Visual Snow und Schlafstörungen

    Hallo an alle,


    hier im Forum wurde ja schon des Öfteren über das sogenannte Visual-Snow-Phänomen gesprochen. Gerne möchte die Diskussion auf einen bestimmenten Aspekt verlagern, nämlich auf mit Visual Snow in Verbindung stehende Schlafstörungen. Wer solche Probleme hat, ist herzlich eingeladen seine Erfahrungen zu schildern und Tipps zu geben.


    Nach dem (üblichen) Ärztemarathon hat ein Neuroophthalmologe die Diagnose Visual Snow gestellt (so gut das eben geht). Bei mir zeigen sich die hellen Pünktchen auch bei geschlossenen Augen, Tag und Nacht. Außerdem sehe ich gelegentlich Lichtblitze beim Einschlafen und farbige visuelle Erscheinungen, wenn ich nachts aufwache. Es kommt vor, dass ich mehrmals, in Intervallen von 30 bis 60 Minuten aufwache und erstmal nicht wieder einschlafen kann. In anderen Nächten wache ich ein paar Mal mit spürbarem Herzklopfen auf, kann dann aber zum Glück weiterschlafen. Ich sehe einen Zusammenhang mit Visual Snow, weil Letzteres ja vermutlich auf eine Hyperaktivität des Sehzentrums zurückzuführen ist. Mit anderen Worten, der Kopf schaltet nachts einfach nicht richtig ab; unruhiger bzw. fehlender Schlaf ist die Folge.


    Dagegen nehme ich Valdoxan, das zu den Antidepressiva zählt und schlaffördernd ist (indem es den Melatonin-Spiegel erhöht). Außerdem nehme ich ein Baldrianpräparat. Ob diese Medikation wirklich hilft, weiß ich nicht. In mehr oder weniger schlaflosen Nächten sind meine Zweifel natürlich groß. In gewisser Weise spielen auch psychische Probleme eine Rolle, ob als Ursache oder Folge von Visual Snow sei mal dahingestellt. Deshalb mache ich außerdem eine Psychotherapie.


    Nun da ich den Einstieg gemacht habe, würde ich mich über weitere Beiträge sehr freuen.