• Können Wassereinlagerungen psychisch bedingt sein?

    Hallo :) Vielleicht klingt das jetzt komplett bescheuert, aber können Wassereinlagerungen psychisch bedingt sein? Ich kämpfe damit extrem, nicht nur jetzt bei der Hitze. 2012 hatte ich ziemlich schlechte Nierenwerte aufgrund von langanhaltender Dehydration im Zuge einer Essstörung. Auf dem Ultraschall war auch erkennbar, dass eine Niere angeschlagen…
  • 103 Antworten

    Füße und Unterschenkel. Letztes Mal war es eben so schlimm, da musste man nur auf meinen Unterschenkel drücken und die Delle blieb mindestens eine Minute. Das war, als ich plötzlich 4kg mehr wog innerhalb von einer Woche.


    Ich persönlich finde, dass mans an den Hüften auch sieht und minimal im Gesicht, aber da wird mir immer an den Kopf geknallt, dass das nicht sein kann und ich mir das einbilde aufgrund meiner Körperschemastörung. Ich bin vielleicht krank, aber nicht blind und haptische Halluzinationen habe ich schon dreimal nicht. Wenn ich ganz schnell viel Gewicht zulege, dann kann man viel besser in die Hüften greifen. Viel besser und das kann ich mir nicht einbilden.

    Ich hab jetzt innerhalb 2 Wochen knapp 5kg abgenommen und da kann mir die Ärztin nicht erklären, dass ich keine Wassereinlagerungen hatte.


    Ich habe nicht wirklich auf meine Ernährung geachtet bis auf meinen täglichen Shake, sogar Kohlenhydrate gegessen und Süßigkeiten. War auf einer großen Feier mit Buffet

    .


    Also ich habe jetzt hier nicht gehungert oder sonstwas. Das macht aber auch optisch schon einen Unterschied, meine Beine und meine Hüfte sind wieder schmaler und am Fußrücken kann man die Sehnen wieder sehen (sieht man bei mir ziemlich).


    So, Zuhause ging das richtig schnell, wenn ich woanders war - wie z.B. auf der Feier - , dann nicht, da ging das Gewicht wieder um 2kg hoch und dann ganz schnell wieder weg...


    Ja, ich weiß, dass ich mein Gewicht zu penibel beobachte, ich versuche nur, meinen Körper zu verstehen ;-)


    Und das ist für mich die einzig mögliche Kontrolle.

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    Achja, und kein Brennesseltee ;-) .


    Ich verstehs echt nicht. Am allerbesten funktioniert mein Körper, wenn ich Zuhause bin, aber erstens habe ich bald keins mehr und hausiere im Gästezimmer meiner Familie (wo das Problem ja stark auftritt) bis ich weiß, wo ich hinziehe wegen meinem Studium und zweitens kanns das ja nicht sein? Da komme ich ja nie wieder hier raus, wenn das so unangenehme Folgen hat.


    Auf der Feier, wegen welcher ich 2 Tage vereist war, gings ja wieder nicht.

    Da bleibt eigentlich nur die Psyche. Vielleicht ist es ein sicheres und stark kontrolliertes Umfeld, dass da an anderer Stelle "lockerlassen" ermöglicht?

    Und was mach ich jetzt?


    Dummerweise verliere ich komplett meine Sicherheit nächsten Monat. Der Umzug fühlt sich nicht wie ein neues Zuhause an, gar nicht. In der Familie herrscht unausgesprochen richtig Stress, aber ich brauch gar nicht anfangen, das zu klären, geht nicht.


    Ich fühle mich nirgendwo so sicher wie in meinen eigenen vier Wänden. Sobald ich die verlasse spinnt mein Körper rum, nicht nur, was Wasser angeht.

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    Du kannst nur versuchen die Sicherheit an bestimmten Parametern festzumachen und zugucken wieviel du davon retten kannst.

    Hm. Sieht grad gewaltig mau aus.


    Ich liebe es, dass niemand kontrollieren kann, was ich tue. Bei meiner Familie habe ich das nicht. Gut, die sind gerade eh viel zu beschäftigt, mich auch nur ein wenig zu beachten, aber keine Ahnung, wie das ist, wenn ich da wieder wohne.


    Wenns ganz schiefgeht, habe ich nicht einmal ein Zimmer die erste Zeit, weil die sich beim Bau verkalkuliert haben. Dann habe ich zwar eine Luftmatratze, aber das wars dann auch.


    Ich habe aber schon zu verstehen gegeben, dass ich entscheide, was ich esse, mir da niemand reinpfuscht und ich mir selbst was mache. Das ist zumindest ein bisschen Sicherheit, aber da warte ich auch nur auf den ersten Stress. Ich hasse es, da beobachtet zu werden.


    Außerdem hasse ich es, wenn ein riesiger Vorrat an Süßigkeiten da ist. Bei meiner Familie habe ich ja auch ständig Heißhunger, das habe ich bei mir so gar nicht, eher das Gegenteil.


    Das sind alles Punkte, die die Essstörung füttern, aber sobald da irgendwas nicht stimmt, gerät die halt aus den Fugen.

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    Meine Mutter hat trotzdem einen Kühlschrank und einen Küchenschrank ;-).


    Ich kann mich da ganz schwer austricksen. Es hat in der Klinik schon gereicht, dass ich wusste, dass jemand Süßigkeiten auf seinem Zimmer hat.


    Keine Ahnung, ich habe jetzt gerade eine Möglichkeit für mich gefunden, dass ich überhaupt essen kann ohne komplett durchzudrehen. Halt "mein" Essen und ich will auf gar keinen Fall die Kontrolle verlieren.

    Das war alles einfach nicht durchdacht... entstanden ist die Situation, weil ich schon 13 Monate Miete gezahlt habe, um hier zu wohnen, aber gar nicht hier war, sondern in der Klinik. Dachten wir uns, dass ich mir das sparen kann, wenn ich ständig in der Klinik bin und bis zu meinem Master dann eben wieder Zuhause wohne. Mir war allerdings nicht klar, wie lange das ist. Die wenigsten meiner Masterwünsche fangen im Sommersemester an, die meisten setzen sowieso einen Beruf voraus und inwieweit das dann realisierbar ist, weiß ich jetzt gar nicht mehr, weil mich so garantiert niemand einstellen wollen wird. Deshalb ist mehr oder weniger gerade gar kein Ende in Sicht, Wohnungen oder WG-Zimmer kann ich mir in dem Gebiet nicht leisten, Unterhalt wird wegfallen, blablabla.


    Alles nicht durchdacht.

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    Allgemein sind hier gerade viele psychische Faktoren, die nicht günstig sind und gerade bei Stress gehts los. Dann dreht mein Körper komplett am Rad, eben auch mit den Wassereinlagerungen.

    Deswegen konzentrierst du dich nun auf das wirklich wichtige, deine Prüfung und im Notfall leihe ich dir danach ein Zelt und nach diesem Kram beschäftigst du dich dann mit dem Rest.

    Naja, im Notfall leben wir halt grummelig nebeneinander her.


    Vielleicht wird das Verhältnis ja auch wieder besser, wenn ich erstmal da wohne. Ich bin - ausnahmsweise - gerade mal ein bisschen nachtragend, das geht auch weg. Vor der Klinik hatten wir ja ein gutes Verhältnis, sonst hätte ich das nie in Erwägung gezogen.


    Gerade bin ich am Überlegen, ob mein Körper gerade - bin ja wieder Zuhause - zu viel Wasser "abgibt". Das Gewicht rast in einem Affentempo nach unten. Ich tue aber gar nichts dafür.

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