Kleine "Körnchen" im Urin: Sind das Nierensteine?

    hallo,


    hab vor ein paar tagen schon mal gepostet, dass ich ne blasen- und nierenbeckenentzündung und verdacht auf nierensteine hab.


    nach ziemlich heftigen krämpfen, 2 tagen antibiotikum und harnblasenspasmolytikum hab ich nun heut morgen so kleine "körnchen" im urin gefunden.


    sind das nun die nierensteine?? sind die so mini-klein, etwa 2-3mm groß?


    soll ich da jetzt zum urologen oder ist die sache damit "erledigt"?


    hat da jemand erfahrungen?


    liebe grüße*:)

  • 17 Antworten

    Nimm die Steinchen mit zm Urologen. Der kann sie analysieren lassen und Dir dann sagen, was Du machen soltest, um weitere Steine zu vermeiden.

    ja, wenn ich sie "erwische";-) nehme ich sie mit!


    weisst du, was der urologe untersuchen wird? hab doch so dermassen schiss vor kathetern und so zeugs.......:=o

    Glückspils, du hast was gefunden.


    Ich hatte auch schon Nierensteine die zweimal zerstört worden sind aber ich habe nichts danach gefunden im Urin.


    Der Urologe wird wohl erstmal eine Ultraschalluntersuchung machen, danach vielleicht noch mal Röntgen. Das tut beides nicht weh.


    Solltest du noch was größeres in den Nieren haben wird man vielleicht eine ESWL machen, dann könnte es sein das du vielleicht eine Schiene gelgt bekommst und vielleicht auch ein Katheter...


    Muß aber nicht sein.


    Martin

    Zitat

    vielleicht eine Schiene gelgt bekommst und vielleicht auch ein Katheter...

    :-o:-o:-o


    *HILFE-SCHREI-UND-VOR-SCHISS-WEGRENNE*


    na, dann hoffe ich mal, dass da keine größeren steine gefunden werden...alles andere is mir egal, aber KATHETER und so zeugs...:-/


    wenn ne röntgenaufnahme gemacht wird, kriegt man da immer noch dieses kontrastmittel in die venen gespritzt? das hab ich als kind mal bekommen.... oder wie läuft das ab?


    liebe grüße*:)

    oder wie läuft das ab?

    hallo,


    diese Untersuchung habe ich gerade hinter mir.


    Kontrastmittel wurde heute mittels einer Kinderkanüle in die Vene gespritzt (habe kaum den Einstich gespürt) und dann in Abständen geröngt. War überhaupt kein Problem!


    Jetzt bekomme ich einen Termin für die Entfernung des Steines, der doch zu groß ist um ihn noch homöopathisch zu entfernen.


    Also keine Angst!! Wenn die Steine zu groß geworden, und sich auf


    "Wanderschaft" begeben, das wird schlimm!

    hallo ingrid karin*:)


    danke für deine beruhigenden worte!


    ich war mittlerweile beim urologen, der mich wie erwarten an den radiologen überwiesen hat. ne bekannte hat mir jetzt erzählt, dass bei dieser radiologischen untersuchung unter anderem mit einem katheter urin aus der blase gezogen wird :-o:-o:-o ich kann mir absolut nicht erklären, wozu das gut sein sollte....wurde das bei dir auch gemacht?


    liebe grüße*:)

    Blödsinn

    Es gibt zwei "normale" Untersuchungen, um Nieren- und Harnleitersteine festzustellen.


    #Die eine ist die Ausscheidungsurographie. Dabei wird Dir, wie oben beschrieben, Kontrastmittel über eine kleine Kanüle gegeben. Das wird über die Nieren ausgeschieden, über die Harnleiter in die Blase transportiert und von das aus kriegst Du es auf ganz natürlichem Wege aus Deinem Körper. Zwischendurch werden da 3 oder 4 Röntgenaufnahmen geschossen.


    #Die zweite ist eine Computertomographie. Dazu ist manchmal noch nicht einmal Kontrastmittel notwendig.


    Weder bei der einen noch bei der anderen Untersuchung ist ein Katheter notwendig;-D


    Wenn Du die Steine auffangen willst, nimm Dir normale Kaffeefilter mit aufs Klo und Pinkel durch die hindurch. Sowas kann man auch als medizinische Ausstattung aus der Apotheke bekommen, aber Du weißt ja, woher der Ausdruck: Apothekerpreise kommt, oder?


    Gruß, Uro.

    Zitat

    nimm Dir normale Kaffeefilter mit

    hey, klasse idee!!!!!:)^ ....frag lieber nicht, wie umständlich ich das bisher gemacht habe....|-o....;-)


    das gefundene steinchen hat der urologe ins labor geschickt.

    Zitat

    Weder bei der einen noch bei der anderen Untersuchung ist ein Katheter notwendig

    puuuuuhhhhh, da bin ich aber beruhigt!!!! danke für die info!!!!!


    *:)

    wurde das bei dir auch gemacht?

    Nein devnic, bei mir gab es das nicht. Ich denke das ist eine ganz andere Untersuchungsmethode die bei dir angewendet wird. Kann ich aber auch nicht nachvollziehen.


    Inzwischen habe ich auch den Termin für die Entfernung des Steines bekommen. Wird evtl.nicht mal unter Vollnarkose gemacht. Abwarten, näheres werde ich erst im KH erfahren.

    dann drück ich dir auf jeden fall mal fest die daumen, dass du das schnell und möglichst schmerzfrei hinter dich bringst:)*:)^:)*


    berichtest du nachher dann, wie es war?


    liebe grüße*:)

    huhu*:)


    juchu, habe die untersuchung hinter mir!!!! war zwar nicht angenehm, weil mir von dem mittel schlecht wurde, und mein arm hat mir auch zwei tage lang weh getan, aber ich habs überlebt...;-) es handelt sich wohl um "verkalkungen" oder sowas, näheres wird mit der urologe hoffentlich am dienstag erzählen können...


    ingrid karin: hast du deinen termin auch schon hinter dir? hoffe, es war nicht so schlimm!?


    liebe grüße *:)

    Re. Nierensteinentfernung

    Meine Nierensteinzertrümmerung am Montag war ein Witz!


    Man muß nüchtern erscheinen und wird wie bei jeder OP (so wird diese ESWL ) auch genannt, vorbereitet. Auf dem OP-Tisch wird Sauerstoff gegeben und eine Kochsalzlösung in die Armvene zur Kreislaufunterstützung, zusätzlich wird die Sauerstoffsättigung mittels einer "Klammer" am Finger gemessen.


    Beim ersten "Schuss" wäre ich fast vom Tisch gefallen aber nur vor Schreck weil es beim "Schiessen" so laut ist. Ich habe alle 4 Stufen der Zertrümmerung ohne Schmerzmittel entspannt geschafft. Das Zertrümmern ist wirklich nicht schlimm!


    Das ich am nächsten Tag mehrere heftige Koliken bekam war die Rechnung dafür, das ich eine Harnleiterschiene abgelehnt habe. Ich habe wohl zuviel im Internet gelesen,gg.


    Im Moment quäle ich mich mit einer fieberhaften Infektion (Nierenbeckenentzündung, Husten), die aber hoffentlich mit AB auch bald überstanden ist.

    Hallo Elfenzauber28,


    weil ich im Internet von teilweise unangenehmen Fremdkörpergefühlen gelesen hatte. Ich habe einfach nicht an einen solchen Verlauf wie ich ihn dann erlebte gedacht.


    Im KH in meinem Zimmer war eine Dame, die 1 Jahr mit dieser Schiene gelebt hat,und sie hatte keine Probleme.


    Der Arzt, der mich für die ESWL vorbereitet hat, war auch meiner Meinung, nicht auf Spatzen zu schießen, die vielleicht nie kommen.


    Eine andere Dame neben mir im Zimmer hatte das Gefühl als wenn die gerade eingesetzte Schiene scheuert.. So empfindet es jeder anders.


    Muß noch dazu sagen, das eine Vollnarkose mich immer schrecklich "umhaut". Ich brauche immer sehr lange, um mich davon zu erholen.


    Viele Grüße


    Ingrid