Hey,


    falls sie noch nicht da war würd ich sie erstmal nach Bad Sobernheim in die Katharina Schroth Klinik schicken. Sehr gut ist es dort. Allerdings hilft manchmal nichts anderes als die Versteifung. Ich hatte auch eine und ich glaube wäre das nicht so gewesen, dann hätte ich noch viel mehr Rückenprobleme wie ich sowieso jetzt immer noch habe. Hatte meinen ersten Bandscheibenvorfall mit 23 Jahren-den Zweiten zwei Jahre später und dann ein Jahr später den Dritten. In der Halswirbelsäule...es gab Zeiten, da konnte ich nicht mal alleine meine Haare waschen oder Augenbraun zupfen. Halten es die Ärzte für notwenig, um ihr später ein einigermaßen beschwerdefreies Leben zu ermöglichen, dann solltest du dich zusammen reißen und dem nicht im Weg stehen. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die eben diese Operation nicht hatten- u.a. aus deinen genannten Gründen und richtig übel dran sind. Die Operation hat sie in einem halben Jahr vergessen und je nachdem welchen Grad sie hat-kann sie danach fast gerade sein und das ist vor allem im Wachstum sehr wichtig. Glaub mir, die bekommt einen Schub und dann kann sie ganz krumm sein...dann ist alles viel schwieriger-womöglich gar nicht mehr machbar mit zufrieden stellendem Ergebnis. Es hat schon seinen Grund es in diesem Alter zu machen. Erkundigen ist das A und O, wenn sie in der Katharina Schroth Klinik das Selbe sagen, dann ist das so...glaub mir.

    Achso, und es ist völlig unwesentlich, ob sie JETZT im Moment gerade keine Schmerzen hat...sie hat das ganze Leben noch vor sich und dann wirds u. U. richtig heftig. Ich hatte in Teeniezeiten überhaupt keine Schmerzen...die ist doch noch jung, wenn da dann später mal der normale Verschleiß dazu kommt, dann sieht die Sache ganz anders aus.

    @ Mauser83

    Ich weiß es nicht genau, aber die Versteifungsstrecke ist schon ziemlich lang. So 14 Wirbel oder so.


    Soweit ich weiß hatte er zwei Operationen, von der Seite und von Hinten.


    Beschwerden hat er soweit ich weiß keine.


    Aber, wenn du willst, kann ich mich ja bei ihm mal näher erkundigen.

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    @ Karl der Heinz

    Meine Tochter hat einen Beckenschiefstand, wie "stark" der ist kann ich dir nicht genau sagen.


    Ein Orthopäde hat den vor 3 oder 4 Jahren mal festgestellt. Er meinte das Becken wäre "...deutlich nach rechts geneigt..., aber da kann man nichts machen...".


    Mehr kann ich dir leider nicht sagen! Sorry!


    Aber woher weist du von dem Schiefstand???


    Bitte um Erklärung!

    Ein Beckenschiefstand gehört nicht nur dazu, sondern ist wahrscheinlich meist die Ursache/Ausgangspunkt.


    Wenn deine Tochter einen BSS nach rechts hat, dann ist wahrscheinlich das linke Bein "kürzer", die lumbale Skoliose links, die thorakale rechts.


    Frag mal deine Tochter, ob sie Nackenschmerzen/spannung hat, wenn sie Migräne hat!


    Grüße Karli (auch deine Tochter!)

    @ Karl der Heinz

    1. Wie kannst du die Richtung der Skoliosen und das kürze Bein "bestimmen".


    Oder hast du geraten??? (Wäre aber großer Zufall?!?)


    2. Die Nackenschmerzen hat sie fast immer, aber wenn sie Migräne hat da immer deutlich stärker. Hab extra gefragt :-)


    Hab mir deine Beiträge mehrmals durchgelesen! Es klingt eigentlich ganz schlüssig.


    Was ich interessant finde, das hier die Nerven ins Spiel gebracht werden.


    Besonders beeindruckt hat mich die Übersicht über die Wirkung von Wirbelblockaden, da finde ich einiges, was sich mit den Befunden von meiner Tochter und auch mit meinen Problemen deckt.


    Wie ist deine Meinung zur Wirbelsäulenversteifung?

    Nein dadurch wird das Becken nicht schiefer, sondern man belastet wieder gleichmäßig.


    Bei einer ausgeprägten Skoliose wird das Becken auch nicht mehr gerade. Das mag gehen wenn die Skoliose aus einem Beckenschiefstand resultiert, dann reden wir aber von minimalen Gradzahlen.


    Aber nicht bei den Gradzahlen deiner Tochter ... da davon auszugehen wenn das Becken wieder gerade ist, ist die Skoliose weg ... damit ist man gewaltig auf dem Holzweg.


    Davon abgesehen: ich habe selber eine linkskonvexe Skoliose in der LWS und dadurch auch resultierend einen Beckenschiefstand. Aber eben nicht in solchen massiven Gradzahlen wie deine Tochter.

    Meine Meinung zum Thema WBS-versteifung:


    Es mag sicher Fälle geben, da ist es nötig und auch sinnvoll z.B. wenn in Folge eines Unfalls oder durch Osteoporose Wirbel/Wirbelkörper gebrochen sind.


    Im Fall deiner Tochter würde ich auch erst nach Alternativen suchen und probieren.


    Was die Einlagen angeht hast du meiner Erfahrung nach recht, man schiebt die Hüfte nur noch weiter hoch und verstärkt unter Umständen auch den Beckenschiefstand und erhöht damit den Schmerz-/Verspannungspegel.


    Das die Therapie sich nicht ausschließlich auf das Richten des Beckens beschränken kann, sollte klar sein.


    Es müssen natürlich beim therapieren auch die Skoliosen reduziert werden.


    Ob durch die Therapie die Skoliosen, bei der Gradzahl deiner Tochter, vollständig begradigt werden können, kann ich dir auch nicht genau sagen.


    Ich bin mir aber sicher, das die Skoliosen deutlich zu reduzieren gehen und was denke ich für deine Tochter wichtiger ist, es ist möglich sie schmerzfrei zu bekommen.


    [...]

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