• 8 Wochen Diffuses Ziehen im mittleren Rücken, jetzt taube Stelle am Nacken

    Hallo, ich habe mich bereits vor einigen Wochen bezüglich komischer leichter Schmerzen die sich wie Verspannungen anfühlten, insbesondere wenn ich den Kopf nach vorne gebeugt habe zog es in der Wirbelsäule. Leider haben diverse Übungen nicht zur gewünschten Besserung geführt. Jetzt habe ich gestern ein weiteres erschreckends Symptom an mir entdeckt. Ein…
  • 143 Antworten
    Land_Kind schrieb:
    surifey schrieb:
    Hank87 schrieb:

    Mein ihr vom Vitaminmangel kriegt man auch Sodbrennen? surifey , hast du Sodbrennen gehabt? Haben sich so deine Magenbeschwerden gezeigt?

    Ich hatte extreme Probleme mit Sodbrennen und einem schlimmen Kloßgefühl im Hals, was ich als sehr lebenseinschränkend empfunden habe.

    Kam bei mir auch vom gravierenden B12 Mangel.

    Habe seitdem ich das spritze nie wieder Probleme damit gehabt.

    Kann man davon auch Ameisengefühl bekommen?

    Selbstverständlich. Wenn Nerven angegriffen werden, kann man davon fast alles kriegen. Ameisenlaufen hatte ich natürlich auch und Schmerzen und Muskelzucken und Krämpfe und Durchfall und Sehstörungen und Panikattacken und Gangstörungen und Vibrationen in den Beinen und Muskelschwund, und und und.

    Ich habe manchmal auch so Schübe... Aber nehme jeden Tag ne B12 Tablette ;-)

    Tabletten hätte ich nehmen können, bis zum Umfallen. Erst durch die Injektionen habe ich nach einiger Zeit eine Besserung bemerkt.

    Hat drei Jahre gedauert, bis alle Symptome verschwunden sind und ich spritze heute noch einmal wöchentlich.

    Wer spritzt denn sowas? Wenn ich das beim Kassen Arzt anfrage zeigt der mir doch den Vogel. War das ein Heilpraktiker oder irgend ein Priavtarzt?

    Meine Mutter ist auch Kassenpatientin und kauft sich das Zeug immer bei Amazon. Dann bringt sie es mit zu ihrem Hausarzt und der spritzt es ihr intramuskulär, weil das effektiver ist, als subkutan.

    Dort liegen viele B12-Packungen im Regal, jeweils mit Namen drauf. Viele Patienten lassen sich das spritzen, weil sich das herumgesprochen hat. Der Arzt ist nicht total davon überzeugt, weiß aber auch nichts entgegenzusetzen -typisch Arzt-. So nach dem Motto: Schaden kann es nicht und wenn es hilft,... Wer heilt hat Recht.


    Man muss sich halt einen Arzt suchen, der sich auskennt, oder der es zumindest einfach tut, so wie unser Arzt.


    Seit Corona spritze ich mir das selbst subkutan. Das Material kann man ebenfalls im Internet bestellen, oder sich in der Apotheke beraten lassen. Ich würde übrigens immer zu Hydroxocobalamin raten, weil das vom Körper am besten aufgenommen wird und ihm nicht Blausäure zugefügt wird, wie z.B. manchen Präparaten von der Firma Ankermann "Cyanocobalamin". Das wirkt nicht so gut, weil es im Körper nochmal umgewandelt werden muss und außerdem enthält es wie gesagt Blausäure -wenn auch nur in geringen Mengen.

    Ich nehme immer das Vitamin B12 1000 Mikrogramm Ampullen von Hevert. 10 Ampullen etwa 14 Euro.

    Man muss vorher halt abklären lassen, ob man es auch braucht ;-)

    Ich brauchte es aufgrund der Blutwerte nicht. Hätte ich mich darauf verlassen, säße ich heute im Rollstuhl und wäre womöglich schon erblindet.

    Habe jetzt einen Neurologen der der Meinung ist, dass bei unspezifischen Symptomen und unauffälligen Untersuchungsbefunden immer B12 gespritzt werden sollte. Da ein zuviel selten beim Menschen ab einem gewissen Alter vorkommt und es sowieso wieder ausgeschieden wird, ist es unbedenklich und daher lässt er es einfach auf Verdacht spritzen.

    Er sagte bei meinem letzten Besuch, dass es jetzt schon bei einigen Patienten geholfen hätte, die er womöglich noch vor einigen Jahren zum Psychologen überwiesen hätte.


    Genau das deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung.

    surifey schrieb:

    Ich brauchte es aufgrund der Blutwerte nicht. Hätte ich mich darauf verlassen, säße ich heute im Rollstuhl und wäre womöglich schon erblindet.

    Habe jetzt einen Neurologen der der Meinung ist, dass bei unspezifischen Symptomen und unauffälligen Untersuchungsbefunden immer B12 gespritzt werden sollte. Da ein zuviel selten beim Menschen ab einem gewissen Alter vorkommt und es sowieso wieder ausgeschieden wird, ist es unbedenklich und daher lässt er es einfach auf Verdacht spritzen.

    Er sagte bei meinem letzten Besuch, dass es jetzt schon bei einigen Patienten geholfen hätte, die er womöglich noch vor einigen Jahren zum Psychologen überwiesen hätte.


    Genau das deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung.

    Ok

    Aber wie kann das sein, dass jemand der Vitamin Mängel hat, der Mangel nicht nachweisbar ist obwohl es so schlimm ist, dass ein Leben in Blindheit und Rollstuhl droht?

    Hank87 schrieb:

    Aber wie kann das sein, dass jemand der Vitamin Mängel hat, der Mangel nicht nachweisbar ist obwohl es so schlimm ist, dass ein Leben in Blindheit und Rollstuhl droht?

    Gute Frage. Keine Ahnung, wie das sein kann.

    Fakt ist, mein rechter Sehnerv ist irreparabel geschädigt, aber noch nicht so schlimm, dass mein Auge das nicht mehr ausgleichen kann.

    Der Augenarzt kann auch kein Glaukom oder etwas anderes als Ursache erkennen und als ich ihm das mit dem B12 Mangel und den Nervenschäden erzählte, sagte er sofort: Bingo!

    Dafür ist B12 Mangel berühmt berüchtigt. Das Schlimme ist, dass man die Schädigung des Sehnervs erst mitkriegt, wenn sie schon sehr weit fortgeschritten ist. Ich habe es nur erfahren, weil ich diese Untersuchung gezielt verlangt habe.


    Und in meinem rechten Oberschenkel ist immer noch eine Kerbe im Muskel, die sich auch nicht mehr zurückbildet. Dort waren die Nerven wohl schon zu sehr geschädigt. Aber ich kann wieder normal laufen und die Kraft ist auch zurück.

    Überhaupt war die rechte Seite bei mir stärker betroffen, was eigentlich auch nicht für einen Mangel spricht. Der Neurologe wollte daher auch lange nichts davon wissen. Alle Untersuchungen fielen negativ aus.


    Ich bin so froh, dass ich durch Zufall im Internet auf dieses Thema gestoßen bin, denn ich war am Ende schon sehr verzweifelt, weil es mir immer schlechter ging und immer mehr Symptome dazu kamen.

    Das mit dem Sehnerv habe ich rückblickend schon gemerkt, das war immer so ein Druck hinter dem Augapfel. Ich hatte schon Angst, da säße ein Tumor, oder sowas. So hatte sich das angefühlt.

    Aber bei den normalen Untersuchungen beim Augenarzt hat da niemand etwas gefunden.


    Und all das bei normalen Blutwerten in jedem Bereich. Außer starker Vitamin D-Mangel und leichter Kalziummangel, was schon hätte ein Hinweis sein müssen. Der Kalziumspiegel im Blut wird normal immer konstant gehalten. Wenn der auch nur leicht absinkt, ist schon etwas faul.

    Komischerweise wusste das damals wohl kein Arzt.

    Umso besser, dass es dir jetzt besser geht.

    Hast du einen Umfangreichen Bluttest machen lassen der wirklich alles anzeigt was her geht? Oder war das ein banaler Test beim Hausarzt?

    Wie alt bist du? Ich hatte damals beim pfeifferschen Drüsenfieber Probleme mit dem einen Auge, dass ich nicht mehr richtig gesehen habe ...

    Ging aber von selbst wieder weg...

    Was mir jedoch damals glaube ich geholfen hat, war die Einnahme von Orthomol Immun... hatte ja wie gesagt später dann auch noch neben dem pfeifferschen Drüsenfieber Borreliose...

    Hast du dich auch mal untersuchen lassen, dass es kein leichter Schlaganfall war?

    Ja, ich war zigmal im MRT, etc. Ich hatte definitiv KEINEN Schlaganfall, oder sonst etwas. Woher sollen denn dann die anderen Symptome, wie Darmprobleme, dünner werdendes Bein rechts, insgesamt Muskelatrophie am ganzen Körper, hergekommen sein? Unwarum wurde es bereits nach ein paar Tagen Einnahme von Dekristol 20.000 Vitamin D besser, dazu hochdosiert Magnesium? Und warum ging es dann alles nach etwa einem halben Jahr Vitamin B12 Injektionen Schlag auf Schlag weg, ohne eine andere Therapie? Und warum kommen nach längerer Vitamin B12-Pause manche Symptome in leichter Form wieder, wie z.B. diese leichten Sehstörungen und verschwinden noch am Abend komplett, wenn ich morgens B12 injiziere?


    Inzu kommt, dass im MRT ein paar kleine weiße Stellen gefunden wurden, die man UBO´s nennt, weil man nicht weiß, wo die herkommen. Wäre nix Schlimmes; hätten viele.

    Ich habe dann diese Aufnahme einer Heilpraktikerin gezeigt und sie zeigte mir exakt dieselbe Aufnahme in einem Buch über B12 Mangel, wo ein Gehirn abgebildet war, das durch einen langen B12 Mangel geschädigt war.

    Dann zeigte sie mir eine Liste von Symptomen bei langanhaltendem und gravierendem B12-Mangel, von denen ich absolut jedes einzelne hatte; JEDES.


    Findest Du, das spricht für einen Schlaganfall?

    Ich war übrigens (weil Du fragtest) zu dem Zeitpunkt 45 Jahre alt, Sportlerin und Nichtraucherin.

    Hank87 schrieb:

    Umso besser, dass es dir jetzt besser geht.

    Hast du einen Umfangreichen Bluttest machen lassen der wirklich alles anzeigt was her geht? Oder war das ein banaler Test beim Hausarzt?

    Die Bluttests hatte ich erst beim Neurologen und dann beim Endokrinologen machen lassen. Alledings weiß ich heute, dass die Normwerte in Deutschland viel zu niedrig angesetzt werden. Außerdem hätte man den Transcobalaminwert und den Homocysteinwert nehmen müssen, was ich damals auch nicht wusste.

    Immerhin kamen wir so schonmal auf den Vitamin D-Mangel, der ja alles andere nach sich zog. Wer kein Vitamin D im Blut hat, dem fehlt es an Magnesium, dadurch widerum fehlt es an Kalzium, weil sich beides gegenseitig bedingt. Durch Kalziummangel, der bei mir auch nachgewiesen wurde, kommt es automatisch zu einem Vitamin B12 Mangel, da dieses als Transportmolekül für B12 funktioniert.

    Krass :=o