Hallo zusammen,


    Habe gestern noch was vergessen mit reinzubringen. Wegen der damals neuen Symptome wie Hautbrennen u. Kribbeln bin ich ja dann doch nochmal los wegen Ursachenfindung. Ich habe zu der Zeit einen Vitamin B Komplex eingenommen. In meinem Blutbild kam dann raus, dass ich zwar B12 unter Norm- ABER b6 über der Norm hatte. Überdosierung B6 führt genau zu o.g. Symptomen u.a. auch Muskelzucken. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass zumindest die neuen Symptome durch zuviel B6 herbeigeführt wurden( mein Hausarzt meinte das b6 sei noch nicht sooo hoch, dass es daher kommen könnte). Fakt ist jedoch, dass die Symptome nun wieder weg sind, seit ich die Finger von diesem Komplex lasse. Ich glaube, man sollte wirklich vorher gut überlegen welche NEM Sinn machen und ob überhaupt Mangel vorliegt.

    @ Pepe:

    sei respektvoller zu deinem Arm. Er ist wertvoll u. Voll funktionsfähig. Arbeite endlich mit Deiner Angsterkrankung. Zuckungen sind manchmal zermürbend und auch mich kann das mal runterreißen. Aber dank Therapie fange ich mich schnell wieder ein. Und kann das Leben wieder leben......


    Herzliche Grüsse an alle!


    Aviendha

    Hallo,


    bin auf dieses Forum gestoßen, nachdem ich auch über Muskelzucken gegoogelt habe.Also bei mir fing alles letztes Jahr Ende Dezember an.Ich hatte vorher schon Stress, da bei meinem Bruder im Oktober MS diagonstiziert wurde. Ich habe viel über diese Krankheit recherchiert und hab gelesen, dass viele die MS haben, auch einen Vitamin D Mangel haben und diese Krankheit in den südlichen Ländern gleich Null vorkommt.Da ich auch hypochondrisch veranlagt bin, habe ich mir Vitamin D besorgt und zwei Wochen lang 4000i.e.täglich zu mir genommen und dann fing es an.Ich hatte leichte Zuckungen in den Beinen angefangen in den Waden, die sich dann auf Auge(mal links mal rechts), Arme, Hände, Gesicht ausgebreitet haben.Also ich hatte nie Ruhe immer irgendwie eine Zuckung hier und dort.Manchmal auch an einem Ort über mehrere Tage.Im Internet habe ich dann gelesen, dass Vitamin Dgenau wie das B12 sehr viel Magnesium verbraucht und das viele die Vitamin D ohne Magnesium nehmen( wie in meinem Fall) Zuckungen bekommen.


    Ich habe seit dem kein Vitamin D genommen und jeden Tag Magnesium Citrat bis zur Durchfallgrenze genommen.Es wurde ein wenig besser aber immer noch nicht ganz weg.Dann ging ich im Juni 2017 zum Neurologen.Mrt,Emg,Eng,Vep und Lumbalpunktion allesaußer einem Bandscheibenvorfall an der HWS ohne Befund.Danach haben sich nach dem unaufälligen Befund die Zuckungen auf ein minimalstes vlt 1-2 mal am Tag reduziert.Jetzt allerdings wieder im November fangen die Zuckungen wieder an.Letztens wachte ich auf und merkte wie meine Zunge zuckte.Das hatte ich noch nie.Und jetzt zuckt es wieder mal in den Waden mal am Daumenballen.Ich weiß auch nicht warum jetzt wieder, ob es am Winter liegt( Winterdepressionen) Stress oder Magnesiummangel.Auf jeden Fall ist die Angst vor einer schlimmen Krankheit wieder da.

    Hi Suggababe,


    wenn es eine der schlimmen neurologischen Erkrankungen wäre, dann würde es nicht besser und wieder schlechter werden, sondern nur und immer schlechter. Wie fast alle hier Schreibenden Zucker bist Du hypochondrisch. Das drüfte auch die Ursache für die Zukcungen sein.


    Versuche Dich zu entspannen und eine positive Haltung einzunehmen!


    Oli

    Hallo,


    bei mir wird das zucken auch wieder stärker. Auch das komische vibrieren, was ich sonst immer in den Beinen hatte, hatte ich jetzt im Arm.


    Diese Angst, die Erkrankung zu haben, macht mich noch wahnsinnig.

    Hi Nicole,


    eine Frage die ich mir immer stelle (und die ich noch nicht beantworten konnte): steigt meine Angst, weil ich mehr zucke oder zucke ich mehr, weil gerade wieder ängstlicher bin?


    Jedenfalls ist es so, dass Zuckintensität und Angst voneinander abhängen.


    Wie ist Dein Eindruck?


    Oli

    Ja wahrscheinlich das hofft man ja das es von der Psyche kommt.Vorallem ist es ja so, dass es im Winter schlimmer wird.Das hängt bestimmt mit der Jahreszeit zusammen.Im Winter, ist zumindest bei mir so, bin ich immer depressiver und irgendwie ängstlich und negativ drauf.

    Hallo,


    ich schreibe mal wieder in dem Faden, da es mir leider nicht so gut geht.


    Ich habe seit Juni diese ständigen Muskelzuckungen, in den Waden regelmäßig und gelegentlich auch mal woanders, wie z.B. in den Armen, Schultern, Rücken.


    In einer neurologischen Praxis hat man bei mir eine Polyneuropathie festgestellt. Im Anschluss wurde eine größere Untersuchung im Uniklinikum durchgeführt. Man machte ein großes Blutbild, ein NEG incl. F-Wellen Bestimmung, ein EMG und eine Liquorpunktion. In der Elektroneurographie wurde die Polyneuropathie bestätigt und differenziert... es wurde eine sensomotorische, überwiegend demyelinisierende Polyneuropathie diagnostiziert... das Eiweiß im Liquor war auch etwas erhöht.


    Einen wirklichen Auslöser der Polyneuropathie konnte man mir nicht nennen, man möchte in einem Jahr eine Verlaufskontrolle durchführen.


    Auch habe ich den behandelnden Neurologen über meine Angst vor ALS berichtet... dieser sagte mir, dass hier keine Erkrankung der Motoneuronen (wie ALS etc.pp) vorliegt, und das die Ursache für die oben genannte Polyneuropathie eher harmloser Ursache wäre ?!?


    Für eine Zeit lang war ich beruhigt, doch immer wenn diese Muskelzuckungen stärker werden, kommt diese Angst zurück, und ich frage mich... hat das wirklich alles nichts mit ALS zu tun ???


    Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll, ich bin geneigt wieder zum Neurologen zu laufen. Ich leide schon seit langem unter einer Angststörung, und ich habe es leider schon geschafft, meine Beziehung dadurch kaputt zu machen...


    Was kann ich tun ???

    Es gibt auch kein Wundermittel... Die Begleitung durch einen guten Psychologen ist eine Verhaltensänderung und diese braucht Zeit. Das geht nicht von heute auf morgen, leider. Gib dir Zeit. Du bist dein eigenes Problem, keine Krankheit und das ist eine sehr gute Nachricht! :)_

    Hallo zusammen,


    ich bin auch noch da und habe gerade einen Rückfall! Bei mir ging das Gezucke ja im August 2015 los und wurde dann nach und nach weniger. Ich hatte einen Verlauf mit neuen Symptomen alle 2-3 Wochen. Seit Februar dieses Jahr hatte ich dann einen dicken Reizdarmschub, der bis zum Sommer etwas besser wurde, aber dann einen neuen Schub. In der Zeit waren die Zuckungen kein Thema. Nun ist der Reizdarm quasi in den Urlaub gefahren, und prompt nehmen die Zuckungen zu, habe auch so Minikrämpfe / Verspannungen in den Muskeln. Es ist in etwa eine light-Version von vor 2 Jahren. Dass es psychosomatisch sein muss, ist ja klar, was soll es sonst sein. Aber es nervt, da sich in meinem Leben nichts geändert hat (wie auch...) und ich die Hoffnung hatte, dass ich mich an alles gewöhne und es dann ruhiger wird.


    VG, dä Schwarzwaldbue

    Hast du denn grundsätzlich an dir und deinen Ängsten gearbeitet? Wenn nicht musst du dich nicht wundern wieso dein Körper immer noch rebelliert :-) Psychosomatisches geht nicht mal einfach so von alleine weg...

    Oh, hätte ich so gern, am besten hilft Ruhe und Sport. Mein Leben lässt beides nur nicht so zu, dass ich runter komme. Feste Termine wie mal wieder VT oder gar Reha sind gänzlich ausgeschlossen. Aber wenn es schon einmal besser wurde, wird es vermutlich wieder besser werden.

    hallo schwarzwaldblume,


    genau diese minispannungen und krämpfe habe ich jetzt auch seit zwei monaten.


    ist nicht gerade beruhigend.


    ich versuche auch meinen darm zu beruhigen: mit kokosfett gegen pilze/bakterien und vieles mehr.


    zunge ist längst nicht mehr so belegt.


    aber diese schlafstörungen müssen einen ja umbringen ;-)


    absolut extremst.


    mit lebertran versuche ich das vitamin d hochzukriegen, um gegen ängste und schlafstörungen vorzugehen.


    lg,