Tumor an der Wirbelsäule

    hallo,


    Es geht um meine Schwiegermutter. Bei ihr wurde ein Gutartiger Tumor an der Wibelsäule festegesllt, zwischen den facettenwirbeln.


    Ich wollte wissen wie da die Erfolgschancen der OP sind weil diese oder nächste Woche soll sie unterstützen Messer.


    Wir machen uns da schon sehr grosse Sorgen. Sie klagt über Schwindel und pelziges Gefühl unterhalb des Brustkorbes. Wir hoffen das einfach alles gut wird.

  • 7 Antworten
    Oli_Geb86 schrieb:

    fast 54

    Aso



    Oli_Geb86 schrieb:

    Ich wollte wissen wie da die Erfolgschancen der OP sind

    Naja, dass kann man so hier online nicht sagen. Da ist es sinnvoller wenn ihr den Operateur/Facharzt fragt wie die Chancen stehen und welche Erfahrungen er damit hat.


    Sucht da nochmal das Gespräch mit dem Facharzt.

    ein gutartiger Tumor wächst ja auch oft und dann nehmen die Beschwerden zu.


    Ich würde eine 2. Meinung einholen und in eine Klinik mit viel Erfahrung gehen, ruhig nachfragen, wie oft das KH solche OPs macht.

    Gutartig bedeutet nicht maligne, also kein Krebs, das hat schon einmal oberste Priorität. Ist ein MRT oder ein CT gemacht worden? Obwohl der Tumor gutartig ist, kann dieser wachsen, aber sehr langsam. Eine Operation ist die beste Option, der Tumor kann auf die Nerven drücken. Handelt es sich um einen gutartigen Spinaltumor? Die Prognose von derartigen Operationen ist gut, aber im Netz kann und darf niemand eine Prognose stellen, passieren kann immer etwas, sogar bei einer einfachen Appendektomie. Die Mutter ist noch jung, sie hat ein Vorgespräch mit dem Anästhesisten und sicher auch mit dem Chirurgen, zur Klärung aller Fragen und diverse Voruntersuchungen werden ebenfalls durchgeführt. Wo die Mutter operiert wird, hat sicher schon der behandelnde Arzt in die Wege geleitet. In jeder großen Klinik wird diese OP durchgeführt und die Chirurgen haben mit Sicherheit eine hohe Kompetenz in der Tumorchirurgie. Ich wünsche der Mutter alles Gute, das wird schon, aber der Tumor muß raus.

    Trastevere schrieb:

    Gutartig bedeutet nicht maligne, also kein Krebs, das hat schon einmal oberste Priorität. Ist ein MRT oder ein CT gemacht worden? Obwohl der Tumor gutartig ist, kann dieser wachsen, aber sehr langsam. Eine Operation ist die beste Option, der Tumor kann auf die Nerven drücken. Handelt es sich um einen gutartigen Spinaltumor? Die Prognose von derartigen Operationen ist gut, aber im Netz kann und darf niemand eine Prognose stellen, passieren kann immer etwas, sogar bei einer einfachen Appendektomie. Die Mutter ist noch jung, sie hat ein Vorgespräch mit dem Anästhesisten und sicher auch mit dem Chirurgen, zur Klärung aller Fragen und diverse Voruntersuchungen werden ebenfalls durchgeführt. Wo die Mutter operiert wird, hat sicher schon der behandelnde Arzt in die Wege geleitet. In jeder großen Klinik wird diese OP durchgeführt und die Chirurgen haben mit Sicherheit eine hohe Kompetenz in der Tumorchirurgie. Ich wünsche der Mutter alles Gute, das wird schon, aber der Tumor muß raus.

    kann ein gutartiger Tunor bösartig werden? Meine Frau hat da sehr Angst un ihre Mutter

    Das ist nicht ganz leicht zu erklären. Die meisten Patienten denken, wenn sie das Wort Tumor hören, sofort an Krebs. Ein gutartiger Tumor, wie z.b. eine Zyste, ein Polyp, ein Adenom oder Lipom ist kein Krebs. Gutartige Tumore bilden keine Metastasen, d.h. sie streuen nicht in andere Organe. Trotzdem ist es moglich, daß gutartige Tumore mit der Zeit ausarten. Sie wachsen sehr langsam, können aber infiltrieren, d.h. durch das Wachstum können diese auf Organe, Muskeln oder Nerven drücken, der Tumor muß dann operativ entfernt werden. Es gibt unter den Gehirntumoren das Glioblastom, ein extrem bösartiger Tumor, der schon bei der Diagnosestellung eine sehr schlechte Prognose hat. Im Gegensatz dazu gibt es bei den Hirntumoren das Meningeom, gutartig kein Krebs. Dieser Tumor kann durch das Wachstum auf das Hirngewebe drücken, es kann dadurch zu Lähmungen der Atemmuskulatur kommen und zum Atemstillstand. Das bedeutet der Patient verstirbt nicht an dem gutartigen Tumor, sondern an dem Atemstillstand. Betr. Darm. Polypen im Darm werden bei einer Koloskopie - Darmspiegelung abgetragen, entfernt, damit das Risiko entfällt, daß diese eventuell ausarten. Ein gutartiger Tumor sollte auf jeden Fall kontrolliert werden, um das Wachstum zu verfolgen, mittels CT oder MRT. Das entscheidet der behandelte Arzt, es kommt auch darauf an, um welchen Tumor es sich handelt. Alles Gute für die Mutter!