Harnleiterverpflanzung.

    Hallo,

    ich bin Toscha 52 Jahre alt .Danke das ich hier Mitglied sein darf. 2019 wurde mir bei einer Unterleibs OP der Harnleiter durchtrennt. Seiher gehe ich mit den ganzen Schienungen durch die Hölle...

    Ich bin Alleinerziehende Mama, allerdings ist es jetzt so das meine Tochter 15 Alleinerziehnde Tochter ist da ich nichts mehr machen kann:-|Das ist sie nun seid 8 Monaten. Sie sieht mich nur noch leident, ich versuche mich Gesund zu geben aber das klappt leider nicht mehr. Ich kann jedem Pandabären Konkurenz machen bei den Augenringen.:-/. Ich habe in meinem Leben solche Schmerzen und vorallem auf Dauer nie erlebt.Ich kann nichtmal mehr Auto fahrenX-\. Nun soll es zu einer Harnleitertransplantation kommen. Also Harnleiter in Blase verpflanzen.

    Meine Angst ist riesig. Hat hier irgendwer Erfahrungen damit gemacht?

    Würde mich freuen etwas zu lesen.:)_

  • 5 Antworten

    Hallo Toscha167 ,


    dass du solche Schmerzen erdulden musst, tut mir sehr leid.


    Mit Erfahrung kann ich dir leider (oder zu meinem Glück) nicht dienen. Das A und O für eine erfolgreiche und komplikationslose Harnleiterverpflanzung ist sicherlich ein guter Operateur bzw. eine Klinik, die solche Eingriffe relativ häufig durchführt.


    Steht dein OP-Termin schon? Dann ist das Krankenhaus sicher schon ausgewählt. Falls nicht, solltest du dich umschauen nach Kliniken, die Neoblasen für an Blasenkrebs Erkrankte operieren. Solchen Kliniken dürfte eine Harnleiterverpflanzung geläufig sein.
    Du könntest googeln nach Fallzahlen Ureterozystoneostomie und dann schauen, welche Kliniken bei dir in der Nähe sind.


    Ich wünsche dir einen gelungenen Eingriff und danach ein neues Leben ohne Schmerzen. @:)

    Hallo und guten morgen,

    nach einer schmerzvollen Nacht freue ich mich trotz dessen Antworten bekommen zu haben....Ich habe den Termin noch nicht. Am 21 hab ich vorgespräch in der Charite Mitte Berlin. Hoffe darf die Klinik hier nennen. Sie machen Nierntransplantationen und vieles mehr. Glaube tatsache das ich bei dem Leitenden Oberarzt in guten Händen bin. Ich wünsche mir einfach nur mal ein zwei Tage ohne Schmerzen.Ich werde in jedem falle weiter Berichten. Lieben dank euch !

    hallo Toscha,

    Hat man denn mal überprüft, ob der Harnleiter nach der Durchtrennung wieder dicht ist oder ob sich eine Engstelle gebildet hat?

    Wurde der Harnleiter bei den Schienenwechseln mal mit Kontrastmittel geröntgt ?

    Vielleicht kommst du ja auch ohne Schiene aus ?

    Hallo Maike,

    ja ich habe jetzt ein Jahr eine wirklich miese Zeit hinter mir. Der Harnleiter wurde genäht bekam dann einen Alustend. Den mussten sie nach drei Monaten ziehen da ich nicht mehr laufen konnte. Als sie den gezogen haben haben sie natürlich geschaut ob der Harnleiter dicht ist. Das war er auch, allerdings setzten sie mir eine Schiene für einen Tag, leider hab ich am selben Tag einen Nierenstau bekommen. Sie zogen also die Schiene. So wie es aussah schwoll der Harnleiter durch die OP an. Tja und durch das ziehen haben sie wohl den Harnleiter erneut verletzt aber nicht Kontolliert. Ich ging dann fast zwei Monate ohne. Merkte aber das es mir von Tag zu Tag schlechter ging. Mir war schlecht, ich hatte Kopfweh und Schmerzen in der Leiste.Keiner reagierte, bis zu dem Tag als ich so eine Kolik bekam und wieder Nierenstau grad 3 hatte. Ich wurde Notoperiert und hatte ein kleines leck im Harnleiter. Das verursachte eine Entzündung.Sie legen als erneut eine Harnleiterschiene. Die sollte ich vier Monate tragen.Stetige Antibiotika gabe ereilten mich weil ich permanent Harnwegsinfekte bekam. Nach vier Monten wurde die Schiene gewechselt, Der Harnleiter war dicht aber nicht mehr durchlässig.Leider saß die Schiene so schlecht das ich zwei Wochen schwerste Koliken hatte. Ich dachte wirklich ich gehe kaputt. Die Schiene wurde erneut gewechselt und ich bekam eine ganz zoffte. Leider brauchte es drei Wochen bis sich alles beruhigte. Tja nun sollte am 10.3 meine OP stattfinden, Harnleiter kürzen und in die BLase vernähen. Allerdings musste ich die OP absagen wegen einer schweren Erkältung mit Fieber. Tja und nun muss ich leider warten, ich sehe mich ja nicht als Notfall und möchte jetzt keinen der es wirklich braucht ein Bett nehmen...Also heisst es durchhalten... Ich bin schon sehr am Boden, denn viel machen kann ich nicht mehr. Trage ich etwas geht ich am Stock vor Schmerzen. Bücken und Treppen steigen kaum möglich. Ich habe keine Anung warum ich mit der Schiene so schlimme Probleme hab. Aber ich hoffe es wird. Bleibt Gesund und passt auf euch auf.

    Lg