Danke für die Anti-Schmerz-Sterne outside!


    Hab gestern 3 Stunden lang Runden im Sand der Reithalle gedreht. Das Ende vom Lied ist, dass ich seit gestern Abend mal wieder voll bis zur Oberkante mit Tramal, Novalgin und Ibuprofen bin. :-( Von daher kann ich die Sterne gut brauchen. Ist einfach keine gute Idee, stundenlang durch tiefen, schweren Quarzsand zu schlappen, aber ich brauch leider einfach das verflixte Geld. Naja.


    Heute dann wieder Seniorenturnen (dieses Mal hab ich das Durchschnittsalter nur auf 85 gesenkt :-D ), was schmerztechnisch auch net so der Knaller war. Irgendwie ist meine Motivation für Übungen machen momentan so was von gering, nachdem ich so oder so z. T. tierische Schmerzen hab - geht's euch auch manchmal so??


    Ist das bei euch auch so, dass ihr weniger Schmerzen bei gebeugtem Rücken habt? Lagert ihr euch zum Schlafen? Ich lege mir oft ein Kissen zwischen die Knie, während ich auf der Seite liege. Da zieht das Gewicht vom oberen Bein nicht so...


    Viele Grüße und ebenfalls viele Anti-Schmerz-Sterne an Alle :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

    Zitat

    Irgendwie ist meine Motivation für Übungen machen momentan so was von gering, nachdem ich so oder so z. T. tierische Schmerzen hab - geht's euch auch manchmal so??

    Manchmal?! Leider sehr oft. Manchmal habe ich optimistische Phasen, in denen ich voller Elan meine Übungen mache. Aber das hält nicht lange an. Wie soll man auch Spaß an Übungen haben, die teilweise unangenehm sind und dazu noch nicht mal den subjektiv gewünschten Erfolg haben?!


    Ich schlafe meistens auf dem Rücken, und zwar ohne Kissen. Meistens wache ich dann aber eh auf der Seite liegend auf (oder wie ein Schluck Wasser in der Kurve ;-)). Für die Seite nehm ich dann zwar ein Kissen unter den Kopf, aber zwischen die Beine tue ich eigentlich nichts. Aber dafür lege ich mich meist schräg seitlich hin (keine Ahnung, wie ich das erklären soll). Mein Rücken tut mir weniger weh, wenn ich auf dem Rücken liege.


    Das mit dem gebeugten Rücken kann ich gar nicht so richtig sagen. Ich empfinde aber einen "angenehmen" Schmerz, wenn ich mich nach langem Stehen zu den Füßen beuge. Das dehnt irgendwie die LWS.

    //@Sheep84//


    //Hallo Esther//


    //versuch es doch mal mit einem Seitenschläferkissen:)^. Das ist ca. 140x40 cm, ich habe meins seit ca. 1 Jahr und möchte es nicht mehr hergeben. Dadurch liegt nicht nur das ein Bein höher, sondern die ganze Seite auf der Du liegst. Ich kann das nur empfehlen. Ohne mein Kissen kann ich auf der Seite nur ganz schlecht schlafen.//


    //@ all//


    //Ich wünsche Euch allen ein schmerzfreies und (hoffentlich) sonniges Wochenende.:)*:)*:)*:)*//


    ////


    //Viele Grüße//


    //Britta*:)////****//

    Hallo Padi


    Ist wohl normal so, weil 1-2 Wochen irgendwelche Vorbereitungsmaßnahmen für OP sind. Schön, von Dir zu hören!!! Merk Dir gut, was die mit dir dort anstellen - schließlich verlang ich genauen Bericht ;-D will doch wissen, was auf mich zukommt :-)


    Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende


    Gruß


    Esther

    Zitat

    1-2 Wochen Vorbereitungsmaßnahmen für OP

    Das war bei mir vor 8 Jahren aber auch schon so!! Klar: damals als Jugendlich macht man sich keine Gedanken darüber. Aber aus jetztiger Sicht würde ich sagen, dass man diese Untersuchungen auch zu Hause ambulant machen lassen kann, und die Berichte eben mit in die WWK nehmen kann. Das einzige problematische dürfte das Strecken der Wirbelsäule sein. Schließlich hat nicht jeder so ein "Folterwerkzeug" ;-) zu Hause (obwohl mir das "Folterwerkzeug" ja sehr gut getan hat... wir sind eben alle etwas masochistisch veranlagt ;-D). Und Eigenblut-Spenden kann man auch vorher. Aber naja... die machen´s halt so.

    Zitat

    Das wissen die hier selbst noch nicht so genau was sie anstellen sollen, sie sind der Meinung das ich meine Schmerzen nach der OP behalten würde weil die Infiltration der Facettengelenke auch nichts gebracht hat.

    Diese Aussage finde ich aber doof. Ich hatte nach der OP schließlich auch viel weniger Schmerzen, als vorher. Ich weiß jetzt nicht mehr so genau: hast du auch Ausfallerscheinungen? Wenn ja, dann sollten sie doch überhaupt nicht anfangen zu diskutieren. Und wenn die Schmerzen bei dir zu groß werden, sollten sich auch operieren, sofern es Hoffnung auf Besserung gibt.


    Schönes Wochenende wünsche ich euch!! :)*

    Hallo an alle.


    Bin neu in diesem Forum und regelrecht erleichert diese Seite gefunden zu haben und mich nun mit Gleichgesinnten austausch zu können.


    Weiß momentan gar nicht so recht wie und wo ich anfangen soll.


    Habe seit bestimmt 15 Jahren Schmerzen und zum heutigen Zeitpunkt sind sie kaum noch zu ertragen.


    War früher als Kind Leistungssportlerin...habe später meine Ausbildung zu Restaurantfachfrau gemacht und bin nun seit etwa 8 Jahren in der Altenpflege tätig gewesen.


    Das alles war das schlechteste was mir bei diesen Krankheitsbild passieren konnte.


    War vor vier Jahren wegen ständiger Rückenschmerzen dann beim Arzt und zum CT


    Spondylolyse bei L5/S1 und Retrolysthese bei L4 und eine Skoliose angeboren.


    Mir war damals schon klar das ich wenn ich wieder zum Arzt gehe das auf eine Berufsunfähigkeit hinaus läuft.


    Nun ja Ostern dieses Jahr hatte ich ich dann doch keine Wahl mehr.


    Mein re. Fuß schwoll immer mehr an konnte den Fuß nicht mehr belasten...mittlerweile ist meine komplette re, Seite von der Hüfte abwärs durch Schmerzen und Ausfällen beeinträchtigt.


    Kann nicht mehr richtig liegen, stehen.. geschweige denn noch lange gehen.


    Meine Arztin hat mich sofort Berufsunfähig geschrieben.


    Nun meine Fragen... und das sind so einige


    Wie lief das bei Euch ab.


    Amtsarzt, Reha-antrag, GDB Versorgungsamt.


    Was muß als erstes erledigt werden und worauf muß ich im einzelnen besonders achten.


    Habe mich beim Arbeitsamt als Ratsuchend gemeldet....habe den ersten Termin am 26.6 08 zugeteilt bekommen....ist das Arbeitsamt für die Amtsärztliche Untersuchung zuständig.....


    welche Unterlagen vom Arzt müssen vorgelegt werden.


    Meine jetzige Arztin hat sich nur auf das CT verlassen und noch keine weiteren Untersuchungen gemacht.


    Was bedeutet das Meyerling...hab zum erstenmal hier in diesen Forum davon gelesen.


    Welche Untersuchungen sollten den vielleicht noch gemacht werden?


    irgendwie weiß ich grade nicht mehr wo ich anfangen soll...


    Ich wäre euch so dankbar wen mir einige ein paar Ratschläge geben könnten.


    Bis bald und vielen Dank an alle


    Liebe Grüße


    Sandra

    Sanny,


    wegen Berufsunfähigkeit kann ich dir keine Ratschläge geben. Wie alt bist du denn (wenn ich fragen darf)?


    Willst du dich denn operieren lassen oder kommt das für dich nicht in Frage? Aber so wie es aussieht, sollte man das schon machen. Mit Meyerding = Schweregrad des Gleitwirbels, das liegt zwischen I und IV und kommt darauf an, wie viel cm der Wirbel schon abgerutscht ist. Was ist denn eine Retrolystehese? Hab ich beim googlen nicht gefunden.


    Hat deine behandelnde Ärztin dich denn auch zu einem Spezialisten überwiesen?

    Hallo out-side-x


    Danke erstmal für deine Antwort.


    Bei mir wurde noch nie diese Meyerding berechnet...von daher wußte ich nicht was es bedeutet.


    Werde mal meine Ärztin darauf ansprechen.


    Eine Retrolysthese ist eine seltene Form des Wirbelgleitens.


    Bei mir gleiten S1/L5 nach ventral..( bauchwärs) Spondylolyse wa die eheste Form des Wirbelgleitens ist und L4 nach dorsal... (rückwärs) Retrolysthese.


    OP davon wurde noch nicht gesprochen...wahrscheinlich weil ich erst am Anfang der ganzen Diagnostik stehe.


    Meine Ärztin meinte aber ich soll ne Reha beantragen, mich beim Arbeitsamt Ratsuchend wegen einer Umschulung melden und schon mal den Schwerbeschädigtenausweis beantragen.


    War noch nicht mal beim Amtsarzt vorstellig...nur bei meiner Betriebsärztin und die meinte mit der Diagnose wäre ein GDB von 60 % gar kein Problem.


    Habe seit etwa 2 Jahren aber auch mit vielen anderen Sachen Probleme.. wie die Nieren oder war z.b 10 Monate krankgeschrieben weil ich nervlich, mit meinen ständigen Schmerzen und der schweren körperlichen Arbeit nicht mehr fertig geworden bin, so am ende.


    naja für mich stellt sich die Frage ob diese ganzen Sachen nachher beim GDB ne Rolle spielen. Hab ja gehört und gelesen wie langwierig und schwer es ist, einen GDB zu bekommen.


    Und welche Rehaeinrichtung wäre zu bevorzugen.


    Danke nochmal


    Bis dann


    Liebe Grüße


    Sandra

    Entschuldigung hatte mich auch verschrieben.


    Retrolisthese


    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


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    Bei der Retrolisthese (griech. olisthesis = Ausgleiten, Fall) handelt es sich um eine seltene Verschiebung eines Wirbelkörpers nach hinten (nach dorsal, bzw. dorsokaudal), bezogen auf den darunterliegenden Wirbelkörper. Hingegen gleitet der obere Wirbel bei der Spondylolisthesis nach vorn, und bei der noch selteneren Laterolisthesis zur Seite. Eien Retrolisthesis ist am häufigsten in der Lendenwirbelsäule, tritt aber auch an der Halswirbelsäule auf. Ursache ist meist eine chronische Instabilität durch Verschleiß des Bandscheibenfaches (z.B. Jahre nach einem Bandscheibenvorfall), das dadurch in der Höhe vermindert ist und damit mehr Bewegungs-Spielraum erlaubt.


    Der Begriff ist rein deskriptiv an einem Röntgenbild zu erkennen, es handelt sich nicht um ein eigenes Krankheitsbild. Beschwerden, bei denen eine Retrolisthesis beobachtet werden kann, sind die chronische LWS-Instabilität und die Spinalkanalstenose.

    Willkommen sanny,


    aaalso: Ich würde auf jeden Fall mich zusätzlich zu einem Neurochirurgen überweisen lassen, um eine potentielle Nervenschädigung ausschließen zu können. Außerdem würde ich mir Physiotherapie bis zum Erbrechen verschreiben lassen und die dann auch fleißig daheim machen. Letzteres bringt bei mir zumindest doch ein wenig Linderung. Möglicherweise findest du auch einen Arzt, der Dir ein Korsett/Mieder verschreibt. Ich hab eins bekommen und die zusätzliche Stabilisierung tut mir sehr gut, auch wenn das Ding nicht wirklich bequem ist. Stationäre Rehamaßnahmen sind auch oft sinnvoll - kann man einfach mehr rausholen als bei Physiotherapie allein. Bei mir war eine angedacht, fand sich aber niemand, der die Kosten übernehmen wollte.


    Einen Erhöhungsantrag hab ich beim Versorgungsamt gestellt (ich hab bereits eine Schwerbehinderung) - ich erzähl euch dann, ob bzw. was dann bei rauskam.


    Wegen Amtsarzt und Arbeitsamt kann ich Dir leider nichts sagen, da ich damit keine Erfahrung habe.


    Hilfreich sind auch Fangopackungen und Massagen - vielleicht haste ja Glück und ein Arzt verschreibt's Dir. Kurzfristig helfen zum Teil auch Schmerzmittel.


    Kernspintomographie fände ich jetzt noch sinnvoll - da sieht man mehr als nur die Knochen.


    Puh, ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Deiner Fragen beantworten. Ansonsten sind hier noch viele Experten, die noch viel, viel mehr wissen.


    OP sollte meiner Meinung nach erst erfolgen, wenn man alle anderen Möglichkeiten (so viele gibt's leider halt net) ausgeschöpft hat. Im Wesentlichen ist das wohl nur die Krankengymnastik. Natürlich muss das aber jeder für sich selbst entscheiden. Kommt ja auch auf die Schmerzen und eine potentielle Nervenschädigung plus Ausfallerscheinungen an.


    Liebe Grüße und ein paar schmerzfreie Tage an alle Leidensgenossen


    vom Schäfchen