Wisst ihr ...ihr habt wirklich recht....und nachdem ich nochmals in der Muskelambulanz war dachte ich wirklich das war es jetzt; also irgendwann muss es ja auch wirklich mal gut sein. ...doch meine scheiß symptome bleiben...nix wird besser und diese "Überspannung " im kiefer und Hals ( und zunge) hört einfach nicht auf fühle mich wie im Schraubstock. Ich bin wirklich davon überzeugt das die Psyche meine symptome verstärkt aber das alles ....

    Ich kann ja jetzt auch zu niemanden mehr was sagen nach dem Motto " jetzt warst ja überall und alle sagen du hast nix..." - da Sitz ich nun - total verkrampft - der oberpsycho. Prima. Ich habe einfach so angar das alle nur die "AngstPatientin " sehen und keiner merkt das ich eventuell ernsthaft krank sein könnte - das es keine Heilung gibt ist mir klar. ...aber ich könnte mich wenigstens noch anständig verabschieden. .... :�( nee kein selbstmitleid- aber traurig trotzdem

    Ja das hoffe ich so sehr...und heute Nacht wach ich wieder auf mit Schleim im hals und druck im kiefer. ...dann sind alle positiven Gedanken wieder am A....aber danke @:) ich will wirklich daran glauben

    Liebe Rakete...


    Ich habe nun seit 8 Jahren nen Stress- und Verspannungsbedingten Tinnitus (beidseitig) und seit vielen Jahren knackst mein Kiefer wenn ich den Mund zu sehr aufmache. Dazu begleitet mich eben solange der Druck im Kiefer. Mal mehr und mal weniger stark. Ich weiss wie sich dieser Druck anfühlt und ich weiss er ist nicht angenehm. ABER es ist nix tödliches sondern einfach nur eine ungünstige Verspannung im Kiefer- und Nackenbereich. Lass das behandeln und kümmer dich darum, dann wird es besser.


    Ich habe zudem das Problem, dass sich mein Kiefer je nach Belastung ab und zu mal halb ausrenkt. Und dieser Schmerz ist nochmals etwas mehr jenseits von Gut und Böse... Und da habe ich eine Übung zum Einrenken welche aber auch sehr bei Verspannungen (Druck) im Kiefer nützt:


    Den Abstand / Die Hautfalte zwischen Zeigefinger und Daumen legst du knapp über dein Kinn unterhalb der Zunge. Dann machst du den Mund ganz weit auf und drückst das Kinn sanft aber mit etwas aufbauendem Druck hin zum Hals. Der Kopf wird dazu etwas nach vorne geneigt. Halte das 5 Sekunden und wiederhole es 2-3 mal. Das hilft mir meist sehr gegen den Druck (oder eben zum einrenken des Kiefers) @:)

    @ Rakete,

    ich denke, Du solltest aufhören die Symptome zu bekämpfen. Sie sind ein Teil von Dir. Akzeptiere sie und lerne, mit ihnen zu leben, denn es gibt wahrlich deutlich schlimmeres. Dieses ständige beobachten und sich fragen: warum wird es denn nicht besser? bringt gar nichts und verschlimmert die Symptome nur.


    LG


    Oli

    Hallo ihr alle zusammen,


    wie bekomme ich nur meine Angst in den Griff, da neben Muskelzuckungen auch eine zunehmende Rille im linken Daumenballen und eine zunehmende Rille in der Zunge incl. Zahnabdrücke entstanden ist?? Zucke seit Mai 2015, vorher schon mal eine Woche 2012. Weiß mittlerweile von anderen Betroffenen, dass es auch mal 2-3 Jahre muskuläre Auffälligkeiten/Zuckungen geben kann, bevor ALS zuschlägt. Deshalb kann mich die lange Zuckdauer noch nicht beruhigen. Habe vom Prof. Hecht in Kaufbeuren (ALS-Spezialist) die Auskunft, dass ALS erst messbar wenn 70 Prozent kaputt ist. Diese Auskunft hab ich auch schon von amerikanischer Forschungsstelle bekommen. Warum kann sich denn nicht mal jemand hier melden, der diese Symptome auch hatte und dem es jetzt wieder gut geht? Bitte meldet euch!!!!!!!!!!!!!!!! Kennt jemand aus seiner Gesundheitsvorgeschichte Stress, Ängste, Schlafstörungen, EBV, Candida, CFS (chronic fatigue)?? Das war bei mir so vorher der Fall.


    Lieben Gruß an euch alle, :-)

    @ oerkenblomsten,

    Du wirfst in Deiner Angst leider ziemlich vieles Durcheinander und interpretierst die Fakten stets im Sinne Deiner Angst:


    1. Die Aussage mit den 2 bis 3 Jahren Auffälligkeiten ist so nicht richtig. Wenn der Muskel zuckt ist er am Sterben. Das geht ziemlich schnellt - er zuckt ja, weil er keine Nervenimpulse mehr bekommt. Dann aber ist fast immer schon zuvor, spätestens aber kurz nach Beginn der Zuckung eine Schwäche feststellbar. Was die Betroffenen berichten lässt sich dann ganz banal erklären: erstens kann es sein, dass sie schon von Anfang an an ALS litten, nur die Schwäche nicht festgestellt wurde, weil sie nicht beim richtigen Arzt waren. Zweitens leider 1 bis 3 % der Bevölkerung an muskulären Problemen. Damit werden auch 1 bis 3 % der Patienten die ALS bekommen, zuvor vollkommen unabhängig an muskulären Problemen gelitten haben. Einige wenige Bertoffene haben daher keinerlei Aussagekraft.


    2. Ja, die Schwäche des Muskels ist erst dann auffällig, wenn ca 70 % des Muskels unbrauchbar sind. Im EMG zeigen sich Auffälligkeiten aber schon viel früher (wenn man denn den betroffenen Muskel misst). Da die Krankheit außer bei der erblichen Form (bei Betroffenenberichten die Du sowieso nicht lesen solltest aber wenigstens immer die erbliche von der sporadischen Form unterscheiden) idR sehr schnell voranschreitet, ist es ausgeschlossen, dass Dein Zucken seit 2015 ALS sein soll und bis heute im EMG nichts zu erkennen ist. Das werden Dir die Ärzte wohl auch schon gesagt haben.


    3. Uns was Du am Ende beschreibest ist gerade das Musterbeispiel für "Risikofaktoren" des benignen Zuckens. ALS kennt solche Risikofaktoren nicht. Wiese soll es denn nicht das 100.000 mal wahrscheinlichere benigne Faszikulieren sein?


    Bist Du schon in einer Angsttherapie? Solltest dringend damit beginnen!


    Oli

    @ oerkenblomsten

    Zu mir:


    Ich habe Dellen und Zahnabdrücke an der Zunge seit ich meine Milchzähne alle verloren habe. Die Zunge passt sich ganz normal dem Gebiss an. Das ist etwas vom normalsten... :)^ An einer Stelle hab ich richtig rechteckige Abdrücke von nem Zahn, das sieht irgendwie lustig aus so ne gezackte Zunge zu haben ;-D:)_

    Vielen herzlichsten Dank, dass ihr mir so konkret geantwortet habt!!!! O je ich könnte wieder so dagegen argumentieren (kenne ALS-Mann, der sein Leben nur Ängste hatte; kenne ALS-Frau, die vorher CFS hatte; meisten ALS-ler haben dieses hochgepeitschte Immunsystem und haben eigentlich nie eine Erkältung oder so, ich seit 2003 nicht...) Meine Theorie ist, dass ich eine chronische leichte Entzündung im Gehirn habe, entweder durch die Angst; die toxischen Candidageschichten, die ja ins Gehirn wandern können; oder den nicht auskurierten EBV, oder alles zusammen...Komischerweise hatte ich bevor alles losging wochenlang Schmerzen in den Sehnerven (erst nur wochenlang links, dann wochenlang rechts). Zeitweise hatte ich ja auch mal 3 Monate keinen Appetit und keinen Durst, immer mal wieder einen schrecklichen neuronalen Juckreiz (kündigt sich durch Schüttelfrost an und lauter so ulkige Sachen. Und das allerseltsamste bei dem ihr mich jetzt endgültig für mischugge erklärt ist eben - hab ich ja schon öfter erwähnt - dass ich letztes Jahr eben sehr wohl im Liegen Atemprobleme, Probleme beim Schlucken, Probleme beim Laufen ....hatte (die klassischen Symptome, das hatte nichts mit Erschöpfung oder Angst zu tun, sondern mit nicht richtig funktionierenden Muskeln). Das ist jetzt im Gr0ßen und Ganzen wieder besser. Zumindest merke ich beim Schlucken und Atmen nichts auffälliges mehr. Allerdings fällt mir schon viel aus der Hand. Besonder links, da wo auch die Rille im Daumenballen ist....?!?!?!


    Sicher hab ich Angst. Unendlich!!!!! Wegen meinen zwei Mädchen, die ich über alles in der Welt liebe und die ich einfach nicht verlieren darf. Danke für eure Unterstützung. Bitte nicht beschimpfen ;-), mir geht es schon schlecht genug. Katja

    Hör einfach auf dich mit dem schmarrn zu beschäftigen sich dir ein Hobby oder gib im Job ein buchen Gas und du wirst sehen alle Symptome verschwinden.


    Ich zB bin nun symptomfrei seit ich einfach andere Probleme habe als Zuckerei Krämpfe usw..

    @ Katja,

    wenn Dir Deine Töchter so wichtig sind, musst Du was gegen Deine Angst machen. Auch wenn Du es noch sehr anders willst, mit so einer Angststörung wirst du im Moment keine gute Mutter sein.


    Du hast eine lange Krankheitsgeschichte und suchst immer nach organischen Erklärungen - Cadida zB ist ein Mythos und durch nichts in der Schulmedizin zu beweisen. Erwiesen ist aber, dass Depressionen / Ängste alle und wirklich alle Deine Symptome machen können. Das muss Du endlich begreifen - für Deine Töchter.


    Oli

    Hi,


    bei mir zuckts seit mitte August, angefangen bei den Waden und immer mal wieder an unterschiedl. Stellen nur kurz, aber seit 6 Wochen hab ich auch Hotspots an den Knien bzw. knapp darüber. Insgesamt 4mal und immer für einen Tag und komischer Weise immer nach ner B12 Injektion am nächsten Tag.


    und jetzt aktuell zuckts seit 3 Tagen am Unterarm.


    Hatte ich vor ner Woche schon mal auch nach B12 Injektion am Folgetag. Irgendwie komisch.


    Macht mir jetzt halt Angst weils seit 3 Tagen ist, wobeis heut unter Tags fast nicht zu spüren war und erst seit heut Abend wieder wo ich meinen Sohn hochgelupft hab wieder regelm. alle paar Minuten. Hab auch ne Verspannung im Nachen Schulter auf dieser Seite.


    Kann sowas von Verspannungen kommen?


    Muskuläre Schwäche hab ich keine.


    Vitamin B12 hatte ich nen starken Mangel, aber die Injektionen haben bisher nichts gebracht. Vielleicht kommts ja noch. Letzte Injektion hatte ich vor 1,5 Wochen.


    Bin männlich und 38


    Grüsse

    war vor 5 Jahren beim Neurologen, damals hatte ich nur Wadenzucken. EMG war damals i.O.


    deshalb hab ich mir beim aktuellen Wadenzucken noch keine Gedanken gemacht. Erst seits an anderen Stellen länger zuckt. Wie gesagt nervt mich jetzt der linke Unterarm seit 4 Tagen. Seit heut morgen zuckts auch am linken Knie und rechten Oberarm.


    Neurologentermin hab ich in 2 Wochen.


    Muskelschwäche hab ich wie schon geschrieben nicht.

    Na wenn der Termin vor 5 Jahren in Ordnung war dann ist doch das gut. Der Termin in 2 Wochen wird genau so gut sein. Es zuckt halt ab und zu im / am Körper. Lass nur nicht zu, dass die Angst von den Leuten hier dich auch noch ansteckt und auffrisst und fange bloss nicht an zu googlen :)^

    hast recht, Danke


    Hatte bis vor kurzem eigentlich auch keine Ängste, da das Zucken ausser in den Waden, was ich ja kenne, nur mal hier und dort kurz war.


    Aber ab einer Stelle für 4 Tage stresst mich halt dich etwas. Kann das auch wenns länger an einer Stelle tickt benigne bzw. BFS sein???


    Ham des hier schon mehr gehabt für längere Zeit an einem Muskel???

    Ich hatte in einer akuten Stresssituation auch Mal Augenlid-Zucken für 9 Tage gehabt. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen das für schlimm zu halten. Ja, es ist lästig, aber es ist nichts Todbringens...

    @ oerkenblomsten

    Zitat

    Wegen meinen zwei Mädchen, die ich über alles in der Welt liebe und die ich einfach nicht verlieren darf.

    Es liegt in der natur des Menschen, das Eltern vor ihren Kindern die Welt verlassen und das ist auch gut so. Die Regel ist es natürlich nicht, aber es sollte so sein. ;-)


    ALS endet immer mit dem Tod und deswegen versteh ich euch auch nicht. Wieso wollt ihr die Diagnose überhaupt wissen (vorausgesetzt ihr hättet ALS)? Um zu wissen das ihr nach ein, zwei Jahren langsam aber sicher richtung Beatmungsgerät geht? Das ihr dahin sichen werdet? Das ihr nach spätestens drei Jahren den Tod als erlösung empfinden werdet?


    Dann weiß ich doch lieber nicht was ich habe ...


    Und die Aussage : " Dann hab ich wenigstens zeit mich zu verabschieden" ...


    Wenn ihr nach nem Herzinfarkt einfach umkippt und sterbt , habt ihr auch keine zeit mehr euch zu verabschieden - und ein Herzinfarkt ist sehr viel wahrscheinlicher als ALS.

    @ Oli1973

    Zitat

    Auch wenn Du es noch sehr anders willst, mit so einer Angststörung wirst du im Moment keine gute Mutter sein.

    Ach quark. Angstkranke funktionieren genauso wie gesunde Menschen.Ich hab drei Kinder und einen Enkel und hatte nebenbei trotzdem genug zeit meine Ängste zu füttern. Und wenn ich mal wirklich out of order war, gibt es ja auch noch ein familiäres Netzwerk was dann greifen kann - zum beispiel Vater oder Oma.


    Die Lösung ist ganz einfach der richtige Facharzt und das kann durchaus ein Neurologe sein - wenn er zusätzlich Psychiater ist.