wahnsinnig machende Müdigkeit & Erschöpfung

    Hi,


    ein Problem mit der Müdgkeit plagt mich immer wieder und ich weiss nicht was es ist. Es war eigentlich schon immer da und wird immer schlimmer. Zwar konnte ich es lange kompensieren, aber das wird immer schwerer und wird wohl bald unmöglich wenn es so weitergeht. Ich hab so Phasen, meist 1-2 Wochen (meist mit einigen Tagen Fitness zwischendrin..), in denen ich zu nichts zu gebrauchen bin. Körperlich bin ich dann erschöpft wie nach einem Marathon, im Kopf fühle ich mich, als wäre ich bereits 30h wach und mir passieren so Sachen wie gegen Türrahmen laufen, lasse Tassen&Teller aus Unachtsamkeit fallen lassen und allgemein bin ich weder geistig noch körperlich leistungsfähig. Wortfindungsprobleme, oder mal ein fehlendes Verb im Satz kommen dazu ohne es zu bemerken. An solchen Tagen kann ich mich vielleicht 1h zu etwas produktivem aufraffen, ohne dass Stuss rauskommt. Manchmal nicht einmal das, da bin ich einfach nur dumm. Ich hab das Gefühl, mein IQ pendelt nach Lust und Laune zwischen 70 und 130..


    Die verminderte Leistungsfähigkeit hat dazu geführt, dass ich mit meiner Uniabschlussarbeit in Verzug gekommen bin.Ich hab ebenfalls eine vergrößerte Schilddrüse bemerkt. Vor ein paar Wochen war ich deswegen beim Arzt. Der hat das bestätigt und nach einigen Untersuchungen eine Unterfunktion festgestellt und mir SD-Hormone verschrieben.


    Die nehme ich jetzt seit 2 Wochen und hatte eine wahnsinnige Hoffnung, dass meine oben beschriebenen Leiden endlich aufhören würden. Bis gestern hat das auch funktioniert und ich dachte die Wurzel des Übels war gefunden und ich bin doch kein fauler Mensch;p


    Gestern abend jedoch hat es wieder angefangen. Ich seh nämlich auch des öfteren Sternchen. Also beim Aufstehen, intensivem Sport und sonst wenn ich meinen Kreislauf in Schwung bringe, aber auch diffus, wenns eigentlich nicht wirklich einen direkten Kreislaufgrund gibt.


    Der Arzt meinte, das kommt vom Hormonmangel und prophezeihte ein Ende der Sternchen. Er behielt auch recht damit bis gestern abend. Da kam es aber wieder. Ich dachte mir erst nichts dabei, aber heute hab kam der Stimmungsdrücker: Ich wie vor den Hormonen morgens erstmal zwei Stunden verschlafen und blieb auch danach völlig verpennt. Mein Versuch etwas produktiv zu werden und Milchglasscheibe im Kopf zu durchbrechen habe ich nach 4h abgebrochen, denn viel mehr als die Überschrift hab ich nicht zustandegebracht.


    Der Geist wollte und der Körper auch, aber es ging nicht... die Tabletten hab ich übrigens (mehrmals, weil in meinen Phasen nicht einmal zählen richtig geht) nachgezählt. Alle genommen..


    Ich bin danach nach Hause gegangen und hab wie immer versucht, mich etwas leichteren Routinehaushaltssachen zu widmen, ging aber auch nicht. Am Ende hab ich dann den Notausgang gewählt und mich für ein kleines Nachmittagsnickerchen entschieden. Im Sitzen konnte ich kaum noch die Augen aufhalten und ruhig stehen/etwas machen war sowieso unmöglich.


    Das Nickerchen ging dann etwas länger als geplant, genau genommen bis um 22 Uhr und jetzt sitze ich am PC, schreibe hier, bin ratlos was mit mir los ist und fürchte schon Morgen, denn da werd ich wieder verpennt sein, weil ich nachher nicht wieder einschlafen kann (trotz latenter Müdigkeit), die halbe Nacht durchmache und dann gehts wieder bei Zeile 1 los...


    Das interressante für mich und der Grund warum ich schreibe jetzt, dass ich das erste Mal einen konkret wahrnehmbaren Startpunkt meiner allgemeinen Unfähigkeitsphase hatte. So genau war das für mich noch nie abgrenzbar (manchmal merk ich nicht einmal dass ich belämmert bin..).


    Die Phasen habe ich irgendwann bemerkt, und auch dass sie in leicht regelmäßigen Abständen kommen und ablaufen, aber das alles war mehr subjektiv gefühlt und weniger gut zu greifen (hab das sogar mal versucht;p). Einen exakten Start und Endpunkt gab es noch nie.


    Ich hab schon 1000 Sachen probiert das ganze in den Griff zu bekommen und war auch extrem guter Dinge/voller Hoffnung, mit der Schilddrüsenerklärung DIE Lösung gefunden zu haben. Aber offensichtlich ist dem nicht so... oder nicht ganz, ich weiss es nicht und meine Verzweiflung nicht zu wissen wo ich stehe und mich nicht im Griff zu haben ist gerade dabei zurückzukommen.;(


    Jetzt noch die obligatorische Frage: Kommt das evtl jemandem bekannt vor?


    Danke fürs lesen und antworten!


    Gruss!


    PS sry etwas lang geraten..

  • 21 Antworten

    Das liest sich wie eine durch Schilddrüsen Hormonmangel ausgelöste Depression. Sie sollte sich eigendlich unter dem Hormon bessern.


    Allerdings verläuft die Besserung einer Depression in Wellen und jetzt hast Du ein Tal erwischt. Da wirst du durch müssen, dann gehts wieder besser. Die Täler werden im Laufe der Zeit warscheinlich selterner. Jedenfalls sollte es so sein.

    Hey,


    danke für die Antwort so früh/spä und das Hoffnung machen, dass die Inkompetenztäler bald weg sind!;p


    Ich bin beim Lesen über SD Krankheiten auf Depressionen gestossen, aber ich fühle mich nicht wirklich depressiv. Eher verärgert über meine Einschränkungen...


    Depressionen verbinde ich eher mit psychischen Problemen (Sorgen, Ängsten usw), das kommt bei mir aber eher nicht vor. Auch mein Eingangspost war mehr aus Verärgerung, dass ich "schon wieder ein unfähiger Idiot bin".


    Mein Gefühl sagt mir, dass es viel mehr körperliche rein Symptome sind. Oder können das auch Depressionen sein, die ich nicht als solche wahrnehme??


    GrusS!

    Klingt nach Schilddrüse und evtl Eisenmangel. Lass mal deine SD richtig einstellen, dann schau weiter. Das dauert ja auch ne Weile.


    Ansonsten lass halt mal alles checken: Herz, Lunge, Augen, Ohren, Organe, Blutwerte.


    Wie lebst du so? Arbeit, Sport, Ernährung, Genussmittel?

    Hallo hansollo, bei beginnender Thyroxin-Einnahme gibt es das Phänomen der "Erstverschlechterung" - ein Tal (wie eine meiner Vorrednerinnen gesagt hat), da muß man durch. Eine Besserung Deiner Beschwerden, soweit von der SD verursacht, wird sich umso mehr ergeben, je näher Du einer ausgeglichenen Stoffwechsellage kommst. Ich gehe davon aus, dass Deine derzeitige Thyroxin-Dosis nicht die endgültige sein wird. Wieviel Thyroxin nimmst Du im Augenblick? Wir könnten uns ein genaueres Bild Deines Zustandes machen, wenn Du den ärztlichen Befund mit Werten und Referenzbereichen hier einstellen könntest. Falls Du ihn nicht hast, laß ihn Dir kopieren; Du hast ein Recht darauf, und der Arzt kann allenfalls Kopierkosten dafür berechnen.


    Depressionen können vorliegen, ohne dass der Patient das erkennt oder glaubt (ging mir auch so). Bevor man aber psychischen Ursachen nachgeht, sollten alle körperlich verursachten Beschwerden behandelt sein.

    Hi Hansollo,


    richtig, Du beschreibst körperliche Symptome. Symptome die so auch bei der Depresssion vorkommen (denn ich kann dir per Telepathie und überhaupt keine wirkliche Diagnose stellen).


    Was du nicht hast, sind die psychischen Komponenten, da deine Symptome warscheinlich nicht durch die Psyche sondern allein durch deinen Körper (Hormonmagel) ausgelöst wurden.


    Da aber im Klassifikationsystem der WHO, dem unser Gesundheitssystem unterliegt alles Krankheiten nach ihren Symptomen klssifiziert werden und nicht nach ihren Ursachen, hast Du warscheinlich eine Depression, das Du die entsprechenden Symptome aufweist.


    Es kommt manchmal vor, das sich ein Mensch seiner psychischen Symptome nicht bewust ist und nur über die rein körperliche klagt. Das ist dann eine larvierte Depression. Auch eine Form der ganz normalen Depression.


    http://www.depressionen-depression.net/symptome-einer-depression/symptome-einer-depression.htm


    http://www.depressionen-depression.net/ursachen-von-depressionen/ursachen-einer-depression.htm

    Hört sich für mich auch sehr nach den typischen Schilddrüsenbefindlichkeiten an.


    Du nimmst die Hormone grade mal 2 Wochen. Dass es dir in diesen 2 Wochen sogar schon merklich besser ging, ist schonmal super. Dass es jetzt erstmal wieder bergab geht, ist, wie hier schon einige geschrieben haben, normale.


    Ich bin jetzt seit über 6 Monaten dabei meine Schilddrüse einzustellen. Die guten Phasen werden zwar immer länger, aber selbst nach dieser Zeit rutsche ich immer noch oft genug in diese unerträglichen Watte-im-Kopf-Phase ab.

    Falls Du mit der SD nicht weiterkommst, würde ich auf jeden Fall mal mein Blut auf EBV testen lassen.

    @ :) Alles Gute!

    Zitat

    Nicht jede abnorme Müdigkeit ist eine Depression ... %-|

    Stimmt, zur Depression gehört einiges mehr. Und Hansollo hat reichlich mehr. Da er an der Schilddrüse erkrankt ist, ist es sehr warscheinlich, das diese die Ursache seiner Beschwerden ist.

    Hey,


    danke für die neuerlichen Antworten.

    Zitat

    Du beschreibst körperliche Symptome. Symptome die so auch bei der Depresssion vorkommen

    Also geht man nach den körperlichen Symptomen von Depressionen, dann muss ja fast jeder eine haben, der mal schlecht geschlafen hat! (sry für die Übertreibung, aber dachte Depressionen machen sich in erster Linie auch psychisch bemerkbar).


    Mich plagen von Zeit zu Zeit auch einige der auf der Liste stehenden Sachen, aber ich fühl mich insgesamt wohl mit mir... jetzt mal abgesehen von meinen Black-out-Phasen und die sind bei mir – denke ich – zu sehr phasenspezifisch.

    Zitat

    Wieviel Thyroxin nimmst Du im Augenblick?

    Meine Dosis ist momentan 50 Mikrogramm plus ein bisschen Jod und das wird sie die nächsten 30 Tage auch bleiben, denn dann ist die Packung leer und ich muss wieder zum Arzt... Ich denke dann werd ich auch noch ein neues Blutbild bekommen.


    Bei meinem ersten Blutbild hatte ich einen massiv zu hohen TSH Wert (ca. 3fach über dem Maximalwert im Normalspektrum) und T3&T4 waren ganz am unteren Ende des Normalspektrums, hab die Zahlen grad nicht im zur Hand. Die Hashimotokriterien waren alle negativ und sonst, knotentechnisch und so, war auch nichts.


    Daher ist die Diagnose Unterfunktion eigentlich klar.

    Zitat

    Wie lebst du so? Arbeit, Sport, Ernährung, Genussmittel?

    Ich glaub punkto Gesundheit/Lebensführung lässt sich nicht allzu viel rauspressen.


    Bin (noch) ein Student, hab einen sehr netten Nebenjob, mache regelmäßig und gemäßigt Ausdauersport, ernähre mich erstaunlich ausgewogen/gesund und bei Alkohol gibts Klasse statt Masse. Insg. sehr vorbildlich und ja ich bin stolz auf mich;p


    Hab das alles schon vor etwa 2 Jahren umgestellt, um meine Müdigkeit in den Griff zu bekommen (mit mäßigem Erfolg..). Das einzige was aus meiner etwas umtriebigeren Zeit davor übrig geblieben ist sind die Zigaretten. Aber die brauch ich noch, die helfen momentan noch zu sehr den Körper in kritischen Momenten am laufen zu halten;(


    Summa summarum: am körperlichen Schlendrian liegts nicht;p


    Ich werd die nächsten Wochen wohl einfach noch etwas mehr die Zähne zusammenbeissen und schauen ob die bleierne Müdigkeit sich mit der Zeit insgesamt besser überwinden lässt. In 5 Wochen dann beim nächsten Termin beim Arzt werd ich hoffentlich schlauer sein...


    Mehr Optionen gibts wohl nicht. Es sei denn einer von euch hat noch nen bomben Tipp.;p


    Ach ja noch eins: ich hab das Gefühl meine SD ist die letzten Tage stärker gewachsen als vorher und ich fühle eine Enge und ein Aufquellen am Hals das vorher so nicht war. Ist das normal wegen der Behandlung, oder ist das ein mieser psychologischer Trick und ich denke es bloß, weil es mich momentan so beschäftigt??


    Gruss!

    Hi Hansollo

    Zitat

    Also geht man nach den körperlichen Symptomen von Depressionen,

    Nein, es geht nach einer genau festgelegten Liste von Symptomen, psychische Symptome zählen auch dazu. Von diesen Symptomen müssen, je nach stärke, eine gewisse Anzahl vorhanden sein, dann ist die Diagnose zutreffend. (Das ist übrigens bei Diagnosen aller Krankheiten so.) Und wie schon erwähnt, gibt es auch eine larvierte Depression (psychische Ursache) die sich hinter rein körperlichen Symptomen verbirgt.

    Zitat

    dann muss ja fast jeder eine haben, der mal schlecht geschlafen hat!

    Der mindesten 14 Tage schlecht geschlafen und weitere Symptome von der Liste hat.


    Oder einen ständigen Wechsel von guten Tagen und Tagen mit depressiven Symptomen hat.

    Zitat

    aber dachte Depressionen machen sich in erster Linie auch psychisch bemerkbar).

    Eine Depression macht sich meist auch durch psychische Symptome bemerkbar, wenn die Depression psychische Ursachen hat.


    Jetzt hast Du was dazugelernt.


    Übrigens hast Du sehr wohl ein psychisches Symptom, Du fühlst dich als Versager, nach eigenen Angaben. Das ist ein wirklich klassisches Symptom für eine Depression.

    Zitat

    Ich werd die nächsten Wochen wohl einfach noch etwas mehr die Zähne zusammenbeissen und schauen ob die bleierne Müdigkeit sich mit der Zeit insgesamt besser überwinden lässt.

    Vielleicht solltest Du lieber nicht so verbissen versuchen gegen deinen Zustand anzukämpfen. Das macht es meist schlimmer. Besser ist eine Akzeptanz, gesundheitlich angeschlagen zu sein. Und alles was man tut, in einem eigenen Tempo zu tun ohne sich an anderen zu messen. Und auch stolz darauf zu sein, wenn man etwas geschaft hat, in der Krankheitsphase.

    Zitat

    Mehr Optionen gibts wohl nicht. Es sei denn einer von euch hat noch nen bomben Tipp.;p

    Mir fallen keine ein.

    Zitat

    Ach ja noch eins: ich hab das Gefühl meine SD ist die letzten Tage stärker gewachsen als vorher und ich fühle eine Enge und ein Aufquellen am Hals das vorher so nicht war.

    Du fühlst eine Enge im Hals? Das könnte das Globusgefühl sein, google mal. Es ist auch ein Symptom der Depression, aber auch von Angststörungen.

    Zitat
    Zitat

    Ach ja noch eins: ich hab das Gefühl meine SD ist die letzten Tage stärker gewachsen als vorher und ich fühle eine Enge und ein Aufquellen am Hals das vorher so nicht war.

    Du fühlst eine Enge im Hals? Das könnte das Globusgefühl sein, google mal. Es ist auch ein Symptom der Depression, aber auch von Angststörungen.

    Globusgefühl kann auch einfach ein Symptom einer auf Behandlung reagierenden SD sein :-/

    @ hansollo

    Zitat

    Meine Dosis ist momentan 50 Mikrogramm plus ein bisschen Jod und das wird sie die nächsten 30 Tage auch bleiben, denn dann ist die Packung leer und ich muss wieder zum Arzt... Ich denke dann werd ich auch noch ein neues Blutbild bekommen.

    Wurden Antikörper getestet? Hast du den Befund der Sonographie zur Hand?


    Wenn du seit der Einnahme von Jod+Thyroxin ein Globusgefühl hast, könnte es auch sein, dass deine Schilddrüse empfindlich auf die Extra-Dosis Jod reagiert. Von daher wäre vielleicht zu überlegen, auf ein reines Hormonpräparat (ohne Jod) umzusteigen.

    Hi,


    Globusgefühl passt recht gut, danke. Das kommt auch auf die to-ask Liste beim Arzt.


    @Löckcehn Hab irgendwie das Gefühl du willst mir eine Depression aufschwätzen;p

    Zitat

    Übrigens hast Du sehr wohl ein psychisches Symptom, Du fühlst dich als Versager, nach eigenen Angaben. Das ist ein wirklich klassisches Symptom für eine Depression

    Naja, das mit dem Versager ist relativ zu meiner momentanen Situation zu sehen, ich hab keine Lust 6 Jahre Studium (ja, ich war etwas langsam) auf den letzten paar Metern zu versauen, obwohl es eine gut machbare Sache ist.


    Dazu kommt das Glück/Unglück einen recht umtriebigen Freundeskreis zu haben. Daher weiss ich was leistungsmäßig nach oben hin möglich ist und bin für die, bzw war schon immer für die Allgemeinheit um mich herum "der Stinkfaule".


    Irgendwann musste ich zu meiner Überraschung feststellen, dass da tatsächlich was dran ist... Ich hab mich damit zwar arrangiert und versuche aus dem wenigen Möglichen das Maximale rauszukratzen, aber es wird immer schwerer das ganze für meinen eigenen Anspruch angemessen zu schaffen.


    Und dazu platzte kürzlich die tolle Nachricht rein: Ich bins nicht, es ist eine Krankheit! Dass ich trotz Behandlung trotzdem noch so extreme Leistungstiefs erleben muss ist daher umso ärgerlicher, weil ich nicht selbst schuld an der Situation bin.


    Deshalb hab ich auch den Eingangspost geschrieben, der sich beim nochmaligen Durchlesen tatsächlich etwas nach Weltuntergang anhört..


    Du hast durchaus recht, einige der Symptome deuten gut auf eine Depression hin, vielleicht kommt das auch öfters vor als man denkt (der Mensch lügt halt gern) und evtl durchlebe ich das regelmäßig ohne mir darüber im Klaren zu sein.


    Ich hab nur einfach die Einstellung, mir miese Umstände (für die ich selbst was kann und Faulheit = selbst schuld) nicht zu Kopf steigen zu lassen wenn – in dem Fall wärs also eher eine lavrierte Depression.


    Wenns in nächster Zeit nicht besser wird werd ich mal meinen Arzt darauf ansprechen.

    Zitat

    Wurden Antikörper getestet? Hast du den Befund der Sonographie zur Hand?

    Antikörper waren alle negativ. Sonographie hab ich nicht da, aber der Arzt meinte die SD ist deutlich vergrößert, hat allerdings keine Knoten oder so drin und sieht "gut" aus. Was kann man denn als Laie bzgl verstärktem Wachstum mit Behandlung daraus rauslesen?


    Der Arzt bestand dann auch auf die Extra Portion Jod, obwohl ich darauf hingewiesen hab, dass ich gefühlt durch meine Ernährung ausreichend davon zu mir nehme.


    Gruss!

    Gute Idee Biene, ich könnte mir auch abgelaufene EBV vorstellen . Mal die Leberwerte bzw EbV Werte prüfen lassen. Ich hatte das noch Jahre nach der Infektion. :)*