Wiederkehrende neurologische Beschwerden: Diagnose unklar

    Hallo zusammen,


    vor eineinhalb Monaten hatte ich für ca. 2 Wochen neurologische Beschwerden. Angefangen hat es mit einem leichten Benommenheitsgefühl im Kopf. So als hätte man leicht einen sitzen nach zwei, drei Bier. Dazu kam dann später Schwindel, ein allgemeines Schwächegefühl, Kribbeln und ein seltsames Gefühl in Armen und Beinen. Einige Tage lag ich die ganze Zeit nur im Bett. Dann haben sich die Beschwerden langsam wieder zurückgebildet. Während dieser Phase kamen aber auch neue Symptome hinzu: vor allem ein ziehender Schmerz in verschiedenen Gliedmaßen.


    Schädel- und Halswirbelsäulen-MRT hat nichts Ernsteres gezeigt. Lediglich auf dem HWS-MRT Bildern waren entzündete Lymphknoten zu sehen und man ging davon aus, dass dies die Ursache für die Symptome war, weil man nichts anderes gefunden habe.


    Seit vier Tagen habe ich jetzt nach einer Pause von ca. einem Monat, in dem es mir wirklich gut ging, wieder sehr ähnliche Beschwerden.


    Habt ihr von Symptomen dieser Art schon einmal gehört und wenn ja in welchem Zusammenhang? Ich bin selbst grad etwas ratlos und frage mich, ob ich jetzt nochmal zum Arzt sollte oder nicht...

  • 5 Antworten

    Kann wirklich vieles sein. Wurde mal ein großes Blutbild gemacht? Dazu vielleicht noch Werte nehmen lassen wie Vitamin D, B12, Zink etc. Ggfls. auch mal diverse Hormone testen lassen Sexualhormone, Schilddrüse.


    Lifestyle ist ok? Gute Ernährung, genügend Bewegung und Licht?

    Nur mal so ins Blaue: Kann es einen Zusammenhang mit dem Wetter/Sonneneinstrahlung geben, weil du manchmal viel und lange draußen bist? (zeitweise Arbeit draußen (Bauarbeiter, Gärtner, etc.), zeitweiser Intensivsport oder -wanderungen)


    Hitzschlag / Hitzeerschöpfung / Sonnenstich (letzteres ist im Prinzip eine Hirnhautreizung, also durchaus neurologisch) wären dann so Möglichkeiten.


    Auf onmeda.de gibt's jeweils umfangreiche Erklärungen dazu. Und natürlich bildet sich auch sowas im Haus/Bett wieder zurück, denn da ist ja keine direkte Sonne. Ist man dann aber wieder ok, geht's doch wieder raus, an die Sonne und frische Luft und wer es da erneut übertreibt in Länge und Intensität, hat die gleichen Probleme wieder. Wenn dem so wäre: Kopfbedeckung, leichte Kleidung, und einfach weniger Aufenhalt an der Sonne und mehr Schatten dürften da helfen. Und viel trinken.

    Ja, großes Blutbild wurde gemacht. Keine Auffälligkeiten bis auf einen leicht erhöhten Allergiewert, der aber nicht die Symptome erklären könne.


    Ausgeglichener Lebensstil. Natürlich arbeite ich hin und wieder viel, aber wer macht das nicht? Ausreichend Erholung gönne ich mir auf jeden Fall. Auch auf Bewegung und Ernährung achte ich.


    Bzgl. Zusammenhang mit Wetter/Sonneneinstrahlung: die meiste Zeit über arbeite und lebe ich in geschlossenen Räumen. Außer beim Sport oder bei Ausflügen, Spaziergängen etc.

    Auch bei einem großen Blutbild sieht man nicht alles. Lass dich mal auf Borreliose, Borna und Herpes testen. Ich hatte auch totale neurologische Beschwerden und wurde immer auf die Psycho-Schiene geschoben. Hatte auch MRT, CT und etliche Bluttests. Bis ich dann auf eine Ärztin für Infektionskrankheiten gestoßen bin. Die hatte sofort ein paar Verdachts-Diagnosen, wo der Großteil dann zutraf