• Können Wassereinlagerungen psychisch bedingt sein?

    Hallo :) Vielleicht klingt das jetzt komplett bescheuert, aber können Wassereinlagerungen psychisch bedingt sein? Ich kämpfe damit extrem, nicht nur jetzt bei der Hitze. 2012 hatte ich ziemlich schlechte Nierenwerte aufgrund von langanhaltender Dehydration im Zuge einer Essstörung. Auf dem Ultraschall war auch erkennbar, dass eine Niere angeschlagen…
  • 103 Antworten

    Sorry die Frage ob wassereinkagerungen psychisch bedingt sein können Fine ich in Anbetracht dessen dass du dich aktuell weiterhin sicher fehl-/mangelernährst fast schon frech


    Wenn du deinen Körper dauerhaft mit dem versorgst was er braucht hast du auch keine wassereinkagerungen mehr


    Aber die wassereinkagerungen scheinen nicht dein größtes Problem zu sein


    Such dir Hilfe, nimm sie an oder lass ( sorry für deutliche Worte ) die "rumheulerei" und leb mit den Konsequenzen deines Verhaltens

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    Bist du extrem untergewichtig? Trinkst du ausreichend?


    Erbrichst du häufig oder (miss)brauchst Laxantien und Diuretika? Mit anderen Worten: zwingst du deinen Körper dazu, Wasser zu bunkern, weil du es ihm anderswo vorenthältst oder entziehst?

    Mhm falls du immer noch eine Essstörung haben solltest, ist das vielleicht interessant für dich:

    Zitat

    Längere Hungerperioden führen zu einem Anstieg von Bilirubin im Blut. Daher sollten Menschen, die unter Morbus Meulengracht leiden, keine Fastenkuren durchführen. Auch fettarme Nahrung lässt den Bilirubingehalt im Blut ansteigen. Ansonsten können sich die Betroffenen normal ernähren.

    Quelle: http://www.netdoktor.de/krankheiten/morbus-meulengracht/


    Evtl. hast du auch kein Morbus Meulengracht und deine erhöhten Werte kommen von (d)einer Essstörung. Aber so oder so solltest du anhaltende Hungerzustände z. B. durch zu wenig essen vermeiden, wenn deine Bilirubin-Werte bereits erhöht sind. Diese erhöhten Werte bekommt man nämlich nicht nur weil man mal ein paar Tage zu wenig gegessen hat; da muss man schon dauerhaft/eine ganze Weile zu wenig essen. Wie das bei dir aussieht und ob deine Bilirubun-Werte davon kommen könnten - ganz ohne Morbus-Meulengracht, kannst du dir ja selbstehrlich beantworten.


    Und von Kohlenhydraten wird man nicht per se fett, auch wenn das bei Low Carb gepredigt wird. (Falls es darum geht, warum du low carb betreibst.)


    Unabhängig davon würde ich das aber mit den Nieren abklären lassen. Erst recht, wenn die Essstörung seit der Behandlung 2012 nicht komplett weg ist und sich weiterhin in deiner Ernährung und Flüssigkeitszufuhr niederschlagen sollte.

    Zitat

    Falls du die Pille nimmst: Hör auf sie zu nehmen :)^

    Ich nehme sie nicht :-) .

    Zitat

    Sorry die Frage ob wassereinkagerungen psychisch bedingt sein können Fine ich in Anbetracht dessen dass du dich aktuell weiterhin sicher fehl-/mangelernährst fast schon frech

    Du sagst es selbst. Sicher fehlernähre. Ich mag vielleicht momentan wenig essen, aber ich habe die schon seit über einem Jahr und da habe ich mich zwischenzeitlich normal ernährt. Ich war letztes Jahr 9 Monate in der Klinik und habe knapp 15kg zugenommen. Und ich versuche mir helfen zu lassen, gerade letzte Woche kam ich auch erst wieder aus der Klinik.


    Find das also schon etwas unfair.

    Zitat

    Bist du extrem untergewichtig?

    Nein, ich bin fast normalgewichtig.

    Zitat

    Trinkst du ausreichend?

    Ich versuche da drauf zu achten und komme wohl schon so an 2l (mit Tee, Wasser, Kaffee)

    Zitat

    Erbrichst du häufig oder (miss)brauchst Laxantien und Diuretika?

    Gerade nicht. Früher schon und phasenweise passiert es manchmal noch, aber momentan nicht.

    Zitat

    Wie das bei dir aussieht und ob deine Bilirubun-Werte davon kommen könnten - ganz ohne Morbus-Meulengracht, kannst du dir ja selbstehrlich beantworten.

    Ich kanns nicht wirklich sagen. Aber das mit der Gelbfärbung stimmt schon, manchmal bin ich gelb. Aber ist ja nicht einmal wirklich eine Erkrankung und nicht wirklich schlimm.


    Ich bin viele Jahre essgestört, wahrscheinlich ist mein Körper deshalb ja so kaputt, aber auch, wenn es von der Essstörung kommt, kann ich es ja nicht einfach ignorieren.

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    Achso, ja, jetzt gerade ernähre ich mich wieder schlecht, das habe ich hier aber von Anfang an dazu geschrieben. Die Wassereinlagerungen waren davor schon da. Das schaukelt sich bestimmt gegenseitig alles hoch, aber ich habe die Frage ernst gemeint, ob das psychisch bedingt sein kann. Können Verstopfungen ja auch, kann ziemlich viel.


    Natürlich muss ich mich immer irgendwie darauf verlassen, dass das wieder rausgeht und tut es ja auch, aber es tut weh, mir gehts dadurch psychisch nur noch schlechter und deshalb habe ich gefragt.

    Bei mir wars eben die Pille. Dank der Hormonschleuder hatte ich immer gute 4-5 kg Wasser zusätzlich in mir. Deswegen der Hinweis. 2Wochen nach dem Absetzen der Pille hat sich das Problem von alleine gelöst.


    Wassereinlagerungen können auch ein Zeichen von ner Herz-, Leber- oder Nierenschwäche sein.

    Klar wenn s ungefähr 20000 physische Gründe gibt für deine wassereinlagerungen würd ich mir natürlich auch die Frage stellen obs die Psyche ist


    Nochmal wenn du bereits so viele Jahre krank bist dann leb oder bzw Stern mir en Konsequenzen oder arbeite an dauerhaften Lösungen


    Diese pseudo-klinikaufenthalte um den anderen und wohl auch dir selbst gegenüber behaupten zu können doch etwas zu unternehmen sind ne für'n ...


    Harte Worte , aber du verstehst schon


    Ich werfe dir nicht vor krank zu sein aber du hasts in der Hand , mach was oder lass es bleiben, dein Ding, nur sollte man seine Mitmenschen nicht zum Spielball seines Leidens machen

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    pieplant


    Wieso erlaubst du dir ein Urteil über die Ernsthaftigkeit der Klinikaufenthalte von anderen Leuten? Das ist verdammt dreist, finde ich.


    Dé.liée


    Doch, wenn es von der Magersucht kommt kannst du es nicht nur einfach ignorieren, du musst das sogar, weil du dann ausser gesund werden gar nichts machen kannst. Wenn es dich annervt sag jedesmal laut: "Scheiß Magersucht!"

    Zitat

    Ich versuche da drauf zu achten und komme wohl schon so an 2l (mit Tee, Wasser, Kaffee)

    Ja nun ähm. Wieviel davon entwässert denn? Also Kaffee beispielsweise ist ja nicht gerade ein Wasserlieferant sondern eher harntreibend und das gilt ja auch für Brennesseltee. Die darfst du also bei deinem Wasser nicht mitzählen. Wieviel bleibt denn dann über von den eh schon knappen 2 litern?

    pieplant


    Ich frage mich gerade, was Dein Problem ist. Du kannst überhaupt nicht beurteilen, wie ernsthaft ich an meinen Problemen arbeite. Aber ja doch, ich bin aus Spaß jetzt schon allein dieses und letztes Jahr über 13 Monate in der Klinik gewesen %-| . Hast du Dich mal gefragt, ob ich nicht vielleicht gerade an dauerhaften Lösungen arbeite ;-) .


    Ich stelle nicht einmal ansatzweise in Frage, dass meine Essstörung mitschuld an meinem Problem ist, überhaupt gar nicht.


    Sagst du jemandem mit einer Bronchitis auch, dass er nur nicht ernsthaft versucht hat, gesund zu werden, wenn sie chronisch wird, hm? Deiner Schreibweise nach könnte man meinen, dass du überhaupt keine Ahnung hast, was es bedeutet, essgestört zu sein. Ich mein, ich mache das ja auch nur, weil es mir so schrecklich viel Spaß macht. Der tägliche Konflikt zwischen Hungern, Leben- oder Sterbenwollen und Essen macht ja auch schrecklich viel Spaß.

    Zitat

    nur sollte man seine Mitmenschen nicht zum Spielball seines Leidens machen

    Niemand verlangt von Dir, mein Spielball zu sein. Machen Menschen andere Menschen zu Spielbällen, wenn sie um Rat fragen? Nein.


    Danae

    Zitat

    Wieviel davon entwässert denn? Also Kaffee beispielsweise ist ja nicht gerade ein Wasserlieferant sondern eher harntreibend und das gilt ja auch für Brennesseltee. Die darfst du also bei deinem Wasser nicht mitzählen. Wieviel bleibt denn dann über von den eh schon knappen 2 litern?

    Wie Nike auch schreibt, das ist mittlerweile veraltet und zählt zur Trinkmenge dazu. Brennesseltee kann man da vielleicht abziehen, aber dann ists immernoch genug, weil ich dazu noch genug andere Sachen trinke, hauptsächlich Wasser.


    Nike

    Zitat

    Ich weiß auch nicht (sorry, habe das oben nicht ganz verstanden), ob Du Diuretika oder Abführmittel benutzt hast.

    Früher ganz extrem. Da haben sich Wassereinlagerungen und der Missbrauch solcher Mittel gegenseitig hochgeschaukelt, weshalb es ja dann zu dieser extremen Dehydration kam, durch die meine Nieren so angeschlagen waren. Mir fällt es schwer, genug zu trinken, ich habe panische Angst davor, dass sich alles einlagert (mir ist dann zwar schon rational klar, dass das Gewicht hauptsächlich Wasser ist, aber darauf verlassen kann ich mich emotional nicht). Phasenweise erbreche ich schon, aber danach zwinge ich mich, wieder zu trinken. Das wurde aber schon viel besser und momentan tue ich es nicht, die letzten Male waren in der Klinik, aber das ist schon eine Weile her.

    Zitat

    Vermutlich ist es wirklich so, dass Du gesund werden, also regelmäßig und normal essen musst, damit sich das Gesamtgleichgewicht Deines Körpers wieder herstellt. Ich kann mir denken, dass dies sehr schwierig ist, aber vermutlich ist dies der einzige Weg.

    Das schaffe ich einfach nicht. Gesund trinken ist schon eine riesige Hürde, essen ist viel schwerer. Damit ich überhaupt essen kann ohne durchzudrehen, mache ich ja low-carb, hauptsächlich Einweißshakes (1-2mal am Tag; ja, ich weiß aber auch, dass das keine ausgewogene Ernährung ist) und Tofu/Soja/Gemüse; ernähre mich überwiegend vegan (in der Klinik wars aber vegetarisch). An manchen Tagen erlaube ich mir aber auch mal Schokolade bzw. Süßigkeiten allgemein. Erlauben ist das falsche Wort, meistens ist es Heißhunger. Den kann ich aber mittlerweile relativ gut einordnen und die Kontrolle darüber wird immer besser.


    Trotz meiner Ernährungsweise halte ich aber mein Gewicht weitestgehendst. Bin ich nicht glücklich drüber, da spricht noch sehr viel die Krankheit aus mir, aber mein Stoffwechsel ist ziemlich banane. Dass ich zu wenig esse in der Gesamtbilanz weiß ich, aber es reicht aus, dass mein Gewicht steht.


    **


    Blutwerte


    Ich hab mal nachgeschaut:


    Kreatinin: 0.74 (0.50-1.10 mg/dl)


    Harnstoff: 29 (10-50 mg/dl)


    GFR (MDRD, Levey 2005): >60.0 (>60.0 ml/min)


    Cystatin-C-Wert steht hier nicht


    Kalium: 4.2 (3.5-5.5 mmol/l)


    Natrium: 143 (135-145 mmol/l)


    Laut des Blutbildes sind nur meine Monozyten, mein Bilirubin und mein Eisen (schon seit Jahren, obwohl ich mich seit vielen Jahren vegetarisch bzw. einige davon auch vegan und mangelernährt habe) erhöht. Aber das hat ja eher was mit der Leber zu tun, die war im Ultraschall vergrößert.

    Deine Nierenwerte sind voll in Ordnung, also deutet nicht auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin, so zumindest nach meinem Laienwissen ;-)


    Ich selbst habe eine Niereninsuffiziens und meine Werte liegen außerhalb der Norm, bin mittlerweile beim Nephrologen ín Behandlung.


    Denke nicht, das du aktuell zu einem Nierenspezialisten solltest.


    Vermutlich hängt es bei dir wirklich mit der jahrelangen Essstörung und deiner psychischen und physischen Konstitution zusammen.


    Kann es aber nachempfinden, dass es für dich Horror ist, diese "Neben- bz. Folgewirkungen" aushalten zu müssen, ohne durchzudrehen.


    Alles Gute dir!

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    Zitat

    Deine Nierenwerte sind voll in Ordnung

    sehe ich auch so (bin aber auch Laie) und ehrlich gesagt hätte ich da andere Werte "erwartet". Was für dich vielleicht hilfreich sein könnte, wäre ca. eine Banane am Tag zu essen, um deinen Elektrolythaushalt zu fördern; die enthalten u. a. Kalium und Magnesium. Auch wenn es länger her ist, dass du das letzte Mal erbrochen hast, aber das Kalium hilft auch generell gegen Wassereinalgerungen als Gegenspieler zu Natrium. (Auch wenn du keinen Kaliummangel hast laut Blutbild). Sind auch nur ca. 100 - 120 Kalorien/Banane - also nichts, weshalb du dir einen Kopf machen müsstest. (Ich weiß jetzt nicht, ob du Kalorienzählen hilfreich findest - kann ja auch ein Weg aus einer Essstörung sein je nachdem, wie man das benutzt (als Zwischenschritt)).

    Zitat

    Cystatin-C-Wert steht hier nicht

    Der Wert wird nur erhoben, wenn er extra angefordert wurde vom Arzt. Der Cystatin-C-Wert eignet sich besser zur Berechnung der Nierenfunktion als die (berechnete) GfR (=eGfR); außer bei dir wurde der 24h Urin gesammelt und der GfR daraus berechnet. Das wird aber alles idR erst gemacht, wenn die Standard-Nierenwerte auffällig sind, z. B. der Kreatinin-Wert. Dient der weiteren Abklärung.

    sternenstaub


    Dir auch alles Gute!


    *


    Aber ja, dachte ich mir, dass die Nieren in Ordnung sind.


    Deshalb stelle ich mir ja immer mehr die Frage, ob sowas psychisch bedingt sein kann. Manche Menschen können ja wirklich nicht auf die Toilette, wenn sie woanders sind als Zuhause. Letztendlich habe ich ja eh keine Wahl, als das irgendwie auszuhalten, aber es nervt halt, wenn alles wehtut.


    Sobald ich dann halt wieder nach Hause komme, wird es besser. Und vielleicht hängt das wirklich mit der Ernährung zusammen (salzarm), aber so würde das ja bedeuten, dass ich nirgendswo anders essen kann als Zuhause? Wenn ich so heftig auf Salz reagieren würde. Andere übersalzen ja nicht, sondern würzen normal, aber wenn selbst das nicht geht? Kann der Unterschied SO extrem sein?


    Meine Ernährungs- und Trinkgewohnheiten zu tracken, das kann sowohl hilfreich als auch schädlich sein. Hilfreich, weil ich dann sehen kann, dass ich bei so manchen Kalorienmengen gar nicht wirklich zunehmen kann, andererseits falle ich total schnell in diesen Übermut, immer weniger zu wollen. Ich kann ja auch nur bedingt was dafür, dass ich meinen Körper so nicht aushalte. Ich glaube, das kann man nicht verstehen, wenn man nicht weiß, was es bedeutet, essgestört zu sein. Da reicht es nicht aus, rational zu wissen, dass man nicht "dick" sein kann, wenn der Spiegel und das Körpergefühl was anderes vermitteln..


    Ist ja auch nicht so, als hätte ich nicht versucht, aus der Essstörung zu kommen. Wie gesagt, letztes Jahr habe ich 15kg zugenommen (von BMI 15,irgendwas), konnte das aber überhaupt nicht aushalten. Ich hab mich drauf verlassen, dass mein Körper sich einpendelt und habe weiter gegessen, aber das ist so ausgeartet und ich habe wieder 10 abgenommen, jetzt aber wieder 7kg zu. Das ist immer ein Hin und Her, weil ich ständig meinem Körper die Chance geben will, sich zu regulieren, gleichzeitig aber psychisch so durchdrehe, dass ich alles in Kauf nehme, um doch wieder abzunehmen, weil ich Angst habe, dass mich das Körpergefühl umbringt. Wie lange soll man das denn aushalten? Das geht einfach nicht, also bin ich ständig nur am Kämpfen und momentan ist die Gefahr, aufgrund meiner schlechten Psyche draufzugehen einfach höher als die zu verhungern. Die Wassereinlagerungen geben dem Ganzen dann den Rest, weil ich mich dann nochmal zusätzlich quallig fühle und ja auch irgendwie so aussehe.


    Ich gebe dem Ganzen ja jetzt schon die Chance, sich einzupendeln, wenn ich einfach bewusst darauf achte, alles zu vermeiden, was Wassereinlagerungen begünstigt. Das wird jetzt aber natürlich auch schon wieder zwanghaft.


    Was kommt denn noch in Frage, wenn nicht die Nieren?

    Zitat

    Was kommt denn noch in Frage, wenn nicht die Nieren?

    Mir fällt nur die Schilddrüse ein; unbehandelt kann man sich da durchaus wie ein wandelnder Schwamm fühlen ??ich dachte als ich davon noch nichts wußte allerdings auch, dass es bloß an der salzreicheren Ernährung woanders liegen würde, aber es ist schon ein großer Unterschied, ob die Schilddrüse vernünftig arbeitet oder nicht. Habe seitdem z. B. viel schlankere Beine, weil die chronischen Wassereinlagerungen weg sind und Wassereinlagerungen durch salzigeres Essen verschwinden auch deutlich schneller wieder.??

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