Lieber Schwelt...kann dich gut verstehen aber beruhige dich ALS hast du bestimmt nicht. . :)z einmal diese zuckungem ausgelöst bekommt man sie fast nicht mehr weg....aber bei dir zu 99% bestimmt harmlos

    Zitat

    Lieber Schwelt...kann dich gut verstehen aber beruhige dich ALS hast du bestimmt nicht. . :)z einmal diese zuckungem ausgelöst bekommt man sie fast nicht mehr weg....aber bei dir zu 99% bestimmt harmlos

    Ich hoffe natürlich du hast Recht.. Ich schaff es natürlich nicht jeden Beitrag in diesem Faden hier zu lesen, hoffe nur ich kann mich hier in einigen wiedererkennen.. Diese Gedanken lassen mir einfach keinen Schlaf mehr und ich bilde mir ein das ich in den Beinen nicht nur Zuckungen habe, sondern mittlerweile auch noch Muskelschmerzen.. Ich denke das ist aber nicht der Fall, sondern beobachte mich nur zu genau. Ich betreibe Leistungssport und laufen stellt kein Problem dar, habe nur Angst das es in Zukunft so sein könnte.. :-) Woher kommen bitte diese Zuckungen und warum verschwinden diese nicht einfach wieder? Ich versteh es nicht.. :(v Vorallem wie sich diese Angst von heute auf morgen entwickeln konnte, für jeden nicht-beteiligten einfach unvorstellbar..


    Danke für die Unterstützung in diesem Forum!


    Lieben Gruß

    Desweiteren sollte ich vielleicht hinzufügen: Ich bin Baujahr 1996 (sprich 20 Jahre alt) und keiner meiner Eltern, Großeltern, oder andere haben jemals an ALS gelittet. Zumindest weiß ich von nichts und bei meinen Eltern und Großeltern bin ich mir sicher. Ist es da überhaupt möglich an ALS erkrankt zu sein? Ich habe nämlich gelesen (man ließt ja so viel!), dass man in jungen Jahren im Grunde nur erkranken kann wenn es vererbt ist. Korrigiert mich wenn es falsch ist. Ich wünschte mir zwar es wäre die Wahrheit, aber abwarten...


    Gruß

    Die Wahrscheinlichkeit ist wirklich gleich Null...du hast es auch nicht. Kannst du mit deinen Eltern oder sonst jemandem über deine Sorgen reden? :°_ Meist tut es gut seine Sorgen offen auszusprechen das nimmt des Druck und entlastet dich und deine (Zuck)Nerven....

    @ Schwelt

    also zunächst ist es richtig, wenn keiner Deiner Eltern erkrankt ist, dass Du in deinem Alter quasi ausschließen kannst, ansonsten wärst Du ein medizinisches Wunder. Auch das kommen und gehen der Zuckungen spricht dagegen, ALS wird immer schlechter und nicht zwischendrin mal wieder besser, hinzu kommen die Schmerzen, was auch ein gutes Zeichen ist.


    Bei mir verstärkt sich alles (Schmerzen, Zucken, usw.) extrem, wenn ich mich, was ich leider die letzten Jahre gelernt habe, selbst stark beobachte,

    Wer der hier anwesenden "Zucker" (deren zweites Hauptsymptom NICHT Angst ist) nimmt irgendeine Art von Magnesium, Kalium, Natrium oder Kalium zu sich? Zum einen in Tablettenform oder zum anderen durch relativ viel Obst?

    Oder um es anders zu sagen: Bei mir kam das Muskelzucken nachdem ich Anfing Tabletten für eine Entsäuerung zu nehmen (mit den oben genannten Mineralien) und hörte wieder auf, als ich die Tabletten abgesetzt hatte.


    Und diese Mineralien sind eigtl alle bekannt dafür gegen Zucken zu helfen. Das Gegenteil war der Fall. Das kommt dann wohl davon wenn man sich in den Mineralienhaushalt einmischt ;-)

    Ich bin verzweifelt...'meine Zunge fühlt sich dauerhaft verspannt und prickelt komisch wenn ich viel gesprochen habe - im Gesicht zuckt und drückt es ohne Ende. Am Samstag geht's in Urlaub und ich werde ihn nicht richtig genießen können-denke laufend das wird mein letzter sein :°( ...habe Angst das sich mein Zustand im Urlaub verschlechtern könnte und ich nicht zu einem Arzt kann im Notfall der mich versteht...ich kann nicht glauben das meine Beschwerden von der Psyche und einer verkrampften Kiefermuskulatur kommen sollen. Habe fast keine Minute Ruhe. Habe solche Angst und muss den ganzen Tag funktionieren und so tun als sei alles in Ordnung, das raubt mir fast alle Kraft. Meine Nacken/Schultermuskulatur ist auch total verkrampft und wenn ich mich bücke oder etwas schweres hebe dann zieht sich diese richtig zusammen.

    rakete16878


    Bist du bereits in Behandlung wegen deiner Angst? Ich finde, vieles davon wird durch die Angst und die Panik getriggert und ausgelöst. Wenn du erst mal anfängst, dich auf deinen Körper so sehr zu konzentrieren, kommst du irgendwann zwangsläufig in diese negative Spirale... Die dreht und dreht und dreht und es wird so nicht besser werden... Du wirst immer mehr finden bei dem du denkst, dass das nicht normal ist. Ich hab das auch zur Genüge durch...


    Ich denke, dass dir der Urlaub gut tun wird. Raus aus der Routine. Raus aus dem Alltag. Sag deinen Sorgen und Ängsten, dass sie getrost Zuhause bleiben können denn du brauchst sie nicht!


    Gehst du im Urlaub in ein Hotel? Informiere dich doch mal über Wellness-Angebote wie Massagen und ähnliches. Lass es dir gut gehen. Lenk dich ab! @:)

    @ rakete

    Ich kann das absolut alles nachvollziehen und habe dies auch selber 1:1 so durchgemacht. Ich zucke jetzt schon seit 3,5 Jahren, und habe ein "schmutziges" EMG mit positiven scharfen Wellen. Die Zeit, also die 3,5 Jahre OHNE sonstige neurologische Auffälligkeiten haben aber Sicherheit gebracht, dass es eine "gutartige" Störung ist. Was es ist, kann man mir aber dennoch nicht sagen.


    Fakt ist, dass ich auch schon Urlaube nicht angetreten habe, oder wenn, dann dort eine Woche im Bett gelegen habe, vor Schwäche und vor Angst, im Ausland in irgenein Krankenhaus zu kommen. Meine Zunge und mein Kiefer haben mich gut 2 JAhre auch extrem gestresst, habe das Thema dann neben der Neurologie auch nochmals vom HNO inklusive Kehlkopfspiegelung abklären lassen, alles ok.


    Es gibt Tage, an denen jede kleinste ungewohnte Bewegung zur Krampfneigung führt, TAge, an denen mir sowieso jegliche Belastung schier unmöglich erscheint. Fazit ist, ich habe mit meinem Zucken und den damit eihergehenden Problemen keinerlei Anzeichen entwickelt, die Muskelabbau, Lähmungen, gesteigerte Reflexe o.Ä. aufweisen. Was mir am Meisten zu schaffen gemacht hat/macht, ist die Angst, von der ich mittlerweile weiss, dass sie ALLE Symptome bis zur unerträglichkeit verstärken kann, was dann wieder die Angst zusätzlich schürt, bis zur subjektiven absoluten Kraftlosigkeit.


    Ich bezweifle nicht, dass Du eine Störung, bzw. Grunderkrankung hast, wie die meisten hier von uns, jedoch wette ich alles darauf und bin zu 100 % davon überzeugt, dass die Angst es Dir zu Hölle macht, was Du an Dir beobachtest und spürst.


    Ich habe eine 6 wöchige Psychosomatikkur gemacht und seit dem geht es ansatzweise besser und ich merke, dass die Symptome zwar nach wie vor da sind, aber wesentlich milder und es versetzt mich auch nicht mehr so in Panik, wenn etwas neues hinzukommt. Und ich nenne das jetzt mal Benignes Faszikulationssyndrom, zu dem es im englischsprachigen Raum wesentlich mehr zu gibt, u.a. die Seite www.aboutbfs.com


    Ich schreiben betroffene, die das Thema teilweise Jahre verfolgt von ihren Erfahrungen, und glaub mir, es gibt fast nichts, was bei bfs nicht auftreten kann (Schmerzen, Zucken, Krämpfe, Angst, Müdigkeit, Verdauungsstörungen...)


    Kopf hoch, sie zu, dass Du erstlinig was gegen die Angst machst und versuche im Urlaub etwas runter zu kommen. Ich habe vor 3 JAhren auch teilweise an mein dahinscheiden während des Urlaubs gedacht, und ärgere mich heute darüber, weil alle Aufregung und Sorge und beschissen-fühlen der letzten Jahre unbegründet und umsonst war :)^

    Danke :)_ ich versuche tapfer zu bleiben. .


    .eigentlich kam ich mit meiner Angst gut zurecht (hatte vor 3 Jahren auch ne schlimme zwangsPhase. ..) dachte eigentlich mich wirft so schnell nix mehr aus der Bahn. ...dachte ich

    @ rakete

    ja, hatte ich, habe teilweise sogar richtiges Zucken gespürt. Das was ich den Ärzten dann vorgeführt habe, führte dann zu Kopfschütteln. Bei der Selbstbeobachtung der Zunge, selbst wenn man sie nicht rausstreckt, ist imer irgendeine Anpanung da, was auch zu der bewegten Oberfläche führt. Wenn ein Arzt sich die ansieht, ist der Mund nur minimalst geöffnet und bei mir haben die mit so ner grellen Lampe in den Mund geleuchtet.


    Wie gesagt, nachdem ich noch die 2. Meinung vom HNO hatte, ist der ganze Spuk auch ziemlich fix verschwunden, jetzt seit gut 3 Monaten.


    Zwangsstörung? Krass, hatte ich auch mal. In der Akutklinik, wo ich war, kam eigentlich ein ganzer Lebenslauf zustande, in dem u.A. auch die Zwangsstörung ein starker Indikator für meine Veranlagung war, einen übertriebenes Kontrollbedürfnis zu haben. Das wird mir halt gerade zum Verhängnis, weil ich das Zucken usw. eben nicht kontrollieren kann und aufgrund der nicht vorhandenen Therapiemöglichkeit für BFS das für mich auch alles zusätzlich schlimm ist.


    Hol Dir Hilfe, kann Dir nur den guten Rat geben, es bringt definitiv (zumindest bei mir) Besserung *:) @:) :)^