Hausarzt zu einem anderen HNO geschickt. Der hat mich umgehaun. Nach einer Röntgenaufnahme und einigen Untersuchungen meinte er ich hätte nie chronische Nebenhöhlen gehabt. Ich hab mich also Jahrelang mit Tabletten vollgestopft wegen eines unfähigen Arztes. Dieser Arzt hat mir auch noch die Nebenhöhlen aufgelasert und mich dabei leicht verletzt. Nun wuchert etwas in meiner rechten Nebenhöhle, was irgendwann wegoperiert werden muß.


    Der neue HNO hat mir nach Rücksprache mit meinem Neurologen das Medikament Lyrica verschrieben. Und Leute ich muß euch sagen nach ein paar Tagen war ich ein neuer Mensch. Keine Wärmepacks auf dem Geschicht und im Bett kein Schal um den Kopf. Schmerzattacken nur noch ganz selten.


    einziger Minuspunkt, ich hab zugenommen. Aber wisst ihr was, das ist mir so egal, ich habe endlich keine Schmerzen mehr, bin wieder Fit und kann mehr Sport machen, mit meinen Kinder viel unternehmen und bin auch nicht immer gereizt.


    Also wie Kav schon sagt, nur zu empfehlen


    haltet die Ohren steif und seid optimistisch das Leben ist so schön.


    togmar

    Beidseits Trigeminusneuralgie

    Hallo Leidensgenossinnen und -genossen,


    leide beidseits an Trigeminusneuralgie. Wurde 2001 li operiert. Ergebnis waren weitere 6 Schädel-Op´s. Seit 2004 leide ich auch re an den Gesichtsschmerzen. Nehme nun Neurontin 1200 - 1800mg. Bin bei 5% der Trigeminuns-Patienten dabei die beidseits den Gesichtsschmerzen habe. Suche nun Leute, die mir helfen könenn. Bin mit den Nerven sehr weit unten. Bitte um Hilfe.


    Grüße aus Regensburg

    Trigeminusneuralgie

    Hallo zusammen!


    ich habe seit 14 Monaten eine Trigeminusneuralgie, nachdem ich alle möglichen Medikamente ohne Erfolg getestet habe, steht nun eine OP an. Zur Auswahl steht die große OP nach Janetta oder der radiochirurgische Eingriff mit dem Gamma-Knife. Kann mir jemand von euch über Erfahrungen mit einem von beiden berichten? Wie schlimm ist die OP und wie groß wirklich der Erfolg? Bei dem Gamma-Knife kann es wohl sein, dass sich der Erfolg - wenn überhaupt - erst nach 6 Monaten zeigt, ich weiß nicht, ob ich das im Moment noch solange mit diesen Schmerzen aushalte :-/ Andererseits habe ich panische Angst vor einer OP, also - was soll ich tuen? Habt Ihr einen Rat?


    Für eine Antwort bin ich wirklich dankbar,laßt es euch gut gehen,


    Skygirl

    Trig-Neural.

    Hallo,


    Ich wurde vor ca. 1 1/2 Wochen an der Uniklinik in Würzburg operiert (nach Janetta). Ein paar Tage nach der OP ging´s noch ziemlich schlecht - wegen Verlust von Hirnwasser und damit verbunden Luft im Kopf. Aber dann nach ca. 5 Tagen - alles super. Bin jetzt endlich schmerzfrei.


    Gruß Tina36