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    bei google kommt man auf:


    man stirbt daran :)

    Wenn man nicht gerade auf Panikerseiten oder gutefrage.net klickt: Nein.

    Zitat

    für "richtiges" googeln, also passende Publikationen lesen und Synthese bilden hatte ich gestern Nacht keine Lust mehr...

    Das wäre auch nicht nötig gewesen. "Einrenken Schlaganfall" zu googlen kann man auch ohne gewiefte Stichwörter gesteckt zu bekommen. Schade, dass du es immernoch nicht getan hast, sondern wieder nur rechtfertigst, wieso dus nicht getan hast und du erst Stichwörter brauchst, die du googlen kannst ;-D


    Darüber kommst du beispielsweise auf diese Seite http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/der_riskante_ruck.html, die alles wunderbar erklärt, ohne "Daran stirbt man!!!11elf" als Fazit zu haben.

    @ Alexandra

    Na wie du meinst. Ich schreib mal besser nicht was ich davon halte über eine sehr lange Zeit zum Chiropraktiker zu gehen. Nur soviel: Wenn dein Körper mit einer Blockade reagiert ist vorher schon verdammt viel schief gegangen.


    Der Vergleich hinkt, du hast recht. Das Risiko auf lebenslange massive Folgeschäden bei einer Weisheitszahn-OP dürfte deutlich geringer sein :)z

    Zitat

    Ich schreib mal besser nicht was ich davon halte über eine sehr lange Zeit zum Chiropraktiker zu gehen.


    Nur soviel: Wenn dein Körper mit einer Blockade reagiert ist vorher schon verdammt viel schief gegangen.

    Siehst Du... genau das meine ich. Du urteilst ohne Wissen. Ich hab Morbus Scheuermann seit meiner Jugend... vielleicht denkst Du jetzt mal nach was Dir an Wissen fehlt? Du urteilst ohne Hintergrundkenntnisse. Ohne, dass man bei mir regelmässig löst habe ich massive Schmerzen mit Spinalnervenreizungen.

    Ich habe erst überlegt, ob ich die Einschränkung dazu schreiben soll, falls man eine entsprechende körperliche Krankheit hat, habe es dann aber doch gelassen- entschuldigung!


    Versteh mich nicht falsch, ich will dich hier nicht nur ärgern und ich bin ja selbst ein Freund von gut durchgeführter Chiropraktik. Aber was Aurora am Anfang beschrieben hat deutet sehr auf das Gegenteil hin.


    Ich kann halt nicht haben, wenn das Risiko verharmlost wird. Jedem steht frei sich selbst zu informieren. Ich habe es unfreiwillig auf dem Stroke Unit getan. Dort wurde mir dann mehrfach erzählt, dass nahezu alle jungen Patienten die da reinkommen vorher chiropraktisch/-therapeutisch behandelt worden sind.

    klar kann beim "Einrenken" der HWS etwas passieren, aber die Gefahr ist doch deutlich geringer als von Dir dargestellt. Du tust ja gerade so, als würde mindestens jeder 2te, bei dem die HWS eingerenkt wird, einen Schlaganfall erleiden. So ist es aber zum Glück nicht.


    Mein alter Hausarzt hat das auch mit nem ordentlichen Ruck gemacht. Einmal und nie wieder.


    Mein Orthopäde macht das mit einer viel sanfteren Methode. Bei dieser Methode sehe ich z.B. garkein Schlagafnallrisiko.


    Eine Manipulation an der HWS ist natürlich immer gut zu durchdenken.


    Eine chiropraktische Behandlung an der restl Wirbelsäule sehe ich z.B. komplett als ungefährlich außer es macht jemand, der es eigentlich nicht kann/darf.

    @devil in den meisten Punkten hast du recht.


    Allerdings:


    - ein geringes Schlaganfallrisiko besteht immer. Nicht dadurch, dass die Arterie einreißt, sondern dadurch, dass sich bereits vorhandene Ablagerungen lösen. Steht übrigens auf dem Aufklärungszettel zu dem Thema...

    Ja, es gibt da deutliche Qualitätsunterschiede. Habe sowohl einen Arzt erlebt, bei dem ich gar keine Sorgen hatte bei dem was er tut (er war selbst Ausbilder für Chirotherapie), aber auch jemanden, der es geschafft hat die Muskulatur zu überdehnen, so dass es mehrere Wochen lang wehgetan hatte.